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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2020

Cursed Kiss

Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss
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Schon das Cover ist absolut beaubernd. Es wirkt mystisch und gleichzeitig edel, mich hat es sofort dazu gebracht mich näher mit diesem Buch zu beschäftigen. Der Klappentext verspricht eine aufregende Romantasy ...

Schon das Cover ist absolut beaubernd. Es wirkt mystisch und gleichzeitig edel, mich hat es sofort dazu gebracht mich näher mit diesem Buch zu beschäftigen. Der Klappentext verspricht eine aufregende Romantasy mit Spannung.
Mich haben schon die ersten Seiten des Buches packen können, der Schreibstil ist sehr bildhaft und flüssig zu lesen. Schreibstil und Sprache passen gut zum Genre 'Jugensliteratur'. Generell hat mich die Sprache der Autorin positiv überrascht, sie ist nicht nur sehr bildhaft, sondern auch teilweise fast schon poetisch.
Die Story wird aus den Perspektiven von Erin und Arden erzählt, als LEser lernt man also beide Charaktere gut kennen. Ich fand sowohl Erin als auch Arden außerst sympathisch und konnte so zügig mit ihnen mitfiebern - auch, wenn die eigentliche Spannung erst in der zweiten Buchhälfte begann. Der etwas verzögerte Spannungsaufbau fällt für mich aber nicht negativ ins Gewicht, so hatte ich mehr Zeit die Charaktere, die allesamt facettenrecih gestaltet wurden, kennen zu lernen.
Die Autorin hat sich zu einem großen Teil an der griechischen Mythologie inspiriert, diese Elemente gefallen mir besonders gut.
Das Ende des Buches ist ein einziger großer Cliffhanger, der mich gebannt auf den zweiten Band der Saga warten lässt....

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Veröffentlicht am 13.04.2020

Maike, Martha und die Männer

Maike, Martha und die Männer
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"Maike, Martha und die Männer" ist im Kirschbuch Verlag erschienen und hat ein wunderbar durchdachtes und zum Inhalt passiges Coverdesign - für mich ein absoluter Pluspunkt.

Der Schreibstil und die Sprache ...

"Maike, Martha und die Männer" ist im Kirschbuch Verlag erschienen und hat ein wunderbar durchdachtes und zum Inhalt passiges Coverdesign - für mich ein absoluter Pluspunkt.

Der Schreibstil und die Sprache der Autorin lassen sich flüssig und angenehm lesen, dazu haben sie bei mir sofort ein facettenreiches Kopfkino entstehen lassen. Diese bildhaften und lebendigen Beschreibungen haben es mir leicht gemacht, mich in der Welt von Maike, Martha und den Männern zurechtzufinden.

Die Charaktere sind größtenteils authentisch gestaltet. Ich habe mich jedoch das ein oder andere Mal gefragt, wie hoch die moralische Hemmschwelle bei einigen Dingen ist. Für mein Empfinden war einiges drüber, z.B. kann ich beim besten Willen nciht verstehen, wie Martha die jährlichen Machenschaften ihres Enkels akzeptieren und gewissermaßen auch unterstützen konnte. Davon abgesehen konnte ich mich jedoch gut in die Personen hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen. Die Handlung war rasant, vieles hat sich innerhalb weniger Kapitel verändert - ich war überrascht, wie gut alle Personen mit diesen raschen Wechseln klar gekommen sind. Der Spannungsbogen verlief für mein Empfinden eher entspannt, ich habe wenig mitgefiebert, sondern bin den Geschehnissen eher entspannt und interessiert gefolgt.

Das Buch nimmt einen als Leser auf eine rasante Reise durch Frankreich, so dass ich nun selbst Lust auf einen Urlaub Richtung Südküse habe. Insgesamt ist dieses Buch eine entspannte und humorvolle Lektüre, die mich zwar wenig gefordert, dafür sehr gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 26.09.2021

Dare to Dream

Dare to Dream
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Dieses Buch ist der zweite Teil einer Reihe. Ich habe den ersten Band vorab nicht gelesen und ich glaube es ist auch nicht zwingend notwendig, da die Protagonisten von Buch zu Buch wechseln und die Bücher ...

Dieses Buch ist der zweite Teil einer Reihe. Ich habe den ersten Band vorab nicht gelesen und ich glaube es ist auch nicht zwingend notwendig, da die Protagonisten von Buch zu Buch wechseln und die Bücher somit unabhängig voneinander gelesen werden können.
"Dare to Dream" von April Dawson handelt von der Liebsgeschichte zwischen Quinn und Jackson - die Story wird abwechselnd aus ihren Pespektiven geschildert. Beide Protagonisten waren mir von Beginn an sympatisch und ich habe richtig mit Ihnen mitgefiebert. Beide sind ziemlich 'glatte' Charaktere und somit für meinen Geschmack nicht all zu vielschichtig, das hat meinem Lesevergnügen aber keinen großen Dämpfer verpasst. Interessant fand ich, dass Nebencharaktere beinahe detaillierter ausgearbeitet waren und facettenreicher schienen.
Die Handlung an sich hat mich nicht weiter gefordert, es ist eine schöne Lovestory mit Höhen und Tiefen, Missverständnissen, Versöhnungen und allem,was das Herz begehrt. Ich habe eine seichte und mitreißende Story erwartet und auch bekommen.
Dabei ist der Schreibstil sehr eingängig und liest sich gut weg.

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Veröffentlicht am 01.04.2024

That Girl

That Girl
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"That Girl" von Autorin Gabriella Santos de Lima hatte meine Neugier mit dem interessanten Klappentext, der ein brandaktuelles Thema für viele junge Frauen aufgreift. Protagonistin ist Influencerin Tess, ...

"That Girl" von Autorin Gabriella Santos de Lima hatte meine Neugier mit dem interessanten Klappentext, der ein brandaktuelles Thema für viele junge Frauen aufgreift. Protagonistin ist Influencerin Tess, aus deren Sicht die Handlung geschildert wird. Tess war mir von Beginn an sympathisch, wenn auch ein wenig zu naiv und eindimensional geschildert. Dennoch habe ich sie gern durch das Buch begleitet.
Der Schreibstil des Buches war für mein Empfinden überraschend einfach und teils schon etwas zu platt. Dennoch hat er sich sehr angenehm und flüssig lesen lassen. Die Charaktere in diesem Buch neigen jedoch von Zeit zu Zeit dazu ausufernde Monologe zu führen, was teils etwas zu viel des Guten für mich war.
Die Story an sich wurde durch regelmäßige Postings und Chats, sowie Auszügen aus den Romanen der 'Protagonistin aufgelockert, was für mich in diesem Kontext ein gelungenes Stilmittel darstellte.
Die Story insgesamt hat mir gut gefallen, sie hat viele Themen aufgegriffen, u.a. Fatshaming, Body-Positivity und natürlich überwiegend der Druck, der auf scheinbar perfekten Influencer:innen lastet, die einem bestimmten Genre zugeordnet werden. Das ist natürlich alles nicht neu, bringt jedoch dennoch eine interessante Perspektive, die für meinen Geschmack allerdings nicht ihr volles Potenzial entfalten konnte. Ich glaube, dass noch viel möglich gewesen wäre mit dieser spezifischen Thematik im Setting dieses Buches. So bleibt die Geschichte etwas fad und ähnlich blass wie die Farben des Buchcovers. Jedoch finde ich das Buch insgesamt gelungen, auch wenn etwas Luft nach oben bleibt. Ich fand den Inhalt angenehm zu verfolgen, trotz der leicht oberflächlichen Abhandlung viele relevante Aspekte eingearbeitet, die zum Nachenken angeregt haben. So sehr wird das Buch vermutlich nicht in mir nachhallen können.

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Veröffentlicht am 15.03.2024

Die Influencerin

Die Influencerin
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"Die Influencerin - Ich folge dir. Ich verfolge dich. Ich zerstöre dich." von Rebecca Russ ist in der Hörbuchfassung von Jasmin Shaudeen gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, ...

"Die Influencerin - Ich folge dir. Ich verfolge dich. Ich zerstöre dich." von Rebecca Russ ist in der Hörbuchfassung von Jasmin Shaudeen gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimmen der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören. Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt.
Die Handlung wird aus zwei Perspektiven geschildert und beim Hören war mir leider nicht immer sofort klar, wann es einen Wechsel der Perspektive gegeben hat. Das hat das Hören für mich etwas erschwert.
Die Handlung hat mir grundlegen gut gefallen, der Aufbau und auch die Perspektivenwechsel haben eine gute Spannung erzeugt, die ich gebannt verfolgt hab. Protagonistin Sarah war mir zwar nie sympathisch, ich habe sie jedoch gut kennenlernen können durch die Ich-Perspektive. Alle weiteren Personen sind jedoch sehr undeutlich und flach dargestellt - jedoch ausreichend für den Plot.
Zum Ende hin hat sich die Geschichte für mich aber ein wenig zu unauthentisch und die Verstrickungen und Entwicklungen nicht mehr zum Gesamtgefüge passig angefühlt. Mir war es zu viel des Guten - die Story wäre auch ohne gut ausgekommen finde ich. Das fand ich sehr schade, denn für mich haben die Entwicklungen im letzten Drittel das bis dahin sehr gelungene Buch ein wenig runter gezogen.
Insgesamt fand ich diesen Thriller durchaus solide, jedoch zum Ende hin unnötig überladen und mit einigen Schwächen in der Charakterdarstellung.

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