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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.08.2020

spannender Papeturner

Die Puppenmacherin
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Ein gruseliger Psychothriller aus Berlin, Menschen werden im getrockneten Polyurethanschaum " konserviert".
Max Bentow schrieb einen rasant zu lesenden Thriller, die Seiten fliegen nur so dahin, man kann ...

Ein gruseliger Psychothriller aus Berlin, Menschen werden im getrockneten Polyurethanschaum " konserviert".
Max Bentow schrieb einen rasant zu lesenden Thriller, die Seiten fliegen nur so dahin, man kann das Buch gar nicht schließen, atemlos will man diesem Treiben ein Ende setzen.
Die Protagonisten sind gut gezeichnet, sodass der Überblick auch beim schnellen Lesen nicht verliert.
Trojan mit seiner Verletzlichkeit gefällt mir sehr gut.
Das Cover gefällt mir als Näherin sehr, obwohl die Stecknadeln doch ein bisserl zu dicht im Nadelkissen sitzen - aber die Nadeln haben nicht mit der Brutalität des Mörders zu tun - deshalb ist das Cover
eigentlich irreführend.
Auf alle Fälle - ein toller Pageturner für eine lange Lesenacht!

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Veröffentlicht am 08.08.2020

kalter Inselmord

Stürmische Côte d'Azur
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Mein erster Roman mit Léon Duval - und diese Lesereise auf eine Insel vor der Küsten von Cannes hat mir sehr gut gefallen. Die triste, stürmisch herbstliche Athmosphäre auf der Insel hat gut zu einen regnerischen ...

Mein erster Roman mit Léon Duval - und diese Lesereise auf eine Insel vor der Küsten von Cannes hat mir sehr gut gefallen. Die triste, stürmisch herbstliche Athmosphäre auf der Insel hat gut zu einen regnerischen Lesetag gepasst.
Der Fall ist gut aufgebaut, die Ermitllungen gehen nur schleppend voran. Immer wieder fließen Eigenarten der Insel, Probleme der Bewohner, Naturschauspiele, Historisches und nicht zuletzt auch Kulinarisches in den Text, sodass dieser Krimi fast schon zu einem Reiseführer dieser kleinen Mittelmeerinsel Sainte Marguerite mutiert. Eine Karte ist ja auch im Umschlag abgedruckt.
Eine nette Lesereise auf eine wunderbare kleine Insel, die ich leider wahrscheinlich nie besuchen werde.

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Veröffentlicht am 20.05.2020

Giftkapsel

Ich habe ihn getötet
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Unmittelbar vor der Hochzeit bricht der Bräutigam Makoto tot zusammen, er wurde mit einer Kapsel vergiftet - wer hat ihm diese giftige Medikament untergeschoben?

Kommissar Kaga ermittelt drei Verdächtige: ...

Unmittelbar vor der Hochzeit bricht der Bräutigam Makoto tot zusammen, er wurde mit einer Kapsel vergiftet - wer hat ihm diese giftige Medikament untergeschoben?

Kommissar Kaga ermittelt drei Verdächtige: Makotos Manager, seine Lektorin sowie den Bruder der Braut. Und jeder von ihnen behauptet: »Ich habe ihn getötet.« ( laut Rückseite des Buches)

Nun ja, "Ich habe ihn getötet" - das hat kein Protagonist gesagt. Jeder wollte, dass der andere schuldig ist, aber wer hats wirklich getan - das erschließt sich eigentlich nicht! Sehr gut beschrieben wie sich die Tage vor und nach der Hochzeit entwickeln, immer wieder aus der Sicht einer dieser drei Protagonisten. Hat mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 16.04.2020

gut gelungen

Die schönen Mordschwestern
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Eine schreckliche Realität mit einem brutalen Mord wird sehr gut, interessant und spannend in einen Roman verpackt. Das Ineinfühlen in die damalige Zeit, die Probleme der jungen Mädchen, das Leben in der ...

Eine schreckliche Realität mit einem brutalen Mord wird sehr gut, interessant und spannend in einen Roman verpackt. Das Ineinfühlen in die damalige Zeit, die Probleme der jungen Mädchen, das Leben in der Großstadt für ein Bauernmädl ist sehr gut gelungen. Die Sehnsucht nach einem besonderen Mann, nach der Liebe ist so groß, dass alles runderhum vergessen wird. Es gibt nur eine Aufgabe, dem angebetenen Mann zu gefallen und ihm alles zu ermöglichen.So kann man die Gedanken, die Beweggründe und schließlich auch die Tat irgendwie verstehen. Als Leser fragt man sich aber immer wieder, wie kann man so blöd sein und immer wieder auf die wilden Versprechungen des Liebhabers hereinfallen.
So erfährt man über die Tat immer mehr, Rückblenden, Gespräche über das Buchprojekt, neue Begebenheiten der handelnden Personen - sehr abwechslungsreich vom Autor gestaltet. Die Wahrheit des Mordes und seine Umstände kommen immer weiter ans Tageslicht.
Ein doch besonderer Kriminalroman
Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 21.03.2020

mystisch

Der Apfelbaum
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Der Apfelbaum von Daphne du Maurier- so ein schönes blühendes Cover mit einer Baumblüte im Frühling- ich glaube nicht, dass dies eine Apfelblüte darstellt. Da denkt man gleich an eine romatische Liebesbezeihung, ...

Der Apfelbaum von Daphne du Maurier- so ein schönes blühendes Cover mit einer Baumblüte im Frühling- ich glaube nicht, dass dies eine Apfelblüte darstellt. Da denkt man gleich an eine romatische Liebesbezeihung, aber Daphne du Maurier und Romantik?
Ein alter, mickriger Apfelbaum soll im Garten eines Mannes gefällt werden, aber der Gärtner sieht die vielen Knospen und will trotz Widerspruch des Mannes dem Baum noch ein Jahr eine Chance geben. Richtig verfolgt fühlt sich nun der Mann von diesem Baum, der ihn irgendwie an seine kürzlich verstorbene , hantige Frau erinnert. Ein brochener Ast verdirbt die Zimmerluft mit einem ruachigen Feuer, einen Grausen hat er vor den Äpfeln, ... So fällt er ihn und schließlich schreitert er auch am abgeschnittenen Baumstumpf.
Eine sehr bedrohliche Stimmung, mystische, grausame Kräfte ziehen den Mann in den Bann und verderben ihn.
Doch wieder eine typisch Daphne du Maurier Novelle zum Gruseln und Schaudern.

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