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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.08.2020

Ein seichter Sommerroman

Zauberblütenzeit
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Leonie, Stella, Nina mittlerweile alle über vierzig, sind nach Jahren immer noch gute Freundinnen und treffen sich zwar selten, aber regelmäßig. Anlaufstelle ist die alte Villa, wo sie alle mal gewohnt ...

Leonie, Stella, Nina mittlerweile alle über vierzig, sind nach Jahren immer noch gute Freundinnen und treffen sich zwar selten, aber regelmäßig. Anlaufstelle ist die alte Villa, wo sie alle mal gewohnt haben und die mittlerweile Stella und Robert gehört, aber nicht mehr deren Hauptwohnsitz ist.

Das Leben alller drei Frauen ist sehr unterschiedlich. Stella ist voll berufstätigt, Stiefmutter eines Teenagers und Mutter zweier Kleinkinder und bekommt dies Dank Kinderfrau auch geregelt. Leonie hat die Pension ihrer Eltern übernommen, aber die Situation sieht auf einmal wegen weniger Buchungen nicht so rosig aus. Ninas Beziehung zu Alexander ist brüchig und außerdem ist auch ihre berufliche Situation nicht rosig.

Auf einmal gibt es neue Probleme im Leben jeder Frau...

Die Autorin Gariella Engelmann hat einen seichten Sommerroman geschrieben, der gut das Flair der Pension, der alten Villa und derjeweiligen Umgebung einfing, was mir sehr gut gefiel. Weniger gut gefielen mir die Frauen selber in ihrem Handeln, denn dies war mir häufig zu unüberlegt und unreif. Ich hatte teilweise nicht den Eindruck mit erwachsenen Frauen zu tun zu haben, die mitten im Leben stehen sondern mit sehr jungen Frauen, die noch auf der Suche nach sich selbst sind. Wesentlich besser in der Geschichte kommen die Männer weg, die meist sehr sympathisch, wohlüberlegt, liebevoll und auch romantisch sind.

Sehr gut gefielen mir die Rezepte im Anhang des Romanes, wovon ich das eine oder andere testen werde.

Insgesamt ein netter, seichter Roman, der mir kurzweilige Lesestunden bot.

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Veröffentlicht am 03.05.2020

Katastrophenstimmung

Bloom
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Das Cover des Buches ist ein absoluter Eyecatcher. In dieser Geschichte wächst auf einer Insel plötzlich ein merkwürdiges schwarzes Gras und zwar in rasender Geschwindigkeit. Während drei Jugendliche, ...

Das Cover des Buches ist ein absoluter Eyecatcher. In dieser Geschichte wächst auf einer Insel plötzlich ein merkwürdiges schwarzes Gras und zwar in rasender Geschwindigkeit. Während drei Jugendliche, die auf bestimmte Dinge sehr allergisch reagiert haben, ebenso plötzlich von diesen Allergien befreit sind, löst dieses Gras bei den anderen Menschen heftige Reaktionen aus.
Es klingt wie eine Naturkatastrophe aus einem Horrorzukunftsroman, doch in Zeiten der Corona-Pandemie wirkt das Szenario auf einmal gar nicht mehr so ganz weit fern und lässt mich nicht abschalten, sondern löst eher schlechte Träume aus, wobei die Erklärung der besonderen Eigenschaften der Teenager bei mir jedoch auch Kopfschütteln auslöst. Das offene Ende bzw. der Cliffhanger lassen mich ahnen, dass es sich um den ersten Teil einer Reihe handelt. Ich für meinen Teil möchte den zweiten Teil nicht lesen......

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Veröffentlicht am 20.04.2020

Der dritte Teil um Jenny Aaron

Geblendet
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Es ist der dritte Teil der Reihe um die blinde Polizistin Jenny Aaron, Mitglied einer Spezialeinheit, wobei ich auch Teil 1 und 2 gelesen habe. Ich stelle es mir schwierig vor den dritten Teil ohne Vorkenntnisse ...

Es ist der dritte Teil der Reihe um die blinde Polizistin Jenny Aaron, Mitglied einer Spezialeinheit, wobei ich auch Teil 1 und 2 gelesen habe. Ich stelle es mir schwierig vor den dritten Teil ohne Vorkenntnisse komplett zu verstehen, aber dies ist nur meine Meinung dazu. In diesem Band steht Jenny Aaron unter anderem vor der Frage, was ist ihr wichtiger - ihre Abteilung und die Aufklärung, warum einige Kollegen damals bei einem Einsatz ihr Leben für sie lassen mussten oder ihre Therapie und Hoffung auf Zurückgewinnung des Augenlichtes. Wem kann Jenny trauen und wer hat was zu verbergen?
Ich mag den Schreibstil von Andreas Pflüger nach wie vor sehr, aber die Story konnte mich dieses Mal mit ihren Wirrungen und Rückblenden sowie den Befindlichkeiten einzelner Protagonisten nicht so packen wie die Vorgänger.
Sehr schön hätte ich es gefunden , wenn es einen Personenübersicht gegeben hätte, denn manchmal habe ich trotz Vorkenntnisse den Überblick verloren. Deswegen dieses Mal nur drei Sterne.....

Veröffentlicht am 20.04.2020

Englische Küche

Pinch of Nom
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Die Autorinnen des Buches haben ihre Rezepte selbst entwickelt und jedes dieser Rezepte wurde von mindestens zwanzig Personen ausprobiert und weiterentwickelt bevor es seinen Platz in diesem Buch erhielt.

Mir ...

Die Autorinnen des Buches haben ihre Rezepte selbst entwickelt und jedes dieser Rezepte wurde von mindestens zwanzig Personen ausprobiert und weiterentwickelt bevor es seinen Platz in diesem Buch erhielt.

Mir gefällt die übersichtliche Aufmachung des Buches bezüglich der Einteilung der Gerichte, der Zubereitung und insbesondere die schönen Fotos. Jedes der Rezepte erhält einen Hinweis darauf, ob es für Vegetarier, glutenfrei oder sich zum Einfrieren eignet sowie ob man dieses Gericht jeden Tag, einmal die Woche oder nur zu besonderen Anlässen kochen sollte, damit dem Abnehmeffekt Rechnung getragen werden kann.
Ich habe einige der Rezepte ausprobiert wie die Frittata und die Frühstücksmuffins, die ich nicht zum Frühstück, sondern für ein warmes Abendbuffet gemacht habe, sowie die Gemüse Tajine.

Diese Rezepte haben sehr gut funktioniert und geschmeckt.

Mit dem Kochspray und auch dem häufig in den Rezepten verwendeten Knoblauchgranulat kann ich mich nicht anfreunden bzw. habe ich es nicht ausprobiert, da ich Öl generell ganz sparsam verwende und wenn ich Knoblauch nehme, dann frischen Knoblauch, aber dies ist Geschmackssache. Generell wandele ich Rezepte häufig ab und so auch auch diese,

Ingesamt ein schön aufgemachtes Kochbuch, was mich inspiriert hat, neues auszuprobieren.

Veröffentlicht am 20.04.2020

Nicht wirklich spannend!

Der unschuldige Mörder
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Zack, ein Mann von Anfang dreißig, verliert seinen Job bei einer Zeitung und kurz zuvor hat sich seine Freundin von ihm getrennt. Aus Geldnot beschließt er wieder bei seiner Mutter einzuziiehen, bei der ...

Zack, ein Mann von Anfang dreißig, verliert seinen Job bei einer Zeitung und kurz zuvor hat sich seine Freundin von ihm getrennt. Aus Geldnot beschließt er wieder bei seiner Mutter einzuziiehen, bei der er vor 12 Jahren ausgezogen ist. Damals hat er einen Kurs literarisches Schreiben besucht, dort hat er zu einer Clique von zwei jungen Männern und eiiner jungen Frau gehört. Als ein ihnen bekannter Schriftsteller spurlos verschwindet, wird Zacks Freund aufgrund von Indizen als Mörder verurteilt.

Zack muss heute unbedingt Geld verdienen und beschließt das, was damals geschehen ist, in einen Roman aufzuarbeiten und dazu seinem damaligen Freund zu helfen, in dem er dessen Unschuld beweist.

Die Geschichte wird in kurzen kanppen Passagen erzählt, wobei sich sprunghaft die Gegenwart und Vergangenheit abwechseln. Der Erzähler Torben Kessler ist ein genial und ich mag seine Stimme, sein Sprechtempo sowie die Fähigkeit die Stimmung der Personen oder Situation darzustellen.

Manche Szenen fand ich für die Story unwichtig und ein anderes Mal hatte ich das Gefühl, das etwas fehlt. Da es sich um eine gekürzte Lesung handelt, kommt vielleicht mein Eindruck auch daher oder es liegt am Schreibstil ds Autors an sich. Eine ganze Zeit lang hat mir die Geschichte gut gefallen, doch wäre ich gerne zum Kern der Story vorgedrungen und es zog sich für mich. Das Ende hat mich ziemlich unzufrieden zurückgelassen und es fehlten mir noch ein paar Erklärungen bzw. des Mitbewohners von Zacks ehemaliger Studienkollegin.


Deswegen halt ich fest, dass der Sprecher Torben Kessler genial war, aber die Story an sich mich am Ende nicht "vom Hocker gerissen" hat, sondern ich musste aufpassen dabei nicht einzuschlafen.