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Gerliethriller

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2020

Auf nach Barcelona!

Mord in Barcelona
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Das Cover dieses Romans ist freundlich und farbenfroh. Es zeigt eine Ansicht von Barcelona vom Meer aus.
Der Roman selbst spielt von Mittwoch, 26. Juli bis Dienstag 23. August. Die einzelnen Kapitel sind ...

Das Cover dieses Romans ist freundlich und farbenfroh. Es zeigt eine Ansicht von Barcelona vom Meer aus.
Der Roman selbst spielt von Mittwoch, 26. Juli bis Dienstag 23. August. Die einzelnen Kapitel sind durch Überschriften der handelnden Personen gekennzeichnet, sodass man die Perspektive jeweils sofort erkennen kann.
Zur Handlung: In Barcelona wird die Leiche der deutschen Touristin Doris Weinhold auf dem Friedhof gefunden. Commissari Jaume Soler soll den Fall aufklären. Seine Schwester Montse und seine Mutter Ignacia wollen ihm gegen seinen Willen helfen und sie drängen sich in seine Arbeit ein.Auch Doris' Sohn Bastian reist ein, aber außer dass er Montse den Kopf verdreht, ist er keine große Hilfe. Er gilt sogar selber als Verdächtiger. Oder ist der Ex von Doris der Täter? Und was haben die Ereignisse vor 33 Jahren mit dem Mord zu tun?
Es ergibt sich ein ganz interessanter Krimi, der aber nicht sehr blutig ist. Insofern kann er auch zartbesaiteten Lesern empfohlen werden.
Die Handlung ist vor allem bei den Ortsbeschreibungen sauber recherchiert, auch die Lösung ist nachvollziehbar. Jaume besticht durch seine ruhige, angenehme Art, die ihn bei seinen Kollegen beliebt macht. Ignacia geht voll in ihrer Mamarolle auf, sie mischt sich gern ein und verfolgt eigene Spuren. Montse will zwar ihrem Bruder helfen, schießt aber öfter übers Ziel hinaus. Relativ spät erst können die beiden wirklich zusammenarbeiten. Bastian Weinhold ist für mich noch etwas farblos, aber vielleicht ändert sich das im versprochenen Folgeband.
Schon deshalb bin ich für eine Fortsetzung nicht abgeneigt, wenn ich auch sonst eher etwas blutigere Thriller mag.

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  • Geschichte
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  • Figuren
Veröffentlicht am 13.09.2019

Toves Krimi ist eher enttäuschend

Die einzige Zeugin
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Das Cover dieses Romans zeigt eine Frau von hinten vor einem Haus. Es ist eher nichtssagend.
Zum Inhalt: Eva kommt nicht von ihrem geschiedenen Mann Svante los, stalkt ihn und wird zufällig Zeuge, als ...

Das Cover dieses Romans zeigt eine Frau von hinten vor einem Haus. Es ist eher nichtssagend.
Zum Inhalt: Eva kommt nicht von ihrem geschiedenen Mann Svante los, stalkt ihn und wird zufällig Zeuge, als er ermordet wird. Sie selber gerät unter Mordverdacht. Eine rumänische Bettlerin, die das Ganze beobachtet hat, könnte ihre Unschuld bezeugen, ist aber nicht auffindbar.
Eva fährt mit ihrem Sohn Filip nach Rumänien und findet die Bettlerin tatsächlich. Diese hat aber keinen Pass, kann nicht mit nach Deutschland kommen und ist deshalb für Eva wertlos.
Dazwischen gibt es eine Art Parallelhandlung: Es geht um die alte psychiatrische Klinik in Beckomberga, an der früher Lobotomieversuche stattgefunden haben. Wer ist der Irre, der heimlich bei Nacht durch die Gegend streift? Hat er etwas mit dem Mord an Svante zu tun?
Am Schluss klärt sich alles auf, aber auf eher unspektakuläre Weise.
Mein Fazit: Der erste Teil des Romans beginnt ganz spannend, er hst mir gut gefallen. Der Rest der Geschichte plätschert eher so dahin, es gibt keinen richtigen Spannungsbogen mehr. Das fand ich sehr schade, ich hätte mir mehr erwartet. Die endlose Reisbeschreibung nach Rumänien hätte sehr gut gekürzt werden können. Auch die Romaproblematik war für mich zu ausufernd.
So kann ich leider den Hype um die Autorin nicht so ganz nachvollziehen.

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