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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2020

WOW zuckrig süß gefühlvoll - und voller Tiefe

When We Dream
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Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Ellas Sichtweise erzählt, sodass ich ihre Gedanken Gefühle und ...


Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Ellas Sichtweise erzählt, sodass ich ihre Gedanken Gefühle und Handlungsweisen sehr gut nachempfinden konnte.

Die Charaktere - allen voran Ella und Jae-Yong waren sehr sympathisch. Ihre Gespräche – insbesondere die Chatverläufe – einfach nur WOW. Voller Witz und Gefühl. Mit einer flirtenden Leichtigkeit die immer wieder von tieferen bedeutungsschwereren Gedankengängen unterbrochen wurde. Und so der Geschichte immer wieder eine besondere angedeutete Tiefe gaben und im Verlaufe der Geschichte eine Entwicklung Ellas andeuteten und anbahnten.
Ellas introvertierte Art, ihre Liebe zu Büchern und zur Kunst – wurden mir als Leser eindringlich vermittelt. Gleichzeitig vermittelt sie auf einfühlsame Weise, die Macht und Kraft, die sowohl Bücher, als auch Kunst haben können – die Möglichkeit in fremde Welten abzutauchen, Gefühle einzufangen zu transportieren und auszudrücken.
Mit der gleichen Eindringlich- und Leichtigkeit wird die Liebe, die Faszination die Ausdruckskraft der Musik aber vor allem die Möglichkeit Gefühle über die Musik zu transportieren bei ihrer Schwester im Tanz und Jae-yong in der Erschaffung neuer Lieder deutlich.
Der Einblick in die K-Pop Szene (die mir bis zu diesem Buch überhaupt nichts sagte), insbesondere ihre vollkommen anderen und wesentlich strengeren Regeln und der Aufbau eines Künstlers fand ich sehr interessant.
Jae-yong sympathisch einfühlsam – auf dem Boden der Tatsachen geblieben. Was sicherlich auch der koreanischen Mentalität entspricht. Sein Bedürfnis sich in und mit Musik auszudrücken spürbar – auch wenn er mit vielen damit verbundenen Restriktionen und Auswirkungen seines Bekanntheitsgrades nicht glücklich ist.
Ellas familiäre Situation, ihre beiden charakterlich so ganz anderen Schwestern geben der Geschichte nochmal einen ganz anderen Focus. Da hier ein Konflikt schwelt, der sich recht schnell andeutete – und zum Ende hin immer mehr zu Tage tritt. Und für Ellas weitere Entwicklung eine wichtige Bedeutung hat.

Die Handlung selbst – süß, leicht – zum dahinschmelzen einerseits. Ellas und Jay-yongs Gespräche, ihr langsames Kennenlernen via Chats – voller Leichtigkeit und gleichzeitig voller Tiefe.
Ellas Leben. Ihr Studium der Wirtschaft – das die aus nachvollziehbaren Gründen begonnen hat. Dem Gegenüber ihre Leidenschaft fürs Zeichnen. Welchen Weg soll sie gehen?
Ihre ältere Schwester, die sich seit dem Tod ihrer Eltern um sie gekümmert hat – mit all den damit verbundenen Einschränkungen. Trauerarbeit – den jeder geht mit dem Tod anders um – trauert auf seine eigene Weise – die nicht immer gut ist für den Gegenüber – die so zu Konflikten führen kann.
All diese Themen wurden für mein Gefühl sehr gut miteinander verwoben. Machten die Charaktere und die Handlung für mich nachvollziehbar und verständlich. Ließen mich als Leser mitfühlen und miterleben und zum Ende hin mitfiebern.
Um dann in einem fiesen Gefühlschaos zurückzubleibend –dem nächsten Band entgegenfiebern zu müssen.


Fazit:

Einfach WoW- und schwer in Worte zu fassen.
Locker leicht gefühlsintensiv – und gleichzeitig voller Tiefe
Eine sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte.
Eine Geschichte die mir als Leser die vollkommen unterschiedliche und fremde K-Pop Szene aber auch die koreanische Mentalität ein Stück weit näherbringt.
Eine Geschichte die zeigt, wie unterschiedlich Menschen mit Trauer umgehen. Wie unterschiedlich sie ihre Lebensziele umsetzten. Wie wichtig aber auch schwierig es ist, sich selbst dabei nicht zu verlieren – seinen eigenen Weg zu finden.

Für mich ein LesesHighlight.

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Veröffentlicht am 05.06.2020

löwenstarkes Mutmachbuch

Kleiner Löwe, großer Mut
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Meine Meinung:

Eine löwenstarke Mutmachgeschichte – die dem kleinen und großen Leser deutlich vermittelt:
- wie wichtig es ist „Mutig zu sein“.
- deutlich zu kommunizieren – was einem gut tut – und was ...

Meine Meinung:

Eine löwenstarke Mutmachgeschichte – die dem kleinen und großen Leser deutlich vermittelt:
- wie wichtig es ist „Mutig zu sein“.
- deutlich zu kommunizieren – was einem gut tut – und was nicht.
- Menschen, die anders sind – zu integrieren, sie nicht „in Watte zu packen“, ihnen möglichst offen und ohne Vorbehalte zu begegnen
- das ein „Handycap“ „Anders sein“ einen nicht davon abhalten sollte, seine Träume zu verwirklichen – seinen Mut zu verlieren
- das „Hilfe annehmen“, um so „gemeinsam etwas zu erreichen“ einen weiter bringt als aus Trotz auf Hilfe zu verzichten.


Vermittelt werden diese Botschaften mittels weniger anschaulicher Sätze und passenden Illustrationen, sodass die jungen Leser diese vollkommen unbewusst mit aufnehmen.

Fazit:

Von uns eine klare Leseempfehlung. Ein löwenstarkes Mutmachbuch – für alle großen und kleinen Löwen.
Coverrechte: Verlag


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Veröffentlicht am 02.06.2020

spannender, facettenreicher Krimi

Nordlicht - Die Spur des Mörders
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Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln und Zeitsprüngen in die ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln und Zeitsprüngen in die Vergangenheit erzählt, sodass ich als Leser die Geschichte aus mehreren Blickwinkeln betrachten konnte. Der Einstieg in die Reihe ist mir problemlos gelungen.

Die Charaktere waren fein ausgearbeitet. Ihre Gedanken, Gefühle, Handlungen sowie ihre Entwicklung nachvollziehbar dargestellt. Eine gelungene Mischung aus Detektivarbeit – aber auch Einblicken in die Persönlichkeit der Ermittler.

Die Handlung selbst. Ein interessanter spannender und wenig bekannter Aspekt der deutsch-dänischen Vergangenheit wird hier mit einem Kriminalfall verwoben.
Sodass ich als Leser sowohl einen spannenden Kriminalfall erlebte und gleichzeitig einen gut recherchierten Einblick in einen wenig thematisiertes Stück Vergangenheit erhielt.

Fazit:

Spannender unterhaltsamer Krimi. Mit sympathischem Ermittlerteam und einem Kriminalfall der die deutsch-dänische Vergangenheit beleuchtet.


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Veröffentlicht am 29.04.2020

Wiedersehen auf der Willow Ranch

Der Schattengrizzly der Rocky Mountains
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Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mich als Leser mit auf die Reise genommen wurde – und einen „Urlaub in den Rocky Mountains“ verbrachte. Mit ...


Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mich als Leser mit auf die Reise genommen wurde – und einen „Urlaub in den Rocky Mountains“ verbrachte. Mit Lee und seinen Leuten einen Trip in die Wildnis erlebte – und die Magie und Kraft der unberührten Natur erahnen konnte.

In diesem dritten Teil werden Lee und seine Schwester Lyla, sowie ihre Freunde wieder vor die unterschiedlichsten Aufgaben gestellt. Die Entwicklung der Einzelnen Charaktere hat mir wieder sehr gut gefallen – insbesondere das „Nachforschen“ – das Aufdecken der Hintergründe, das sich und die eigenen Entscheidungen in Frage zu stellen – faszinierte mich immer wieder. Hat Lee den Brief tatsächlich „einfach nur vergessen“ – oder steckte dahinter doch ein anderes - tieferliegendes Motiv?

Gleichzeitig faszinierten mich die Bräuche und Lebensweisen der Indianer, ihre Einstellung zur und ihre Verbundenheit mit der Natur und vielen Dingen des Lebens.

Die Handlung selbst war für mich diesmal eher breit gefächert. So begleitete ich Lee bei seinem Vorhaben die Ranch für Gäste zu öffnen und der Entwicklung seiner Beziehung. Aber auch Lyla – ihre Rückkehr aus Youkon, die Übernahme der Wildtierstation – und ihre Suche nach sich selbst nahmen einen großen Teil der Geschichte ein.
Fazit:

Lesen

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Veröffentlicht am 28.04.2020

empfehlenswerte Geschichte zum Thema "Überwindung der Angst" - idealer Türöffner

Muträuber
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Meine Meinung:

Wie Zugo kennt sicherlich jedes Kind (aber auch jeder Erwachsene) das Gefühl der Angst. Eine wichtige Emotion, da diese unser Überleben sichert – deren Ausprägung allerdings unterschiedlich ...

Meine Meinung:

Wie Zugo kennt sicherlich jedes Kind (aber auch jeder Erwachsene) das Gefühl der Angst. Eine wichtige Emotion, da diese unser Überleben sichert – deren Ausprägung allerdings unterschiedlich ausfällt –

Eine einfühlsame, kindgerechte Geschichte zum Thema Angst – und die „Überwindung der Angst“ – bzw. dem Mut sich der eigenen Angst zu stellen – und Dinge zu machen – obwohl man Angst hat.

Zugo macht in dieser Geschichte die Erfahrung, wie wichtig es ist, sich darüber klar zu werden/herauszufinden – wovor man Angst hat – um dann im nächsten Schritt so zu tun, als ob man die Angst besiegt (was könnte mir da helfen) – um sich im Anschluss den jeweiligen Ängsten zu stellen – (Zuspruch durch andere/der Glaube eines Anderen, das man es schafft sind hier sehr hilfreich) und diese zu Bewältigen.

All diese Schritte werden in der Geschichte aufgegriffen, sodass der Leser zusammen mit Zugo und seinem Bruder die einzelnen Schritte durchlebt – und diese so dem Leser unbewusst vermittelt werden.
Zugos Bruder und Vater überlegen gemeinsam mit Zugo, wovor er sich fürchtet und überlegen was es braucht – um diese zu überwinden.
Dann machen sich Zugo und sein Bruder Hugo auf den Weg um sich diesen zu stellen und sie somit zu überwinden. Zuspruch erhält er hierbei von seinem Bruder – der ihm Mut macht – und ihn im Anschluss lobt. Sodass Zugo im Laufe der Zeit immer mehr Selbstvertrauen erhält, sich auch seinen anderen Ängsten zu stellen – und diese zu überwinden.
Sehr gut herausgearbeitet wurde auch Hugos wichtige und bedeutende Rolle – als Unterstützer und Mutmacher.

Fazit:

Für mich ein einfühlsames und empfehlenswertes Buch zum Thema Angst und Mut. In dem alle Stufen sehr gut herausgearbeitet wurden.
Sehr gut als „Türöffner“ oder als „Gesprächsbegleiter“ geeignet – um mit Kindern über ihre eigenen Ängste zu sprechen – zu schauen, wie es gelingen kann die eigene Angst zu überwinden.
Indem zudem die Bedeutung des Gegenübers hervorgehoben wird – der das ängstliche Kind bestärkt und bei der Überwindung der Angst begleitet.


Eine klare Leseempfehlung




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