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Veröffentlicht am 29.04.2020

Historischer und atmosphärischer Cosy-Krimi mit den Brontë-Schwestern

Die verschwundene Braut
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Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Ein Mord ohne Leiche? Die Brontë-Schwestern ermitteln ...

Yorkshire, 1845: Ein mysteriöser Vorfall erschüttert das Anwesen Chester Grange. Die junge Gemahlin des Besitzers ...

Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Ein Mord ohne Leiche? Die Brontë-Schwestern ermitteln ...

Yorkshire, 1845: Ein mysteriöser Vorfall erschüttert das Anwesen Chester Grange. Die junge Gemahlin des Besitzers ist über Nacht spurlos verschwunden. Ihr Hausmädchen findet das Schlafzimmer verwüstet und voller Blut vor. Alles weist auf ein schreckliches Verbrechen hin. Als Charlotte, Emily und Anne Brontë von dem furchtbaren Ereignis hören, sind sie entsetzt – aber auch fasziniert. Die drei Töchter eines Landpfarrers sind sofort fest entschlossen, das Rätsel zu lösen. Unbeirrt und allen gesellschaftlichen Konventionen zum Trotz setzen sie ihre Nachforschungen fort, auch als sie selbst in Gefahr geraten.

Sturmumtoste Anhöhen, wildes Moor und ein einsames Anwesen– tauchen Sie ab in die Welt von Anne, Charlotte und Emily Brontë!

Meinung:
Der bildhafte Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der dritten Erzähler-Perspektive von Charlotte, Emily und Anne geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle miterleben kann.
Die authentischen und sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen und mitzufiebern. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt worden, vor allem Branwell, der Bruder der Drei.

Der Einstieg fiel mir nicht ganz leicht, ich kann es leider auch nicht genau festlegen woran es lag, aber das Weiterlesen hat sich auf jeden Fall gelohnt. Seite für Seite nahm mich die Geschichte immer mehr gefangen, sowohl was das Rätselraten im Hinblick auf den Fall betrifft, aber auch wie die Schwestern mit den damals herrschenden, einengenden Konventionen für Frauen umgingen und darüber dachten. Authentisch fand ich den Zusammenhalt unter den Geschwistern, aber eben auch ihre Rivalität untereinander. Die Liebe zu ihrer Heimat und Landschaft und die düstere Atmosphäre kommen sehr gut rüber, aber es blitzt auch immer wieder ein toller Humor durch.

Die Grundidee, dass die Brontë-Schwestern sich als Ermittlerinnen versuchen hat mir sehr gefallen und die Umsetzung hat mir bis auf den, für mich, etwas holprigen Einstieg sehr gefallen. So gibt es für den ersten Ermittlungsfall der Schwestern wunderbare 4 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung, wenn man Cosy-Krimis liebt und/oder gerne mal den Brontës über die Schulter schauen möchte.

Fazit:
Historischer und atmosphärischer Cosy-Krimi mit den Brontë-Schwestern, ich freue mich schon sehr auf die weiteren Abenteuer mit den Dreien.

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Veröffentlicht am 29.04.2020

Humorvoller und kulinarischer Lesegenuss mit Herz

Love Recipes – Verführung à la carte
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Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Das perfekte Romance-Rezept: Köstliches Essen, verführerische Köche und großes Herzklopfen!

Statt ihren großen Traum eines Kunststudiums zu verfolgen, leitet die vierundzwanzigjährige ...

Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Das perfekte Romance-Rezept: Köstliches Essen, verführerische Köche und großes Herzklopfen!

Statt ihren großen Traum eines Kunststudiums zu verfolgen, leitet die vierundzwanzigjährige Lili DeLuca gewissenhaft die italienische Trattoria ihrer Familie im Herzen Chicagos. Als der berühmte britische Koch Jack Kilroy ihren Vater zu einem Kochduell herausfordert, beschließt Lili, endlich einmal nicht auf Nummer sicher zu gehen und den verlockenden Briten zu verführen. Doch Jack hat genug von oberflächlichen One-Night-Stands und davon, wie die Klatschpresse ihn darstellt. Er sucht eine ernsthafte Beziehung, und Lili DeLuca könnte genau die Zutat sein, die im Rezept für sein persönliches Glück noch fehlt…

»Love Recipes – Verführung à la carte« ist der erste Band der sinnlichen und witzigen »Kitchen Love«-Reihe der US-amerikanischen Erfolgsautorin Kate Meader.

Meinung:
Der bildhafte Schreibstil liest sich locker-leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der dritten Erzähl-Perspektive von Lili und Jack geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann.
Die authentischen und sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen und mitzufiebern. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt worden, vor allem Cara und Tad machen mich jetzt schon sehr neugierig auf ihre Geschichten.

Die Chemie zwischen Lili und Jack stimmt einfach (zwar nicht vom ersten Moment an, was nach diesem schlagfertigen Kennenlernen aber auch nicht verwunderlich ist) und es ist ein wahres Lesevergnügen die beiden auf ihrem Weg zu begleiten. Beide haben ihre Stärken, aber auch Selbstzweifel und entwickeln sich im Laufe der Geschichte authentisch weiter. Der Schlagabtausch zwischen ihnen hat mich immer wieder zum Lachen gebracht, aber es gibt auch zahlreiche romantische und süße Momente zwischen ihnen. Jedoch ging es mir vom zeitlichen Rahmen her zu schnell voran und an manchen Stellen hätte ich mir mehr Tiefe bzw. Details gewünscht. Köstliches Essen lässt einem öfters das Wasser im Mund zusammenlaufen, so dass man das Buch auf jeden Fall erst nach einer Mahlzeit genießen sollte. Die Nebencharaktere mit ihren Eigenheiten runden das Buch perfekt ab.

Insgesamt habe ich die Lesezeit mit Lili und Jack mehr als genossen, so dass es aufgrund der oben genannten Kritikpunkte wunderbare 4 von 5 Sternen gibt und eine klare Leseempfehlung, wenn man Fan von Liebesgeschichten mit Herz und Humor ist. Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Bücher der Reihe und das Wiedersehen mit den DeLucas.

Fazit:
Ein wunderbarer humorvoller und kulinarischer Lesegenuss. Aber auf keinen Fall mit leerem Magen lesen, da die köstlichsten Gerichte einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

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Veröffentlicht am 29.04.2020

Carys Eiskreationen und die walisische Landschaft wissen zu verzaubern…

Cremig zart verführt
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Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Eine romantische Liebesgeschichte über große Träume und den Zauber der kleinen Dinge.
Das Café Ambrosial ist über die Grenzen von Wales hinaus für sein wunderbares Eis ...

Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Eine romantische Liebesgeschichte über große Träume und den Zauber der kleinen Dinge.
Das Café Ambrosial ist über die Grenzen von Wales hinaus für sein wunderbares Eis bekannt. Die junge Carys bereitet es jeden Tag frisch zu, mit besten Zutaten und genau der richtigen Dosis Raffinesse.
Als das Café von dem ehrgeizigen Geschäftsmann Logan Walsh übernommen wird, droht sich das zu ändern. Denn Logan will vor allem eins: mehr Gewinn. Also beschließt Carys ihm zu beweisen, dass das Ambrosial genau so richtig ist, wie es ist.
Der attraktive Engländer lässt sich auf ihr Angebot ein. Doch obwohl die süße Carys sein Herz mit ihren Eiskreationen und ihrer Lebensfreude nach und nach zum Schmelzen bringt, verfolgt er seine eigenen Ziele...

Meinung:
Der bildhafte Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der dritten Erzähl-Perspektive von Carys und Logan geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann.
Die authentischen und sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen und mitzufiebern. Im Laufe der Geschichte hat sich vor allem Logan weiterentwickelt. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt worden, vor allem die Bewohner des Ortes und insbesondere Carys Großmutter ist einfach nur großartig.

Carys Leidenschaft für ihre Eiskreationen spürt man und würde am liebsten dem Café Ambrosial einen Besuch abstatten, um all die Köstlichkeiten zu probieren. Die Chemie zwischen ihr und Logan stimmt und so bringt sie die Eismauern um sein Herz zum Schmelzen. Carys Großmutter sorgt für so manche Lacher, ebenso wie die anderen Bewohner des Ortes. Besonders gefallen haben mir die Ausflüge von Carys und Logan, so dass nicht nur Logan, wie von Carys geplant, sein Herz an die schöne Landschaft in Wales verliert, sondern auch ich und alles sehr schön vor Augen hatte.

Insgesamt ein wunderbares Lesevergnügen zum Entspannen und Mitfiebern, mit liebenswerten Charakteren mit Ecken und Kanten sowie liebenswerten Kleinstadtbewohnern, jedoch ging es mir teilweise zu schnell voran und ich hätte mir mehr Seiten bzw. Details gewünscht, so dass es wunderbare 4 von 5 Sternen gibt und eine klare Leseempfehlung, wenn man Wohlfühl-Liebesromane liebt. Ich freue mich schon sehr auf das Wiedersehen mit den liebgewonnen Charakteren.

Fazit:
Eine klare Leseempfehlung, wenn man Wohlfühl-Liebesromane liebt. Ich freue mich schon sehr auf das Wiedersehen mit den liebgewonnen Charakteren und der wunderschönen, walisischen Landschaft.

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Veröffentlicht am 29.04.2020

Bedrückende und bedrohliche Stimmung in einer Konfliktregion

Milchmann
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Inhalt (dem Klappentext entnommen):
»Der Tag, an dem Irgendwer McIrgendwas mir eine Waffe auf die Brust setzte, mich ein Flittchen nannte und drohte, mich zu erschießen, war auch der Tag, an dem der Milchmann ...

Inhalt (dem Klappentext entnommen):
»Der Tag, an dem Irgendwer McIrgendwas mir eine Waffe auf die Brust setzte, mich ein Flittchen nannte und drohte, mich zu erschießen, war auch der Tag, an dem der Milchmann starb.« Mit Milchmann legte Anna Burns das literarische Großereignis des vergangenen Jahres vor. Ein Roman über den unerschrockenen Kampf einer jungen Frau um ein selbstbestimmtes Leben – weltweit gefeiert und ausgezeichnet mit dem Man Booker Prize.

Eine junge Frau zieht ungewollt die Aufmerksamkeit eines mächtigen und erschreckend älteren Mannes auf sich, Milchmann. Es ist das Letzte, was sie will. Hier, in dieser namenlosen Stadt, erweckt man besser niemandes Interesse. Und so versucht sie, alle in ihrem Umfeld über ihre Begegnungen mit dem Mann im Unklaren zu lassen. Doch Milchmann ist hartnäckig. Und als der Mann ihrer älteren Schwester herausfindet, in welcher Klemme sie steckt, fangen die Leute an zu reden. Plötzlich gilt sie als »interessant« – etwas, das sie immer vermeiden wollte. Hier ist es gefährlich, interessant zu sein.

Doch was kann sie noch tun, nun, da das Gerücht einmal in der Welt ist? Milchmann ist die Geschichte einer jungen Frau, die nach einem Weg für sich sucht – in einer Gesellschaft, die sich ihre eigenen dunklen Wahrheiten erfindet und in der jeglicher Fehltritt enorme Konsequenzen nach sich zieht.

Meinung:
Die langen, verschachtelten Sätze machen es einem nicht leicht beim Lesen, auch gibt es immer wieder gedankliche Abschweifungen in Erinnerungen und (auf den ersten Blick) Belanglosigkeiten. Es ist meiner Meinung nach kein Buch zum Nebenbei lesen, man muss sich konzentrieren und zwischen den Zeilen lesen. Aber wenn man sich an den Schreibstil gewöhnt hat, dann geht es zwar nicht locker-leicht, aber doch besser voran mit dem Lesen.
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive der namenlosen, 18-jährigen Protagonistin geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann. Die Nebencharaktere sind ebenfalls namenlos und werden z.B. als Schwager Eins, Schwager Zwei, etc. benannt.
Die authentischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen und mitzuleiden. Auch die Nebencharaktere sind gut dargestellt worden, vor allem die kleinen Schwestern der Protagonistin waren mit ihrer liebenswert-vorlauten Art ein Lichtblick, auch wenn sie wie viele der Nebencharaktere überzeichnet waren.

Obwohl kein Handlungsort genannt wird, kann man sich Nordirland mit etwas Hintergrundwissen zusammenreimen, doch die Geschichte lässt sich auch auf andere Regionen der Erde übertragen.
Die Protagonistin lebt in einem Konfliktgebiet, die bedrohliche Atmosphäre der damaligen Zeit gelingt der Autorin sehr eindrücklich. Die Protagonistin liest auch im Gehen, was bei allen anderen auf Unverständnis stößt, denn so hat sie die Umgebung nicht im Blick, aber als Leser/in versteht man, dass sie so ihre Umgebung und die dauerhafte, drohende Gefahr ausblenden möchte im Sinne von „sehe ich dich nicht, siehst du mich nicht“.
Als wäre das Leben nicht schon schwer und kompliziert genug, wird sie vom Milchmann, einem Paramilitär, gestalkt, der ihr immer mehr zusetzt und sie mehr und mehr in die Ecke drängt. Durch die Ich-Perspektive fühlt man mit der Protagonistin mit, fühlt ihre Hilflosigkeit und Verzweiflung, sowohl was das ungute Gefühl im Hinblick auf den Milchmann betrifft, als auch im Hinblick auf die Gerüchte, die über sie beide im Umlauf sind. Die Situation wird für sie noch erschwert, da sie keine Person hat, an die sie sich wenden kann, die ihr beisteht, denn in der damaligen Situation und der tagtäglichen Konfrontation mit Gewalt und Tod sehen die Anderen in der Verfolgung durch den Milchmann keine Gefahr, da sie nicht körperlich besteht. Neben dieser Thematik geht es auch um das Aufwachsen und die unterschwellige Spannung in einem Konfliktgebiet, die Zuschreibung von Rollen bzw. was „normales“ Verhalten ist und wer somit aus dem Rahmen fällt, wie z.B. das unterwegs lesende Mädchen. Überwiegend herrscht im Buch eine bedrückende und bedrohliche Stimmung, sowohl durch die gesellschaftliche Situation zur damaligen Zeit, aber auch durch die Bedrohung durch den Milchmann. Doch es blitzt immer wieder schwarzer Humor durch und es gibt einige Szenen zum (Auf-)Lachen.

Es ist keine leichte Lektüre, was sowohl die verschiedenen ernsten Themen betrifft, aber auch schweift die Protagonistin in ihren Gedanken immer wieder ab, was mir das Lesen doch erschwert hat. So gibt es wunderbare 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung (aber unbedingt vorher einen Blick in die Leseprobe werfen, ob man mit dem Schreibstil zurechtkommt), wenn man sich für gesellschaftliche Missstände, die Rolle der Frau und einen Einblick in den nordirischen Konflikt interessiert.

Fazit:
Keine leichte Kost, man muss sich beim Lesen konzentrieren, aber die bedrückende und bedrohliche Stimmung im Konfliktgebiet aber auch im Hinblick auf das Stalking, wie verzweifelt und hilflos die Protagonistin ist, gelingt der Autorin sehr eindrücklich.

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Veröffentlicht am 15.04.2020

Spannende (und kurze) Vorgeschichte zum Roman „Into the Fire“

Into the Heat
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Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Sie sind Firefighter mit Leib und Seele - doch das Feuer verzeiht keine Fehler

Anne Ashburn und Danny Maguire arbeiten in derselben Einheit des New Brunswick Fire ...

Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Sie sind Firefighter mit Leib und Seele - doch das Feuer verzeiht keine Fehler

Anne Ashburn und Danny Maguire arbeiten in derselben Einheit des New Brunswick Fire Departments. Seit Anne vor zwei Jahren zu der Truppe gestoßen ist, knistert es zwischen ihnen, doch private Beziehungen innerhalb eines Teams sind verboten. Als ein Kollege heiratet, kommen sie sich während der Hochzeitsvorbereitungen näher und können sich der Leidenschaft, die zwischen ihnen herrscht, nicht länger erwehren. Aber dann kommt es zu einem Brand, der ihr Leben für immer verändern wird...

Meinung:
Kleine Warnung vorweg:
Dies ist keine eigenständige bzw. vollständige Novelle, sondern die Vorgeschichte zum Buch „Into the Fire“ und endet mit einem fiesen Cliffhanger.

Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der dritten Erzähl-Perspektive von Anne und Danny geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann. Einmal kommt auch Annes Bruder zu Wort.
Die sympathischen Charaktere sind mit ihren Gefühlen für die Kürze der Vorgeschichte gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen und mitzufiebern. Die Nebencharaktere kann ich noch nicht einschätzen, aber das kommt dann sicher noch mit dem nächsten Teil.

Da es sich hier um eine Vorgeschichte handelt, lernt man die Charaktere zwar etwas kennen, aber der Tiefgang und mehr Hintergrundinformationen fehlen. Nichtsdestotrotz war es spannend Anne und Danny zu begleiten, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen, aber auch der Einblick in ihre Arbeit bei der Feuerwehr sorgt für Herzrasen. Wiederholt den Kopf schütteln konnte ich nur über die bevorstehende Hochzeit von Dannys Freund Moose und dessen Verlobte. Wenn ihr sie „kennenlernt“, werdet ihr wissen wieso. Und dann kommt am Schluss noch dieser sehr, sehr fiese Cliffhanger! Also am besten warten, bis der Roman Ende April rauskommt und dann mit dem Lesen anfangen.

Die Vorgeschichte zum Roman „Into the Fire“ macht auf jeden Fall Lust auf mehr, ist aber doch sehr knackig-kurz, so dass es wunderbare 4 von 5 Sterne gibt und ich nun ungeduldig warte, bis ich weiterlesen kann.

Fazit:
Die spannende Vorgeschichte zum Roman „Into the Fire“ macht auf jeden Fall neugierig auf die Geschichte von Anne und Danny.

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