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Veröffentlicht am 01.05.2020

Ist er ein Playboy nur weil er gerne spielt?

Playboy - Wenn du dich verlierst
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Wynn ist verzweifelt: Ihr langjähriger Freund hat sie verlassen, ihre Freundinnen um sie herum sind jedoch alle glücklich vergeben und gründen Familien. Eine Sache die sie auch schon immer wollte. Als ...

Wynn ist verzweifelt: Ihr langjähriger Freund hat sie verlassen, ihre Freundinnen um sie herum sind jedoch alle glücklich vergeben und gründen Familien. Eine Sache die sie auch schon immer wollte. Als Wynn jedoch wieder anfängt zu daten lernt sie Cullen kennen, den berühmten und auch berüchtigten Pokerspieler, der sich Playboy nennt. Zwischen ihnen fliegen nur so die Funken und als er Wynn zu einer Wette überredet könnte sogar mehr daraus werden.

Meine Meinung:
Ich habe alle Bände der MANWHORE-Serie gelesen und auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht. Katy Evans ist eine fantastische Künstlerin, wenn es darum geht interessante Charaktere zu erschaffen und eine spannende, romantische und auch lustige Geschichte zu schreiben!
Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen, die Story hat mich einfach nicht losgelassen. Obwohl man meinen könnte, die Geschichte zwischen einem Playboy und einem „normalen“ Mädchen ist inzwischen abgenutzt und zu oft geschrieben worden, hat Katy Evans etwas Besonderes daraus gezaubert.
Vor allem die Protagonistin Wynn hat mir auf Anhieb gefallen. Sie ist selbstständig, freundlich und auch romantisch. Als sich Emmett von ihr trennt zerbricht ihr Herz und sie muss erkennen, dass er es nie wirklich ernst mit ihr gemeint hat. Wynn jedoch hat sich eine Hochzeit und Kinder gewünscht. Ich fand es sehr mutig, wie sie das Geschehene aufgearbeitet hat und wieder begonnen hat zu daten. Diesen Schritt zu gehen ist nach einer langen Beziehung besonders schwer.
Als sie jedoch zufällig auf Cullen trifft merkt sie schnell, dass dieser nicht an einer Beziehung interessiert ist. Auch wenn sie, und ihre Freundinnen im Besonderen, etwas abgeschreckt davon ist, geht sie auf seine Wette ein: Wer von ihnen führt das bessere Leben?
Cullen Carmichael ist ehrgeizig und selbstbewusst, jedoch nicht überheblich. Als Pokerspieler ist er sehr erfolgreich und weiß, wann es sich lohn zu Spielen. Zum Beispiel um Wynn, die ihm sofort aufgefallen ist. Auch wenn er mir zu Anfang noch etwas suspekt und zu glatt war, habe ich im mittleren Teil seine Ecken und Kanten kennen gelernt und diese haben mir sehr gefallen. Auch wie er immer um Wynn gekämpft und nie aufgegeben hat, fand ich beeindruckend und stand im totalen Kontrast zu seinen Spitznamen „Playboy“.
Wobei dieser auch eher dem Spielen an sich gewidmet ist. Das passt auch zur Wette, zu der er Wynn überredet hat. Diese ist gut im Buch eingebunden und als roter Faden durchweg präsent. Zu beginn habe ich mich gefragt, wie man denn objektiv sagen und bewerten kann, wer von den beiden das „bessere Leben“ führt. Schnell habe ich jedoch gemerkt, dass es nicht um die Wette und auch nicht um das Gewinnen geht, sondern lediglich ein Vorwand ist um Zeit miteinander zu Verbringen.
Die Beiden sind wirklich toll miteinander obwohl mich an manchen Stellen Wynns Zweifel genervt haben. Natürlich hat Emmett sie tief verletzt und Cullen wirkt nicht wie der typische Familienmensch, doch sie hätte ihm wenigstens glauben und eine Chance geben können. Aber viel schlimmer fand ich die Darstellung ihrer Freundinnen in dieser Situation, denn das passte gar nicht zu deren Verhalten in den vorherigen Bänden. Für mich haben sie wie komplett andere Charaktere gewirkt was ich sehr traurig fand.
Der Schluss hat mich jedoch wieder versöhnt, die Hochzeit von Cullens Bruder wurde schön beschrieben und war ein perfektes Ende für die MANWHORE-Serie!

Mein Fazit:
Ein packendes Buch um eine Wette, in der es nur um das Spielens willen und nicht um das Gewinnen geht. Wynn und Cullen sind toll miteinander haben mir sehr gefallen. Trotzdem finde ich schade, dass die Saints-Reihe nun zu Ende ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.10.2019

Tolle Sportgeschichte mit tiefer Bedeutung!

Fair Catch (Grand-Valley 1)
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Als sich Whitney und Cooper das erste Mal begegnen, ist keiner der Beiden in guter Verfassung. Cooper ist nach einem Footballspiel erschöpft und fertig, Whitney nach einem Termin bei der Bank um ihre Apfelfarm ...

Als sich Whitney und Cooper das erste Mal begegnen, ist keiner der Beiden in guter Verfassung. Cooper ist nach einem Footballspiel erschöpft und fertig, Whitney nach einem Termin bei der Bank um ihre Apfelfarm besorgt.
Trotzdem können sich die Beiden nicht vergessen, sodass Cooper nach Colorado fährt, als er verletzt eine Auszeit nehmen muss.

Meine Meinung:
Whitney ist für ihr jungs Alter sehr selbstständig und ambitioniert. Obwohl ihr Apfelfarm vor dem Aus steht gibt sie nicht auf sondern kämpft immer weiter. Auch ihre naturverbundene und positive Art machen sie sehr symphatisch.
Dagegen wirkt Cooper zu beginnt mürrisch und verschlossen. Eigentlich will er auch keine Beziehung, sondern einfach nur Football spielen.
Im Laufe der Handlung wirft ihn eine Verletzung aus der Bahn und verkompliziert seine Beziehung zu Whitney.

Mir hat vor allem gefallen, dass die Beiden sehr zielstrebig denken, jedoch auch viel Wert auf die Meinung des anderen geben und Kompromisse eingehen.
Es war auch deutlich zu erkennen, dass sich die Autorin gut mit American Football auskennt und Leidenschaft dafür empfindet. Die Sportszenen waren sehr überzeugend und auch die Beshreibung von Coopers Zustand war genial beschrieben, sodass ich als Leser mit ihm Mitfühlen konnte.
Das lag zudem auch am Perspektivenwechsel, sodass ich sowohl Einblick in Whitneys Handeln, als auch in das von Cooper bekommen habe.
Der Schreibstil von Loira Blake ist mitreisend, lustig und fesselnd, die Geschichte ist einfach genial.

Einzig das Ende konnte mich nicht ganz überzeugen, da Cooper und Whitney einen große Wandel im Laufe der Geschichte gemacht und sich positiv verändert haben. Leider wurde das am Ende wieder komplett relativiert, sodass beide wieder in alt Muster zurückfallen und nur für sich selbst kämpfen.

Mein Fazit:
Keine typische Sportgeschichte, sondern wirklich fesselnd und mit tiefer Bedeutung. Die Gegensätze zwischen Sportler und Farmersmädchen wurden zwar gut herausgearbeitet, allerdings ohne Klischees schön ümgesetzt.
Mir hat es sehr gefallen und ich würde "Fair Catch" definitiv weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 06.12.2018

Traumjob Haustiersitterin?

STAY
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Auch wenn Ruby den Job als Haustiersitterin nur annimmt um einen Schlafplatz zu bekommen, gefallt dieser ihr sehr gut. Dies liegt auch daran, dass der Besitzer der beiden Tiere sehr sexy und leider auch ...

Auch wenn Ruby den Job als Haustiersitterin nur annimmt um einen Schlafplatz zu bekommen, gefallt dieser ihr sehr gut. Dies liegt auch daran, dass der Besitzer der beiden Tiere sehr sexy und leider auch für ihre verzweifelte Situation verantwortlich ist.
Zwischen den beiden sprühen sofort die Funken, außerdem ist Rubys Integrität und Kämpfereigenschaft zu bewundern. Sie versucht aus jeder Sitation zurecht zufinden und gibt nicht auf. Das macht dieses Buch absolut lesbar!

Veröffentlicht am 03.04.2026

Eine neue Chance oder ein Rückschritt?

Only in Your Dreams
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Melody ist nach einer toxischen Beziehung wieder zurück in ihrer Heimat. Dort trifft sie auf ihre Jugendliebe Zac, den sie nie vergessen konnte. Als sie zusammen auf einem Camping Trip unterwegs sind kommen ...

Melody ist nach einer toxischen Beziehung wieder zurück in ihrer Heimat. Dort trifft sie auf ihre Jugendliebe Zac, den sie nie vergessen konnte. Als sie zusammen auf einem Camping Trip unterwegs sind kommen sie sich näher, aber steht die Vergangenheit noch zwischen ihnen?

Meine Meinung:
Das Cover ist schön gestaltet und ich mag die Kleeblätter in Anlehnung an Melodys Spitznamen sehr.
Der Schreibstil von Ellie K. Wilde ist angenehm, humorvoll und auch interessant. Das hat mir gut gefallen.

Melody ist eine tollpatschige, sarkastische und durch ihren Expartner verunsicherte Frau, die in die Heimat zurückzieht.
Dort trifft sie auf Zac, den mürrischen und zurückgezogenen besten Freund ihres Zwillingsbruders. Kurz vor dem Start des Colleges gab es einen Moment zwischen ihnen und beide sind bis heute nicht darüber hinweg.

Ich mochte es, dass die Kapitel aus den Sichten von Melody und Zac geschrieben sind, so konnte ich ihr vorgeschichtlichen aus der Person von beiden hören und habe schnell gemerkt, dass es dauert diese aufzustellen.
Auch die Anziehung und die Entwicklung der Beziehung zwischen Melody und Zac von ich gut, denn sie haben sich Zeit gelassen und nichts überstürzt. Trotzdem konnte ich die Anziehung zwischen ihnen nicht immer spüren.

Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die sehr übertriebenen Vorkommnisse. Der Camping Trip war völlig überzogen, auch die plötzlichen Besserungen des Footballteams waren mir zu übertreiben.

Was mir gut gefallen hat, waren die Nebencharaktere. Besonders Parker, Melodys Bruder, und Summer fand ich sehr unterhaltsam. Sie wurden toll eingebunden und ich finde es schön,dass sie ihre eigene Geschichte erhalten werden.

Das Ende war mir zu übertreiben und enthielt für mich zu wenig Tiefe und zu überstürzte Handlungen. Das war etwas schade.

Mein Fazit:
Eine schöne RomCom mit leichten Schwächen, aber ich wurde gut unterhalten und musste ein paar Mal lachen.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Kann Jet die Wahrheit herauszufinden?

Not Quite Dead Yet
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Jet ist behütet in Vermont aufgewachsen und auch sonst gibt es nichts besonderes in ihrem Leben. Zumindest bis sie an Halloween angegriffen wird und nur noch kurz zu leben hat. Sie beschließt ihren Mörder ...

Jet ist behütet in Vermont aufgewachsen und auch sonst gibt es nichts besonderes in ihrem Leben. Zumindest bis sie an Halloween angegriffen wird und nur noch kurz zu leben hat. Sie beschließt ihren Mörder zu finden und ermittelt mit ihrem ehemaligen besten Freund Billy. Dabei kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht, doch wer ist der Mörder?

Meine Meinung:
Ich mag das Cover und die Farben mit den dazupassenden Farbeschnitt richtig gerne. Es spiegelt die düstere und blutige Stimmung wieder.

Jet ist eine sture, etwas exzentrische junge Frau, die nicht unbedingt sympathisch rüber kommt. Trotzdem hat sie ein gewisses etwas, denn sie lässt nicht locker und will unbedingt ihren Mörder finden.
Doch bei ihren Ermittlungen merkt sie schnell, dass vieles lieber verborgen geblieben wäre und jeder in ihrem Umfeld etwas zu verbergen hat. Doch wer hat sie angegriffen?
Vertrauen kann sie nur Billy, der plötzlich wieder auftaucht. In ihrer Kindheit waren sie gut befreundet und er scheint Jet wirklich zu mögen. Leider ist er für mich etwas zu blass geblieben.

Ich finde es beeindruckend, wie Jet mit ihrem bevorstehenden Tod umgeht und wie sie ihr bisheriges Leben in wenigen Tagen aufarbeitet.

Jets Familie und die Leute um sie herum geben einem immer wieder Spielraum für neue Vermutungen und Motive. Das erzeugt viel Spannung, die richtig gut eingesetzt wird.
Die Kleinstadt selbst scheint wie jede andere zu sein und das birgt viel Spielraum für den Täter. Es ist schwer, jemanden konkret zu verdächtigen und so blieb ich als Leserin bis ins letzte Drittel im Ungewissen.

Das Ende hat mir gut gefallen, aber war an einigen Punkten zu überzogen. So gab es zwar Überraschungseffekte, aber diese waren etwas zu sehr konstruiert und aufgesetzt.

Mein Fazit:
Eine Span geschrieben mit vielen Wendungen und einer Protagonistin, die mir nicht sympathisch war, das aber auch nicht sein muss. So hat es perfekt zur Situation und Handlung gepasst.

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