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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2020

Ein besonderes Kind mit besonderem Talent

Schlafe jetzt für immer
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Als ich diesen düsteren Klappentext las, hat sich sofort eine Gänsehaut auf meinem Körper ausgebreitet. Fasziniert vom dazu passenden Cover habe ich mich dann in die Seiten gestürzt.

Die ersten paar Seiten ...

Als ich diesen düsteren Klappentext las, hat sich sofort eine Gänsehaut auf meinem Körper ausgebreitet. Fasziniert vom dazu passenden Cover habe ich mich dann in die Seiten gestürzt.

Die ersten paar Seiten des Prologs haben mich sofort überzeugt. Schnell war ich in der Handlung drin und habe diese mit Spannung verfolgt, denn die Bilder, die Tam da zeichnet, sind Schauplätze der nächsten Opfer des Schlafzimmermörders. Doch wie ist das möglich? Ihre Mutter Mags beginnt zu recherchieren und merkt schnell, dass ihre gesamte Familie in Gefahr ist.

Mags war mir sehr sympathisch. Vielleicht lag es einfach daran, dass auch ich Mutter bin. Aber ich konnte zu jeder Zeit ihre Handlungen und Gefühle nachvollziehen und miterleben. Sie ist eine absolut starke Frau und liebevolle Mutter.

Tam selbst ist einfach ein bemerkenswertes Kind. Ihre Zeichnungen sind detailgetreu und sie malt sie in einem ganz bestimmten physischen Zustand. Es macht ihr große Angst was sie da zeichnet, aber sie ist dennoch mutig und willensstark.

Die Handlung selbst hat mich fasziniert und neugierig gemacht. Der Schreibstil war flüssig und hat mich bequem in die Kapitel übergeleitet. Diese hatten genau die richtige Länge und animierten mich zum weiterlesen.

Die Auflösung zum Schluss war etwas utopisch für mich, aber dennoch gut umgesetzt.

Fazit:
Ein spannender Thriller, der zum Ende hin leider etwas langatmig wurde. Tolle Charaktere und eine interessante Handlung sorgen dennoch für Nervenkitzel!

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Veröffentlicht am 12.05.2020

Virus nur nebensächlich

Die Augen der Finsternis
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Die Neugier auf dieses Buch war groß und im Namen aller, die es sich nicht leisten konnten, Wucherpreise für eine Ausgabe dieses Buches zu bezahlen, danke ich vorab dem Verlag für die Neuauflage.
Der Hype ...

Die Neugier auf dieses Buch war groß und im Namen aller, die es sich nicht leisten konnten, Wucherpreise für eine Ausgabe dieses Buches zu bezahlen, danke ich vorab dem Verlag für die Neuauflage.
Der Hype um die Entdeckung des Virus im Buch von 1981 war unbeschreiblich. Dennoch kann ich euch versichern, dass dies weit übertrieben ist. Denn die einzige Übereinstimmung, die es zu heute gibt ist der Ort Wuhan in China. Es geht dort auch um den Ausbruch in einem Labor, wie es heutzutage ja vermutet wird, aber nicht bestätigt wurde. Alles nur ein Zufall? Ich denke, ja!
Eine Mutter auf der verzweifelten Suche nach der Wahrheit. Tina Evans, ein großer Star auf den Showbühnen in Las Vegas, doch hinter den Kulissen verzweifelt und in Trauer um ihren Sohn Danny, den sie vor einem Jahr bei einem Unfall verloren hat. Doch in ihren Träumen lebt Danny weiter und steht vor ihr. Als dann noch die Botschaft „Nicht Tod“ plötzlich in seinem Kinderzimmer erscheint ist sich Tina sicher, dass Danny noch am Leben ist. Sie begibt sich auf die Suche nach ihm und stößt dabei auf eine schreckliche Wahrheit.
Der Plot punktet bei mir, da er vielseitig ist und neben Action und Liebesgeschichten jede Menge Geheimnisse, Gruselfaktor und paranormale Aktivitäten bietet. Ich war so gefesselt und konnte es kaum erwarten die Wahrheit zu erfahren. Der Schreibstil war eloquent und hat das flüssige Lesen erleichtert.
Die Hauptprotagonistin Tina wird von Dean Koontz sehr authentisch beschrieben. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die mit ihrem Mut und Eigenwillen überzeugen konnte. Ein Exempel einer Mutter! Die anderen Charaktere rücken da schnell in den Hintergrund, da sie sehr unscheinbar waren.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen, kam mir allerdings etwas zu überstürzt. Hier hätte ich mir noch einen Cliffhanger gewünscht oder vielleicht einen Plottwist.

Fazit:
Wer das Buch nur wegen des Virus liest ist hier fehl am Platz, da dieses nur nebensächlich ist. Die spannende Suche einer starken Mutter nach der Wahrheit hat mich echt gut unterhalten. Wirklich empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 10.05.2020

Emotional wieder erste Klasse

Marta schläft
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Das Debüt "Liebeskind" fand ich schon klasse und habe das neue Buch natürlich herbei gesehnt.

Der Schreibstil war wieder bekannt Romy Hausmann und entweder man liebt ihn oder nicht. Mich fasziniert ihre ...

Das Debüt "Liebeskind" fand ich schon klasse und habe das neue Buch natürlich herbei gesehnt.

Der Schreibstil war wieder bekannt Romy Hausmann und entweder man liebt ihn oder nicht. Mich fasziniert ihre Art fürs Detail sehr.

Der Plot wechselt zwischen mehreren Handlungssträngen, die zur Mitte hin Sinn ergeben und zusammen führen. Zunächst war ich etwas verwirrt und hatte Mühe mich zurecht zu finden. Aber als diese Hürde geschafft war, gab es für mich kein Halten mehr. Vor allem emotional!

Dieses emotionslos Schreiben ist typisch für Romy und ich würde fast sagen ihr Markenzeichen. Nur wenige Autoren schaffen es, mich so zu berühren wie sie.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und mit spannenden Cliffhanger ln fesselt sie den Leser einfach ans Buch. Dazu kommt noch die Botschaft, die sie uns in jedem Plot hinterlässt. Hier ging es um das Thema Schuld, das sie ausgezeichnet umschrieben hat.

Den Schluss hätte ich mir noch etwas explosiver gewünscht, da der Plot so darauf hin gearbeitet hat.

Fazit:
Mal wieder ein Meisterwerk einer zauberhaften Autorin. Nichts für schwache Nerven, aber dennoch lesenswert!

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Veröffentlicht am 29.04.2020

Spannender Thriller für zwischendurch

Ich sehe was, was du nicht siehst
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Mit "Ich sehe was, was du nicht siehst" habe ich einen spannenden Pageturner gelesen, der mich sehr gut unterhalten hat.

Emma verschwand auf dem Heimweg einer Party. Niemand hat sie mehr gesehen und auch ...

Mit "Ich sehe was, was du nicht siehst" habe ich einen spannenden Pageturner gelesen, der mich sehr gut unterhalten hat.

Emma verschwand auf dem Heimweg einer Party. Niemand hat sie mehr gesehen und auch ein Jahr später gibt es noch kein Lebenszeichen von ihr.

Ihre besten Freundinnen Anouk, Mabel, Bo und Lilly brechen in den Sommerferien zu einem Campingurlaub nach Frankreich auf. Auch Emma sollte diesen Urlaub mitmachen, aber Emma fehlt... Trotz mulmigem Gefühl treten sie die Reise an und merken schon bald, dass es ein großer Fehler war.

Der Plot wird aus diversen Perspektiven erzählt. So wechseln sich Emmas Freundinnen ab und auch Emma selbst führt einige Kapitel aus.


Die Charaktere waren außerordentlich gut gewählt. Es fiel mir sehr leicht eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Auch die Gedanken und Gefühle wurden sehr gut beschrieben.

Der flüssige Schreibstil hat mich geradezu durch die Seiten fliegen lassen. Durch die perfekt aufgebaute Spannung hatte ich oft eine Gänsehaut und konnte es kaum erwarten, das Ende zu erfahren.

Der Schluss hat mich dann völlig überrascht. Mit diesem Ausgang hätte ich niemals gerechnet und war absolut begeistert.


Fazit:

Ein spannender Plot, der mit Irreführung und der perfekten Portion Spannung für ein tolles Lesevergnügen sorgt.

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Veröffentlicht am 10.01.2020

Die Vergangenheit wird dich immer einholen

Das Licht am Ende
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Dank einer Leserunde durfte ich dieses tolle Buch lesen, das mich schon durch den Klappentext unglaublich neugierig gemacht hat.

Zu Helena möchte ich gar nicht soviel sagen, denn was diese Person erlebt ...

Dank einer Leserunde durfte ich dieses tolle Buch lesen, das mich schon durch den Klappentext unglaublich neugierig gemacht hat.

Zu Helena möchte ich gar nicht soviel sagen, denn was diese Person erlebt hat, will man sich gar nicht vorstellen. Sie ist geprägt von ihrer Vergangenheit und es fällt ihr schwer zu vertrauen.

Anuk habe ich gleich ins Herz geschlossen. So eine liebe, offene Person. Auch ich wäre gerne mit ihr befreundet gewesen.

Salim war mir zunächst etwas suspekt und ich habe immer nach dem großen Geheimnis bei ihm gesucht. Zum Ende hin wurde er mir immer sympathischer.

Der Plot selbst hat mich emotional total abgeholt. Allein die Erlebnisse von Helena zu lesen, hat mir teilweise schier den Atem geraubt und ich hätte sie manchesmal gerne in den Arm genommen.

Umso überraschter war ich dann vom Ende des Buches und habe teilweise mit offenem Mund die letzten Seiten verschlungen. Damit hätte ich nicht gerechnet, fand den Schluss aber mega umgesetzt!

Fazit:
Ein spannender Pageturner, der auch emotional viel zu bieten hat. Unbedingt lesen!

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