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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2020

Spannender Thriller bis zum Schluss!

Der Behüter: Thriller
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Die Leiche einer Frau wird neben dem Müllcontainern einer Klinik gefunden und wird von einer Ärztin der Klinik als eine Frau "Identiffiziert", die von ihr vor kurzer Zeit medizinisch versorgt worden ...

Die Leiche einer Frau wird neben dem Müllcontainern einer Klinik gefunden und wird von einer Ärztin der Klinik als eine Frau "Identiffiziert", die von ihr vor kurzer Zeit medizinisch versorgt worden ist und Spuren von Misshandlungen aufwies. Sie ist aus dem Krankenhaus verschwunden ohne das ihre persönlichen Daten erfasst werden konnten. Gerade eben ist wieder eine misshandelte Frau spurlos aus der Klinik verschwunden.

Laura Kern und ihr Partner Max nehmen die Ermitllungen auf..... schauen Überwachungsvideos aus der Klinik an... entdecken Hinweise.... es gibt viele Spuren. ... Hinweise auf unterschiedliche Männer, die sich verdächtig machen....

Catherine Shepherd nimmt ein ernstes Thema - die Misshandlungen von Frauen - als Hintergrund für ihren Thriller. Zeitgleich lässt sie mich mitfiebern auf der Suche nach dem Mörder, denn es bleibt nicht bei einer toten Frau. Wo sind die Verbindungen zwischen den Frauen und warum werden sie umgebracht? Der Thriller ist sehr rasant und spannend geschrieben, sowie mir außerdem erst zum Schluss klar war, wer der Mörder war.

Neugierig und gespannt warte ich nun auf einen neuen Fall für Laura Kern, da ich auch gerne wissen möchte, wie es mit ihrem Privatleben und das ihres Kollegen weitergeht.

Fünf Sterne von mir!

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Veröffentlicht am 06.07.2020

Wundervoller Provence-Krimi

Madame Beaumarie und die Melodie des Todes
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Madame Beaumarie ist in den Ruhstand getreten. In ihrem Berufleben war sie als Sekretärin im Pariser Kommissariat tätig und hat den dort tätigen Kommissaren häufig entscheidende Hinweise gegeben. Sie war ...

Madame Beaumarie ist in den Ruhstand getreten. In ihrem Berufleben war sie als Sekretärin im Pariser Kommissariat tätig und hat den dort tätigen Kommissaren häufig entscheidende Hinweise gegeben. Sie war eine "Berühmtheit" und dies weit über die Grenzen von Paris hinaus.

Nun hat sie ihre Reise nach Avignon angetreten, um dort ihrer Leidenschaft für Barockmusik zu frönen, da dort ein Festival stattfindet.Während einer Probe, zu der Florence Beaumarie sich Zutritt verschafft, wird der Dirigent tot aufgefunden.

Ingrid Walther, die Autorin, schafft es, dass ich mit Florence Beaumarie auf Reisen gehe. Ich sehe Avignon vor mir, höre die Musik, habe den Geschmack von Speisen und Getränken in der Nase sowie im Mund. Außerdem spüre ich die gesamte Atmosphäre egal, ob es das Wetter ist, als auch die Stimmungen der Menschen untereinander, höre den tollen Dialogen zu .....

Dazu kommen die "Ermittlungen", die Madame Beaumarie aufnimmt, in dem sie sehr genau beobachtet und auch Kontakt mit zuständigen Ermitller, den sie zufälligerweise noch aus Pariser Zeiten kennt, aufnimmt. Ich mag hier besonders Florence Beaumaries Überlegungen, die sie mit Hilfe eines Schachspiels anstellt, in dem sie die verwickelten Figuren auf diesem aufstellt und ihre Positionen im Laufe der Zeit verändert.

Da nach Tod des Dirigenten es zu weiteren mysteriösen Ereignissen kommt, Tod, Unfälle und Botschaften, wird es immer spannender und auch für Florence gefährlicher. Glücklicherweise verschont die Autorin mich mit überflüssigen Verfolgungsjagden und gewaltvollen bzw. bluttriefenden Szenen. Mir hat Florences Art, ob es ihre Ermittlungen aber auch ihr mitmenschliches Verhalten war, sehr gut gefallen. Die Figuren bzw. die Personen, mit denen Florence Beaumarie in der Geschichte zu hatte, konnte ich mir alle sehr gut vorstellen und manche von ihnen habe ich sogar richtig liebgewonnen.

Ich bin sehr gespannt auf einen weiteren Fall mit Madame Beaumarie und auch sehr neugierig wie es mit ihrem Privatleben weitergeht.


Fünf Sterne für diesen Provence-Krimi, der mich absolut überzeugt hat.

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Veröffentlicht am 22.06.2020

Absolut gelungenes Debüt mit der Kommissarin Minke van Horn

Halligmord (Ein Minke-van-Hoorn-Krimi 1)
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Minke van Horn kehrt als Kommissarin in ihre Heimat zurück, wo sie selber auf der Hallig Midsand aufgewachsen ist und tritt in die Fußstapfen ihres verstorbenen Vater seines Zeichens Leiter des ...

Minke van Horn kehrt als Kommissarin in ihre Heimat zurück, wo sie selber auf der Hallig Midsand aufgewachsen ist und tritt in die Fußstapfen ihres verstorbenen Vater seines Zeichens Leiter des Kommissariat von Jüstering. Gerade hat sie vorübergehend ihr altes Kinderzimmer bezogen, da erreicht sie auch schon ein Anruf, dass ein Schädel vor der Hallig Nepken gefunden worden ist.
Mich hat der Schreibstil sofort in die Geschichte hineingezogen und ich konnte mir nicht nur die Protagonistin Minke sondern auch alle Personen sehr gut vorstellen.
Die Atmosphäre, das Leben auf einer Hallig, wird sehr gut beschrieben ebenso wie das Wetter insbesondere den Stürmen bei denen es mich schauderte.
Während Minke versucht in Erfahrung zu bringen, seit wann der Schädel dort liegt bzw. zu wem er gehört, nimmt die Autorin uns mit auf eine Zeitreise 30 Jahre und noch weiter zurück in die Vergangenheit.
Viele Geheimnisse werden aufgedeckt, nachdem dem Leser der "Besitzer" des Schädels längst preisgegeben worden ist.
Die privaten Verstrickungen der Figuren untereinander, aber auch Minkes, geben diesem Fall eine sehr spezielle Tiefe. Vieles wird aufgedeckt, aber einige Geheimnisse, die die Menschen untereinander haben, bleiben noch unausgesprochen. Dies macht mir ausgesprochen viel Lust auf den nächsten Fall mit Minke, wobei ich gespannt bin, welche der Geheimnisse dann offenbart werden oder von Bedeutung für die neue Geschichte sein werden.
Auf jeden Fall bin ich sehr gut von diesem Krimi unterhalten worden und kann es kaum abwarten mehr von Minke zu lesen.

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Veröffentlicht am 11.05.2020

Spannender und unterhaltsamer Krimi, der vielschichtig aufgebaut ist

Hainberg
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Ein Mann kommt zu Tode und die Kommissare Christian Heldt und sein Kollege Tomek Piotrowski beginnen mit den Ermittlungen.
Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen, denn er war tempo - und sehr facettenreich. ...

Ein Mann kommt zu Tode und die Kommissare Christian Heldt und sein Kollege Tomek Piotrowski beginnen mit den Ermittlungen.
Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen, denn er war tempo - und sehr facettenreich. Während die Kommissare gerade ihre höchst eigenen Probleme haben, d. h. Christian muss sich nach über einem Jahrzehnt als Alleinerziehender damit anfreunden, dass die Mutter seines Sohnes, nachdem sie ihn über ein Jahrzehnt mit ihm alleingelassen hat, wieder einen Platz in dessen Leben haben möchte. Sein Kollege hat stattdessen familiäre Probleme bezüglich seines Outings. Außerdem kommt es zu Spannungen im Team, da der Chef plötzlich mit einem neuen Mitarbeiter aufwartet und es auch ansonsten zu Eifelsüchteleien kommt.
Der Fall selber hat viele Verstrickungen und der Autor schaffte es mich auf völlig falsche Spuren zu locken. Ich bin vom logisch nachvollziehbaren Ende des Falles überrascht worden und das Privatleben der Kommissare hängt irgendwie in der Schwebe.
Ich werde diesen Autor nun auf meine eigene Favoritenliste setzen und gespannt auf einen hoffentlich weiteren Fall dieses Ermittlungsteams warten.
Fünf Sterne für einen gandiosen Krimi!

Veröffentlicht am 29.04.2020

Ein neuer, sehr facettenreicher Fall für Pia Korittki

Ostseegruft
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Der 15. Fall für Pia Korittki beginnt für sie mit der Beerdigung einer Schulfreundin, bei deren Beisetzung ein unbekannter Mann behauptet, dass Kirstens Tod kein Unfall gewesen ist. Pia wird hellhörig ...

Der 15. Fall für Pia Korittki beginnt für sie mit der Beerdigung einer Schulfreundin, bei deren Beisetzung ein unbekannter Mann behauptet, dass Kirstens Tod kein Unfall gewesen ist. Pia wird hellhörig und zudem hat sie ihre Freundin als eine äußerst sportlich geschickte Frau in Erinnerung, die nun beim Joggen ertrunken sein soll.
Pia bekommt von ihrem Chef das Okay eigene Ermittlungen anzustellen, um festzustellen, ob an der Behauptung etwas dran ist.
Sie untersucht den Tatort, spricht mit der Familie etc.

Die Autorin Eva Almstädt schafft es ihrem 15. Fall nicht nur an die Qualität der vorhergegangenen Fälle anzuknüpfen, sondern in meinen Augen hat sie sich sogar noch gesteigert. Ich habe schon einige Bücher von ihr gelesen, so dass mir Pias Privatleben einigermaßen vertraut ist, jedoch auch für Quereinsteiger sollte es kein Problem darstellen, da es für den eigentlichen Fall nicht von Relevanz ist bzw. ich die wesentlichen Dinge erfahre. Mir gefiel in diesem Krimi, dass die Autorin es schaffte, eine vielschichtige Geschichte zu schreiben, wobei ich zu Beginn die Ausmaße überhaupt nicht erahnte. Raffiniert schaffte sie es, dass ich nur das sah, was ich sehen sollte und mich auf nur eine „Fährte“ konzentrierte. Die Figuren sind wunderbar „gezeichnet“und entwickele Sympathien/Antipathien für sie, jedoch da es manche Wendungen gab, lag ich mit meiner „Menschenkenntnis“ teilweise richtig daneben.
Besonders gelungen fand ich die Ermittlungen an sich, die immer mehr Fahrt aufnahmen und sich viele Puzzleteile ineinander fügten. Auch das konkrete Vorgehen der Kripo eine Situation zu rekonstruieren, habe ich bisher noch nie so plastisch geschildert bekommen.
Insgesamt ein absolut facettenreicher Kriminalroman, mit einer Kommissarin, die mir sehr sympathisch ist und einem Erzählstil, der mich das Buch immer nur schwer zur Seite legen ließ.
Ich bin jetzt schon gespannt auf den nächsten Fall für Pia Korittki.

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