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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2020

Anfangs skeptisch, Letztendlich verliebt

Paper Princess
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„This place is like the Garden of Eden. Beautiful but full of danger.”-Ella Harper
Ella ist seitdem ihre Mutter fort ist, auf sich selbst gestellt und probiert sich mit vielen verschiedenen Berufen durchs ...

„This place is like the Garden of Eden. Beautiful but full of danger.”-Ella Harper
Ella ist seitdem ihre Mutter fort ist, auf sich selbst gestellt und probiert sich mit vielen verschiedenen Berufen durchs Leben zu kämpfen. Sie will unbedingt ihren Highschoolabschluss machen und danach aufs Collage gehen. Doch dann steht plötzlich Callum Royal, ein Multi-Millionär vor ihr und verkündet ihr neuer Vormund zu sein. Er nimmt sie mit zu sich nach Hause und lädt sie ein, ein Teil seiner Familie zu sein, doch das ist nicht so einfach als sie den Rest der Royals kennenlernt. 5 Jungs, einer attraktiver als der andere, doch alle lassen sie, den Zorn den sie Ella gegenüber empfinden, spüre. Doch insbesondere Reed mit seiner unergründlichen Art und der meisten Wut auf sie lässt ihr Herz höher schlagen.
Ich war mir am Anfang nicht sicher was ich von dem Buch halten soll, da ich zum einen sehr verschiedene Meinungen zu der Story gehört habe, und zum anderen durch den Anfang relativ skeptisch war.
Ella ist 17 und verdient ihr Geld mit kellnern, putzen und strippen, was sie schon tut seitdem sie 15 ist. Das ist ungefähr das Erste was man von ihr erfährt und ich musste hart schlucken, weil ich es nicht wirklich verstehen konnte. Aber wenn man sie besser kennenlernt, findet man heraus warum genau sie sich für das Strippen entschieden hat und es macht es jetzt vielleicht nicht total gut, aber ein wenig. Als sie bei den Royals landet feindet sie sich direkt mit den Royal-Brüdern an. Was daran liegt das sie sehr auf Konfrontationen auf ist, das gefällt mir an ihr sehr. Irgendwann hat sie sich dann jedoch eingefunden und es gibt nur noch wenige Sticheleien zwischen ihr und 4/5 Brüdern, denn es gibt immer noch Reed.
Reed ist verschlossen und der Meinung das Ella seiner Familie nur etwas schlechtes will, was er auch des Öfteren zeigt, in dem er ihr irgendwelche Dinge an den Kopf schmeißt. Trotzdem ist er, wie ich finde, ein sehr interessanter, aber auch klischeehafter Charakter. Ich meine „wunderschön“ und irgendwie ein bisschen durchgeknallt, habe ich schon öfter gehört. Dennoch ist er irgendwie hinreißend und ich habe nicht damit gerechnet, dass er mir doch irgendwann ans Herz wachsen könnte.
Die Geschichte an sich ist gut geschrieben, ich liebe es mir Dinge bildlich vorzustellen und das Autorenduo hat es geschafft, dass mir genau das gelungen ist. Es war auch so leicht zu lesen, dass ich es innerhalb eines Tages durchgelesen habe und am Ende mit meinen Emotionen kämpfen musste; ich war mir nicht sicher ob ich das Buch irgendwo gegen werfen sollte oder ob ich einfach nur geschockt mit Tränen in den Augen dasitzen sollte. Hätte ich den 2. Teil zu Hause gehabt, dann hätte ich den auch direkt verschlungen.
Alles in einem war „Paper Princess“, trotz meiner großen Skepsis ein gutes Buch, das ich jedem der auf New Adult Romane steht, empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 27.05.2020

Heiß, geheimnisvoll und unwiderstehlich

All of Me
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>>Sie ist nichts, was ich wollte, aber alles, was ich brauche.

>>Sie ist nichts, was ich wollte, aber alles, was ich brauche.<<- All of me
Shaw Mercer, einer der berüchtigsten Junggesellen Seattles und Sohn des Bürgermeisters, will keine Beziehungen führen, doch als ein Skandal die Wahl seines Vaters gefährden könnte, probiert er alles um einen guten Eindruck zu machen. Er braucht eines neues Image, als Mann der endlich seine große Liebe gefunden hat. Dazu engagiert er Willow Blackwell, die seine feste Freundin spielen soll. Sie sagt für 250.000 Dollar zu, doch was nicht in dem Vertrag stand, ist dass sie sich in ihn verlieben würde.
Das Cover spricht mich total an. Es ist schlicht gehalten, passt aber zum Inhalt, weil es mich von den Farben her an Business Menschen erinnert. Und habe ich schon erwähnt das ich den Titel liebe, weil er mich an eines meiner Herzenslieder erinnert.
Der Schreibstil von K. L. Kreig ist ziemlich gut, er hat mich gefesselt, weshalb ich am Tag 200 Seiten gelesen habe. Aber es gab auch etwas, dass mich ein bisschen gestört hat; nämlich war es zum einen sehr vulgär und zum anderen war in jedem Absatz irgendetwas sexuelles. Ich habe eigentlich keine Probleme damit, aber es war schon sehr viel, weshalb es irgendwann nervig war.
Doch nun zu der Geschichte, die mich überzeugen konnte, da ich so etwas vorher noch nicht gelesen habe. Es gab viel hin und her, viel Vergangenheit, welche die Charaktere eingeholt hat und vor allem gab es Spannung. Der Spannungsbogen war perfekt gespannt, er hatte den Aufbau, der auch der Aufbau der Beziehung war und dann kam der Höhepunkt, der quasi das Problem war. Doch am Ende, gab es einen Cliffhanger, der mich ziemlich beeindruckt und verwirrt zurückgelassen hat. Weshalb Band 2 ziemlich schnell gelesen werden muss. Aber auch die Hauptcharaktere und Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Sie sind in Zeiträumen ziemlich lustig gewesen, aber es gab auch die Momente, in denen ich sie verstehen konnte, ihre Gedanken und ihre Gefühle, die mir sehr nahe gegangen sind.
Willow und Shaw entwickeln etwas, das man nicht beschreiben kann. Shaw will eigentlich keine Beziehung, aber dennoch ist er verdammt niedlich und süß(vielleicht ist er auch heiß). Er würde Alles für seine Familie tun, auch wenn sie ihn manchmal nervt. Aber auch sein bester Freund und sein Job bedeuten ihm alles. Willow ist eine sehr starke Frau, die mit einigen Rückschlägen in ihrem Leben arbeiten muss. Sie hat mich so oft so emotional gemacht, ich konnte ihre Gedanken nachvollziehen, genauso wie ihre Ängste. Auch für sie ist ihre Familie Alles. Was die beiden miteinander verbindet, aber ihre Beziehung geht noch so viel tiefer.
Ich war von diesem Buch begeistert, auch wenn es ein paar Dinge gab, die mich nicht überzeugen konnten. Dennoch war es eine gute Geschichte mit tollen Charakteren, welches 4/5☆von mir bekommt.

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Veröffentlicht am 14.05.2020

Süß, aber an einigen Stellen anstrengend

Never Too Close
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„Seit diesem Tag im Aufzug sind wir mehr als nur Freunde.“-Violette

„Never too close“ von Morgane Moncomble ist eines der Bücher, das zeigt, wie aus Freundschaft wahre Liebe werden kann. Doch vielleicht ...

„Seit diesem Tag im Aufzug sind wir mehr als nur Freunde.“-Violette

„Never too close“ von Morgane Moncomble ist eines der Bücher, das zeigt, wie aus Freundschaft wahre Liebe werden kann. Doch vielleicht war diese Freundschaft nie wirklich eine Freundschaft sondern immer schon viel mehr…

In diesem Buch, geht es um Violette und Loan, die sich an einem Silvesterabend in einem steckengebliebenen Aufzug kennenlernen. Seit diesem Tag an sind sie Beste Freunde. Sie führen ihre Freundschaft vollkommen platonisch, bis Violette beschließt nicht länger Jungfrau sein zu wollen. Und wen bittet sie darum sie zu entjungfern? Natürlich ihren Besten Freund, dem sie am meisten auf dieser Welt vertraut. Loan steht in einem Zwiespalt, soll er es tun oder nicht? Letztendlich entscheidet er sich für das JA, er tut es. Doch danach ist es nicht mehr das selbe, empfinden die beiden mehr für einander?
Dieses Buch hat mich von sich überzeugt, da es zum einen leicht und locker-so wie jeder New Adult-Roma- zu lesen war und mal an einem anderen Ort gespielt hat: PARIS, Frankreich. Aber auch die Charktere, bis auf ein zwei konnten mich überzeugen.

Violette ist eine junge Studentin, die etwas anders ist. Sie ist ein sehr aufgeschlossener Mensch und sehr crazy, doch dafür liebt man sie. Sie ist nicht dieses perfekte Mädchen das in vielen Büchern vorkommt, sondern unterscheidet sich von den Üblichen. Ich mochte sie direkt, auch wenn sie mich manchmal mit ihren Witzen genervt hat. Dennoch ist sie eine gut ausgearbeitete und niedliche Protagonistin.

>>Violette ist ein UFO. Vielleicht fasziniert sie mich deshalb so. Weil sie das Geheimnis in seiner reinsten Form ist.<< Loan

Loan ist nicht der typische Badboy, den man sonst kennt, nein er ist ein Good-Boy und das liebe ich an ihm. Er ist Feuerwehrmann und würde alles für seine Freunde tun, auch wenn er damit selbst zurückstecken müsste. In dem Großteil des Buchs schwelgt er etwas in Traurigkeit wegen seiner letzten Beziehungen, weshalb ich ihn in den Arm nehmen wollte. Und ehrlich? Am Ende hat er mein Herz erobert!

Auch die Nebencharaktere konnte ich schnell ins Herz schließen, sie waren fast alle total niedlich und hatten jeweils eine eigene Persönlichkeit. Das Einzige was mich gestört hat waren die Witze, die manchmal gefallen sind, da viele von ihnen sehr sexistisch waren und die Blondinenwitze auch nicht die Lustigsten waren.

Das Buch hat mir gut gefallen, auch der Schreibstil war echt toll, doch es gab ein paar Dinge, die ich auszusetzen hatte, weshalb „Never too close“ 4/5☆ bekommt.

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