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Veröffentlicht am 19.08.2018

Düsterer Peter Pan

Nimmerlands Fluch
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,,Nimmerlands Fluch´´ ist eine Adaption zu Peter Pan - eine bekannte Kinderbuchfigur, eines Jungen, der nie erwachsen wird.
Hier haben wir einen Jungen, der sich von Kinderseelen ernährt und damit tötet. ...

,,Nimmerlands Fluch´´ ist eine Adaption zu Peter Pan - eine bekannte Kinderbuchfigur, eines Jungen, der nie erwachsen wird.
Hier haben wir einen Jungen, der sich von Kinderseelen ernährt und damit tötet. Pan hat somit nichts weiter mit unserem Helden von früher zutun. Dieses Buch ist ein eigenständiger Roman und hat keine weiteren Folgebände.

Worum geht es?
Der Klappentext lässt es schon verlauten:
Peter Pan ist böse. Um zu überleben, ernährt er sich von Kindern und tötet sie somit im Anschluss. Es war lange Zeit bekannt, dass ein Kind ihm einmal sehr gefährlich werden könnte und dieses Kind ist Fay. Um sie zu beschützen, bringen ihre Eltern (James Hook und Gloria) sie schweren Herzens in die Menschenwelt.
Jetzt ist Fay vierzehn Jahre alt und gelangt mit Kompass in die Welt von Pan und muss schnell lernen, wem sie vertrauen kann und wie sie Pan besiegen kann. Fay ist fassungslos. Ausgerechnet sie soll die Welt vor Peter Pan - DEM Peter Pan - befreien?

Meine Gefühlswelt:
Vorsicht, Spoiler (Nur in diesem Teil enthalten) - also einfach überspringen ;)
Das Buch spaltet sich für mich in zwei Teile: Zum einen ist es sehr düster, wie anzunehmen war. Zum Beispiel hat Pan zwei Zungen, mit denen er seinen Elexier des Menschen aufnimmt. Er dringt mit den Zungen in die Ohren, Nasen und Oberkörper der Opfer ein. Er fliegt mit schaurigem Kinderlachen umher und trachtet nach Fay's Tod. Zum anderen war der Grad zum kindischen manchmal sehr schmal.
Die Welten die sie erschaffen hat, wie die Unterwasserwelt von Miranda und wie diese die toten Kinder begräbt zB., fand ich sehr beeindruckend. Das hat mir sehr gefallen.

Die Gestaltung:
Das Cover ist (wie jedes aus dem Drachenmond-Verlag, meiner Meinung nach) sehr gelungen. Es passt optisch optimal zum Inhalt und versprüht eine düstere Stimmung, behält sich aber auch das magische vor (ein Wald hat für mich immer etwas zauberhaftes :)). Das Titelbild wird auf der Rückseite des Buches weitergeführt und zeigt einen kleinen Bestandteil des Buches (den Big Ben). Auch das Innenleben ist wieder sehr hübsch, so ist jede Seite mit schönen Ornamenten verziert.

Geheimtipp:
Ich habe das Buch wieder direkt beim Verlag bestellt und bekam es signiert von der Autorin Salome Fuchs. Zudem lag ein passendes Lesezeichen bei und war in einem wunderschönen Plakat verpackt. Die Bestellung verlief unkompliziert und schnell. Die Homepage des Verlages ist übersichtlich gestaltet, wunderbar gegliedert und zeigt auf einen Blick das Wichtigste.
Besonders schön war die Danksagung der Autorin am Ende. Sie schreibt ein Dankeschön an ihr vergangenes Ich und erzählt, dass sie immer große Probleme mit dem Schreiben hatte. Sie war Analphabetin. Umso bedeutender finde ich dann, dass sie trotz der schlechten Erfahrungen es geschafft hat ein Buch zu schreiben. Respektvoll ziehe ich den Hut vor dieser Leistung. Mir ist beim Lesen kein Unterschied aufgefallen zu anderen Autoren.

Fazit:
Obwohl ich das Buch in einem Rutsch durchlesen konnte und die Idee hinter der Geschichte gut durchdacht war, hat es mich nicht vollends gepackt. Es war ein schmaler Grad zwischen gruselig und kindisch und die Kapitel waren für mich zu kurz. Es fehlte mir die Tiefe. Zu schnell wurden die Etappen der Story ,,durchgearbeitet´´. Dadurch konnte ich auch nicht tiefergehende Bindungen zu den Charakteren aufbauen.

Veröffentlicht am 05.08.2018

Langatmig

Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
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Nachdem ich die ersten zwei Bände der Reihe rund um Feyre und Rhysand gelesen habe, musste ich natürlich weiterlesen. Ich bin kein Mensch, der eine Reihe beginnt und diese dann nicht beendet. Ich möchte ...

Nachdem ich die ersten zwei Bände der Reihe rund um Feyre und Rhysand gelesen habe, musste ich natürlich weiterlesen. Ich bin kein Mensch, der eine Reihe beginnt und diese dann nicht beendet. Ich möchte einen gebührenden Abschluss. Nur leider wurde ich hier enttäuscht.

Der zweite Band endete so spannend, dass ich sofort den dritten Teil kaufte. Dieser Folgeband knüpfte am letzten Teil an und ich war sofort in der Geschichte.
Das Cover passt hervorragend zum Buch und zu den bereits erschienenen Teilen und vervollständigt mein Regal. Im Buch fand ich ein niedliches Lesezeichen in Form einer Feder. (Ich liebe ja solche Geschenke!)
Der Schreibstil von Sarah J. Maas ist spannend, keine Frage, aber sehr langatmig. Viele Abschnitte haben sich sehr dahingezogen, wogegen andere so aufregend waren (Das Haus der Weberin), dass ich durch die Seiten gehetzt wurde.
Normalerweise habe ich auch nichts gegen dicke Schmöker, aber hier ist die Schrift sehr klein und umfasst beinahe 800 Seiten. Das es für mich kein Vorankommen gab, depremierte mich sehr. Ich verlor die Lust an der Reihe. Vielleicht hätte es ein zusätzlicher Band auch getan oder die Geschichte einfach gekürzt werden müssen.

Aber worum geht es?

Die Welt der Fae und die der Menschen ist in Gefahr. Feyre, ihr Seelengefährte und ihre Freunde möchten einen Krieg und unnötiges Sterben verhindern, aber es gibt viele Probleme und Feinde. Sie werden auf die Probe gestellt.
Schaffen sie es die Welt vor drohendem Unheil zu bewahren?

Spoiler

Letztendlich fügt sich alles und es gibt ein Happy End für unsere liebsten Figuren.
Eine Szene lässt den Leser vor Ende noch um Rhys bangen, aber diese Stelle wird im Gegensatz zu anderen schnell abgehandelt und lässt uns aufatmen.

Fazit: ,,Das Reich der sieben Höfe´´ ist eine gute Fantasy/Jugendbuch-Reihe mit einer talentierten Autorin, die wunderbare Charaktere und Welten erschaffen hat, jedoch werden einige Szenen unnötig in die Länge gezogen.
Ich vergebe 3 Sterne, da mich die Geschichte langweilte und mich bis zum Ende durchkämpfen musste. Trotzdem gab es spannende und romantische, neckische Szenen und witzige Schlagabtausche. Mir werden die Figuren fehlen.

Veröffentlicht am 29.08.2020

Leider langweilig

Scorched
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2 1/2 - 3 Sterne für dieses Buch. Normalerweise bin ich großer Fan der Autorin, aber dieses Buch konnte mich überhaupt nicht fesseln. Langweilig. Ich musste nach der Hälfte überblättern, da für mich überhaupt ...

2 1/2 - 3 Sterne für dieses Buch. Normalerweise bin ich großer Fan der Autorin, aber dieses Buch konnte mich überhaupt nicht fesseln. Langweilig. Ich musste nach der Hälfte überblättern, da für mich überhaupt keine Spannung aufkam, geschweige tiefgreifende Gefühle. Zum Ende hin, wurde es noch einmal interessant und Andreas Background beleuchtet, aber das kann den lahmen Start der Geschichte leider nicht retten.

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Veröffentlicht am 10.05.2020

Enttäuschend

Promised
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Damals habe ich "Selection" weggeatmet. Es war spannend, neuartig, besonders und versprühte seinen ganz eigenen Charme. "Promised" kann da gar nicht mithalten...

Das Setting ist wieder ein königlicher ...

Damals habe ich "Selection" weggeatmet. Es war spannend, neuartig, besonders und versprühte seinen ganz eigenen Charme. "Promised" kann da gar nicht mithalten...

Das Setting ist wieder ein königlicher Hof, aber die Konstellation der Figuren ist anders als im kastengeprägten Königreich von America in Selection. Die Protagonistin ist diesmal selbst eine Adlige und hat die Chance den König von Coroa zu heiraten. Sie ist angetan von ihm und er himmelt sie genauso an. Aber als eine Familie aus einem anderen Königreich Asyl in Coroa sucht, trifft es Hollis wie ein Blitz. Sie fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Sie muss sich die Frage stellen: Herz oder Krone. Also eine Parallele zu Kiera Cass' unantastbaren Buch "Selection". Vermutlich vergleiche ich die Bücher zu sehr miteinander und meine Vorfreude war ebenso wie meine Ansprüche zu hoch. 

Ich konnte das Buch zügig durchlesen, aber leider kam keine Spannung auf. Die Figuren waren platt und nichtssagend. Es kam zu keiner "Teambildung". Man stand nie zwischen den Fronten und musste sich die Frage stellen, wen würde ich eher nehmen. Schade. Auf den letzten Seiten, also ab Seite 300 (ca 50 Seiten vor Schluss), gab es eine wirklich weitreichende Veränderung. Mit dieser Wendung hätte ich nicht gerechnet und sie erschüttert mich immer noch. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es in Band 2 weitergehen soll. Soll das wirklich das Ende sein? Die Entscheidung ging zu schnell. Generell ging mir der Verlauf der Erzählung viel zu schnell. Bestimmte Passagen hätten man intensiver erzählen können. Es wurde nur schnell abgehandelt. Auch Trauerphasen sind viel zu schnell "erledigt".

Letztendlich kann ich sagen, dass Buch hat einen tollen Schreibstil, der sich schnell weglesen lässt, jedoch reicht die Geschichte nicht an den Erfolg von Selection heran und ist eher ein Flop. Ob ich Band 2 lesen werde, steht in den Sternen. Unsympathische, nichtssagende Figuren in einer zu schnell voranschreitenden langweiligen Geschichte. Schade!

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Veröffentlicht am 14.05.2020

Eher langweilig

Todesmarsch
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Ich hatte Lust mich nach langer Zeit wieder bei einem spannenden Buch zu gruseln. Todesmarsch kaufte ich mir bereits vor einigen Jahren und jetzt schien der passende Moment für dieses Buch gekommen zu ...

Ich hatte Lust mich nach langer Zeit wieder bei einem spannenden Buch zu gruseln. Todesmarsch kaufte ich mir bereits vor einigen Jahren und jetzt schien der passende Moment für dieses Buch gekommen zu sein. Nachdem ich damals schon an "Es" scheiterte und es vorzeitig abbrach, kämpfte ich mich hier bis zum Ende des Buches durch. Es las sich besser als Es, war aber trotzdem für mich nichts fesselnd genug. Die letzten Seiten überflog ich nur noch. Es gab sehr sehr wenige Schockmomente. Nicht einmal gruselte es mich ernstzunehmend. Es war ganz nett, aber für mich kein Paradebeispiel für ein Buch aus dem Horror-Bereich.

Von Anfang bis Ende wird nicht geklärt, warum die Jugendlichen jedes Jahr laufen und 99 auf diesem Wege sterben müssen. Es gibt kein Happy End und ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob ich das Ende richtig verstanden habe...

Viele offene Fragen bleiben bei mir letztendlich. 

Für mich hätte man die Geschichte viel kürzer erzählen können.

Für mich ist Todesmarsch nach Es ein weiterer Flop aus der Feder des Horror-Kings, schade.

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