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Veröffentlicht am 21.05.2020

Die Magie der Laura Kneidl

Das Flüstern der Magie
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An dieser Stelle möchte ich mich vorab bei netgalley.de und dem Piper Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar bedanken.

Wer die Bücher von Laura Kneidl bereits kennt, der weiß wie wunderschön ...

An dieser Stelle möchte ich mich vorab bei netgalley.de und dem Piper Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar bedanken.

Wer die Bücher von Laura Kneidl bereits kennt, der weiß wie wunderschön diese Autorin ihre Bücher schreibt. Voller Details, tollen Charakteren und einer immer sehr lebendigen Geschichte.

„Das flüstern der Magie“ ist ein in sich geschlossenes Buch, welches uns die Geschichte der 19-jährige Fallon näherbringt. Diese ist Archivarin von magischen Gegenständen, welche sie sammelt, um die Menschen vor den negativen Auswirkungen dieser zu beschützen. So gehört Fallon einer längeren Tradition von Archivaren an. In einem nach außen hin normal wirkenden Antiquitätenladen, hat sie im Keller ein Versteck, wo allerlei magisches verstaut ist. Und dass ein oder andere, gegen der Regeln, auch in ihrer Wohnung oben drüber.

So geht sie mit ihrem heißgeliebten Mantel eines Abends Party machen in ihrem Lieblingsclub. Dieser Mantel hat die Eigenschaft, ihre Person zu verstecken und dem Gegenüber eine andere Person zu zeigen. Von Mann über Frau über jede Nationalität und Alter. Aber an diesem Abend, stößt zur Billardrunde ein junger Mann, der sich herausstellt, ihre wahre Person sehen kann. Es handelt sich um Reed. Da dieser kein Archivar ist, weiß er weder von den Gegenständen noch von den Gefahren welche sich Fallon aussetzt, um an diese zu gelangen.

So gerät Fallon in Reeds Bahn und dieser in ihre Welt, als er ihr einen wertvollen und sehr gefährlichen Gegenstand stiehlt und diesen verkauft. Zusammen müssen sie sich nun auf die Suche nach diesem machen und Fallon muss gegen alle Regeln ihm vertrauen und sagen was es mit dem Laden und dem Mantel auf sich hat. Sehr zum Missfallen ihrer Eltern und ihrem Betreuer Jess, der sie als Archivarin unterstützt und ihr hilft.

Das Buch selbst hat auf den ersten Blick erstmal ein so schönes Cover. Es strahlt Stärke und Macht aus, so wie auch was sehr Geheimnisvolles. Passend zur Geschichte, ohne zu spoilern.

Das Buch selbst hat eine sehr schöne Unterteilung in Kapitel, welche angelegt an die Geschichte, die Namen von einzelnen Tarotkarten haben. Die Kapitel selbst sind nicht zu lang und nicht zu kurz, so dass man auch mal bei wenig Zeit zum Lesen kommen kann.
Der Schreibstil von ihr, ist wie immer flüssig und recht einfach zu lesen. Aber man hat nicht das Gefühl das Buch selbst ist nur für junge Leser gedacht.

Die Charaktere, sind ein paar mehr, aber die wichtigsten beiden sind halt Fallon und Reed. Beide haben ein für sich etwas Besonderes. Fallon kämpft damit als Archivarin ernst genommen zu werden, kämpft aber mit ihren Verpflichtungen schon sehr. So ist das Antiquariat aufgeräumt, das Archiv mit den Gegenständen nicht. Sie wirkt wie ein liebes Mädchen, noch nicht ganz wie eine erwachsene Frau. Gerade durch die absolut verbotene Nutzung der Gegenstände schon. Mit der Geschichte bleibt sie einem sympathisch, wenn auch nicht immer alle Handlungen nachvollziehbar sind und sie manchmal das Gefühl hat und vermittelt, doch jünger zu sein.

Reed ist geheimnisvoll und an sich ein netter Typ. Er macht nicht den Eindruck, dass er regelmäßig Mädels im Club aufreißt, um diese dann zu bestellen. Generell weiß er ja nicht von der Magie, geht mit dem Thema aber sehr bodenständig um. Wir erfahren von seiner Vergangenheit und wie es ihm zurzeit geht. Er will Fallon helfen und das ohne einen Gegenwert. Er war mir ebenfalls sympathisch.

Die Geschichte hatte einen roten Faden und der war gut nachvollziehbar. Wenn man sich aber der Mitte des Buches wundert, was mit Fallon ist und warum sie auf einmal so verpeilt wirkt, wird dies zum Ende aufgelöst.

Nur ein großes Manko hatte für mich dich Geschichte. Reed musste Fallon den wichtigen Gegenstand der Geschichte stehlen. Diese sind in ihrer Wohnung gewesen, Fail von Fallon, denn nicht im Archiv. Wie kam es dazu das er das konnte? Man steigt am zweiten Abend, wo man sich noch kaum kennt, vorher nichts passiert ist wie ein Kuss oder Geknistere, einfach mal miteinander ins Bett. Fand ich etwas unpassend, denn hier hätte man sich auch was anderes überlegen können. Gerade für jüngere Leser nicht unbedingt das Richtige, zu zeigen das man als Frau nen fremden Mann mit nach Hause nimmt.

Davon abgesehen, hat mir das Buch doch gut gefallen. Kein Meilenstein der neuen Ideen, aber ordentlich geschrieben mit genügend Charisma. Von daher lesenswert.


Veröffentlicht am 18.05.2020

Wenn der Überlebensinstinkt gefordert ist

Bunker Diary
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Ein Buch, welches zeigt, wie Menschen an den Rand des Wahnsinns gebracht werden. Diese versuchen zu überleben und nicht einmal wissen, warum es so gekommen ist.

Wir erfahren die Geschichte aus der Sicht ...

Ein Buch, welches zeigt, wie Menschen an den Rand des Wahnsinns gebracht werden. Diese versuchen zu überleben und nicht einmal wissen, warum es so gekommen ist.

Wir erfahren die Geschichte aus der Sicht von Linus. Er ist 16 und lebt auf der Straße. Eines Tages wird er entführt und findet sich in einem Bunker wieder. Dieser ist ausgestattet mit sechs Zimmer, einer Küche und einem Bad. Aber keinen Ausweg für ihn. Mit einem Aufzug werden nach und nach fünf weitere Personen runtergebracht. Alle sind sie bewusstlos, verschiedenen Alters und Herkunft, und niemand weiß was es mit dem Bunker auf sich hat.

Zu Linus kommen noch ein junges Mädchen von grade mal neun Jahren, so wie Erwachsene mit unterschiedlichsten Merkmalen. Da trifft ein arroganter Anzugträger auf einen Bauarbeiter mit Drogenerfahrung auf einen homosexuellen, dunkelhäutigen Philosophen. Der Streit und der Stress ist somit vorprogrammiert und soll nicht lange auf sich warten lassen.

Entzug trifft auf Essensgier, auf null Kooperation. Die Fluchtversuche der Gruppe werden vom Entführer hart bestraft. Die Gruppe lebt wie die Ratten im Käfig und haben keine Chance diesem zu entkommen.
Doch er stellt einen Ausweg bereit: Wer bereit ist, einen anderen Menschen zu töten, der soll freikommen. Ob dies stimmt, weiß die Gruppe nicht. Aber man sieht nun wer den Schritt bereit wäre zu gehen und wer nicht.
Die Menschen werden in diesem Bunker auf den Urinstinkt des Überlebens reduziert und weg von der Menschlichkeit. Linus beschreibt alles in seinem Tagebuch. Die Angst, die Trauer, die Schmerzen und das Leid.

Das Buch ist mehr als ein klassischer Thriller. Die Gefühle der Gruppe werden aus der Sicht von Linus so gut rübergebracht, dass man das Gefühl hat, selbst im Bunker zu sein. Die Angst, die Ungewissheit. Die Hoffnung das sie rauskommen. Man möchte einfach wissen wer dahinter steckt und ob es noch ein gutes Ende für alle finden wird.

Dieses Buch geht auf eine emotional so tiefe Ebene, dass im Anschluss das Buch nicht einfach so weggelegt wird, sondern man schockiert ist, wie es endet.

Dem Autor geht es nicht darum einen actionreifen Thriller zu schreiben oder den Täter und seinen Grund zu präsentieren. Es geht um die menschlichen Abgründe, welche in einer solchen Situation entstehen und diese sind sehr tief. Ein Buch, welches man nie vergessen wird.

Veröffentlicht am 18.05.2020

Die Frau unter den Frauen

Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück
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Bridget Jones, ist für mich die Frau unter den Frauen. Wie ich damals das Buch gelesen habe, war ich so wahnsinnig begeistert von ihr.

Wir lesen das Tagebuch einer 32-jährigen Singlefrau, die mitten ...

Bridget Jones, ist für mich die Frau unter den Frauen. Wie ich damals das Buch gelesen habe, war ich so wahnsinnig begeistert von ihr.

Wir lesen das Tagebuch einer 32-jährigen Singlefrau, die mitten im Leben steht und mit all dem zu kämpfen hat was wir Frauen so kennen. Aus Tagebuchsicht erfahren wir, wie sie ihr Leben meistert. Sie kämpft mit ihrem Gewicht, Nikotinsucht und zu viel Alkohol. Ihre Mutter liegt in ihr in den Ohren, dass sie doch unbedingt einen Mann braucht und das schon bald. Denn Enkel sollten doch mal folgen und Bridget ist ja nicht mehr die jüngste.

So versucht ihre Mutter sie mit dem heißen Anwalt Mark Darcy zu vermitteln. Bridget hat aber auch ein Auge auf ihren Chef Daniel Cleaver geworfen. Aber beide scheinen ihr so unnahbar zu sein. Einfach weil sie ein, wie man damals sagte, ein Vollweib ist. Eine Frau mit Kurven, Temperament, auffallend und leicht tollpatschig. Sie ist das Gegenteil von der perfekten Barbie und genau das gefiel mir damals so super an ihr.

Das Buch selbst ist zeitlos und sollte sich jede Frau zu Herzen nehmen. Denn Perfektionismus braucht niemand, sondern liebt euch wie ihr seid.

Veröffentlicht am 29.04.2020

Ein Heitzbuch

Blutportale
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Saskias Talente sind das Fechten sowie das Kochen. Eine Besonderheit ist jedoch, dass sie nicht in einem offiziellen Club fechtet, sondern eher in einer Untergrundgruppe, wo halt auch schonmal Verletzungen ...

Saskias Talente sind das Fechten sowie das Kochen. Eine Besonderheit ist jedoch, dass sie nicht in einem offiziellen Club fechtet, sondern eher in einer Untergrundgruppe, wo halt auch schonmal Verletzungen stattfinden. Sie trifft auf den ersten Platz der Rangliste und wird von diesem mit einer Tiefen Hautwunde verletzt. Dabei sieht es nicht wie ein üblicher Schnitt aus und hat zudem die Besonderheit das er innerhalb kurzer Zeit weggeheilt ist.

Das Wochenende kommt näher und sich vom Verlieren abzulenken, geht sie mit ihren Kochfreund Patrick auf eine Party. Diese findet bei einem Kunden von ihrem Floristenfreund Will statt. Auf der Party erkunden sie die Räume und finden eine Tür hinter einem Wandvorhang. Diese Tür wird von Saskia geöffnet und die Katastrophe findet ihren Lauf. Es stellt sich heraus, dass die Wunde vom Fechten ein Mal ist. Ein Mal, zugefügt von einem Dämon in Menschengestalt, welcher durch die verborgenen Kräfte von Saskia zurück in seine Welt will. Aber wenn sich eine Tür öffnet, öffnet sich diese in beide Richtungen und so kommt da mehr raus als gedacht. Saskia und Will fallen in Ohnmacht. Wie sie wieder wach werden ist jeder auf der Party tot. Zerstückelt und zerfetzt.

Für die beiden beginnt ein Kampf ums Überleben. Doch sie stehen nicht allein da. Denn eine Werwölfin kam durch das Portal, ihre Kräfte sprangen auf Saskia über, und somit hilft diese gezwungener Massen den beiden.

Das Buch schickt die Gruppe durch verschiedene Länder und Zeiten, Ruhe finden sie nicht dabei.

Ein bisschen Blut muss man schon abhaben können. Aber spannend war es von vorne bis hinten, mit Menschen mit Kräften, Dämonen und dem Kampf gegen das Böse.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und man mag den einen mehr als den anderen. Gerade Will baut in seiner Sympathie ab, aber es ist in Ordnung. Ein Buch welches alles andere als schlecht ist, wenn auch kein Nobelpreisbuch der Bücher.

Veröffentlicht am 27.04.2020

Böse Blumen - tolles Buch

Blume des Satans
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Florida, schönes Wetter, die Insel Key West. Alles könnte so paradiesisch sein. Würden nicht Leute verschwinden und dafür Tote auftauchen.
"Paradise Christian Church" ist die Kirche, wo Pfarrerin Rachel ...

Florida, schönes Wetter, die Insel Key West. Alles könnte so paradiesisch sein. Würden nicht Leute verschwinden und dafür Tote auftauchen.
"Paradise Christian Church" ist die Kirche, wo Pfarrerin Rachel Howard sich zur Aufgabe gemacht hat, sich um hilfsbedürftige Jugendliche zu kümmern. Gerade um die, wo es zu selten auffällt, wenn sie verschwinden. Ohne eine Nachricht verschwindet sie jedoch von heute auf morgen. Ihre Schwester Liz bemerkt ihr Verschwinden und mach sich sorgen. Nach dem sie selbst nicht herausfinden kann, wo diese hin in, sucht sie sich Hilfe beim Ex-Polizisten Rick Wells. Dieser hat eine Bar auf der Insel und ihre einzige Hilfe, da die Polizei keinen Sinn in der Suche sieht.
Es geschehen mysteriöse Todesfälle vom jungen Mädchen, welches am Vortag noch Hilfe suchte über den Bankkaufmann, der nach Selbstmord aussieht, aber was man bezweifeln kann. Bei der Ermittlung stoßen die beiden auf den Satanskult "Gehörnte Blume". Handelt es sich somit etwa um Ritualmorde?
Dabei hilft das das Buch eine zeitliche Chronologie in den Kapiteln bereithält, so das man versteht, wann und wo wir uns gerade befinden.
Das Buch stand bei mir recht lange im Schrank, aber ich muss sagen es war umso erfreulicher es zu haben. Es ist eine wahnsinnig interessante Geschichte, mit Charakteren mit Tiefgang und einer zeitlosen Geschichte. Auch in zehn Jahren würde ich noch zum Buch raten, da es einfach zeitlos ist und mit seinen Wendungen sehr interessant bleibt. Was es mit der Sekte auf sich hat und wer gut und wer böse ist, wird nach und nach und dann doch erst zum Ende aufgedeckt.