Das Buch gliedert sich in viele kurze Kapitel, die man schnell mal so zwischendurch lesen kann, wenn man nicht so lange Zeit hat. Ich lese ja lieber Krimis, aber so ein Sachbuch, zumal wenn es witzig geschrieben ...
Das Buch gliedert sich in viele kurze Kapitel, die man schnell mal so zwischendurch lesen kann, wenn man nicht so lange Zeit hat. Ich lese ja lieber Krimis, aber so ein Sachbuch, zumal wenn es witzig geschrieben ist, kann man sich schon mal dazwischen gönnen.
Alles hat mir nicht gefallen in dem Buch - z.B. auf Kapitel 25 über die Verdauungsprobleme der Familie Bauerfeind hätte ich gerne verzichtet. Aber wie heißt es so schön: die Geschmäcker sind verschieden!
Die ehemalige Reporterlegende Fritz Graber aus Frankfurt hat schon länger keine journalistischen Erfolge mehr aufzuweisen. Er ist in die Jahre gekommen, fühlt sich einsam, denn seine Freundin hat ihn verlassen. ...
Die ehemalige Reporterlegende Fritz Graber aus Frankfurt hat schon länger keine journalistischen Erfolge mehr aufzuweisen. Er ist in die Jahre gekommen, fühlt sich einsam, denn seine Freundin hat ihn verlassen. Sein großes Vorbild ist Steve McQueen, mit dem er sich in Gedanken oft unterhält. So widmet er sich seiner großen Leidenschaft, den Oldtimern und der Website "Crash Tag". Dort sieht er auch den Unfall eines teuren, alten Porsches, der einem Firmenchef aus der Technologiebranche zur Todesfalle wird. Es wird in diesem Buch nicht der einzige Unfall und nicht der einzige Tote bleiben....
Anfangs hatte ich einige Schwierigkeiten, in dieses Buch einzusteigen, ich musste mich zudem erst an den ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnen. Der Autor hat eine große Vorliebe für umfangreiche Umschreibungen für Orte und Situationen. Ein Beispiel: Bangkok, die Mutter aller Feinstäube, umarmte ihn wie eine dicke, ungewaschene Oma. Das war mir oft etwas zu viel des Guten, zu gewollt originell. Etwas Spannung kam erst ab der Mitte des Buches auf, die sich zum Ende hin noch steigerte. Gut fand ich die detaillierte Beschreibung der Reisen nach Asien, die Fritz zu Recherche-Zwecken unternahm und die ihn in große Gefahr brachten. Was für ein großes Glück für Fritz, dass er, der mit modernen Technologien wenig vertraute, so viele hilfsbereite Freunde hat, die ihn so tatkräftig unterstützt haben. Über die moderne Thematik des autonomen Fahrens wurde uns ein Einblick in die Zukunft gewährt - ob die so rosig ist, wer weiß?
Sabrina Spellman ist eine junge Hexe, die die Akademie der Unsichtbaren Künste besucht. Ihre alte Schule mit ihren sterblichen Freunden hat sie zurück lassen müssen, ebenso ihre große Liebe Harvey, dem ...
Sabrina Spellman ist eine junge Hexe, die die Akademie der Unsichtbaren Künste besucht. Ihre alte Schule mit ihren sterblichen Freunden hat sie zurück lassen müssen, ebenso ihre große Liebe Harvey, dem sie immer noch nachtrauert. Er hat ein großes Problem damit, dass sie eine Hexe ist, denn sein großer Bruder wurde von Hexen getötet. Sabrina hat zwar alles versucht, ihn zurück zu holen, aber das misslang. Obwohl sie Harvey noch liebt, will sie sich lieber von ihm fern halten, um ihn nicht zu gefährden. Sie schickt aber den gut aussehenden Hexer Nick zu ihm, um ihn zu beschützen. Denn etwas Böses braut sich über der Stadt zusammen ....
Dieser Roman wird abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt, mal aus Sabrinas, dann wieder Harveys, aber auch aus der Sicht von Prudence oder Roz. Das macht das Buch lebendiger und interessanter, auch der witzige Schreibstil trägt dazu bei. Der Leser erfährt viel über die Probleme von Hexen mit Sterblichen und über ihre unterschiedlichen Lebensweisen. Auch Hexen haben kein leichtes Leben! Besonders lustig waren die Versuche von Nick, von Harvey mehr über die Gewohnheiten und das Liebesleben von Sterblichen zu erfahren. Ausgerechnet von Sabrinas Ex Harvey, denn der schöne Nick hat ein Auge auf Sabrina geworfen. Wem wird sie wohl ihr Herz schenken?
Als die 11-jährige Jazzie von einem Camp nach Hause kommt, findet sie ihre tote Mutter blutüberströmt im Wohnzimmer vor. Der Täter ist offenbar noch in der Wohnung auf der Suche nach Geld und so versteckt ...
Als die 11-jährige Jazzie von einem Camp nach Hause kommt, findet sie ihre tote Mutter blutüberströmt im Wohnzimmer vor. Der Täter ist offenbar noch in der Wohnung auf der Suche nach Geld und so versteckt sie sich schnell hinter einem Sessel. Erst nach Stunden wird sie dort gefunden und ist natürlich stark traumatisiert. Sie verrät niemandem, dass sie den Täter erkannt hat, auch um ihre kleine Schwester zu beschützen. Durch ein Therapie-Programm lernt sie die Praktikantin Taylor kennen, die noch nicht lange aus Kalifornien hierher nach Baltimore gezogen ist, weil sie auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater ist.
Da ich bisher noch kein Buch dieser Autorin gelesen hatte, aber schon viel Gutes über sie gehört habe, war ich von diesem etwas enttäuscht. Erst mal kamen viele Personen aus früheren Teilen vor, die noch dazu fast alle irgendwie verwandt sind, was teils etwas verwirrend war. Dazu kam, dass die Spannung nur am Anfang und auf den Schluss zu gegeben war, dazwischen war sehr viel Familiengeschichte enthalten, wodurch der Mittelteil einige Längen aufwies. Die über 600 Seiten hätte man leicht um mindestens 150 Seiten straffen können - vielleicht wäre es dann spannender gewesen!
Der Klimawandel macht auch vor Island nicht Halt und so gibt ein schmelzender Gletscher eine seit langem vermisste Leiche frei: die von Sigurvin, der bereits seit 30 Jahren spurlos verschwunden war. Als ...
Der Klimawandel macht auch vor Island nicht Halt und so gibt ein schmelzender Gletscher eine seit langem vermisste Leiche frei: die von Sigurvin, der bereits seit 30 Jahren spurlos verschwunden war. Als fest steht, wer die Leiche ist, wird auch der pensionierte Kommissar Konrad benachrichtigt, dessen Fall das damals war. Bereits damals wurde Hjaltalin verdächtigt, ihm konnte aber nichts nachgewiesen werden. Auch jetzt sitzt er wieder in U-Haft, ist mittlerweile schwer krank und möchte nur mit Konrad sprechen. Er beteuert bis zuletzt seine Unschuld. Damals wurde wohl nur sehr einseitig ermittelt, man dachte, in Hjaltalin den Richtigen gefunden zu haben. Obwohl Konrad eigentlich im Ruhestand ist, fängt er wieder an, nachzuforschen, denn er fühlt sich seit dem Tod seiner geliebten Frau sehr einsam.
Dieser ruhige Island-Krimi ist in gutem Schreibstil verfasst. Leider gibt es etliche Längen und es dauert, bis die Spannung zum Ende hin endlich etwas zunimmt. Ich konnte keine große Sympathie für die Protagonisten entwickeln, auch Konrad bleibt meiner Meinung nach etwas farblos, obwohl wir in diesem Buch einiges über sein nicht einfaches Leben mit einem kriminellen Vater erfahren. Die Lösung des Falls kommt am Ende gut konstruiert daher, das lässt sich alles logisch nachvollziehen. Unverständlich blieb für mich, dass es für den voreingenommenen Polizisten Leo keinerlei Maßnahmen gab.