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Veröffentlicht am 24.05.2020

Der mutige und atemberaubende Lebensweg der Tamika Campbell

Wie die Freiheit schmeckt
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„Wie die Freiheit schmeckt – Wie ich einer Sekte entkam und das Leben entdeckte“ von Tamika Campbell und Denise Linke ist 2020 im Berlin Verlag erschienen. Es umfasst in der Taschenbuchausgabe 224 Seiten.

Tamika ...

„Wie die Freiheit schmeckt – Wie ich einer Sekte entkam und das Leben entdeckte“ von Tamika Campbell und Denise Linke ist 2020 im Berlin Verlag erschienen. Es umfasst in der Taschenbuchausgabe 224 Seiten.

Tamika Campbell ist heute eine bekannte Komikerin und ich konnte mir – bevor ich ihre Biographie gelesen habe – nicht annäherungsweise vorstellen, welche erschreckende Vergangenheit hinter dieser starken Frau steckt.
Tamika Campbell wurde in die Ansaaru Allah Community in New York hineingeboren. Sie wurde dort eingesperrt, von der Außenwelt abgeschottet und bereits in Kindesjahren psychisch und physisch schwer misshandelt. Sie erlebte Gewalt, sexuelle Übergriffe, Nahrungsentzug und dies unter anderem auch von ihrer leiblichen Mutter.
Mit dreizehn Jahren gelingt es ihr, die Community zu verlassen, sich ihren Lebensweg zu erkämpfen und heute stellt sie eine erfolgreiche Frau dar. Die Geschichte von Tamika Campbell zeigt ihren Mut, ihre Stärke, ihren Lebenswillen, ihren Drang nach Freiheit und ihre Fähigkeit, den Humor dabei nicht zu verlieren auf.
Heute lebt sie mit ihrer Tochter und ihrem Mann in Deutschland.

Campbells Buch hat sich für mich meist flüssig lesen lassen. Manchmal ist ihre Erzählung etwas zu sehr von einem Erlebnis zum nächsten gehüpft, aber dies ließ sich wohl angesichts der vielen Geschehnisse an dabei geringen Seitenanzahl nicht vermeiden. Campbells Geschichte macht betroffen und rührt an und man muss vor dem Mut des dreizehnjährigen Mädchens, das die Sekte verließ, einfach nur den Hut ziehen und auch vor der Veröffentlichung ihrer Geschichte.

Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.10.2019

Eine wunderschöne Einladung Naturkosmetik selbst herzustellen

Du darfst auf meine Haut
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„Du darfst auf meine Haut – Naturkosmetik selber machen“ von Barbara Hoflacher ist 2019 im Verlag Löwenzahn erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 176 Seiten.

Dieses Buch lädt jeden förmlich ...

„Du darfst auf meine Haut – Naturkosmetik selber machen“ von Barbara Hoflacher ist 2019 im Verlag Löwenzahn erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 176 Seiten.

Dieses Buch lädt jeden förmlich dazu ein, seine Kosmetik selbst herzustellen. Die Rezepte sind einfach und prima nachzuvollziehen, die Zutatenliste jeweils überschaubar und der Erfolg quasi garantiert. Es handelt sich hier um ein Buch, das absolut für Anfänger geeignet ist. Ich kann mir aber vorstellen, dass hier auch der ein oder andere Kniff für „Profis“ noch nachzulesen ist.

Ein besonderes Extra stellt das beigefügte Rezeptbüchlein dar, in das man seine Lieblingsrezepte eintragen kann, dar.

Der Autorin Barbara Hoflacher gelingt es mit ihrem persönlichen und dabei unglaublich informativen Schreibstil, dem Leser ihre Leidenschaft für das Herstellen von Naturkosmetik nahe zu bringen. Ihr gelingt dies auf sehr angenehme, lebendige, praxisnahe und anschauliche Art und Weise. Es ist toll, sich selbst einen Teil ihres unglaublichen Wissensschatzes anzueignen.

Besonders hervorzuheben sind auch die wunderschönen, natürlich gehaltenen, bunten Zeichnungen der Illustratorin Ruth Veres und die vielen Fotos. Die ganze Gestaltung und das Layout sind qualitativ hochwertig und gut durchdacht und es macht einfach Freude, sich auch optisch mit diesem Buch auseinanderzusetzen.

Fazit: Hier handelt es sich um einen Ratgeber zum Thema „Naturkosmetik selber machen“, der Anfängern einen Einblick gibt und Lust macht, das ein oder andere Produkt für sich selbst oder auch als Geschenk herzustellen.
Das Naturkosmetik-Abenteuer hat mich in den Bann gezogen und gefällt mir gut. Allerdings bin ich eine Anfängerin und kenne mich, was das Thema „Haltbarkeit“ anbelangt, nicht sehr gut aus. Die Autorin gibt jeweils an, wie lange die Produkte richtig gelagert haltbar sind. Es ist wichtig, sich gründlich mit dem Thema „Naturkosmetik, Hygienestandards und Haltbarkeit“ auseinanderzusetzen, denn geschadet soll hier niemandem werden!

Veröffentlicht am 01.09.2019

Ein rasanter Kinderweihnachtskrimi

Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company
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Das Buch „Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company“ von Corinna Gieseler umfasst 288 Seiten, ist in 22 Kapitel unterteilt und 2019 im Hummelburg Verlag erschienen.

Freda hat einen ganz besonderen ...

Das Buch „Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company“ von Corinna Gieseler umfasst 288 Seiten, ist in 22 Kapitel unterteilt und 2019 im Hummelburg Verlag erschienen.

Freda hat einen ganz besonderen Kater in ihrem Zuhause, denn am 6. Dezember wird telefonisch nach ihm verlangt und Freda erkennt, dass ihr Kater Mr. Livingstone doch tatsächlich sprechen kann. Und schon beginnt eine turbulente Vorweihnachtszeit für Freda, denn sie folgt Mr. Livingstone zum Nordpol. Dort ist die Christmas Company ansässig und innerhalb der Firma läuft einiges schief, denn das Weihnachtsfest kann dieses Jahr wohl nicht mit Geschenken stattfinden: die Weihnachtsliste wurde nämlich gehackt. Freda, Mr. Livingstone, der Engel Serafin und der Kobold Junker machen sich auf den gefährlichen Weg und wollen Weihnachten retten…

Corinna Gieseler ist mit ihrem Buch eine schöne Geschichte zur Rettung des Weihnachtsfestes gelungen, die mir jedoch manchmal ein bisschen zu überfrachtet war mit den vielen Begegnungen mit Weihnachtsgestalten und – bräuchen aus allen möglichen Ländern. In meinen Augen hätte es gerne ein bisschen weniger turbulent sein dürfen. Da kam mir der Genuss des Buches dann einfach ein wenig zu kurz.
Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen und prima geeignet für junge Leser ab 9 Jahren.

Gut gefallen hat mir, dass am Ende des Buches die darin vorkommenden Winterfiguren und Weihnachtsbräuche nochmals erklärt werden.

Fazit: Kinder, die gerne spannende, actionreiche und auch lustige Geschichten lesen, dürfen hier gerne zugreifen und werden sicherlich ihren Lesespaß haben.
Für mich persönlich war es ein bisschen zu viel Action und die von mir erhoffte Weihnachtsstimmung ging dadurch etwas verloren.

Veröffentlicht am 28.09.2018

Geheimnisvoll und interessant

Akademie der Abenteuer - Die Knochen der Götter
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Rufus entscheidet sich nach kurzem Hin und Her dafür, seine Schule gegen die „Akademie für Hochbegabte des leibhaftigen Studiums vergangener Zeiten“ einzutauschen. Schnell lernt er dort seine Freunde Fili ...

Rufus entscheidet sich nach kurzem Hin und Her dafür, seine Schule gegen die „Akademie für Hochbegabte des leibhaftigen Studiums vergangener Zeiten“ einzutauschen. Schnell lernt er dort seine Freunde Fili und No kennen und steckt schon bald mitten in einem richtigen Abenteuer. Die drei Freunde finden sich auf wundersame Weise im alten Ägypten wieder. Dort lernen sie vieles über die damalige Geschichte.

Mit seinem ersten Band „Die Knochen der Götter“ aus der Reihe „Die Akademie der Abenteuer“ ist Boris Pfeiffer ein spannendes Abenteuer angereichert mit viel Sachwissen gelungen, das im Graphiti-Verlag erschienen ist und 272 Seiten umfasst.
Das Buch ist einfach und flüssig zu lesen und für Kinder ab 10 Jahren geeignet.

Fazit: Wir sprechen eine Kaufempfehlung aus für Jungen und Mädchen, die ein spannendes Abenteuer mit viel Sachwissen zum Thema „Altes Ägypten“ erleben wollen.
Ein schöner Einstieg in eine Reihe weiterer vielversprechender Abenteuer rund um die „Akademie der Abenteuer“.

Veröffentlicht am 17.09.2018

Eine ruhige, elegante und poetische Erzählung

Zärtliche Klagen
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„Zärtliche Klagen“ von der japanischen Autorin Yoko Ogawa ist 2018 im Aufbau Verlag erschienen und umfasst in der Taschenbuchausgabe 270 Seiten. In Japan ist dieses Werk bereits im Jahr 1996 veröffentlicht ...

„Zärtliche Klagen“ von der japanischen Autorin Yoko Ogawa ist 2018 im Aufbau Verlag erschienen und umfasst in der Taschenbuchausgabe 270 Seiten. In Japan ist dieses Werk bereits im Jahr 1996 veröffentlicht worden.

Yoko Ogawa beschreibt das Leben der Kalligrafin Ruriko, die aus Tokio vor ihrem untreuen Mann in das Ferienhaus ihrer Eltern flüchtet. Hier hat sie eine sehr schöne Zeit als Kind verbracht. Anfangs widmet sie sich völlig ihrer Kunst, der Kalligrafie, doch schon bald lernt sie Herrn Nitta kennen. Er wohnt mit seiner Assistentin in einem nahegelegenen Haus und geht dort dem Beruf des Cembalo-Bauers nach. Langsam entspinnt sich eine interessante Dreiecksbeziehung.

Yoko Ogawa schreibt auf ihre ganz besondere Art und Weise: poetisch, sehr ruhig, mit wenig Handlung. Allerdings ist die Erzählung dadurch nicht langweilig. Im Gegenteil, der Leser wird angeregt mitzudenken und mitzufühlen.

Fazit: Nachdem ich mich mit dem Schreibstil angefreundet habe, war es für mich nun eine ganz neue Erfahrung, dieses Buch zu lesen und in die beruhigende und elegante Welt von Ruriko einzutauchen.