Ein Wohlfühlroman zum Verlieben
Die geheimnisvollen Gärten der ToskanaIn ihrem neuen Roman entführt uns die Autorin Anja Saskia Beyer nach Italien und hier machen wir in einer absoluten Traumgegend, und zwar in der Toscana halt.
Hierher, in die Nähe von Siena, verschlägt ...
In ihrem neuen Roman entführt uns die Autorin Anja Saskia Beyer nach Italien und hier machen wir in einer absoluten Traumgegend, und zwar in der Toscana halt.
Hierher, in die Nähe von Siena, verschlägt es unsere Protagonistin Jessy und ihre Golden-Retriever-Hündin Bella. Denn Jessy braucht dringend einen Neuanfang. Kaum hat sie ihr Freund verlassen, verliert sie auch noch ihren Job als Floristin. Ein neuer Job ist nicht in Aussicht. Da entdeckt sie eine Anzeige und bewirbt sich auf eine Stelle als Gärtnerin in der Toscana. Hier soll ein alter Renaissancegarten wieder zum Leben erweckt werden. Jessy fühlt sich in der verwilderten Garten mit seinen Zitronenbäumen und dem Duft der Rosen sofort wohl. Doch auch hier gibt es Schwierigkeiten, denn Jessy verliebt sich in ihren charmanten Auftraggeber Gregorio. Leider hat seine Mutter etwas gegen diese Romanze. Und ausgerechnet Jessy deckt dann noch ein altes Familiengeheimnis auf…
Wow! Einfach wieder spitze! Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil wieder total begeistert. Ich hatte das Gefühl, selbst in der Toscana zu sein. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich unendlich grüne Wiesen und Weinberge, herrliche Zypressen, wunderbare alte verwunschene Gärten und duftende Rosen vor mir, deren Duft ich noch immer in der Nase habe. Außerdem begeistern mich diese prachtvollen Zitronenbäume. Ebenso haben mich Siena, Luca und all die toskanischen Städte begeistert. Aber dann lerne ich ja auch noch wunderbare Menschen kennen. Allen voran unsere Protagonistin Jessy, der ich gerne zur Hand gegangen wäre. Als sie in diesem alten Garten gearbeitet hat, ist ihre Leidenshaft förmlich zu spüren. Sie hat für diese Sache gebrannt, sie will den Renaissancegarten unbedingt wieder zu altem Glanz erwecken. Gregorio, der Hausherr, ist in meinen Augen ein sympathischer Mensch, der mit allen Mitteln um die Erhaltung des Familienbesitzes kämpft. Viele Emotionen spielen eine Rolle und wenn ich eine bestimmte Szene denke, bekomme ich richtiges Gänsehautfeeling. Außerdem geht es ja auch noch um die Entdeckung eines Familiengeheimnisses. In der Toscana ist also allerhand los – eine herausragende Lektüre. Für mich ein Lesehighlight, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe und mit der ich Traumlesestunden erlebt habe. Gerne vergebe ich 5 Sterne. Übrigens das wunderschöne Cover ist auch ein echter Hingucker und am Ende der Lektüre gibt es noch köstlich toskanische Spezialitäten.