langatmig und zu viel Tierquälerei
NebeltodJohn Benthien und sein Team haben gleich mehrere Fälle zu bearbeiten. Auf einen Geländewagen wurde in der Frühe ein Schuss abgegeben. Waren die Fahrerinnen gemeint oder der Fahrzeughalter? Und ein Mann ...
John Benthien und sein Team haben gleich mehrere Fälle zu bearbeiten. Auf einen Geländewagen wurde in der Frühe ein Schuss abgegeben. Waren die Fahrerinnen gemeint oder der Fahrzeughalter? Und ein Mann wurde ermordet, indem er an Gleise gefesselt und vom Zug überrollt wurde. Er bleibt nicht das einzige Mordopfer. Außerdem sind Pferderipper unterwegs, die zwei Pferde tödlich verletzt haben.
Mir hat das Buch dieses Mal nicht so gut gefallen wie die Vorgänger. Zum einen wegen des Themas Tierquälerei, das sich durch das ganze Buch zieht. Das war dem Klappentext leider nicht zu entnehmen, sonst hätte ich das Buch gar nicht erst gelesen. Mit den Morden habe ich nicht so das Problem, aber wenn Tiere leiden müssen, kann ich das nicht ab. Vor allem zum Schluss musste ich viel überfliegen, um nicht das Kopfkino in Gang zu bringen. Ich muss nicht wissen, was die Chinesen mit Bernhardinern machen! Aber auch die Ermittlungen zogen sich mir zu lange hin, zwischenzeitlich gab es zu viel Geplänkel und Nebensächlichkeiten, die einfach nur Füllmaterial waren. Und dann wurde auch noch nicht alles aufgeklärt, nämlich die im Klappentext erwähnte Situation in Johns Haus. Das hat mich etwas geärgert. Immer nur ein paar Häppchen als Teaser für das nächste Buch? Das gefiel mir nicht. Wenn man mit etwas anfängt sollte man das auch zu Ende bringen. Der Schreibstil ist eigentlich gut, aber auch das Lokalkolorit kam nicht so richtig rüber. Die Handlung hätte überall spielen können. Nur die gelegentlich erwähnten Ortsnamen und Fährenfahrten deuteten auf die Küste hin. Schade. Hoffentlich ist das nächste Buch fesselnder.