Eine gut klingende Geschichte in einem Zeitraffer gepackt
Die MarschallinMeine Meinung: Wer mich schon länger verfolgt, weiß das ich ab und an gerne historische Romane bzw. Biografien lese. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass ich „die Marschallin“ von Zora del Buono lesen ...
Meine Meinung: Wer mich schon länger verfolgt, weiß das ich ab und an gerne historische Romane bzw. Biografien lese. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass ich „die Marschallin“ von Zora del Buono lesen durfte. Wenn man das Buch beginnt zu lesen, ist man direkt in der Story, was ich echt positiv fand. Kein Trallala sondern direkt in die Vollen. Leider hielt die Euphorie nicht lange an. Ich quälte mich nach und nach nur noch durch die Geschichte. Ich weiß nicht, ob es an der Sprache lag oder weil es ein Zeitraffer gab, der die historischen Fakten nach einander abgearbeitet hat. Auch die Charaktere taten ihr übriges. Wobei ich sagen muss, dass die ganzen Charaktere sehr gebildet sind und schon wissen, worüber sie reden. Zora kam eher unsympathisch rüber. Ebenfalls kamen die Gefühle wie Liebe, Leidenschaft, Hass null bei mir an. Trotzdem ist sie eine bemerkenswerte Frau. Sie geht gemeinsam ihren Mann, den Radiologieprofessor Pietro Del Buono nach Bari und unterstützt Tito sowie die Kommunisten im Kampf gegen Mussolini.
Fazit: Leider hat mich das Buch „Die Marschallin“ von der Autorin Zora del Buono nicht überzeugen können. Die Thematiken an sich sind und bleiben interessant, was in dem Buch leider ziemlich abgehakt und oberflächlich hinein gearbeitet wurde. Auch wenn es die Lebensgeschichte von ihrer Großmutter ist, kann ich nur 2,5 Sterne von 5 Sterne geben, da der Funke auf mich nicht hinüber übergesprungen ist.