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Veröffentlicht am 06.06.2020

Ok

The School for Good and Evil, Band 1: Es kann nur eine geben
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Als The School for Good and Evil im Originalen veröffentlicht wurde, wollte ich den ersten Band schon unbedingt lesen, aber die englische Sprache hielt mich leider davon ab, da mein Englisch nicht das ...

Als The School for Good and Evil im Originalen veröffentlicht wurde, wollte ich den ersten Band schon unbedingt lesen, aber die englische Sprache hielt mich leider davon ab, da mein Englisch nicht das Beste ist und ich mir auch nicht sicher wäre, ob ich so alles verstanden hätte. Das hätte ja auch kein Lesevergnügen dargestellt. Umso sehnsüchtiger wartete ich auf eine deutsche Übersetzung und als die Verlagsvorschau des Ravensburgerverlags bekannt gegeben wurde, habe ich quasi Luftsprünge gemacht. Ab da stand fest, dass ich dieses Buch lesen muss und werde.

Das Cover sieht so unglaublich schön und detailreich aus. Ich bin unfassbar froh, dass das Originale übernommen wurde, da es sooooooo toll aussieht und allein deswegen lohnt es sich schon das Buch ins Regal zu holen.

Den Schreibstil des Autors fand ich zu Beginn recht verwirrend, da das Buch aus der Sicht der beiden Protagonistinnen Sophie und Agatha geschrieben wurde und ich gar nicht merkte, wer denn gerade am erzählen war. Nach ein paar Kapiteln hatte ich den Dreh dann raus und der Lesespaß konnte beginnen.

Sophie ist das "liebe" Mädchen von Nebenan, mit langem, blondem und strahlendem Haar, das davon träumt in der Schule des Guten aufgenommen zu werden und als Prinzessin ihren Traumprinzen zu heiraten. Doch das Schicksal meinte es anders mit ihr und so kommt sie wider Erwarten zur Schule des Bösen, was für sie vollkommen unverständlich ist und sich nur um eine Verwechslung handeln kann.

Agatha ist immer schwarz angezogen, lebt auf dem Friedhof, hat eine fiese Katze und jeder in ihrem Heimatort rechnet damit, dass nur sie für die Schule des Bösen ausgewählt werden wird und kann. Doch wie sollte es anders sein, wird sie in der Schule des Guten abgesetzt. Sie kam nur dorthin, da sie ihre vermeintliche Freundin Sophie vor dem bösen Schulmeister retten wollte. Sie möchte unbedingt wieder nach Hause in ihren Heimatort zurück, wohingegen Sophie dort bleiben möchte, aber mit Agatha die Schule um jeden Preis tauschen will.

Bis hierhin gefiel mir die Geschichte richtig gut, da die Charaktere Farben hatten und die Story eine unglaublich tolle Idee bot. Doch hier war es auch schon fast wieder aus mit dem Guten, da die Charaktere mich ab hier nur noch aufregten, sodass ich Sophie gerne des Öfter aus dem Buch entführt, eine geklatscht und dann wieder ins Buch gesetzt hätte. Sie entwickelte sich im Laufe des Buches in das komplette Gegenteil ihres Äußeren, wohingegen Agatha mir immer besser gefiel. Jedoch hätte sie auch ein paar Mal wachgerüttelt werden müssen, da sie zu leichtgläubig, gutherzig und liebevoll war. Besonders zu Personen, die es gar nicht verdienten.

The School for Good and Evil: Es kann nur eine geben hat eine sehr ansprechende und bildhübsche Hülle zu bieten, die sich jedoch leider nicht aufs Innere des Buches übertragen hat. Der Autor hatte eine geniale Idee für seine Trilogie, aber leider mangelte es im ersten Band an einer genauso tollen Umsetzung der Story. Die Charaktere waren anfänglich farbenfroh, wurden im Laufe des Buches richtig blass und ich wollte das Buch einfach nur noch zu Ende lesen. Gepunktet hat der erste Band vor allem leider nur durch sein märchenhaftes Äußeres und die Idee, die hinter der Geschichte steckte. Ich habe lange mit mir gehadert, wie viele Punkte ich dem Buch geben werde. Laut aktuellem Stand werde ich den zweiten Band noch lesen, sollte er übersetzt und verlegt werden, da ich sehr darauf hoffe, dass sich die Trilogie noch steigern und mich vielleicht noch begeistern wird.

Veröffentlicht am 06.06.2020

Naja

After passion
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Dieses Buch musste ich einfach nach dem riesen Hype lesen. Von absolut begeistert, über was ist das denn für ein Käse sind die Meinungen sehr breit gefächert. Also musste ich mir einfach meine eigene Meinung ...

Dieses Buch musste ich einfach nach dem riesen Hype lesen. Von absolut begeistert, über was ist das denn für ein Käse sind die Meinungen sehr breit gefächert. Also musste ich mir einfach meine eigene Meinung bilden.

Das Cover finde ich super schön und viel besser als das Original. Für das Genre ist es schon sehr schlicht, aber trotzdem ein Eyecatcher. Man hat mal kein leicht bekleidetes Liebespaar, das sich küsst oder antatscht. Das ist mal was Neues, was ich sehr überraschend finde.

Der Schreibstil von Anna Todd ist sehr einfach gehalten, wenig anspruchsvoll bis hin zu vulgär. Trotzdem kann man ihn sehr gut lesen und die Seiten verfliegen nur so. Das Buch macht wirklich süchtig. Ich wollte abends nie mit dem Lesen aufhören und endlich schlafen gehen. Nach der Arbeit ging es dann auch gleich mit dem Verschlingen weiter. Geschrieben wurde After passion aus der Sicht von der weiblichen Protagonistin Theresa - kurz Tessa.

Tessa ist das liebe und nette Mädchen von nebenan. Doch leider ist sie auch ziemlich naiv. Von ihrer Mutter wurde sie ihr Leben lang behütet und dementsprechend leichtgläubig ist sie auch. Als sie auf ihre neue Mitbewohnerin Steph und deren Freundeskreis trifft, lernt sie auch den unverschämten und gut aussehenden Hardin kennen von dem sie magisch angezogen wird. Jedoch ist er genauso unhöflich wie sexy - und er scheint es mit seiner Gemeinheit besonders auf Tessa abgesehen zu haben. Trotzdem kann sie sich nicht von ihm fernhalten.

Tessas Verhalten war sehr oft inkonsequent. Im einen Moment sagt sie zum Beispiel, dass sie nichts trinkt und im nächsten Moment sitzt sie betrunken bei dem Spiel Wahrheit oder Pflicht. Wäre das eins, zwei Mal gewesen - kein Problem. Aber das war fast auf jeder zweiten Seite. So macht Hardin mal wieder etwas verletzendes, Tessa will sich von ihm fern halten, nichts mehr mit ihm zu tun haben, doch dann entschuldigt er sich und alles ist wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Hier hätte Anna Todd der Charakterin mehr Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen geben können.
Klar habe ich auch für Bad Boys eine Schwäche in Büchern, aber sie hätte sich nicht so viel gefallen lassen sollen.

Besonders das Ende konnte mich unglaublich an das Buch fesseln. Ich war so gebannt und gespannt darauf wie es wohl von der Autorin beendet wurde. Durch andere Meinungen im Internet wurde ich leider schon ein bisschen gespoilert, aber dennoch habe ich an den letzten 30 Seiten geklebt. Ich sage nur: einfach WOW! Zum Glück habe ich den zweiten Band schon bereit liegen, sodass ich nicht in die nächstbeste Buchhandlung rennen muss. Denn ich muss unbedingt weiterlesen.

Der erste Band der After Reihe von Anna Todd ist zwar kein Sprach- und Schreibwunder, weist keine neue Idee auf, jedoch konnte es mich trotzdem ab der ersten Seite fesseln. Tessa hat leider eine sehr naive und leichtgläubige Art, die sehr zur Verzeihung neigt. Bei Hardin hat man das Gefühl, dass er genau das Ausnutzt, denn bei jeder sich bietenden Gelegenheit stößt er sie vor den Kopf und verletzt sie somit. Ein ständiges Hin und Her bzw. Katz und Mausspiel. Genau durch dieses Hin und Her wollte ich dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen, sodass es mich sogar während meiner Arbeitszeit extrem in den Fingern gekitzelt hat damit endlich weiterlesen zu können. Besonders das Ende wartet mit einem riesigen WOW-Effekt auf. Zum Glück kann ich sofort mit dem zweiten Band weiterlesen!

Veröffentlicht am 06.06.2020

Ok

Bedingungslos
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Nach den ersten beiden tollen Bänden der Trilogie wollte ich natürlich auch noch das Ende unbedingt lesen. Zuerst war ich ein bisschen überrascht, dass das Buch nun aus der Sicht von Marissa und Nash geschrieben ...

Nach den ersten beiden tollen Bänden der Trilogie wollte ich natürlich auch noch das Ende unbedingt lesen. Zuerst war ich ein bisschen überrascht, dass das Buch nun aus der Sicht von Marissa und Nash geschrieben wurde und nicht mehr aus Olivias und Cashs. Das hatte mich dann doch ein bisschen aus dem Konzept gebracht, aber nach ein paar Kapiteln hatte ich mich daran gewöhnt. Immerhin wäre es auch langweilig bei zwei Charakteren weiterzuerzählen, deren Geschichte im Großen und Ganzen schon beendet ist.

Die Aufmachung des Buches passt sehr gut zu den ersten beiden Bänden und entspricht einem typischen New Adult Cover. Es ist zwar nichts besonders herausstechendes aus der Masse, aber zusammen mit den anderen Büchern hat es vielleicht einen gewissen Wiedererkennungswert.

Der Schreibstil war wie gewohnt in einer flüssigen Jugendsprache gehalten, in der es des Öfteren - besonders von Seiten Nashs - zu Kraftausdrücken kommt. Marissa ist eher die ruhigere der Beiden und hat eine gehobene Erziehung und Ausbildung genossen. Doch nach der Entführung im zweiten Band hat sie sich geändert und versucht dies auch ihren Mitmenschen mitzuteilen und auch zu beweisen, da diese ihr geändertes Verhalten nicht abkaufen. Sie fühlt sich von Anfang an von Nash angezogen, da er ganz anders ist als alle Männer mit denen sie bisher zu tun hatte.

Doch dieser macht von Beginn an klar, dass er an keiner Beziehung mit ihr interessiert ist, aber gegen ein bisschen Spaß nicht abgeneigt wäre, da er eh nicht vorhat sesshaft zu werden. Er ist sozusagen ein wilder Wolf und will sich von keiner Frau bändigen lassen. Doch entfacht Marissa unglaubliche Gefühle in ihm, die ihn doch nicht wie erwartet kaltlassen.

Die neuen Protagonisten waren mir einfach zu nervig. Marissas Gedanken waren immer: Ich armes, kleines Mädchen wurde von meinem Daddy immer verhätschelt, nie erst genommen. Er hat einfach nur die perfekte Tochter gewollt, die er in die Bahnen lenken wollte, die für ihn am besten waren. Nash dagegen dachte immer nur: Ich wurde einfach weggeschickt, während mein Bruder ein perfektes Doppelleben leben durfte. Irgendwann ging auch mir das auf die Nerven. Beim ersten Mal hatte ich es schon verstanden und dann muss es nicht 2/3 des Buches wiederholt werden.

Die Kriminalgeschichte wird natürlich auch weiter gesponnen und Strategien entwickelt, wie sie diese am besten unbeschadet überleben. Hier hat mir nicht gefallen, dass es alles zu mühelos zusammenpasste und ihnen in die Hände gespielt wurde. Es hat doch nicht umsonst Jahre gedauert, bis der erste Stein ins Rollen kam um dann in ein paar Monaten einfach abgehakt zu werden. Es wirkte so, als wollte die Autorin die Geschichte einfach ganz schnell zu Ende bringen, damit das Buch endlich fertig zum veröffentlichen ist. Ich hätte hier mehr Widerstand und Schwierigkeiten erwartet von Seitens der Mafia, die sich komplett ruhig verhalten hat. Für mich leider eher ein zu perfektes Ende.

Der Abschlussband der Addicted to you Trilogie wartet mit neuen Protagonisten in der Erzählperspektive auf, was zu Beginn sehr überraschend und verwirrend war. Da die Geschichte von Olivia und Cash größtenteils abgeschlossen war, ist dies aber verständlich und hat nochmal ein bisschen Schwung ins Buch gebracht, was es aber auch nicht spannender gestaltete. Die "neuen" Charaktere waren 2/3 des Buches nur mit ihren verkorksten Leben beschäftigt und zu sehr mit Selbstbemitleidung um daran etwas zu ändern. Echt schade, da es nach einiger Zeit nur noch nervte. Auch das Ende war einfach zu perfekt. Alles klappte reibungslos und wirkte nach einem roten Faden abgearbeitet. Ich hätte nach den ersten beiden Bänden einen größeren Showdown erwartet.

Veröffentlicht am 05.06.2020

Ok

Wunderbare Wünsche
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Da Bücher über Dschinns eher rar sind, aber meistens sehr schön zu lesen, musste ich das Buch "Wunderbare Wünsche" einfach lesen. Dabei hat das wunderschöne Cover natürlich auch eine Rolle gespielt. Es ...

Da Bücher über Dschinns eher rar sind, aber meistens sehr schön zu lesen, musste ich das Buch "Wunderbare Wünsche" einfach lesen. Dabei hat das wunderschöne Cover natürlich auch eine Rolle gespielt. Es sieht einfach traumhaft aus und macht schon einen magischen Eindruck.

Margo ist die 18 jährige weibliche Protagonistin. Sie ist ein normales Schulmädchen, das die Abschlussklasse besucht. Sie liebt es zu musizieren und in den Schulmusicals mitzuspielen. Auf das jetzige Musical hat sie sich unglaublich gefreut, unter anderem, da sie eine der Hauptrollen spielen möchte und die den Seniors vorbehalten sind. Ihr Vorsingen und Sprechen lief super und die Leiterin hatte ihr auch schon eigentlich die Rolle versprochen. Umso überraschter und geschockt ist sie, als sie die Hauptrolle nicht bekommt, sondern an ein Mädchen in einer der niedrigeren Klassen geht.

Oliver ist der männliche Gegenpart zu Margo. Er ist ein Dschinn und erfüllt seinen Job leidenschaftlich gerne. Natürlich sind auch ab und an Wünsche dabei, die er lieber nicht erfüllen würde, aber dies ist nun mal seine Aufgabe. Dass Margo seine neue Meisterin wird, war zu Beginn von ihm nicht geplant, jedoch wollte er ihr unbedingt drei Wünsche erfüllen. Leider war er mir ein bisschen zu farblos. Die Gefühle sind nicht richtig zu mir rübergekommen und so konnte ich leider keine Verbindung zu ihm aufbauen. Auch die Beziehung zwischen den Hauptcharakteren fand ich zu platt und die Gefühle füreinander sind auch kaum rübergekommen.

Der Schreibstil war flüssig gehalten und das Buch wurde durchweg aus der Ich-Perspektive von Margo erzählt. Für das Altern von 18 Jahren der Protagonistin hätte ich eine erwachsenere Handlung erwartet. Meiner Meinung würde das Altern von 15-16 Jahren für die Hauptcharakterin besser passen. Nur eins bis zwei Szenen waren dem Altern entsprechend gehalten.

Durch einen plötzlich auftauchenden feindlichen Dschinn kommt ein bisschen Fahrt in der Handlung auf und sorgt für den nötigen Schwung. Zum Ende hin baut die Autorin noch einmal die nötige Spannung für den erwarteten Showdown auf, mit dem ich so nicht gerechnet hätte.

Ich möchte aber auch sagen, dass mir das Buch trotzdem gut gefallen hat. Es bereitete mir schöne und doch unterhaltsame Lesestunden. Margos liebe zu der Musik und Musicals fand sich immer wieder als Konstante in dem Buch wieder, was mir auch sehr gefallen hat.

Zu Beginn des Buches habe ich sehr viel erwartet, da der Klappentext und das Cover sehr neugierig auf die den ersten Band gemacht haben. Diese Erwartungen wurden leider nicht ganz eingehalten, aber für kurzweilige, schöne Lesestunden sorgt das Buch allemal. Mit seinen knapp über 300 Seiten war das Buch auch sehr schnell ausgelesen. Besser fände ich, wenn das Alter der Protagonistin bei 15-16 Jahren gelegen hätte.

Veröffentlicht am 05.06.2020

Naja

Eve & Caleb – In der gelobten Stadt
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Der erste Band der Eve & Caleb Trilogie konnte mich sehr gut überzeugen und daher wollte ich gleich nach Erscheinen des zweiten Bands weiterlesen. Durch die ersten ernüchternden Meinungen habe ich es dann ...

Der erste Band der Eve & Caleb Trilogie konnte mich sehr gut überzeugen und daher wollte ich gleich nach Erscheinen des zweiten Bands weiterlesen. Durch die ersten ernüchternden Meinungen habe ich es dann doch noch etwas aufgeschoben, sodass der Folgeband jetzt erst von mir beendet wurde.

Meine Erwartungen habe ich dementsprechend schon etwas runtergeschraubt, habe aber trotzdem noch auf ein unterhaltsames und vielleicht sogar fesselndes Buch gehofft. Leider kam es dann doch nicht so und es hat sich sehr gezogen.

Zu Beginn des zweiten Bands ist Eve in Califia und versucht dort nicht verrückt nach Sorge um Caleb zu werden. Ihn musste sie zurücklassen, da in Califia nur Frauen erlaubt sind. Schon kurz nach der Ankunft verlässt Eve überraschend wieder ihren Zufluchtsort, was mich doch sehr überraschte, weil sie solche Mühe mit Caleb auf sich genommen hat, um den sicheren Ort zu erreichen, um ihn dann innerhalb kurzer Zeit wieder zu verlassen. Wie der Titel schon verrät reist Eve zur Stadt aus Sand, wenn auch etwas unfreiwillig. Dort erfährt sie eine überraschende Neuigkeit, die ihre Welt ins Wanken bringt.

Auch Caleb ist natürlich wieder mit von der Partie. Er ist charismatisch, selbstsicher und charmant wie immer. Doch hier hätte ich mir von der Autorin mehr Momente zwischen Eve und Caleb gewünscht. Schließlich heißt die Reihe, zumindest im Deutschen nicht ohne Grund Eve & Caleb.

Der Schreibstil war wie gewohnt sehr flüssig gehalten, sodass ich schnell in dem Buch vorankam. Leider war es dagegen doch sehr langatmig und die Geschichte zog sich unnötig in die Länge. Ich hätte mir mehr Widerstand von Eve gewünscht, da sie meiner Meinung nach zum ersten Band zurückhaltender geworden ist.

Abschließend kann ich sagen, dass ich wohl doch noch zu viel erwartet habe. Eve ist mit ihrem Widerstand ruhiger geworden, war aber andererseits sehr sprunghaft mit ihren Entscheidungen. In diesem Band kam sie leider sehr platt und farblos rüber. Da war der Auftakt der Trilogie um Meilen besser. Auch Caleb vermisst man sehr. Im Vorgängerband hatte er mehr Auftritte, sodass er im zweiten Band an vielen Stellen fehlte. Hier bestätigt es sich wieder, dass der Zwischenband bei Trilogien oft bloß ein Lückenfüller ist. Es war unterhaltsam, aber mehr als ok war es dann auch nicht.