Hier fehlt es an allem
Sommerliebe in New YorkSommer in New York bedeutet flirrende Hitze und gestresste New Yorker, die hektisch durch die Fifth Avenue hetzen. Das möchte Cici ändern und hat das Candied Apple als Wohlfühloase mit ihren Freundinnen ...
Sommer in New York bedeutet flirrende Hitze und gestresste New Yorker, die hektisch durch die Fifth Avenue hetzen. Das möchte Cici ändern und hat das Candied Apple als Wohlfühloase mit ihren Freundinnen hergerichtet.. Über allem liegt der Duft von frisch gebackenen Köstlichkeiten und ein Hauch von Schokolade. Dem kann auch Jason nicht widerstehen und ist öfters in Café anzutreffen ,sehr zur Freude von Cici. Doch diese lässt sich auf eine aufregende Nacht mir einem Fremden ein, die nicht ohne Folgen bleibt..
"Sommerliebe in New York" ist der zweite Teil der Candied-Apple-Reihe und da fangen schon meine Probleme an. Denn der zweite Teil spielt zeitlich vor dem bereits veröffentlichten Buch "Das Weihnachtscafé in Manhattan". Wenn es also chronologisch sein soll, müsste man diesen Teile vorziehen, aber so viel zur Logik.
Während im ersten Band das Funkeln der Weihnachtslichter, die winterliche Stimmung und die Schmetterlinge im Bauch für heimelige Atmosphäre sorgen, kann ich hier im Buch leider keine Wohlfühlmomente finden.
Das ständige "Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln" von Cici sorgt schnell dafür, dass man als Leser die Lust an der Geschichte verliert und man rollt genervt mit den Augen. Allein die Tatsche, dass sie sich rächen will und deswegen einen ONS regelrecht provoziert, ist mehr als dumm und in ihrem Alter sollte sie sich doch eigentlich im Klaren darüber sein, welche Folgen solch ein Abenteuer haben kann. Die Strafe folgt ja auch auf den Fuß.
Die Figuren wirken alle miteinander nicht ausgereift bzw. zu Ende gedacht- sie schwirren teilweise recht kopflos in ihrer eigenen Geschichte umher und suchen den Sinn des Lebens.
Ich habe dann einfach irgendwann angefangen, nur noch quer zu lesen, um möglichst schnell zu Ende zu kommen. Schade, denn in der Idee des Romans steckt eigentlich so viel Potential, um mit Flair, Charme und Kribbeln im Bauch den Leser zu verzaubern.
Keine Leseempfehlung