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Veröffentlicht am 13.04.2018

Super zweiter Teil

GötterFunke 2. Hasse mich nicht
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Nachdem der erste Teil so spannend war, konnte ich natürlich nicht warten zum zweiten Band zu greifen. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach. Man kann ...

Nachdem der erste Teil so spannend war, konnte ich natürlich nicht warten zum zweiten Band zu greifen. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach. Man kann sich weiterhin total toll in die Protagonistin hineinversetzen und kann sie gut nachvollziehen. Die Beziehung zwischen ihr und Cayden wird immer spannender. Auch, dass der Konflikt zwischen den Göttern und Agrios sich zuspitzt trägt sehr zur Spannungsbildung bei. Man fliegt förmlich durch die Seiten und vergisst die Zeit um sich herum. Ein tolles Buch, welches man auf jeden Fall lesen muss, auch wenn einen der erste Teil nicht überzeugt hat. Es wird immer besser.

Veröffentlicht am 14.06.2020

Solider Auftakt mit Entwicklungspotential

Truly
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Klappentext:
Kein Job, keine Wohnung, kein Geld - so kommt Andie nach Seattle. Hier will sie sich ihren Traum erfüllen und endlich zusammen mit ihrer besten Freundin an der Harbor Hill University studieren. ...

Klappentext:
Kein Job, keine Wohnung, kein Geld - so kommt Andie nach Seattle. Hier will sie sich ihren Traum erfüllen und endlich zusammen mit ihrer besten Freundin an der Harbor Hill University studieren. Während Andie darum kämpft, das Chaos in ihrem Leben in den Griff zu bekommen, trifft sie auf Cooper, der sie mit seiner schweigsamen Art gleichermaßen anzieht wie verwirrt. Und obwohl Andie genug Sorgen hat, lässt er sie einfach nicht los. Sie will wissen, wer Cooper wirklich ist. Aber sie merkt schnell, dass manche Geheimnisse tiefere Wunden hinterlassen als andere ...

Cover:
Das Cover hat mich von Anfang an begeistert. Die Farben sind wunderschön und harmonieren perfekt. Die Buchstaben sind auf dem weißen Hintergrund gut erkennbar und gleichzeitig versteckt. Das erzeugt eine etwas geheimnisvolle Wirkung, die zum Lesen anregt. So war für mich schon vor dem Erscheinungstermin klar, dass ich dieses Buch lesen möchte.

Meinung:
Andie ist mir sehr sympathisch gewesen. Ich teile viele Charaktermerkmale mit ihr, sodass ich mich sehr gut in sie einfühlen konnte. Ihr Ordnungsfimmel ist mir nicht unbekannt. Sie ist schüchtern und keineswegs perfekt, aber sie ist sehr menschlich und nahbar. Allerdings finde ich ihre Reaktionen manchmal nicht nachvollziehbar und naiv. Sie scheint mir noch ziemlich jung für ihr Alter und leicht zu beeinflussen. Manchmal scheint sie mir etwas zu sensibel.
Cooper ist sehr geheimnisvoll und man möchte wissen, was sich hinter seinem Wesen versteckt. Er übt einen gewissen Reiz aus, dem man sich schwer entziehen kann.

Durch Coopers Unnahbarkeit und Andres Schüchternheit entwickelt sich die Story nur langsam. Die beiden Hauptprotagonisten finden nur langsam (und für mich eigentlich zu spät) zueinander. So gibt es fast keine prickelnde Momente zwischen den beiden, was die Handlung sehr zäh wirken lässt. Deshalb ist es denke ich kein Wunder, dass ich mich letztendlich mehr für Andres Freundin June und Coopers Freund Mason interessiert habe, die scheinbar auch zueinander finden. Sie sind einfach interessanter und stehen den eigentlichen Hauptpersonen die Show. Deshalb bin ich schon sehr gespannt auf den zweiten Teil, in welchem es wohl hauptsächlich um die beiden gehen wird.

Zum Glück verfügt die Autorin über einen wundervollen Schreibstil, der die fehlende Handlung in den Hintergrund rückt. Besonders haben mir die Kapitelüberschriften gefallen, die allesamt als Art Lebensweisheit beschrieben werden können.

Fazit:
Ich muss sagen, dass ich durch den momentanen Hype (vor allem auf Bookstagram) ziemlich hohe Erwartungen an den Auftakt der neusten Trilogie von Ava Reed hatte. Ich möchte nicht von Enttäuschung sprechen, aber ich hätte mir ein bisschen mehr erwartet. Nichtsdestotrotz ist dieses Buch ein schönes Leseerlebnis, dass man ohne hohe Erwartungen gut lesen kann.

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Veröffentlicht am 31.05.2020

Leichte Lektüre

New Beginnings
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Lena ist ein richtiges Stadtkind aus Berlin. Weil sie absolut nicht weiß, was sie in Zukunft machen will (sie hat bereits zwei Studiengänge abgebrochen) entschließt sie sich für ein Jahr als Au-Pair in ...

Lena ist ein richtiges Stadtkind aus Berlin. Weil sie absolut nicht weiß, was sie in Zukunft machen will (sie hat bereits zwei Studiengänge abgebrochen) entschließt sie sich für ein Jahr als Au-Pair in den USA. Eigentlich will sie ja in eine große Stadt wie zum Beispiel LA, aber es verschlägt sie nach Green Valley, Colorado. Hier kennt jeder jeden und weiß über alles Bescheid. Lena zieht bei Amy und Jack Cooper ein, die mit ihrem Sohn in einem gemütlichen Haus wohnen. Seit kurzem ist auch Jacks kleiner Bruder Ryan bei ihnen eingezogen, nachdem er seine Profikarriere bei einem Sturz auf der Skipiste beenden musste. Mürrisch und immer schlecht gelaunt geht er nun Lena auf die Nerven, bis sie ihm mal gehörig die Meinung geigt. Von da an scheint Ryan total verändert und beginnt mit Lena Hilfe das Bed&Breakfast von seiner Familie zu renovieren, wo sich die beiden schnell näher kommen.

Ryan ist von allen Charakteren derjenige, der sich am meisten verändert hat. Nachdem er nach seiner Karriere auch noch seine Freundin verloren hat, rutscht er in eine beinahe depressive Phase. Er hängt den ganzen Tag nur mit Jogginghose auf der Couch oder in seinem Zimmer. Nachdem er Lena kennenlernt ändert er sich langsam. Er wird offener, fröhlicher. Ryan war mit Abstand mein Lieblingscharakter in diesem Buch. Man lernt ihn als Kotzbrocken kennen, aber entdeckt dann so viel mehr hinter dieser Fassade, die er wohl als Schutzmauer zwischen sich und der Welt aufgebaut hat.

Lena weiß nicht wo sie sich in Zukunft sieht und flüchtet vor dieser in die USA. Mir hat ihr Charakter leider nicht so gut gefallen. Sie ist mir zu naiv und wankelmütig. Irgendwie hätte ich mir gewünscht, dass das Buch nicht aus ihrer Sicht geschrieben wäre. Sie war für mich nicht die richtige Person. Obwohl sie die Hauptperson ist, hat sie meines Erachtens nicht richtig in diese Geschichte gepasst.

Izzy und Will sind die neuen Freunde von Lena. Izzy ist mir sofort sympathisch gewesen. Sie hat Lena sofort akzeptiert und hat ihr alles gezeigt. Dank ihr hat sich Lena schnell in Green Valley eingelebt. Will hingegen war mir am Anfang höchst unsympathisch, aber im Laufe der Geschichte ist sogar er mir ans herz gewachsen.

Die Idee zu dieser Geschichte ist gut, aber nicht originell. Man kann das Buch gut und schnell lesen und hat auch einen gewissen Lesespaß. Allerdings ist es für mich nur was für zwischendurch, wenn grad nichts besseres zur Hand ist. Für mich ist es nur eine weitere Möchtegern Romanze.

Ich kann also sagen, dass es sich schon lohnt das Buch zu lesen, wenn man grade Lust auf bisschen leichte Lektüre hat. Aber wer etwas anspruchsvolles sucht, ist hier an der falschen Adresse.

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Veröffentlicht am 15.10.2017

Erebos - Realität oder nicht?

Erebos
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Erebos ist ein Computerspiel. Es kennt seine Spieler. Es lebt. Als Geheimtipp wird es von Hand zu Hand gereicht.

Als Nick Erebos von einer Klassenkameradin geschenkt bekommt, wird sein ganzes Leben auf ...

Erebos ist ein Computerspiel. Es kennt seine Spieler. Es lebt. Als Geheimtipp wird es von Hand zu Hand gereicht.

Als Nick Erebos von einer Klassenkameradin geschenkt bekommt, wird sein ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Er wird schnell süchtig, da es ein ganz besonderes Spiel ist. Man spielt es nicht nur in der künstlichen Welt, sondern auch in der Realität. Nick bekommt Aufträge um höhere Level zu erreichen. Zuerst sind es ganz simple Dinge, doch nach und nach werden seine Aufträge bedeutungsvoller. Als Nick jedoch einen Menschen töten soll, hört er entsetzt mit dem Spiel auf. Zusammen mit seinen Freunden versucht er das Spiel zu stoppen. Dieses Unterfangen stellt sich jedoch als ziemlich schwer heraus.


Mein erster Eindruck von Erebos war zweigeteilt. Das Buch kommt erst sehr langsam in Fahrt. Am Anfang ist es etwas langweilig und zäh. Allerdings hat der Schreibstil etwas spannendes, was mich dazu verleitet hat weiterzulesen. Wenn man dann erstmal "in dem Buch drin ist", wird man genauso süchtig nach ihm wie Nick nach Erebos.
Nicks Gefühle und Empfindungen während dem Spiel werden sehr gut wiedergegeben. Auch die Landschaft von Erebos und allgemein die Umgebung und die Orte der Handlung (London) werden anschaulich beschrieben.

Meiner Meinung nach ist das Buch sehr gut zum privaten Gebrauch geeignet. Jeder, der vielleicht gerade kein Buch auf dem SUB hat, wird dieses Buch lieben. Bei mir ist es nicht zum Lieblingsbuch mutiert, aber das ist auch nicht weiter schlimm.
Weiterhin könnte ich mir Erebos auch im Rahmen des Deutschunterrichtes gut vorstellen, da es realitätsnah die Gefahren des Computerkonsums zeigt. Kinder werden durch das Buch auf spannende Weise aufgeklärt.

Erebos ist ein spannendes und realitätsnahes Buch. Gerade in Zeiten des hohen Internetkonsums kann es den Leser auf den Boden der Tatsachen zurückholen und ihn zum Nachdenken bewegen

Veröffentlicht am 14.06.2020

Band 1 hätte genügt

Cinder & Ella
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Inhalt:
Brian und Ella sind auf Wolke sieben. Sie sind glücklich, dass sie endlich richtig zusammengefunden haben. Doch trotzdem ist Brian noch immer ein Star und Ella hat eine schmerzhafte Vergangenheit. ...

Inhalt:
Brian und Ella sind auf Wolke sieben. Sie sind glücklich, dass sie endlich richtig zusammengefunden haben. Doch trotzdem ist Brian noch immer ein Star und Ella hat eine schmerzhafte Vergangenheit. Werden sie gemeinsam den Turbulenzen des Ruhms standhalten können?

Cover:
Schon das Cover des ersten Band hat mich nicht überzeugt und dieses hier ist in meinen Augen fast noch schlechter. Zwar ist das Blumenmotiv wieder aufgegriffen, doch die beiden Cover harmonieren in meinen Augen trotzdem nicht miteinander. Aufgrund des Covers hätte ich es wohl niemals gekauft.

Meinung:
Leider blieb diesmal die positive Überraschung, die mir der erste band beschert hat, aus. Brian und Ella sind zwar trotzdem noch super sympathisch und man fiebert mit ihnen mit, aber die Geschichte an sich braucht diesen zweiten Teil wohl nicht. Wie heißt es so schön? Man soll aufhören wenns am schönsten ist. Leider ist das in diesem Fall wohl nicht geschehen.
Zu Beginn ist das Buch sehr zäh. Ich habe es nach ein paar Seiten aus der Hand gelegt und tagelang nicht mehr angefasst. Während Band eins mich von der erste Seite an in seinen Bann gezogen hat, hat das bei Band zwei deutlich länger gedauert. Ich hatte längst keine so große Freude beim Lesen wie ich erhofft und sogar erwartet habe.
Das mag zum Teil daran liegen, dass in keiner Weise eine richtige Handlung aufgebaut wird. Durchgängig geht es bloß um Ellas körperliche Unsicherheit, ihr schlechtes Verhältnis zu ihrem Vater oder die Probleme mit der Presse und Öffentlichkeit. Alles Dinge, die schon in Band eins zu genüge thematisiert wurden. Es gibt nichts neues, keine Quintessenz, die das Buch herausstechen lassen würde.
Ich möchte hiermit nicht sagen, dass das Buch schlecht ist, sondern einfach, dass es nicht den (wie ich finde berechtigten) Erwartungen auf Grund von Teil 1 entspricht. Es wird keine Spannung aufgebaut. Trotzdem verläuft Brian und Ellas süß und niedlich (aber unspektakulär). Brian scheint sein eigenes Leben neben Ella fast zu vergessen, immer nur tritt er an ihrer Seite auf. Es geht nicht um Cinder&Ella sondern um Ella und ihren Körper, ihren Vater, die Presse, ect..
Einige Handlungsstränge werden eingeführt, aber nicht wieder aufgegriffen. Sie haben keine Bedeutung für das Buch, ziehen es nur in die Länge und verursachen Langeweile.

Fazit:
Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich das Buch lieber nicht gelesen hätte. Es hat mir das schöne Gefühl seines Vorgängers zunichte gemacht.

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