Cover-Bild Das sternenlose Meer
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blessing
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 640
  • Ersterscheinung: 25.05.2020
  • ISBN: 9783896676573
Erin Morgenstern

Das sternenlose Meer

Roman
Karin Will (Übersetzer)

Eigentlich arbeitet Zachary Ezra Rawlins an seiner Promotion, doch er kommt nicht weiter. Denn immer, wenn er in der Bibliothek ist, sucht er ein Buch auf, das zwischen den Regalen versteckt liegt. Ein Buch, in dem Zachary eines Tages eine Schilderung seiner eigenen Kindheit findet. Aber wie ist das möglich? Auf der Suche nach dem Geheimnis dieses Buches entdeckt Zachary eine unterirdische Welt voller Bücher am Ufer eines sternenlosen Meers, wo er schließlich eine Verschwörung aufdecken und für die Liebe seines Lebens kämpfen muss.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.11.2020

Ungewöhnlich und bildgewaltig

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Erin Morgenstern ist zweifellos eine außergewöhnliche Autorin. Sie schafft es in jedem Buch, was ich von ihr gelesen habe, eine fantastische Welt zu entwickeln, auf die man sich anfänglich zwar erst mal ...

Erin Morgenstern ist zweifellos eine außergewöhnliche Autorin. Sie schafft es in jedem Buch, was ich von ihr gelesen habe, eine fantastische Welt zu entwickeln, auf die man sich anfänglich zwar erst mal gedanklich neu einlassen muss, die einen im Laufe der Zeit aber immer mehr fasziniert und fesselt. So ging es mir auch bei diesem Buch. Das sternenlose Meer und ich hatten einige Anfangsschwierigkeiten, besonders durch die verschiedenen Erzählstränge, denen man zu Beginn noch nicht besonders viel abgewinnen kann, wie ich finde. Aber je länger man dranbleibt, desto mehr lohnt sich das Buch.

Wie schon erwähnt wird das Buch aus verschiedensten Perspektiven erzählt. Es sind immer wieder kleine Abschnitte mit Erzählungen eingestreut, die man zunächst inhaltlich nicht zuordnen kann, was es für mich und den Lesefluss sehr schwer gemacht hat, zueinander zu finden. Ich war jedes Mal förmlich erleichtert, wenn Zachary, der Protagonist, wieder im Fokus stand, denn seine Geschichte schien immer vergleichsweise normal und leicht verständlich. Mir hat es Spaß gemacht, ihm bei seiner Rätselei zuzuschauen, ich empfand ihn als eine sehr sympathische Figur. Seine Begeisterung für Bücher hat ihm natürlich von Anfang an viele Pluspunkte eingebracht, ebenso seine Zocker-Kenntnisse. Ich empfand ihn als einen Typen, mit dem ich selbst auch gern abhängen würde, er hat einfach einen entspannten, angenehm ruhigen Charakter.

Die Geschichte, die sich um ihn spinnt, ist wahrscheinlich nicht für jedermann was. Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, ist sehr abstrakt, das beschreibt es vermutlich am besten. Man muss sich auf das einlassen, was geschieht, und ich für meinen Teil habe auch irgendwann aufgehört, verwirrende Sachen zu hinterfragen und habe gemerkt, dass ich, besonders anfangs, wesentlich besser damit fahre, es einfach hinzunehmen und die Fantastik des Ganzen zu genießen.
Auch der Schreibstil ist außergewöhnlich, manchmal poetisch, manchmal kryptisch, sodass ich manchmal einige Stellen mehrfach lesen musste, hinterher aber immer noch nicht zu 100% wusste, was genau gerade passiert ist oder viel mehr wie es zu verstehen war.

Erin Morgensterns Schreibweise ist speziell, das kann man ganz klar sagen. Bildgewaltig und wundersam und viele, mich eingeschlossen, könnten da vielleicht nicht immer komplett durchdringen. Ich habe mich größtenteils damit abgefunden, aber andere können oder wollen das eventuell nicht. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass dies kein Buch ist, bei dem man einfach gedanklich abschalten und sich treiben lassen kann. Man muss ein wenig mitdenken, aufmerksam sein, die Geschichte mit all ihren verschiedenen Facetten gibt es nicht her, nur halbherzig zwischen Tür und Angel zu lesen.

Mein Fazit:
Das Buch und ich hatten einige Anfangsschwierigkeiten, aber im Laufe der Zeit wurden wir ein gutes Team. Der größte Pluspunkt war der Protagonist, ich habe Zachary echt geliebt. Das Buch ist eher nicht für Leute geeignet, die sich locker-leichte Fantasy oder dergleichen vorstellen, dafür ist es viel zu komplex.
Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 04.09.2020

Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch

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Vollständige Rezension: http://derbuecherwald.blogspot.com/2020/07/rezension-das-sternenlose-meer.html

Ich glaube ich habe als ich "Das sternenlose Meer" gelesen habe, den Fehler gemacht meine Erwartungen ...

Vollständige Rezension: http://derbuecherwald.blogspot.com/2020/07/rezension-das-sternenlose-meer.html

Ich glaube ich habe als ich "Das sternenlose Meer" gelesen habe, den Fehler gemacht meine Erwartungen ein bisschen zu hoch zu halten, aufgrund dessen, wie gut mir "Der Nachtzirkus" von Erin Morgenstern gefallen hat. Deshalb hab ich es zwar als tolle Lektüre empfunden, meine Erwartungen konnte es allerdings nicht ganz erfüllen.

Erin Morgenstern konnte mich jedoch damit begeistern, dass ihr Buch sowohl eine Hauptstory als auch kleinere Kurzgeschichten, ganz in ihrem märchenhaften Schreibstil enthält. Wobei die kleineren Kurzgeschichten natürlich wie in "Der Nachtzirkus" mit der Hauptstory verknüpft sind.

Auch der Einstieg in dieses Buch war spannend und noch etwas realitätsnaher als in "Der Nachtzirkus". Im Laufe des Buches wird man so immer mehr von der Story mitgerissen mit kleinen wunderbaren Unterbrechungen durch die Kurzgeschichten. Irgendwann entdeckt man dann, dass diese Kurzgeschichten viel mehr mit der Hauptgeschichte zu tun haben, als zuvor vielleicht angenommen und dadurch habe ich mir viel zu große Hoffnungen auf eine große Auflösung gemacht. Als ich dann gemerkt habe, dass die Auflösung doch nicht so flüssig ist, wie ich es mir erhofft hatte habe ich langsam das Interesse verloren. Das Ende ging dann meiner Meinung nach auch viel zu schnell.

Hätte ich nicht so hohe Erwartungen gehabt, wäre meine Bewertung sicher besser, aber dadurch, dass ich von Erin Morgenstern etwas mehr erwartet hätte, wurde ich leider etwas enttäuscht.

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Veröffentlicht am 21.06.2020

Eine komplexe Story mit viel Fantasie

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Meinung
Ein Werk bei dem die Meinungen sehr gespalten sind und leider ist dies auch mit meiner der Fall. Für mich war es zwar kein Flop, aber ein wirkliches highlight konnte ich darin leider auch nicht ...

Meinung
Ein Werk bei dem die Meinungen sehr gespalten sind und leider ist dies auch mit meiner der Fall. Für mich war es zwar kein Flop, aber ein wirkliches highlight konnte ich darin leider auch nicht entdecken.

Der Schreibstil ist sehr poetisch, was mir grundsätzlich sehr gefällt doch es wirkte an manchen stellen in diesem Buch ein wenig erzwungen. Zudem spielten ziemliche viele Nebenerzählungen eine tragende Rolle um die hauptsächliche Story nachvollziehen zu können, aber diese Einblendungen bzw Geschichten sorgten bei mir eher für ein Gefühl von Verwirrung und es war anschließend schwer den roten Faden wieder zu finden.

Was mir jedoch inhaltlich besonders gefiel war der Schwerpunkt Bücher. Nachdem selber mein Herz dafür schlägt, empfand ich es als pures Glück, dass es an einigen stellen um die liebe zu Büchern geht, die liebe Märchen zu erzählen und sich dadurch belehren bzw damit Träume zu schaffen. Das sternenlose Meer ist eine besondere und einzigartige Welt in der man als Leser schnell den Fokus zur Realität verliert und bald selbst nicht mehr unterscheiden kann in welcher art von Raum man sich befindet.

Bei den Charakteren lag der Schwerpunkt auf die Hauptcharakter, die Nebenrollen waren ziemlich blass, sodass es schwierig war die Hintergründe und Gedanken von ihnen nachvollziehen zu können. An manchen stellen wirkte die Handlung bei den vielen Abschweifungen auch ein klein wenig langatmig, was sich aber dann bezogen auf die Haupthandlung dann schnell geändert hat. Die Beschreibungen von erin Morgenstern sind sehr detailliert, was bewirkt,dass man sich besonders in die dargestellten Settings schnell hinein versetzen kann.

Fazit
Mir fällt es schwer das Buch abschließend zu bewerten, da die Story viel Potenzial hatte und mir auch der Schreibstil an den meisten Punkten zusagte. Doch die Verflechtungen aller Geschichten innerhalb des Buches sorgten bei mir für eine große Verwirrung und das Gefühl den roten Faden zu verlieren, zwar konnte ich dann immer wieder neu in die Story hinein finden aber es erschwerte das lesen deutlich. Es war unterhaltsam, magisch und fantasievoll,eine sehr komplexe Geschichte, die man für sich erst einmal begreifen muss und bei der ich hin und wieder die Tiefe der Protagonisten vermisste. Aus diesem Grund gebe ich 3.5 von 5 Sternen ❤

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Veröffentlicht am 18.06.2021

konnte mich leider nicht richtig überzeugen

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Durch Zufall findet der Student Zachary Ezra Rawlins in der Uni-Bibliothek ein Buch ohne einen Autornamen in dem ein Erlebnis aus seiner Kindheit aufgeschrieben wurde. Neugierig geworden, versucht Zachary, ...

Durch Zufall findet der Student Zachary Ezra Rawlins in der Uni-Bibliothek ein Buch ohne einen Autornamen in dem ein Erlebnis aus seiner Kindheit aufgeschrieben wurde. Neugierig geworden, versucht Zachary, hinter das Geheimnis hinter dieses Buches zu kommen.

Es ist gar nicht so einfach, dieses Buch in Worte zu fassen. Der Stil ist wirklich richtig toll, die Autorin versteht es einfach, mit Worten umzugehen. Die Geschichte ist poetisch, aber auch modern. Das ist kein Buch, das man so nebenbei liest, hier muss man sich schon sehr konzentrieren, um nichts zu verpassen. Ich bin wirklich sehr positiv an dieses Buch heran gegangen, ich wollte es wirklich mögen. Leider hat es mir nicht so gut gefallen als erwartet.

Erzählt wird die Handlung überwiegend aus der Sicht von Zachary, es gibt aber immer wieder Passagen aus Geschichten aus dem Buch, dass Zachary entdeckt hat. Anfangs fand ich die Handlung sehr interessant, weil an so gar nicht wusste in welche in welche Richtung es gehen wird. Im Laufe der Handlung fehlt mir aber irgendwie der rote Faden, manchmal wirken die Geschichten einfach nur aneinander gereiht und man sieht gar keinen Zusammenhang. Auch wirken die Charaktere leider recht blass auf mich, weil die Autorin sie einfach nur agieren lässt und wenig über ihre Gefühle preis gibt.

Zwar ergibt die Geschichte am Ende ein Gesamtbild, aber viele Fragen werden einfach nicht beantwortet. Ich kann zwar verstehen, wenn an diese Geschichte mit voller Punktzahl bewertet, aber von mir gibt es “nur” 3 von 5 Punkten.

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Veröffentlicht am 23.01.2021

Eine Geschicht in einer Geschichte in einer Geschichte

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Als kleiner Junge fand Zachary Ezra Rawlins eine aufgemalte Tür. Doch er hatte Angst und benutzte sie nicht. Nun leiht er sich ein Buch in der Bibliothek aus und seine Geschichte wird von damals nochmals ...

Als kleiner Junge fand Zachary Ezra Rawlins eine aufgemalte Tür. Doch er hatte Angst und benutzte sie nicht. Nun leiht er sich ein Buch in der Bibliothek aus und seine Geschichte wird von damals nochmals erzählt...und nun möchte Zachary endlich wissen wo das sternenlose Meer liegt...doch weitere Mächte sind hinter ihm her..

"Was sollte er auch sonst mit einem Buch tun? Auch wenn das nicht ganz stimmt. Er will es nicht nur lesen. Er will es studieren. Er will es schmecken. Er will es als Fenster zu einem anderen Menschen. Er will das Buch mit nach Hause nehmen, mit in sein Leben, in sein Bett, weil er das nicht mit dem Mädchen tun kann, das ihm das Buch geschenkt hat." (Seite 308)

Ich war so gespannt auf dieses Buch weil es so vielversprechend klang. Auch sein Titel und das schöne Cover haben mich so neugierig gemacht und doch bin ich mit dem Buch nicht klar gekommen.

Die Autorin hat einen absolut fantastischen Schreibstil, ihre Erzählweise und Art hat mich begeistert, auch wenn es oft verschachtelt und nicht flüssig zum lesen war. Es fiel mir leider sehr schwer mich in dieser Geschichte fallen lassen zu können.

Die Liebe zu Geschichten, die Liebe und Leidenschaft zu Büchern waren für mich ein Traum, der Aufbau der Welt so schön und pure Faszination. Aber man muss es eben sehr sehr aufmerksam lesen denn es fühlt sich an wie eine Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte...und irgendwann fühlte ich mich verloren und ohne roten Faden. Ich war dann auch bei jeder neuen Geschichte oder Wendung am überlegen was wie zusammenpasst oder zusammen findet. Aber es fiel mir zusehends schwerer.

Zachary war mir da auch zu blass. Ja, die Liebe zur Literatur und Büchern waren spürbar und mitreißend. Dann endet es schon. Einiges wurde, in meinen Augen, nicht gänzlich aufgeklärt, aber jeder empfindet dies mehr oder weniger störend.

Ein Buch was eine sehr hohe und vor allem dauerhafte Konzentration beim lesen fordert und das "fallen lassen" fiel mir immer schwerer. Hier muss jeder selbst entscheiden ob dies ein Buch für ihn ist.

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