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Veröffentlicht am 05.07.2020

Tolle Idee, aber viel zu versext

Mister Secret
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Vielen Dank an Netgalley und den Lyx Verlag für dieses Rezi Exemplar. Mister Secret ist mein erstes Buch der Autorin, mein gefühlt millionstes aus dem Lyx Verlag und neugierig geworden bin ich durch die ...

Vielen Dank an Netgalley und den Lyx Verlag für dieses Rezi Exemplar. Mister Secret ist mein erstes Buch der Autorin, mein gefühlt millionstes aus dem Lyx Verlag und neugierig geworden bin ich durch die durchgehend positiven Rezensionen. Außerdem hat mich die Thematik neugierig gemacht, dass die Protagonistin eine Lektorin ist und das Buch in der Verlagswelt spielen würde, was ich super interessant finde.

Ich bin eine Ansammlung schlechter Entscheidungen, getarnt als halbwegs funktionierender Mann.
Seite 11

Asha ist Lektorin und immer auf der Suche nach einer guten Geschichte. Als in ihrem Verlag ein Wettstreit ausgerufen wird, mit einer begehrten Stelle als Preis, setzt sie alles auf eine Karte. Denn auf Instagram ist sie über Mister Secret gestolpert, der mit seinen Fotos, aber vor allem mit seinem Texten über den Verlust seiner Liebe ihre Aufmerksamkeit fesselt. Kurz entschlossen bittet sie ihn, für ihren Verlag zu schreiben. Doch Asha hat keine Ahnung, auf was für einen Mann sie sich da einlässt.

„Was für eine sarkastische Bemerkung unterdrückst du gerade?“
„Ich wollte sagen,, dass es keinen Mann auf der Welt gibt, der all deine unmöglichen Erwartungen erfüllen kann, aber dann ist mir aufgefallen, dass es zumindest einen gibt und ich mit ihm zusammen bin.“ Seite 18

Der Einstieg in das Buch geht schnell, Fronten und Figuren werden sehr schnell an ihre jeweiligen Plätze gerückt. Es gibt einige Klischees, was mich aber nicht weiter gestört hat. Der Schreibstill ist wirklich sehr gut und macht Lust auf die Geschichte. Ebenso wie die Einführung, des geheimnisvollen Instagram Schreibers, den Asha so gerne für ein Buch gewinnen will. Zwischendurch wurde es auch spannend, Asha gerät in Schwierigkeiten und vermutet, dass ihr Kollege Devin dahintersteckt, denn der will die Beförderung ebenso sehr wie sie selbst.

Ich rege mich nicht auf. Es gibt eine falsche und eine richtige Art, Pizza zu essen, und deine Schwester und du macht es falsch. Ende der Diskussion.“ Seite 40

Doch leider wird all das getrübt durch übertrieben viel Sexkram. Der Umgangston ist pervers und hat mich abgeschreckt. Gefühlt hat jede Person in diesem Buch nur das eine im Kopf und lässt sich gerne darüber aus. Ich wollte das Buch eigentlich abbrechen, habe es aber nicht getan, weil ich das Buch als Rezensionsexemplar bekommen habe. Ich habe diese Sachen so gut es ging überlesen und zum Glück blieb noch einiges an Geschichte übrig. Natürlich gibt es eine große Liebesgeschichte, die mir wirklich gut gefallen hat, sowohl die Hintergründe, als auch das Geschehen. Ich mochte die Spannung zwischen den Protagonisten, auch wenn Asha teilweise etwas nervig und arrogant war.

„Jemanden zu lieben ist das Einfachste auf der Welt. Die Person dazu zu bringen, dich zurück zu lieben, ist der schwierige Teil.“
Seite 176

Ich mochte das Setting und die Idee dieser Geschichte wahnsinnig gerne, auch den Schreibstill und dass meiste von den Figuren. Aber das es ständig nur um Sex und perverses Gerede ging, was weder erotisch noch romantisch, sondern einfach nur merkwürdig war, hat das ganze Buch leider völlig kaputt gemacht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.05.2020

Die erste Hälfte war toll, die zweite leider nicht so

Forever Free - San Teresa University
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Freiheit. Sie schmeckt wie Vanilleeis und Eiskaffee. Sie klingt Wellenrauschen und wildem Stimmengewirr.
Seite 10

Inhalt

Trotz riesiger Nervosität kann Raelyn Miller es es kaum erwarten, ihr Studium ...

Freiheit. Sie schmeckt wie Vanilleeis und Eiskaffee. Sie klingt Wellenrauschen und wildem Stimmengewirr.
Seite 10

Inhalt

Trotz riesiger Nervosität kann Raelyn Miller es es kaum erwarten, ihr Studium in Kalifornien zu beginnen. Das ist ihre Chance auf einen Neuanfang, ohne Altlasten, weit weg von Zuhause. Doch auf eigenen Beinen zu stehen ist gar nicht so leicht und die Vergangenheit hartnäckig. Als sie dann noch Hunter über den Weg läuft und sich gleich vom ersten Moment an zu ihm hingezogen fühlt, wird das Leben nochmal um einiges komplizierter.

Meinung

Vielen lieben Dank an Netgalley und den Lyx Verlag für dieses Rezi Exemplar. Es war mein erstes Buch von der Autorin und sowohl der Klappentext, als auch das Cover haben mich sehr angesprochen.

Der Leser erlebt die Geschichte aus Sicht der schüchternen Raelyn, die gerade an die Uni gezogen ist und ihr Studium beginnt und aus der Sicht von Hunter, einem eher draufgängerischen Typen mit vielen Tattoos und einer Harley, der Musik studiert.

„Magst du Musik?“
„Ich liebe Musik, aber ich kann kein einziges Instrument spielen. Ich bin eher so der Zuhörer.“
„Also genau der Mensch, für den Musik gemacht wird.“
Seite 113

Am Anfang sind es viele Namen, da Raelyn an der Uni eine gewisse Kate trifft, die zum Freundeskreis von Hunter gehört. Aber nach ein paar Kapiteln war ich gut in der Geschichte drin und habe mich wohl gefühlt. Kate ist ein wunderbarer Charakter, sie kümmert sich um die Neuankömmlinge und steht als Ansprechpartnerin zur Seite. Als sie bemerkt, das Rea nicht so gut zurechtkommt, versucht sie ihr beizustehen und nimmt sie als Freundin auf. Diesen Handlungsstrang mochte ich sehr gerne.

Das Studium war für mich etwas blass und eher negativ dargestellt. Raelyn studiert Kommunikation, aber meistens ging es nur um ihren schlimmen Wirtschaftskurs. Auch schien sie nicht zu wissen, was sie mit dem Studium anfangen wollte, was total okay ist, aber wenigstens ein paar Möglichkeiten, die sie hätte, wären für mich interessant gewesen, um das Ganze besser zu verstehen.

„Warum bin ich nochmal mit euch befreundet?“
„Weil dich sonst niemand aushält, Mozart.“
Seite 91

Aus Hunter bin ich nicht so ganz schlau geworden. Er ist in der Geschichte mit der Produktion eines Albums beschäftigt und steckt wirklich sein ganzes Leben dort hinein, nimmt es auch mit der Anwesenheit in den Vorlesungen nicht so genau. Was mich sehr gestört hat, war die Umgangssprache unter den Jungs – viel zu viel Gefluche und Fäkalsprache. Ja, ich habs kapiert sie sind die Coolsten. Aber so klang es nicht, eher prollig.
Hunter hat Schwierigkeiten mit seiner Familie, welche genau konnte ich aber nicht ganz verstehen. Außerdem hat er eine Ex Freundin, die schlimme Gerüchte in die Welt setzt und dafür sorgt, dass an der Uni viel getuschelt wird. Rae fällt ihm sofort ins Auge und auch, wenn er vorhat sich von ihr fernzuhalten, verliebt er sich schnell in sie.

Der Liebesgeschichte steht ich – wie dem ganzen Buch – Zwiegestalten gegenüber. Es war süß, das Kennenlernen, das zweite Treffen und besonders die Mensa Szene, habe ich sehr geliebt! Aber Hunter hat immer wieder diese Gedanken, das er nicht gut für Rae ist, was ich spannend finde, aber es wurde erst ganz am Ende aufgelöst wieso und für mich ehrlich gesagt auch überhaupt nicht ausreichend.
Auch Rae verliebt sich, zum ersten Mal. Alles ist neu und verwirrend, was auch gut dargestellt wird. Aber dann geht es wieder super schnell und plötzlich lässt sie sich Hals über Kopf auf eine ganze Menge Dinge ein. Auch das finde ich nicht unbedingt störend, mir haben nur immer die Beweggründe gefehlt. Ich konnte ihr Verhalten nicht ganz nachvollziehen und das hat mich gestörrt.


„Jetzt erinnerst du mich eher an Belle.“
Von der Haushaltshilfe zur Prinzessin mit Stockholm Syndrim. Ob das nun ein Upgrade war?
„Wann bringst du denn das Biest mit?“
Seite 174

Ich finde es stellenweise etwas schwierig, welche Werte hier vermittelt werden. Rae schafft es kaum für sich einzustehen, sie lässt viel mit sich machen und schwimmt einfach mit. Ich hätte mir etwas mehr Kampfgeist von ihr gewünscht und eine Entwicklung ihres Charakters. Es wird dargestellt, dass sie durch eine isolierte Kindheit Probleme mit Kommunikation und Schüchternheit hat, was ich im gewissen Rahmen nachvollziehen kann – aber irgendwann war es einfach zu viel für meinen Geschmack. Es ist total okay schüchtern zu sein, ich bin auch schüchtern und für meinen Teil bin ich okay damit - aber Rae wirkt schon fast krankhaft beschränkt.
Hunters dunkles Geheimnis auf den letzten Seiten hätte es für mich nicht gebraucht, es hat die Geschichte etwas überladen.

Die erste Hälfte des Buches fand ich wirklich süß und gut, ich mochte die Mädelsfreundschaft und die zarte Liebe zwischen den Beiden. Die zweite Hälfte hat mir leider nicht gefallen. Szenen endeten abrupt oder wurden gar nicht ausgeführt, so dass Handlungen verloren gingen. Dann wieder gab es viele Wiederholungen und es wurde eher langatmig. Rae verliert sich in Hunter, scheut den Konflikt mit ihm und obwohl sie Fragen hat, macht sie einfach weiter, weil sie Angst hat, dass er sie verlässt. Ich finde das eine eher ungesunde Botschaft für alle Mädels, denn so sollte eine Beziehung meiner Meinung nach nicht aussehen.

Am Ende bin ich mit Fragen und einem eher traurigen Gefühl zurückgeblieben. Trotzdem muss ich sagen, dass ich neugierig auf Kate und April bin, deren Geschichten in Band II und III erzählt werden – ich denke ich werde diese Reihe trotzdem weiterverfolgen.

„Hey, wer von euch Verrätern hat Jessica Jones weitergeguckt!?“
Seite 30

Fazit: Der Anfang war toll, aber die Charaktere haben sich nicht wirklich entwickelt und einige Aussagen/Handlungen fand ich eher fragwürdig.

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Veröffentlicht am 25.05.2020

war mir zu dunkel und zu brutal

Vicious - Das Böse in uns
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„Mit Serena hat Eli eine Frau an seiner Seite, die ganz Merit unter ihre Kontrolle bringen könnte. Und wen habe ich? Einen Hacker, ein kleines Mädchen und einen untoten Hund. Das kann man wohl kaum eine ...

„Mit Serena hat Eli eine Frau an seiner Seite, die ganz Merit unter ihre Kontrolle bringen könnte. Und wen habe ich? Einen Hacker, ein kleines Mädchen und einen untoten Hund. Das kann man wohl kaum eine Armee nennen.“ Seite 305

Inhalt:

Überleben einer Nahtoderfahrung und daurch übermenschliche Fähigkeiten gewinnen? Victor Vale und Eli Ever sind sich sicher, dass dies nicht nur eine Theorie, sondern eine wirkliche Möglichkeit ist. Und sie sind entschlossen es zu beweisen. Also planen sie ihren Tod, bis ins letzte Detail und es gelingt. Eli entwickelt eine erstaunliche Regenerationskraft und wird praktisch unsterblich, Victor kann anderen Schmerz zufügen oder nehmen. Aber machen diese Kräfte sie wirklich zu Helden? Oder zu etwas ganz Anderem …

Meinung:

Ich will glauben, dass es mehr gibt. Dass wir mehr sein können. Verdammt, wir könnten Helden sein. Seite 94

Der Hype um dieses Buch ist gerade sehr groß und weil ich seid „Vier Farben der Magie“ ein großer Fan der Autorin bin, habe auch ich mich mitreißen lassen, obwohl mich der Klappentext von der Thematik so gar nicht anspricht. Eli und Viktor sind sehr gut gestaltete Charaktere, die mich auch wirklich interessiert haben. Selbstmord ist aber schon ein sehr heftiges Thema und darum ging es schrecklich viel. Das war mir einfach zu düster und auch nachdem die Beiden ihre Fähigkeiten haben, wurde das Buch immer dunkler und dunkler. Irgendwann habe ich ihre Beziehung einfach nicht mehr verstanden, es war mir alles zu grausam und moralisch sehr fragwürdig. Die Zeitsprünge in der Geschichte haben es mir zusätzlich erschwert wirklich einzusteigen. Es gibt aber weitere tolle Charaktere, wie Mitch ein Hacker, den das Unglück zu verfolgen scheint und Syd, die auf der Flucht ist vor ihrer Schwester Serena.






Für die wichtigen Dinge im Leben muss man sich Zeit nehmen. Für das, was dich ausmacht: deine Wünsche, deine Fortschritte, deinen Stift. Nimm ihn in die Hand und schreib deine eigene Geschichte. Seite 17


Urteil: Den Hype kann ich leider nicht verstehen, mir ging es zu viel um die Rückkehr aus dem Tod, es war so düster und brutal. Pluspunkte gibt es für Schreibstill und Figurengestaltung.

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Veröffentlicht am 18.05.2020

ich war leider sehr enttäuscht =(

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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„Das ist dein Unterbewusstsein. Irgendwann musste sich jeder von uns mit einem britischen Aristokraten im Kopf herumschlagen.“ Seite 167

Inhalt:

Profisportler Gavin Scott hat Eheprobleme und seine ...

„Das ist dein Unterbewusstsein. Irgendwann musste sich jeder von uns mit einem britischen Aristokraten im Kopf herumschlagen.“ Seite 167

Inhalt:

Profisportler Gavin Scott hat Eheprobleme und seine Frau Thea hat die Scheidung schon angekündigt. Aber Gavin will Thea auf keinen Fall verlieren und auch nicht ihre kleinen Zwillingstöchter. Gavin ist verzweifelt – bis seine Freunde ihn in etwas einweihen: Ihren Secret Book Club. Hier lesen und diskutieren Gavins Freunde heimlich Liebesromane, um ihre Frauen besser zu verstehen. Am Anfang hält er das Ganze für großen Schwachsinn – aber hat er denn eine andere Wahl, wenn er seine Ehe retten will?

Meinung:
„Es ist leichter einer Schulter etwas zu gestehen, als einem Gesicht.“ Seite 247

Gavins Kariere ist ziemlich gut verlaufen, die Leute erkennen ihn auf der Straße, immer wieder wird er um Fotos und Autograme gebeten. Was dagegen so gar nicht gut läuft, ist die Ehe mit Thea – seiner großen Liebe. Und jetzt, völlig verkatert, auf dem schäbigen Bett, eines schäbigen Motels bietet sich ihm eine Lösung an, in Form seiner Teamkollegen. Die glauben nämlich das es Gavin einfach nur an aus Liebesromanen gewonnenem Wissen mangelt und sind bereit ihm zu helfen. Gavin lässt sich nur wiederwillig darauf ein, doch dann gelingt es ihm Thea zu einem Deal zu überreden: Bis Weihnachten darf er im Gästezimmer übernachten und versuchen Thea zurückzugewinnen. Gelingt das nicht, wird die Scheidung zu ihren Bedingungen ablaufen.

„Wir werden deine Ehe retten.“
„Ich bin geliefert.“
Seite 13

Das Buch wird aktuell sehr gehyptet und hat auch mich mit dem wunderschönen Cover, dem verheißungsvollen Titel und dem Klappentext gecatcht, der so anders klingt, als andere Bücher. Leider hat es mich enttäuscht. Ich fand es an einigen Stellen viel zu übertrieben und konnte die Figuren öfter nicht verstehen. Es gab einige Klischees, die fast schon böse Vorurteile waren, Gavin wirkte sehr oft wie ein riesiger Idiot, der regelmäßig der ganzen Welt den Mittelfinger zeigt, während Thea ihr Leben scheinbar hasst, es aber nach all den Jahren erst jetzt hinbekommt sich von dem Ganzen abzuwenden.

Die Figuren gingen mir tatsächlich teilweise einfach auf den Keks. Ich mochte Theas Hintergrund sehr. Die Thematik über ihre Eltern und die Schwester, die bedingungslos zu ihr hält. Sie wird ungeplant schwanger, heiratet spontan einen Sportler der gerade dabei ist durchzustarten und statt zu studieren wird sie Spielerfrau. All das hat für mich total Sinn gemacht, das aber seitdem sind 3 Jahre vergangen und sie hasst die meisten der anderen Frauen und einfach die ganze Rolle einer Spielerfrau. Aber warum sagt sie Gavin das nie? 3 Jahre lang, lässt sie sich völlig unterbuttern und jetzt kommt der große Knall. Hier hat mir ein bisschen was gefehlt. Genauso wie die Tatsache, dass Gavin 3 Jahre lang nicht bemerkt hat, dass seine Frau super unglücklich ist? Klingt ja nach der richtig großen Liebe.

„Ich lasse dich mit einer wirklich guten Flasche Wein allein und du ignorierst sie, um zu putzen?“ Seite 57

Gavins Freunde waren mir leider zu sehr Klischee, zu sehr machohaft und zu überzogen. Ein Russe mit Verdauungsproblemen und der König des guten Aussehens, der mit Ehefrauen flirtet – tut mir leid, aber das war einfach nicht meins. Super süß waren aber die Zwillinge von Thea und Gavin und zusammen mit dem Hund Butter gab es hier viel Cuteness. Theas Schwester fand ich erst ganz cool, aber dann wird sie mir zu agro, hetzt viel zu sehr gegen Gavin und als es nicht nach ihrem Willen geht, sucht sie das Weite. Auch die Situation am Ende des Buches vermittelt mir irgendwie keine klare Aussage, wofür das Buch jetzt steht. Und Sex war mir viel zu oft das Hauptproblem, als ob die ganze Beziehung nur daran gescheitert wäre. Ich muss auch sagen, ich hätte mir irgendwie gewünscht, das ein Buch über einen Männer-Buchclub von einem Mann geschrieben wird oder von einem Ehepaar zusammen.

„Wenn du meiner Schwester noch einmal weh tust, vergifte ich dein Proteinpulver. Fröhliches Thanksgiving.“ Seite 153

Das klingt jetzt alles so richtig negativ und ja, ich war auch enttäuscht, aber es hatte auch gute Momente, mit ganz viel Liebe und schönen Aussagen und die Idee fand ich auch wirklich cool. Nur mit der Umsetzung hat es nicht so ganz hingehauen und ich kann den großen Hype wirklich nicht verstehen.

Urteil: Meine Grundeinstellung war super positiv, leider hat das Buch für mich aber nicht funktioniert. Ich hab die Protagonisten nicht verstanden, die Figuren waren mir teilweise viel zu überzogen und das Buch triefte vor Klischees. Zwischendurch gab es Cuteness und Liebe, weswegen ich auch immer weiter gelesen habe, aber insgesamt war es nicht meins.

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Veröffentlicht am 28.05.2026

lieb die Autorin, aber das Buch war nicht meins

The Cousins
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Ich werde wieder mal zu spät zum Abendessen kommen, aber diesmal kann ich nichts dafür. Mir funkt einer von diesen Typen dazwischen, die meinen, Frauen die Welt erklären zu müssen. – Milly

Seite 9



Milly, ...

Ich werde wieder mal zu spät zum Abendessen kommen, aber diesmal kann ich nichts dafür. Mir funkt einer von diesen Typen dazwischen, die meinen, Frauen die Welt erklären zu müssen. – Milly

Seite 9



Milly, Aubrey und Jonah Story haben ihre legendäre Großmutter Mildred Margaret Story nie kennengelernt, denn ihre Eltern wurden in ihrer Jugend von der High-Society-Matriarchin enterbt und verbannt. Doch plötzlich taucht ein Brief auf, Mildred lädt ihre Enkel ein den Sommer bei ihr zu verbringen. Obwohl die drei sich seit sie Kinder sind nicht mehr gesehen haben, werden sie von ihren Eltern genötigt die Reise anzutreten. Doch kaum angekommen wird klar, dass die geheimnisvolle Großmutter keinesfalls eine Versöhnung anstrebt. Je weiter die drei forschen, desto dunkler werden die Abgründe, die sich in ihrer Familiengeschichte auftun.



„Jeder hat Geheimnisse. Das ist eine universelle Wahrheit. Die einzige Frage ist, ob man seine eigenen bewahrt oder die von jemand anderem.“ - Milly

Seite 55



In diesem Buch wechselt die Sicht zwischen Milly, Aubrey und Jonah, die Wechsel sind immer über den neuen Kapiteln gekennzeichnet. Jede Figur wird kurz vorgestellt und ein schneller Blick in ihr Leben geworfen, ehe sie sich alle drei auf einer Fähre wiederfinden und zu ihrer gemeinsamen Großmutter reisen. Der Empfang ist kühl und die Jugendlichen sind sich sicher, dass ihre Großmutter gar nicht hinter der Einladung steckt. Doch wer dann hat sie auf die Insel gebracht? Und was hat es mit dem ehemaligen Arzt der Familie auf sich und seinen seltsamen Andeutungen? Was ist der Grund das Mildred sich von ihren Kindern abgewandt hat?



Ich hatte für diesen Sommer einen Masterplan, den ich mir aber jetzt wahrscheinlich sonst wohin stecken kann, weil ich einen Teller Linguine mit Garnelen gegessen habe. - Jonah

Seite 161



Ich bin seit „One Of US Is Lying“ ein riesiger Fan der Autorin und habe sehr auf dieses Buch hin gefiebert. Aber leider muss ich sagen, dass mich dieses Buch nicht überzeugen konnte. Es kommt kaum Spannung auf, die Geschichte scheint auf der Stelle zu treten und die Auflösung hatte so großes Potential, wurde aber eher kurzatmig erzählt. Ich fand es schwierig zwischen den Perspektiven hin und her zu wechseln und obwohl es viele Details gab, blieben die Figuren doch eher fremd. Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. Trotzdem werde ich weiter alles von Karen M. McManus lesen (: