Cover-Bild 400 Tage der Erniedrigung
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13,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Festa Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Horror: Zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 25.10.2016
  • ISBN: 9783865525185
Wrath James White

400 Tage der Erniedrigung

SM-Thriller
Natasha hat den Mann ihrer Träume gefunden.
Kenyatta führt Natasha in völlig neue Welten der sexuellen Lust und er gibt ihr ein Gefühl der Sicherheit, das sie nie zuvor erlebt hat. Natasha würde alles tun, um ihm zu gefallen.
Aber Kenyatta, dessen Vorfahren aus Afrika stammen, glaubt nicht an eine gemeinsame Zukunft mit einer Weißen. Dennoch fordert er Natasha zu einem Wagnis heraus: Damit sie ihn und sein schwarzes Erbe wirklich versteht, soll Natasha sich ihm ausliefern. Bedingungslos. Sie muss für 400 Tage seine Sklavin sein!
Natasha ahnt nicht, zu was Kenyatta fähig ist …

Der umstrittenste Roman von Wrath James White – ein extremer Hardcore-Thriller, sozialkritisch und schockierend.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.09.2023

Nichts für schwache Nerven

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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover ist mir direkt ins Auge gesprungen und der Klappentext hat mich neugierig gemacht.

Cover:
Man erkennt auf den ersten Blick, um welche Art von ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover ist mir direkt ins Auge gesprungen und der Klappentext hat mich neugierig gemacht.

Cover:
Man erkennt auf den ersten Blick, um welche Art von Buch es sich handeln muss. Das schwarz-weiße Cover mit den farbigen Fesseln ist sehr gelungen. Ich war direkt neugierig auf den Klappentext.

Inhalt:
Natasha hat sich ziemlich schnell in den aus Afrika stammenden Kenyatta verliebt. Auch wenn sie nicht damit rechnete, weil sie keinem Schönheitsideal entspricht, stellt er ihr eine Ehe in Aussicht. Hierfür soll sie jedoch zuerst 400 Tage seine Sklavin sein, damit sie seine Wurzeln versteht, denn die Geschichte der Sklaverei geht über 400 Jahre zurück und die Zeit wäre nur ein Schnellvorlauf. Sie lässt sich darauf ein, mit dem Wissen, wenn sie ihr Safeword nutzt, nicht nur das Spiel zu beenden, sondern auch die Verlobung mit Kenyatta.

Handlung und Thematik:
Zuerst mal eine kleine Warnung: Das Buch ist nichts für schwache Nerven! Das Thema Sklaverei wird wirklich super realistisch und auch modern dargestellt. Dem Autor ist es gelungen, dieses Thema kritisch und wertungsfrei bzw. vielschichtig zu integrieren. Die Unterdrückung und die SM-Szenen würde ich als extrem beschreiben. Ich fand beides aber super gut umgesetzt und auch die Rahmenstory passte. Es gab ein paar Wendungen, die ich nicht kommen sehen habe. Ich konnte das Buch nicht weglegen und habe es regelrecht inhaliert. Es war schockieren und extrem, aber dennoch war ich gefesselt.

Charaktere:
Da das Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist, baut man direkt eine Beziehung zu Natasha auf. Sie ist naiv und unsicher, was aber gut zu ihr passt. Sie hat sich leider viel zu schnell in Kenyatta verliebt, nicht nur da er dominant ist, sondern auch sehr ansehnlich. Seine Einstellung ist wirklich extrem und ihre Unterwerfung ebenso. Beide waren super authentisch und auch Nebencharaktere wurden gut eingebunden.

Schreibstil:
Durch das immer noch sehr brisante Thema und den einfachen Schreibstil ist es Wrath James White gelungen, ein super mitreißendes und spannendes Buch zu kreieren. Ich war schockiert und dennoch konnte ich das Buch nicht weglegen. Orte, Personen und Handlungen wurden realistisch beschrieben und man konnte es sich gut vorstellen, wie alles aussah und was passierte. Die Charaktere, allen voran Natasha und Kenyatta, waren sehr realistisch und authentisch beschrieben. Zur richtigen Zeit gab es Wendungen und das Buch hatte die ideale Länge. Es war alles in allem rund und ein absoluter Pageturner.

Persönliche Gesamtbewertung:
Absolute Leseempfehlung für SM-Thriller-Fans. Nichts für schwache Nerven. Ich bin absolut begeistert, wie der Autor Sklaverei in die Handlung integriert hat und von den authentischen Charakteren.

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Veröffentlicht am 12.07.2020

Lehrreich

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|Titel: 400 Tage der Erniedrigung |Autor: Wrath James White |Verlag: Festa |Ausgabe: Flexibler Einband |Seiten: 272 | ISBN: 9783865525185 | Erscheinungsdatum: 25.10.2016 |



Klappentext:

Natasha hat ...

|Titel: 400 Tage der Erniedrigung |Autor: Wrath James White |Verlag: Festa |Ausgabe: Flexibler Einband |Seiten: 272 | ISBN: 9783865525185 | Erscheinungsdatum: 25.10.2016 |



Klappentext:

Natasha hat den Mann ihrer Träume gefunden.
Kenyatta führt Natasha in völlig neue Welten der sexuellen Lust und er gibt ihr ein Gefühl der Sicherheit, das sie nie zuvor erlebt hat. Natasha würde alles tun, um ihm zu gefallen.
Aber Kenyatta, dessen Vorfahren aus Afrika stammen, glaubt nicht an eine gemeinsame Zukunft mit einer Weißen. Dennoch fordert er Natasha zu einem Wagnis heraus: Damit sie ihn und sein schwarzes Erbe wirklich versteht, soll Natasha sich ihm ausliefern. Bedingungslos. Sie muss für 400 Tage seine Sklavin sein!
Natasha ahnt nicht, zu was Kenyatta fähig ist



Meine Meinung:


Ich möchte mich beim Festa Verlag für dieses Rezensionsexemplar bedanken. Ich habe viel über den Verlag gehört und dessen Bücher sind immer im Gespräch. Es ist an der Zeit gewesen, dass ich mich in die Abgründe der Geschichten stürze. Ich habe mich für 400 Tage der Erniedrigung entschieden, weil mich die Thematik sehr interessiert hat. Wieweit die Protagonistin für ihre große Liebe gehen würde und ob der Hauptprotagonist ihr wirklich auf Dauer wehtun könnte, ohne selber daran zu zerbrechen. Spoiler: Sie ist viel zuweit gegangen und er sowieso.





Einen wirklich großen Respekt an Mr. White, welcher es geschafft hat, dass mich eine Protagonistin so dermaßen hatte auf die Palme bringen können, dass dabei fast mein iPhone zerbrochen ist Grins. Ich habe Natasha teilweise richtig gehasst. Ihre Naivität, ist kaum zu ertragen gewesen.



Ihr Gegenstück hat mir teilweise echt Gänsehaut bereitet. Angetrieben von Hass, missbraucht er seine Freundin als Prellball. Er lässt sie durchleben, was seine Vorfahren in der Zeit der Sklaverei haben durchleben müssen. Um seine Perversionen auszuleben benutzt er ein Buch, aus welchem er sich inspirieren lässt. So wird schnell aus einer engen Kiste und wenig Hilfsmaterial ein schaukelndes Schiff, welches das klaustrophobische Klima wiederspiegeln soll. Damals sind nämlich unmenschlich viele Sklaven in einen Raum gesperrt worden und da sich das nicht nachstellen lässt, hat Kenyatta die Kiste ins Leben gerufen, welche geradezu nach KLAUSTROPHOBIE schrie. Je mehr man liest, desto tiefer wird man in die grausamen Abgründe der Sklaverei geschoben und in den Zorn von dem Hauptprotagonisten. Und als würde es nicht ausreichen, Natasha in eine Kiste zu sperren, sie zu verkaufen und seiner Ex zum Fraß vorzuwerfen, so lässt sie noch viel schlimmere Dinge mit sich anstellen, denn sie lieben sich doch. Ihr könnt es nicht sehen, jedoch habe ich mehrfach mit den Augen gerollt. Das Saveword, welches sie jederzeit aus der Situation befreien kann, ist so gewählt worden, dass es an emotionaler Erpressung grenzt. Ich kann daher sehr gut verstehen, dass sie es nicht aussprechen wollte. Jedoch ändert es nichts an der Tatsache, dass ich nicht nachvollziehen kann, dass sie das nicht wegen dem Wort getan hat, sondern aus Liebe zu ihm. Er liebt sie nämlich und er wird sie heiraten, wenn das alles hier vorbei ist.



Das Ende hat mich ziemlich überrascht und das sehr angenehm. Ihr Verhalten ist in ein ganz anderes Licht gerückt worden und ihre rosa rosa roooooooosarote Brille macht sogar einen gewissen Sinn. Das Ende hat mich extrem beeindruckt.



Das Fazit:

Ich kann als Fazit sagen, dass ich das Thema mega interessant finde und die Idee, darüber während eines Experimentes aufzuklären, ist echt mal eine neue Buchidee gewesen. Ich bin auf jeden Fall nicht abgeneigt, noch etwas von diesem Autor zu lesen.

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Veröffentlicht am 03.02.2019

Mein erster SM-Thriller

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Mein zweites Buch aus dem Festa-Verlag und ich muss wieder zugeben, ich werde zu einem riesen Fan von dem Verlag. Die Bücher alleine sind in der Aufmachung so toll. Qualität wird echt groß geschrieben ...

Mein zweites Buch aus dem Festa-Verlag und ich muss wieder zugeben, ich werde zu einem riesen Fan von dem Verlag. Die Bücher alleine sind in der Aufmachung so toll. Qualität wird echt groß geschrieben bei dem Verlag. Aber genug dazu, nun zu dem eigentlichen Buch „400 Tage der Erniedrigung“ klang richtig interessant. Der Klappentext wirkte sehr interessant, deswegen musste ich dieses Buch lesen. Ich muss allerdings zugeben das ich noch nie etwas aus der SM-Szene gelesen habe. Dennoch bin ich offen an das Buch ran gegangen und wollte keine Vorurteile haben.

Am Anfang des Buches kann man schon lesen was Kenyatta erlebt hat. Man bekommt den Eindruck das ihn das geprägt hat und er so zu einem schlechteren Menschen geworden ist. Nun ja und irgendwann kommt dann Natasha in sein Leben. Die Protagonistin tat mir während der Szenen überhaupt nicht leid, sie hat sich immerhin alles selber ausgesucht und lässt mit sich grausame Dinge machen. Kenyatta hat ihr ein Safeword genannt, mit diesem kann sie sofort die Quallen beenden, verliert aber im Zuge dessen auch Kenyatta. Deswegen wollte und konnte Sie das Wort nicht sagen. Ich habe wirklich noch nie so ein Buch gelesen, finde es aber sehr interessant. Wie viele Schmerzen ein Mensch aushalten kann. Natasha wurde in einem Sarg eingeschlossen solange Kenyatta auf Arbeit oder im Fitnessstudio war. Sie war seine persönliche Sklavin und das 400 Tage lang.

Natasha war weiß und Kenyatta schwarz. Er wollte ihr anhand der Torturen zeigen wie seine Vorfahren damals gequält wurden. Irgendwie hatte Kenyatta das Gefühl das Natasha etwas mit Rassismus zutun hat. Sie behandelt die Menschen unterschiedlich und dies wollte er ihr lehren. Das Buch wird in zwei Sichtweisen erzählt. Man liest das Jetzt, wie Kenyatta mit Natasha umgeht und man liest wie die beiden sich damals kennengelernt haben. Und das ist irgendwie genau so krank gewesen.