Profilbild von fernweh_nach_Zamonien

fernweh_nach_Zamonien

Lesejury Star
offline

fernweh_nach_Zamonien ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit fernweh_nach_Zamonien über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.07.2020

Lustige und spannende Abenteuer eines kleinen, pfiffigen Kaninchens mit zauberhaften und farbenfrohen Illustrationen.

Juli Löwenzahn - Jeder Tag ein Abenteuer
0

Inhalt:

Kennst du schon Juli Löwenzahn?

Das kleine Kaninchen lebt mit seinen Eltern und enorm vielen, älteren Schwestern unter einer Hecke am Bach.

Wenn Juli nicht gerade mit seinen Freunden in den ...

Inhalt:

Kennst du schon Juli Löwenzahn?

Das kleine Kaninchen lebt mit seinen Eltern und enorm vielen, älteren Schwestern unter einer Hecke am Bach.

Wenn Juli nicht gerade mit seinen Freunden in den Wald-und-Wiesen-Kindergarten geht, übernachtet er bei seinen Großeltern, spielt mit seinen Schwestern, lernt Schleife binden und schwimmen, rettet einen Frosch und will hoch hinaus.

Es gibt so viel zu entdecken: Was hat Opa Löwenzahn wohl gespielt, als er so klein war wie Juli? Welches Geheimnis verbirgt sich im verfallenen Haus? Etwa ein Gespenst?

Jeden Tag erlebt Juli ein neues aufregendes Abenteuer!


Altersempfehlung:

ab 5 Jahre (zum Vorlesen)

oder für geübte Leser ab 8 Jahren (kurze Geschichten, kleine Schrift, Blocksatz), jedoch thematisch eher für jüngere Leser (Kindergartenkinder)


Illustrationen:

Zahlreiche zauberhafte Illustrationen ergänzen und unterstreichen die Handlung. Auf jeder Doppelseiten finden sich mindestens eine kleine bis mittelgroße Zeichnung, teilweise sind sogar Szenen ganzseitig dargestellt.

Der Zeichenstil gefällt sehr und dank der fröhlichen Farbgebung wirken die Charaktere lebendig.

Viele kleine zusätzliche Bilder und insbesondere die ganzseitigen Szenen laden zum Entdecken ein. Julis Kinderzimmer, welches gleich mehrfach vertreten ist sowie die Bücherei und der Krämerladen sind hierfür gute Beispiele.


Mein Eindruck:

Dies ist unser erstes Abenteuer mit Juli Löwenzahn und wir sind ohne Vorwissen gut zurecht gekommen. Für Neulinge stellt sich Juli im ersten Kapitel kurz vor.

Die einzelnen Geschichten sind durchschnittlich sechs Seiten lang, so dass man sie - insbesondere bei jüngeren Kindern - sehr gut zum abendlichen Vorlesen nutzen kann.

Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und vor allem mit Juli können sich die Leser sehr gut identifizieren. Das kleine Kaninchen ist aufgeweckt, clever, mutig und wächst über sich hinaus. Insbesondere, wenn die Erwachsenen ihm mal wieder etwas nicht zutrauen.

Die Abenteuer sind kindgerecht, spannend und humorvoll erzählt und immer wieder wird der Leser (Zuhörer) direkt angesprochen.
Freundschaft und Zusammenhalt sowie Naturverbundenheit werden hier großgeschrieben. Alltägliches wie ein Einkauf, der Besuch der Bücherei, ein Krankentag im Bett oder Julis Geburtstag werden thematisch genauso wie Streit und Versöhnung, Verlust des Lieblingskuscheltiers und das ewige "Das kannst du nicht! Dafür bist du noch zu klein!" altersgerecht in spannende Abenteuer verpackt.

Ein wunderbares Vorlesebuch für Abenteurer und fürs Herz!

Fazit:

13 spannende, lustige und abenteuerliche Geschichten.

Wunderschöne und farbenfrohe Illustrationen sorgen für ein tolles Leseerlebnis und die sympathischen Charaktere verzaubern auf Anhieb.

Ein großartiges Vorlesebuch für Kindergartenkinder.


...

Rezensiertes Buch "Juli Löwenzahn - Jeder Tag ein Abenteuer" aus dem Jahr 2015

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.07.2020

Herrlich lustig, überspitzt und skurril mit ein wenig Kritik und einem "So schaut's aus"-Erlebnis.

Immer ist was, weil sonst wär ja nix
0

Inhalt:

Kai Magnus Sting ist Kabarettist mit Leib und Seele. Er beobachtet die großen und kleinen Katastrophen des Alltags, die jeder nur allzu gut kennt.

Mit dem Leitsatz "Immer ist was!" führt er durch ...

Inhalt:

Kai Magnus Sting ist Kabarettist mit Leib und Seele. Er beobachtet die großen und kleinen Katastrophen des Alltags, die jeder nur allzu gut kennt.

Mit dem Leitsatz "Immer ist was!" führt er durch Rubriken wie "Immer ist was mit der Familie." oder "Immer ist was mit den Nachbarn." und natürlich "Immer ist was mit der ständigen Begleiterin."

Immer ist das was, nie läuft alles rund!


Mein Eindruck:

In den thematisch gegliederten 33 Kurzgeschichten nimmt der Autor sich selbst, seine Verwandtschaft und viele andere Dinge aufs Korn.

Von irrwitzigen Dialogen mit Paketboten, Bäckereifachangestellten oder lauten Nachbarn über einen Besuch beim Zahnarzt, der mit einer Kernsanierung endet, geht es weiter zur Familie.

Die typischen Dialoge bei Familienfeiern werden auf die Spitze getrieben und sorgen für Lacher. Die bildliche Sprache und die vielen Vergleiche lassen einen zusätzlich schmunzeln.

Kai Magnus Sting gibt "Von Höcksken auf Stöcksken Telefonate" mit alten Tanten oder Kaffeekränzchen mit selbigen so detailliert wieder, dass man glaubt, selbst dabei zu sein. Irgendwann kommt dann der Punkt an dem man zum Schluss kommt, dass man auch so eine Tante Frieda hat.

Die bunte Mischung aus Familie, Alltag, Partnerschaft über Urlaub bis hin zur Shoppingtour und Vergleiche Früher/Heute ist vielseitig und unterhaltsam.

Einen Geheimtipp, wie die Katastrophen umschifft oder gemildert werden, hat Kai Magnus Sting natürlich auch nicht, aber der Leser leidet und freut sich mit, wenn verfahrene Situationen ad absurdum geführt werden. Oft findet man sich oder andere in den Geschichten wieder und denkt, dass einen selbst es zum Glück so schlimm nicht erwischt hat.

Die CD mit dem passenden Live-Mitschnitt kann ich ebenfalls sehr empfehlen. Typische Floskeln und Dialekte wie "Hömma, samma ...", "Komma, Omma!" oder "Steckst nicht drin!" kommen so noch mehr zur Geltung. Beim Lesen hatte ich immer sofort die Stimme im Ohr.


Fazit:

Eine gelungene Mischung verschiedener Alltagssituationen, skurril und überspitzt, herrlich witzig und bildlich beschrieben.


...

Rezensiertes Buch: "Immer ist was, weil sonst wär ja nix" aus dem Jahr 2014

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.07.2020

Ein lustiges und fantasievolles Abenteuer mit zauberhaften sw Illustrationen und sympathischen Charakteren.

Petronella Apfelmus - Hexenbuch und Schnüffelnase
0

Inhalt:

Im Herbst herrscht Hochbetrieb:

Petronella Apfelmus und ihre Apfelmännchen machen das Apfelhaus, Pflanzen und Tiere fit für den Winter.

Mit ein paar hilfreichen Zaubersprüchen wäre die Arbeit ...

Inhalt:

Im Herbst herrscht Hochbetrieb:

Petronella Apfelmus und ihre Apfelmännchen machen das Apfelhaus, Pflanzen und Tiere fit für den Winter.

Mit ein paar hilfreichen Zaubersprüchen wäre die Arbeit im Nu erledigt, aber ausgerechnet jetzt hat Petronella ihr Hexenbuch verliehen. Hiervon bekommt nicht nur Hexobine Höckerbein Wind, zu allem Unglück sind plötzlich alle Apfelmännchen verschwunden.

Die Zwillinge Lea und Luis sind natürlich sofort zur Stelle und helfen Petronella bei der Suche. Wie gut, dass Luis nicht nur sein Detektiv-Set dabei hat, sondern auch Hund Bello in den Ferien zu Gast ist und mit seiner Schnüffelnase aushelfen kann.

Die clevere Truppe hat schnell den richtigen Riecher. Ob sie die Apfelmännchen rechtzeitig findet?


Altersempfehlung:

ab 5 Jahre (zum Vorlesen)

oder für geübte Leser ab 8 Jahren


Illustrationen:

Zahlreiche zauberhafte Illustrationen ergänzen und unterstreichen die Handlung. Auf fast jeder Doppelseiten finden sich mindestens eine kleine bis mittelgroße Zeichnung, teilweise sind sogar Szenen ganzseitig dargestellt.

Der Zeichenstil gefällt sehr und trotz der schwarz-weißen Illustrationen wirken die Charaktere lebendig und "rotwangig".

Viele kleine und große Bilder laden zum Entdecken ein. Die Tiersprechstunde und die doppelseitige Suche im Wald sind hierfür gute Beispiele.


Mein Eindruck:

Dies ist unser erstes "großes" Abenteuer der Reihe. Wir haben zuvor einen der Leseanfänger-Bände gelesen und sind dort ohne Vorwissen gut zurecht gekommen.

Petronella Apfelmus, die kleine Apfelhexe, lebt - wie soll es anders sein - in einem Apfel am Baum. Letzterer steht im Garten der Zwillinge Luis und Lea Kuchenbrand.

Die kleine Hexe - ebenso die Kinder - schrumpfen mit jeder Sprosse, die sie auf der Leiter zurücklegen, ein kleines bisschen mehr bis sie - oben angekommen - ins winzige Apfelhaus passen.

Die Charaktere - magische wie menschliche - sind liebevoll und detailliert gestaltet. Die vielen magischen Wesen, z. B. die Apfelmännchen und deren Arbeit oder den Hirschkäfer Lucius lernt man während eines "normalen" Abenteuers viel besser kennen.

Luis ist auf Anhieb sympathisch: er liebt die drei ??? und möchte später selbst Detektiv werden. Sein Detektiv-Set hilft den Freunden bei der Suche nach den Apfelmännchen.

Seine Zwillingsschwester Lea ist genauso aufgeweckt und neugierig.

Die Liebe zum Detail wird auch an weiteren Stellen deutlich. Insbesondere bei der Wahl der Namen: ein Bäckermeister, der Kuchenbrand heißt, oder kuriose magische Wesen wie z. B. die Apfelmännchen Gurkenhut und Spargelzahn sowie weitere witzige Wortspielereien und Zungenbrecher.

Zudem gibt es viele lustige Zaubersprüche, bei denen hin und wieder der eine oder andere Zauber daneben geht.

Das fünfte Abenteuer der sympathischen Junghexe ist kindgerecht, spannend und humorvoll erzählt und dank Herbstbastelei wie Kastanienmännchen oder Kürbisschnitzen kommt herbstliche Stimmung auf.

Freundschaft und Zusammenhalt sowie Naturverbundenheit werden hier großgeschrieben.

Auch das Lesebändchen sollte Erwähnung finden. Bei solchen kleinen Feinheiten schlägt das Buchliebhaberherz gleich höher.

Wir sind gespannt auf weitere Abenteuer und geben für dieses eine klare Leseempfehlung für alle Kinder, die magische Geschichten, Spannung und lustige Detektivgeschichten lieben.


Fazit:

Eine spannende, lustige und fantasievolle Geschichte zum Mitraten und Mitfiebern.

Wortwitz und zahlreiche wunderschöne schwarz-weiß Illustrationen sorgen für ein tolles Leseerlebnis und die sympathischen Charaktere verzaubern auf Anhieb.

...

Rezensiertes Buch "Petronella Apfelmus - Hexenbuch und Schnüffelnase" aus dem Jahr 2017

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.07.2020

Spannendes, witziges und kurzweiliges Abenteuer mit kindgerechtem Gruselfaktor und liebenswerten Charakteren. Wunderschöne sw Illustrationen.

Mäc Mief und das Gruselgewusel im Spukschloss
0

Inhalt:

Das Schaf Mäc Mief ist furchtbar aufgeregt. Da hat der Tag so idyllisch begonnen und dann das: sämtliche Bauern reisen an zur jährlichen Schafschur!

Es gibt nichts beängstigenderes als den Schotten ...

Inhalt:

Das Schaf Mäc Mief ist furchtbar aufgeregt. Da hat der Tag so idyllisch begonnen und dann das: sämtliche Bauern reisen an zur jährlichen Schafschur!

Es gibt nichts beängstigenderes als den Schotten Eddingbörk und seine surrende Schermaschine.

Kurzerhand reißt Mäc Mief aus. Gemeinsam mit dem Hütehund Bonnie wird das Herumstromern zu einem wahren Abenteuer.

Ein überraschend aufziehendes Gewitter zwingt die beiden dazu, Unterschlupf in einem verlassenen Schloss zu suchen.

Im Dunkel des Unwetters ertönen urplötzlich seltsame Geräusche. Die sonderbaren und gruseligen Klänge gehen Bonnie und Mäc Mief durch Mark und Bein. Wo sind die beiden nur hineingeraten?


Altersempfehlung:

ab 5 Jahre (zum Vorlesen)
oder für geübte Erstleser, denn Schrift und Absätze sind groß, die Kapitel kurz und der Schreibstil altersgerecht.

Das Buch ist bei Antolin gelistet für alle, die dort beim Quiz Lesepunkte sammeln.


Covergestaltung und Illustrationen:

Ein uraltes Schloss, Vollmond und flatternde Fledermäuse. Ein gelungenes Grusel-Cover. Während das Schaf Mäc Mief etwas ängstlich zum Spukschloss blickt, wirken Finn und der Hütehund Bonnie fröhlich und entspannt. Auch auf der Rückseite des Buches schlottert das Schaf vor Angst. Ob das an den neugierig dreinblickenden Augen liegt, die aus der Ritterrüstung hervorlinsen?

Das Schottenmuster auf dem Buchrücken und im Titel bei den Worten "Mäc Mief" ist ein toller Hingucker. Zudem das Erkennungszeichen dieser Buchreihe.

Die schwarz-weiß Illustrationen erstrecken sich meist über eine halbe und spiegeln das Gelesene wider. Besonders gelungen sind die Gewitter-Szenen bzw. die im Schloss, bei denen die Seiten grau bis schwarz und die Schrift weiß gehalten sind.

Die Gestaltung der Tiere gefällt ebenfalls sehr gut: Mäc Miefs Mimik ist einfach nur herrlich und sorgt immer wieder für Lacher, egal ob ängstlich hochgezogene Brauen oder zur Zickzacklinie verzogener Mund.



Mein Eindruck:

Dies ist der vierte Band der Mäc-Mief-Reihe. Zum besseren Verständnis ist es aber nicht erforderlich, zunächst die vorherigen Bücher zu lesen. Wir sind beispielsweise problemlos mit dem fünften Band gestartet.

Für Leser ohne Vorkenntnisse werden zuallererst die Charaktere mithilfe einer doppelseitigen Illustration vorgestellt. Die Geschichten sind in sich abgeschlossen.

Das Abenteuer wird aus Mäc Miefs Perspektive erzählt. So kommt besonders zur Geltung, welche großen Sorgen und Ängste sich das Schaf wegen der bevorstehenden Schur macht. Man kann sehr gut nachvollziehen, warum es sich verstecken möchte.

Die Wendung bei Einsatz des Gewitters zum Spukabenteuer und die Steigerung der Spannung ist gelungen. Man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Wer verursacht diese Geräusche? Was war das für ein Luftzug? Wer ruft ständig "HUIH"?

Trotz der gespenstischen Atmosphäre bleibt es bei kindgerechtem Gegrusel mit viel Humor und Wortwitz.

Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und illustriert.

Unser Liebling ist neben Mäc Mief der freundliche und mutige Hütehund Bonnie. Irgendjemand muss ja einen kühlen Kopf bewahren, wenn das ängstliche Schaf aus dem Schlottern nicht mehr herauskommt.

Das Abenteuer ist spannend und kurzweilig geschrieben mit viel Wortwitz und Humor und dennoch für (geübte) Erstleser zum Selbstlesen gut geeignet.

Für uns die zweite Begegnung mit dem witzigen Schaf und wir sind gespannt auf die anderen Abenteuer von Mäc Mief!


Fazit:

Ein rundum gelungenes Abenteuer voller Humor und Wortwitz, unterhaltsam und spannend zugleich, mit mutigen und ängstlichen Tieren und kindgerechter Grusel-Atmosphäre.

Die wunderschönen schwarz-weiß Illustrationen lassen das Gelesene und die Charaktere lebendig werden.

Eine spannende und witzige Kinderbuchreihe, die wir allen empfehlen, die gerne lustige Gruselabenteuer lesen.


...
Rezensiertes Buch: „Mäc Mief und das Gruselgewusel im Spukschloss" aus dem Jahr 2018

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.06.2020

Ein lustiges Abenteuer zum Mitraten für Leseanfänger. Viele zauberhafte, farbige Illustrationen und sympathische Charaktere.

Petronella Apfelmus - Wer schleicht denn da durchs Erdbeerbeet?
0

Inhalt:

Frühjahrsputz steht an im Apfelhaus. Doch bevor die kleine Hexe Petronella Apfelmus mit dem Großreinemachen beginnen kann, berichten ihr die Apfelmännchen ganz aufgeregt, dass alle Erdbeerpflanzen ...

Inhalt:

Frühjahrsputz steht an im Apfelhaus. Doch bevor die kleine Hexe Petronella Apfelmus mit dem Großreinemachen beginnen kann, berichten ihr die Apfelmännchen ganz aufgeregt, dass alle Erdbeerpflanzen plattgetreten sind.

Wer macht denn so etwas? Ein fransiger Milchling? Oder stammt die Fußspur etwa von einem schnurrbärtigen Schnürentreter?

Gemeinsam mit den Zwillingen Lea und Luis legt sich Petronella auf die Lauer!


Altersempfehlung:

ab 5 Jahre (zum Vorlesen)

oder für geübte Erstleser (große Fibelschrift, Flattersatz und kurze, einfache Sätze)


Illustrationen:

Zahlreiche zauberhafte und farbenfrohe Illustrationen ergänzen und unterstreichen die Handlung. Auf jeder Doppelseiten finden sich ein bis zwei Zeichnungen, teilweise sogar ganzseitig.

Der Zeichenstil gefällt sehr und es gibt zu jedem Charakter mindestens eine Zeichnung, so dass der kleine Leser direkt ein passendes Bild vor Augen hat. Für Neulinge sehr hilfreich.

Das viele Grün, gespickt von vereinzelten Hinguckern in kräftigen Farben wie Gelb für Blüten oder Rot für Leas Jacke sorgt für Frühlingsstimmung. Noch dazu fliegen immer wieder Bienen, Vögel, Libellen und andere Tiere durchs Bild. Zusätzlich zur Handlung gibt es viel zu entdecken.


Mein Eindruck:

Dies ist unser erstes Abenteuer der Reihe. Dennoch sind wir ohne Vorwissen sehr gut zurecht gekommen.

Petronella Apfelmus, die kleine Apfelhexe, lebt - wie soll es anders sein - in einem Apfel am Baum. Letzterer steht im Garten der Zwillinge Luis und Lea.

Die kleine Hexe kann sich groß zaubern (so groß wie ein Kind) oder eben winzig klein, so passt sie auch viel besser in ihr Apfelhaus.

Der Schreibstil ist einfach gehalten und neben der spannenden, gut verständlichen und humorvollen Erzählweise spiegeln die Illustrationen das Gelesene hervorragend wider.

Die Charaktere - magische wie menschliche - sind liebevoll und trotz der Kürze (die Handlung soll Erstleser nicht erschlagen) detailliert gestaltet.

Die Liebe zum Detail wird auch an weiteren Stellen deutlich. Insbesondere bei der Wahl der Namen: ein Bäckermeister, der Kuchenbrand heißt, oder kuriose Wesen wie z. B. zänkischer Zitterzahn und weitere witzige Wortspielereien und Zungenbrecher. Einige sind allerdings für Erstleser richtige Stolpersteine.

Zudem gibt es lustige Zaubersprüche, bei denen gerne mal der eine oder andere Zauber daneben geht.

Auch lernt man spielerisch etwas über das Fährtenlesen. Anhand der Abbildungen vergleichen die Zwillinge die verräterischen Fußspuren mit Abbildungen: war es ein Kaninchen, Wolf, Biber oder Dachs?
Das Ende hat für große Überraschung gesorgt, denn beim Rätselraten, wer denn nun durch das Erdbeerbeet getrampelt ist, lagen wir alle falsch.

Eine klare Leseempfehlung nicht nur für Leseanfänger.


Fazit:

Eine spannende, lustige und fantasievolle Geschichte zum Mitraten mit viel Wortwitz und zahlreichen wunderschönen, farbenfrohen Illustrationen.

Ein Lesevergnügen für geübte Erstleser!


...

Rezensiertes Buch "Petronella Apfelmus - Wer schleicht denn da durchs Erdbeerbeet?" aus dem Jahr 2020

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere