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Veröffentlicht am 22.08.2020

Vorsicht vor den Mayagöttern

Zane gegen die Götter, Band 1: Sturmläufer (Rick Riordan Presents: abenteuerliche Götter-Fantasy ab 12 Jahre)
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Inhaltsangabe: Zane soll den Maya-Gott des Todes befreien? Nur weil irgendso eine olle Prophezeiung das voraussagt? Nie im Leben! Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Zane muss einen Deal mit ...

Inhaltsangabe: Zane soll den Maya-Gott des Todes befreien? Nur weil irgendso eine olle Prophezeiung das voraussagt? Nie im Leben! Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Zane muss einen Deal mit dem Todesgott eingehen. Es wird schon nicht so schlimm werden ... Oder?


Cover: Das Cover ist einfach genial. Die vielen Elemente harmonieren und man entdeckt immer was neues. Vor allem der Jaguarkopf oben ist sehr anziehend und die dargestellte Szene aus dem Buch passt perfekt. Zudem wirkt es als wenn ein Sturm die Wüstenerde aufgewirbelt hat.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird in Ich-Form erzählt. Man schlüpft in die Rolle des 13 jährigen Zane. Auch wenn es ein Kinder- und Jugendbuch ist, gehen seine Gedanken und Gefühle auf einen nieder. Man hat wirklich den Eindruck das Geschehen aus seiner Sicht zu erleben.


Spannung/Story: Die Geschichte geht ohne Vorwarnung direkt los. Man erfährt schnell das wichtigste und dann baut sich schon alles blitzschnell auf. Durch kleinere SPannungsmomente wird man zum weiter lesen animiert. Jedoch schwächt die Story bald etwas ab und man fragt sich wann es endlich mit der Action weiter geht. Dorch wer etwas durchhaltevermögen zeigt, erlebt mit Zane ein spannendes Abenteuer voller unerwarteter Wendungen und packenden Machtspielen.

J.C. Cevantes hat sich über die Thematik der Mayagötter wirklich sehr gut informiert und alles in schönen kleinen Dosen eingestreut. Jedoch fiel mir die Aussprache der Namen anfangs etwas schwer und ich stolperte zu Anfang noch darüber. Doch nach ein wenig Eingewöhnung klappte das. Man merkt das die Infos aufs wichtigste Reduziert und leicht erklärt waren, sodass auch Kinder bzw. Jugendliche alles gut aufnehmen können. Sehr schön Verknüpft in einer tollen Fantasie-Geschichte.

Stellenweise musste ich regelmäßig an Percy Jackson denken und habe mich in der Geschichte einfach wohl gefühlt.


Fazit: Auch mit etwas Startschwierigkeiten, ein gelungenes Buch und es macht Lust auf mehr!

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Veröffentlicht am 14.07.2020

Der Beginn eines großen Abenteuers

Der Herr der Ringe. Erster Teil: Die Gefährten
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Inhaltsangabe: Neun Gefährten machen sich auf eine gefährliche Reise, um die Zukunft Mittelerdes zu retten. Allen voran der Hobbit Frodo, auserwählt, den einen Ring ins Land Modor zu tragen und ihn zu ...

Inhaltsangabe: Neun Gefährten machen sich auf eine gefährliche Reise, um die Zukunft Mittelerdes zu retten. Allen voran der Hobbit Frodo, auserwählt, den einen Ring ins Land Modor zu tragen und ihn zu vernichten. Doch die dunklen Mächte wollen die Herrschaft über Mittelerde erlangen, und ein erbitterter Kampf beginnt.


Cover: Die blaue Farbe harmoniert gut mit dem Auge und dem Ring. Die wichtigsten Elemente der Geschichte sind abgebildet.


Sprecher: Achim Höppner hat mit seiner tiefen, ruhigen Stimme als Erzähler perfekt gepasst. Ich konnte seiner Stimme stundenlang ohne Probleme lauschen. Jedoch fand ich seine Darstellung der verschiedenen Charaktere nicht besonders gelungen. Manche konnte ich gar nicht unterscheiden und war dann beim Hören der Gespräche manchmal etwas verwirrt.


Sichtweise/Story: Die Geschichte wird von Außen erzählt. Das meiste erfährt man aus Frodo's Sicht, aber man hat bei dem Hörbuch eher den Eindruck das jeder der neun Gefährten mal zu Wort kommt. Die Geschichte selber ist etwas langatmig und sehr detailreich was Ortschaften und Personen angeht beschrieben. Typisch für Tolkien, da man sich alles wirklich sehr genau vorstellen kann und einfach komplett in der Welt um Mittelerde und seinem Schicksal eintaucht. Man merkt, das dieses Buch eher erklärend und aufbauend ist. Wir erfahren hier schon einiges über den dunklen Herrscher, die verschiedenen Völker und deren Traditionen. Auch wird hier immer wieder auf die Vorgeschichte "Der Hobbit" verwiesen, wo es um Bilbo's Abenteuer geht.

Dieser erste Band ist einfach eine mitreißende und spannende Geschichte. Vielschichtig und verstrickt erzählt hier eine Geschichte um Macht und Krieg, Hoffnung und Mut, aber auch Trauer und Verzweiflung. Man spürt recht schnell das Tolkien hier Fiktion mit der Realität vermischt. Man hat das Gefühl einer Fantasie, aber zeitgleich einer Mittelaltergeschichte zu lauschen. Einfach ein sehr schöner Auftakt einer Trilogie, die ihren Ruhm bis heute immer noch verdient hat.


Fazit: Anfang eines epischen Abenteuers, egal ob Groß oder Klein. Man gruselt und fiebert immer mit.

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Veröffentlicht am 14.07.2020

Eine Profilerin mit düsterer Vergangenheit

Dark Call - Du wirst mich nicht finden
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Inhaltsangabe: Holly Wakefield arbeitet als Kriminalpsychologin. Ihr Spezialgebiet: Serienmörder. Es gibt einen guten Grund, weshalb sie die Beste in ihrem Job ist – aber den behält sie für sich. Als Detective ...

Inhaltsangabe: Holly Wakefield arbeitet als Kriminalpsychologin. Ihr Spezialgebiet: Serienmörder. Es gibt einen guten Grund, weshalb sie die Beste in ihrem Job ist – aber den behält sie für sich. Als Detective Inspector Bishop von der Met Police Holly kontaktiert, um einen Mordfall zu untersuchen, ist Holly entsetzt von den brutal zugerichteten und theatralisch positionierten Leichen. Bishop sieht diese Verstümmelungen nicht zum ersten Mal, und bald ist klar: Da draußen ist ein Serienmörder. Und er wird wieder töten.


Cover: Das Cover passt gut zur Geschichte und ist auffällig. Das Farbspiel mit Rot und Blau gefällt mir gut und hebt die Seite der Polizei hervor.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird von Außen aus mehreren Sichtweisen erzählt. Am meisten von Holly, doch Polizist Bishop kommt auch ab und an zu Wort. Ganz selten bekommt man einen Einblick in die Sicht des Täters. Jedoch erhöht das die Spannung.


Spannung/Story: Die Geschichte geht langsam los. Man findet sich erstmal mit Erklärungen und Personenbeschreibungen zurecht. Allenvoran Holly. Die Protagonistin war mir nicht ganz so sympathisch. Irgendwas an ihr hat mich von anfang an gestört und als ihre persöhnliche Geschichte offengelegt wurde, überraschte mich das nicht. Officer Bishop hingegen war mir wesentlich mehr zugetan, auch wenn er nicht oft selbst zu Wort kam. Auch wenn ich mir das leichte prickeln zwischen den beiden gut Vorstellen konnte, passte es für mich nicht wirklich zur Geschichte und hat mich eher verwirrt, als angesprochen.

Die Geschichte selber steckt voller unerwarteter Wendungen und immer weiter ansteigender Spannung. Die Suche nach dem Täter und seiner Vergangenheit scheint erst ein unwirrbares Konstrukt zu sein, die Auflösung am Ende jedoch einfach Klasse. Es passte alles sehr stimmig zusammen und hätte sogar ein realer Fall sein können.

Was mich besonders überrascht hat, wie viel Wissen über wahre Mörder Mark Griffin eingebaut hat. Allen voran berühmte Beispiele wie Ted Bundy. Deren psychologische Profile und die Arbeit der Polizei und eines Profiler harmonierten perfekt. Ein Thriller der es aufjedenfall in sich hat und deren Beschreibungen nichts für schwache Nerven ist.


Fazit: Ein Thriller, der mich unerwarteterweise Überzeugt hat und den ich kaum aus der Hand legen konnte.

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Veröffentlicht am 21.06.2020

Wer ist Ari?

Izara 1: Das ewige Feuer
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Inhaltsangabe: Ari hält sich für ein ganz normales Scheidungskind: Sie lebt bei ihrer labilen Mutter, verabscheut ihren reichen Vater und jobbt neben der Schule, um sich ein Auto leisten zu können. Doch ...

Inhaltsangabe: Ari hält sich für ein ganz normales Scheidungskind: Sie lebt bei ihrer labilen Mutter, verabscheut ihren reichen Vater und jobbt neben der Schule, um sich ein Auto leisten zu können. Doch all ihre durchschnittlichen Sorgen rücken schlagartig in den Hintergrund, als übernatürliche Wesen versuchen, sie zu töten. Einer von ihnen ist Lucian, für den Ari als Tochter seines Erzfeindes ganz weit oben auf der Abschussliste steht. Als er jedoch erkennt, wie sehr er sich getäuscht hat, begeben sich die beiden auf die gefährliche Suche nach Antworten. Vor ihnen tut sich ein Abgrund aus Intrigen, Verrat und den Machtspielen einer verborgenen Gesellschaft auf, in der Ari ihren Platz finden und vor allem überleben muss.


Cover: Das Cover ist toll gemacht. Grad die glitzernden Ornamente sind einfach schön und passen definitiv zur Geschichte.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird in Ich-Form erzählt. Ari's Sichtweise ist hier die einzige, die wir als Leser erleben. Aber umso tiefer können wir in ihre Gedanken und Gefühle nachempfinden. Ich mochta Ari und habe mich manchmal auch in ihr wiedergefunden.


Spannung/Story: Da dies der Auftakt einer Reihe ist, startet das Buch sehr langsam. Man wird erstmal in den alltäglichen Teenie-Stress geworfen und lernt erst nach und nach alles kennen. Der Fantasieanteil beschränkt sich anfangs etwas durch die Begriffserklärungen. Doch dann gewinnt die Geschichte richtig an fahrt und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Allen vorran das Ende sprengt natürlich die Spannung und lässt einen vor unerwarteten Wendungen stehen.

Geschickt hat Julia Dippel hier auch eine Liebesgeschichte eingebaut. Anfangs war sie eher nur romantisch knisternd Spürbar und dann kommt endlich der ersehnte Moment. Es passt einfach wirklich lles zusammen und harmoniert sehr gut.

Was mich anfangs etwas aus dem Lesefluss gebracht hat, waren Ari's Träume und der Telepathische Austausch mit Lucian. Beides wurde mit der selben Schriftart kenntlich gemacht und hat mich dann etwas verwirrd. Doch irgendwann gewöhnt man sich dran und weiß was passiert. Aber ich habe etwas gebraucht um reinzukommen.


Fazit: Eine packende Geschichte, tolle Figuren und ein gelungener Auftakt.

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Veröffentlicht am 14.06.2020

Der Hobbit auf Reisen

Der Hobbit
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Inhaltsangabe: Bilbo Beutlin, der kleine Hobbit, macht sich auf den Weg zum Einsamen Berg, um den rechtmäßigen Schatz der Zwerge zurückzuholen, den der Drache Smaug gestohlen hat. Als er auf seiner Reise ...

Inhaltsangabe: Bilbo Beutlin, der kleine Hobbit, macht sich auf den Weg zum Einsamen Berg, um den rechtmäßigen Schatz der Zwerge zurückzuholen, den der Drache Smaug gestohlen hat. Als er auf seiner Reise einen Ring findet und ihn arglos einsteckt, ahnt er nicht, was für eine Rolle der Ring einmal spielen wird ...


Cover: Das Cover ist Schlicht, aber passt zur Geschichte. Das Filmcover ist nicht ganz so mein Geschmack. Ich mag das alte Cover mit Smaug und dem Schatz lieber.


Sprecher: Gerd Heidenreich passt zu Bilbo Beutlin sehr gut. Auch wenn er Gandalf oder Thorin imitiert hat, fand ich es passend. Jedoch mochte ich nicht jede Darstellung und manchmal klangen mir die einzelnen Figuren zu ähnlich, sodass ich sie kaum auseinander halten konnte. Aber ansonsten hat Herr Heidenreich eine sehr angenehme Stimme, die der Geschichte leben einhaucht und man so leicht in dem Abenteuer versinken kann.


Sichtweise/Story: Die Geschichte wird von Aussen erzählt, jedoch meist aus Bilbo's Sicht. Die Geschichte startet sehr langsam um sich in Tolkien's Welt um Hobbingen, den einsamen Berg und dem Elbenreich zurecht zu finden. Auch wenn es eine Abenteuer Geschichte ist, wird vereinzelt auch mal Humor eingebaut und was besonders schön ist, das Bilbo's Geschichte von Freundschaft und Zusammenhalt handelt. Freunde, die sich auch mal uneinig sind und Gegenseitig den Kopf waschen. Die Elemente wurden sehr gut in die Abenteuer eingebaut und geben einfach dem Hörer sehr viel. Nach dem sanften Einstieg geht es Spannend weiter, immer wieder geraten die Zwerge und Bilbo in schwierige Situationen, aus dennen sie sich befreien müssen. Auch wenn die Spannung zwischendurch etwas abflacht und man den Eindruck hat, es zieht sich vereinzelt, wird man mit einem großen Finale belohnt. Ich habe ungedildig dem Finalem Kampf entgegen gefiebert und die Reise mit Herrn Beutlin sehr genoßen.


Fazit: Auch wenn die Geschichte ihre kleineren Schwächen hat, eine abenteuerliche Reise, auf die ich nicht mehr verzichten möchte.

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