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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.07.2020

Hörenswert, aber hat noch Luft nach oben

Liebes Kind
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Das Debüt der Autorin, schockierend jedoch auch ein wenig in die Länge gezogen.

Dieses Hörbuch wurde mir angepriesen und ich natürlich auch gehört, bin jedoch nicht vollends überzeugt. Es wird von drei ...

Das Debüt der Autorin, schockierend jedoch auch ein wenig in die Länge gezogen.

Dieses Hörbuch wurde mir angepriesen und ich natürlich auch gehört, bin jedoch nicht vollends überzeugt. Es wird von drei Sprechern gesprochen, nämlich die wichtigen Personen Hannah, Jasmin und Matthias. Hannah, das vermeintlich kleine Mädchen vom Unfallort, Jasmin, die angefahrene, junge Frau und Matthias, dem Vater der lange verschwundenen Lena. Man wird direkt in die Geschichte hineingeworfen und muss sich die Zusammenhänge erst langsam selbst zusammensuchen. So bleibt es bis zum Ende überraschend und mit dem Täter habe ich wirklich nicht gerechnet. Die Spannung steigert sich durchweg und ich habe mir andauernd überlegt, wie alles zusammenhängen kann. Was ist wirklich mit Lena passiert? Diese Frage zieht sich durchs ganze Hörbuch. Die Charaktere selbst waren mir nicht wirklich sympathisch, deswegen auch ein Stern Abzug. Matthias ist so ein verbohrter, alter Mann, mit dessen Art ich einfach nicht klargekommen bin. Jasmin war mir zu schwach und unscheinbar, ich hatte sie anfangs anders eingeschätzt und Hannah war einfach nur gruselig. Ihre Art war wirklich verstörend. Mehr möchte ich gar nicht verraten, um nicht die ganze Spannung zu verderben. An sich ist die Geschichte nervenaufreibend und ich habe ihr gerne gelauscht, doch so manche Szene hätte man kürzer fassen können.

Ein hörenswertes Buch, dass mit seiner langsamen Steigerung punkten kann. Man kann miträtseln, wer der Täter ist und wird dennoch überrascht.

Veröffentlicht am 16.07.2020

Leider der schlechteste Teil der Reihe bisher

Kannawoniwasein - Manchmal kriegt man einfach die Krise
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Teil drei der beiden Freund Finn und Jola – diesmal in der Tzitti
In diesem Teil der Reihe besucht Jola Finn in Berlin. Also ab in die Großstadt nach dem letzten Besuch bei Jolas Großeltern auf dem Land ...

Teil drei der beiden Freund Finn und Jola – diesmal in der Tzitti
In diesem Teil der Reihe besucht Jola Finn in Berlin. Also ab in die Großstadt nach dem letzten Besuch bei Jolas Großeltern auf dem Land in Polen. Ich mag den Sprecher, denn Stefan Kaminski haucht jeder der Figuren mit seiner Art Leben ein. Es macht Spaß ihm zu lauschen und auch dieses Mal musste ich oft lachen. Jedoch muss ich auch sagen, dass es für mich persönlich der bisher schlechteste Teil der Reihe war. Interessant fand ich Berlin ein wenig kennenzulernen, da hätte ich jedoch noch ein wenig mehr erwartet. Doch dafür lernt man Carlo kennen, Finns Freund, und auch dieser ist bei einigen Unternehmungen am Start. Am besten hat mir noch der Part mit der Nachbarin gefallen, diese ist wirklich stur und seit ihrem Umzug ins Seniorenheim auch richtig einsam. Das hat mir gefallen, dass die Kinder ihr zur Seite stehen. Die Party aus dem Klappentext ist natürlich auch ein großer Punkt und hier muss ich sagen, dass mir Jola schon zu „erwachsen“ für ihr Alter war. Doch im Großen und Ganzen war es ein gutes Hörbuch mit einer Überraschung, bei der sich zeigen wird, wo das nächste Hörbuch spielt.

Ich freue mich auf den nächsten Teil der Reihe.

Veröffentlicht am 16.07.2020

Gut mit ein paar Längen

One True Queen, Band 2: Aus Schatten geschmiedet (Epische Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Benkau)
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Mailin ist wieder in Irland, weg aus Lyaskye, zurück in ihrer Heimat. Doch dort fühlt sie sich nicht mehr wohl, denn Liam lebt in Lyaskye und sie will unbedingt dorthin zurück. Auch weil sie die Königin ...

Mailin ist wieder in Irland, weg aus Lyaskye, zurück in ihrer Heimat. Doch dort fühlt sie sich nicht mehr wohl, denn Liam lebt in Lyaskye und sie will unbedingt dorthin zurück. Auch weil sie die Königin ist und gerade deshalb sollte sie es nicht wagen. Denn zurück in Lyaskye wird sie sterben, denn keine Königin hat lange ihre Macht überlebt.

Der erste Band hat mir ja gut gefallen, daher wollte ich natürlich auch die Fortsetzung lesen. Doch da gab es von Beginn an so meine Schwierigkeiten. Der Einstieg war ok, viel mir jedoch gar nicht leicht. Die Zeit zwischen Band eins und Band zwei war meines Erachtens zu lang, man sollte die Bücher direkt nacheinander lesen, damit man auch einen Überblick über die Charaktere und die ganzen Zusammenhänge behält. Bis ich da wieder voll durchgestiegen bin, vergingen viele Seiten. So habe ich auch lange gebraucht und das Buch immer wieder zur Seite gelegt. Es hat mich zu wenig gereizt. Nur das Ende des ersten Bandes war präsent, wobei hierzu auch immer wieder Wiederholungen kamen. Gerade die Kapitel in Irland konnten mich nicht so richtig packen, das war mir zu langweilig und in die Länge gezogen. Zurück in Lyaskye wurde es besser, hat aber auch noch gedauert bis das Buch mich wieder gefangen genommen hat. Ab einem bestimmten Zeitpunkt, den ich gar nicht so genau benennen kann, musste ich jedoch unbedingt wissen was als nächstes passiert. Die Geschichte nimmt richtig an Fahrt auf und ich war gefesselt von Mailin und ihrem Schicksal, ihrer gesamten Welt. Dennoch haben die Längen, die sich durchs Buch ziehen, mir die Leselust lange Zeit verdorben und gerade zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und ich bin dennoch mit der Auflösung zufrieden.

Ein guter Abschluss der Dilogie und eine empfehlenswerte Reihe. Auch wenn es ein paar Längen gab, konnte mich die Geschichte fesseln.

Veröffentlicht am 14.06.2020

Solide mit Luft nach oben

Die 12 Häuser der Magie
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Eine neue Reihe von Andreas Suchanek, dem Autor der Reihen Das M.O.R.D.s-Team und Das Erbe der Macht.

Nicholas Ashton und seine Freunde stehen vor der größten Veränderung ihres Lebens. Mit Vollendung ...

Eine neue Reihe von Andreas Suchanek, dem Autor der Reihen Das M.O.R.D.s-Team und Das Erbe der Macht.

Nicholas Ashton und seine Freunde stehen vor der größten Veränderung ihres Lebens. Mit Vollendung des 21. Lebensjahres werden sie vom Orakel für eines der zwölf Häuser ausgewählt. Doch bei ihm läuft nicht alles gut und er steht vor vielen Rätseln.

Da mir ja schon die anderen Reihen des Autors gefallen haben, wollte ich natürlich auch diesen Auftakt einer neuen magischen Reihe lesen. Auch hier behält er im Großen und Ganzen seine typische Aufteilung bei, denn dieser erste Band ist auch in drei Teile gegliedert. Man startet direkt und lernt die Charaktere erst nach und nach kennen. Im Mittelpunkt steht natürlich Nicholas, Sohn eines Ratmitglieds und manchmal ein wenig schwer von Begriff. Der Schreibstil war gewohnt leicht und schnell zu lesen, wie man es ja auch aus den anderen Reihen vom Autor kennt. Doch hier hat es mich zuerst sehr an die Reihe „Das Erbe der Macht“ erinnert, allein schon was Nick betrifft. Er ist neu in seinem Haus und muss gleich zu Beginn große Aufgaben bewältigen, dabei erhält er zwar Unterstützung seiner Freunde, aber es gibt noch viele weitere Geheimnisse zu ergründen, die er einfach nicht sieht. Manches was in meinen Augen leicht erkennbar war. Doch die Geschichte hält auch Überraschungen parat, mit denen ich so nicht gerechnet habe und der besondere Humor unterhält den Leser gut. Auch der Wechsel von spannungsgeladenen Szenen mit informativen im Wechsel passt gut. Schade fand ich, dass man die Freunde zwar kennenlernt, aber eher oberflächlich und wirklich wenig über die anderen Häuser erfährt. Denn er erzählt ja doch das ein oder andere Geheimnis und ohne die Übersicht über alle Häuser am Ende des Buches wäre ich doch so manches Mal überfordert gewesen.

Ein solider Reihenauftakt mit Luft nach oben. Ich freue mich auf die Fortsetzung und hoffe auf Erklärungen.

Veröffentlicht am 14.06.2020

Hat noch Luft nach oben

Whitefeather (Legende der Schwingen 1)
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Liz muss von der heiligen Klippe springen und erhält dann ihre Engelsflügel entsprechend der Farbe, zu der es sie mehr zieht. Es gibt die Whitefeather und die Blackfeather, so gegenteilig wie man nur sein ...

Liz muss von der heiligen Klippe springen und erhält dann ihre Engelsflügel entsprechend der Farbe, zu der es sie mehr zieht. Es gibt die Whitefeather und die Blackfeather, so gegenteilig wie man nur sein kann. Doch ist es wirklich so einfach?

Dieses Buch hat mich angesprochen, schon allein weil ich Fantasy mit Engeln und ähnlichen Geschöpfen sehr gerne lesen. Da es sich auch noch nur um eine Dilogie handelt, war ich natürlich umso begeisterter. Nicht wieder 4 oder 5 Bände. Es gliedert sich eigentlich recht einfach und das kristallisiert sich schon zu Beginn der Geschichte heraus. Es gibt die hellen, die Whitefeather, die für das Gute stehen, für das Licht und nur am Tag fliegen und die dunklen, die Blackfeather, die für das Böse stehen, für die Nacht und auch nur dann fliegen. Es ist ein relativ enges Kastendenken, was sich auch ein wenig durch die ganze Geschichte zieht. Denn Liz ist und bleibt lange naiv und hinterfragt leider recht wenig. Sie nimmt vieles hin, was wirklich fragwürdig ist. Sie erzählt auch hauptsächlich die Geschichte, auch mit Rückblicken in die Vergangenheit bzw. die Zeit vor dem Sprung. Die ersten Erfahrungen in der neuen Welt fand ich interessant, Tirithan, die weiße Stadt, klingt wunderschön, doch mir zu streng und Sorothez ist mir fast zu wild, dennoch klingt es angenehmer. Und allgemein kommt dieses schwarz-weiß Denken ja auch im echten Leben vor und dieses Buch macht doch wieder darauf aufmerksam, dass es eben nicht nur hell und dunkel gibt. Ansonsten kann und will ich zur Geschichte selbst nicht viel verraten, ohne vorauszugreifen. Für mich war einiges vorhersehbar, auch wenn es den ein oder anderen Überraschungsmoment gab. Und das Ende fand ich gut.

Ein guter Auftakt mit Luft nach oben. Liz muss auf jeden Fall ein paar Dinge mehr hinterfragen.
3,5 Sterne

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