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Veröffentlicht am 26.07.2020

Verliere niemals die Hoffnung, denn jeden Tag passieren Wunder

Die Lavendelfarm
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Hope Harbor soll das neue Zuhause für den Arzt Logan West und seine Nichte Molly werden. Doch Mollys kleines Kinderherz ist voller Trauer, sind die Verluste zu groß, die sie schon jetzt verarbeiten muss. ...

Hope Harbor soll das neue Zuhause für den Arzt Logan West und seine Nichte Molly werden. Doch Mollys kleines Kinderherz ist voller Trauer, sind die Verluste zu groß, die sie schon jetzt verarbeiten muss. Logan gelingt es nicht, sich Zugang zu seiner Nichte zu verschaffen und das Kinderherz für sich zu gewinnen. Auch Nachbarin Jeanette hat ihre Gründe, warum sie sich so sehr einigelt und sich von ihren Mitmenschen zurückzieht. Der einzig herzliche Kontakt scheint über ihre Lavendelfarm und ihren Teesalon möglich zu sein. Erst als eine syrische Familie in Hope Harbor Unterstützung benötigt, regen sich in Jeanette die Lebensgeister und sie gibt ihrem Herzen einen Stoß. Kann der Ort, der für viele wirkliche in Hafen der Hoffnung ist, alte Wunden heilen ?



Irene Hannon lässt uns wieder für die Dauer des Buches ein Mitbewohner ihres wunderschönen Örtchens Hope Harbor werden und sofort fühlt man sich wieder herzlich willkommen, wird mit offenen Armen empfangen und spürt die Freundlichkeit und Warmherzigkeit der Bewohner des kleinen Städtchens.

Der Ort macht seinem Namen wirkliche alle Ehre, denn nirgendwo sonst spürt man, dass die Hoffnung und die Zuversicht in Gottes Gnaden so sehr verankert ist, wie in diesen schnuckligen Fleckchen Erde.

Logan weiß lange zeit nicht, wie er den Zugang zu seiner Nicht Molly finden kann, da er sie mit Worten nicht erreicht. Dass das kleine Kindeherz mehr braucht, als nur schöne Worte, sieht er zuerst nicht. Mir bricht es fast das Herz, Molly so leiden zu sehen, wenn sie sich nach Geborgenheit und Liebe, aber auch nach den Worten "Ich hab dich lieb" sehnt.

Auch in der syrischen Familie gibt es viel Leid zu verarbeiten. Thomas hadert mit Gott, weil er ihm das Liebste auf der Welt, seine Frau, durch einen feigen Anschlag genommen hat. Durch seine Trauer vergisst er vollkommen, dass ihm das größte Geschenk geblieben ist - seine Tochter Elisa. Auch sie sehnt sich nach Liebe und kämpft gegen Windmühlen an. Doch wird sie es schaffen, das Herz ihres Vaters wieder für sich zu gewinnen ? Mir laufen immer wieder heiße Tränen die Wangen herunter wenn sich sehe, wie verzweifelt dieses kleine Mädchen sich um die Liebe und Anerkennung ihres Vaters bemüht.

Jeanette hat beschlossen, dass sie nie wieder jemanden so nah an sich heran lässt, weil sie selbst mit Trauer und Verlust zu kämpfen hat. Ihre selbst errichteten Mauer sind hoch, weiß sie sich doch vor allem, was sie zum Einstürzen bringen könnten zu schützen.

Als Molly und ihr kleiner Hund Toby in ihr Leben treten, wankt diese Mauer beträchtlich und sie muss sich eingestehen, dass sie sich nach Liebe und Geborgenheit seht.

Irene Hannon verpackt ihre Kleinstadtgeschichten mit viel Gespür für die leisen Zwischentöne. Ihr Fokus liegt auf den Themen Trauer und Hoffnung, Vergebung und Liebe, Freundschaft und Vertrauen und sie lässt immer wieder den christlichen Glauben mit einfließen. Das Gottvertrauen der Bewohner von Hope Harbor führt den Leser durch die Seiten und macht die christlichen Werte erlebbar.

Kleine und größere Hürden gilt es zu umschiffen und mit jeder gewonnenen Erkenntnis wachsen die Figuren, sie reifen und gehen gestärkt aus der Krise.

Irene Hannon lässt mit dem 5. Band der Hope-Harbor-Reihe den Sehnsuchtsort wieder in wunderbar lebhaften und farbenfrohen Bildern erscheinen, schenkt ihren Lesern faszinierende Einblicke in das Leben des Städtchens und berührt mit ihrem einzigartigen Gespür für die leisen Zwischentöne. Diese Buchreihe ist ein echtes Geschenk an ihre Leser - absolute Leseempfehlung !

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Veröffentlicht am 23.07.2020

Ich liebe das Leben (Vicky Leandros)

Klammerblues um zwölf
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Nein, sorg' dich nicht um mich
Du weißt ich liebe das Leben
Und weine ich manchmal noch um dich
Das geht vorüber sicherlich.

(Auszug aus " Ich liebe das Leben" von Vicky Leandros)



Fee hat allen Lebensmut ...

Nein, sorg' dich nicht um mich
Du weißt ich liebe das Leben
Und weine ich manchmal noch um dich
Das geht vorüber sicherlich.

(Auszug aus " Ich liebe das Leben" von Vicky Leandros)



Fee hat allen Lebensmut verloren, denn Gatte Teddy hat die Frechheit besessen, einfach so zu sterben und sie ganz alleine zurückzulassen. Statt Lebenslust nur Lebensfrust mit Prosecco, Jogginganzug und einer Endlosschleife an Fernsehserien. Einzig ihre geliebte Playlist mit allen erdenklichen Liedern für jede Situation, für jede Gemütslage scheint ihr Trost zu spenden. Bis, ja bis Nachbarin Claudine vor der Tür steht und Fee's Leben neuen Schwung verpasst. Denn in Fee steckt so viel mehr, als sie sich eingestehen will. Sie braucht nur einen ordentlichen Tritt in den Hintern...



Carla Berling hat mit "Klammerblues um zwölf" den nächsten krachenden humoristischen Schlager auf den Markt gebracht und die Geschichte um Witwe Fee sorgt für ordentlich Lachmuskelkater, Ohrwürmern am laufenden Band und absolut kurzweilige Unterhaltung.

Von Abba bis ZZ Top, von "Amarillo" über "Du fängst den Wind niemals ein" bis hin zu Walzerklängen von André Rieu spielt Fee die Playlist für alle Lebenslagen rauf und runter. Sie hat ein Händchen für die passende musikalische Untermalung ihrer jeweiligen Stimmung und sorgt so abwechselnd für wohlige Schauer, tränenreiche Momente und gute Laune pur.

Der obligatorische Prosecco darf natürlich nicht fehlen und dieser lockert gewaltig die Zungen. Da werden Sprüche rausgehauen, die einen Hören und Sehen vergehen lassen, es werden Tipps und Ratschläge für ein besseres (Sex-)Leben gegeben, amouröse Abenteuer kommen aufs Tablett und sorgen so für ein Feuerwerk der guten Laune.

Aus Fee, die sich anfänglich als Trauerkloß unheimlich gehen lässt, wird nach und nach eine lebenslustige, neugierige Frau, die mit Hilfe ihrer Freundinnen noch einmal so richtig durchstartet und die Sau rauslässt.

Ihre Entwicklung ist unglaublich schön zu beobachten und man merkt richtig, wie sie loslässt und sich vom sprichwörtlichen alten Zopf trennt, um noch einmal neu anzufangen. Wer sagt denn, dass mit Ende fünfzig das Leben vorbei ist ? Fee entdeckt ganz neue Seiten an sich, die auch mit herben Rückschlägen fertig wird und so an den Ereignissen reift und endlich wieder aufblüht.

Ihre neuen Freundinnen sind wirklich gut getroffen - Carla Berling schneidert ihren Figuren loses Mundwerk, Kölsche Schnauze und fetzige Dialoge auf den Leib und sorgt so für Abwechslung, gelungene Schlagabtausche und kurzweilige Unterhaltung. Die Liebe kommt auch nicht zu kurz und so macht das Älterwerden richtig Spaß - ich werde mir auf jeden Fall ein Beispiel an Fee und Co nehmen, denn die Botschaft der Autorin ist angekommen: Bleibt neugierig auf das Leben und habt Spaß !

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Veröffentlicht am 23.07.2020

Rheingau-Krimi vom Feinsten

Tod im Niederwald
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Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,

Dass ich so traurig bin;

Ein Märchen aus alten Zeiten,

Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

(Heinrich Heine - Loreley)



Am Binger Loch havariert ein Schiff, doch ...

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,

Dass ich so traurig bin;

Ein Märchen aus alten Zeiten,

Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

(Heinrich Heine - Loreley)



Am Binger Loch havariert ein Schiff, doch von der Besatzung keine Spur. Diese Tatsche an und für sich ist schon seltsam genug, aber eine Tote und weitere Vermisste pflastern den Weg im idyllischen Rheingau. Kommissar Mayfeld und Privatdetektivin Ginger Havemann stochern zuerst noch blind in diesem mysteriösen Fall, aber schon bald stößt Ginger auf Hinweise, die die Ereignisse in ein ganz anderes Licht rücken. Was sie dabei nicht ahnt, sie ist selbst ein Teil der unglücklichen Vorfälle.....



Schon als kleines Mädchen hat mit die Germania fasziniert - hoch über dem Rhein thront sie und bewacht mit festem Blick die Geschehnisse im Rheingau. Und genau diese Faszination hat mich dazu verleitet, den neuesten Rheingau-Krimi von Roland Stark zu lesen und tief in einen verzwickten Fall einzutauchen, der mit ganz viel psychologischer Raffinesse, anhaltender Spannung und einem niederträchtigen Plan gespickt ist.

Der Autor weiß die Schönheiten des Rheingaus wundervoll in Szene zu setzen und stellt dem Zauber der Weinberge und dem glitzernden Vater Rhein die negativen Einflüsse von Geldgier, Macht und übertriebenem Geltungsbedürfnis gegenüber.

Der Fall ist sehr komplex und verlangt die volle Aufmerksamkeit des Lesers, denn viele kleine Hinweise sind wie Puzzleteile in den einzelnen Kapiteln verstreut und scheinen auf den ersten Blick eher bedeutungslos. Aber Stark weiß des Lesers Neugier immer wieder anzustacheln und mit aufregenden Wendungen, abwechslungsreichen Szenen und neuen Ermittlungserkenntnissen zu füttern. Das Kopfkino rattert, der eigene Ermittlungsinstinkt ist auf hab Acht und man kann nicht anders, als mit Ginger und Mayfeld jedem noch so verzwickten Anhaltspunkt nachzugehen und die Vergangenheit zu rekonstruieren.

Der Schreibende verwebt die aktuellen Ereignisse um die hessische Polizei mit seiner fiktiven Geschichte, nimmt Umweltschutz und Nachhaltigkeit ebenso mit in seinen Roman auf und lässt dadurch das Gefühl entstehen, dass eben dieser Fall gerade jetzt passiert und man ihn in der heutigen Tagespresse mitverfolgen kann.

Ich mag Ginger, denn sie ist so herrlich unangepasst und unkonventionell sind auch ihre Ermittlungsmethoden. Sie fragt nicht lange, sondern sie krempelt die Ärmel hoch und macht. Dabei kommt sie schneller und effektiver ans Ziel wie Mayfeld. Die Zusammenarbeit zwischen ihr und dem Polizisten ist von gegenseitigem Respekt und Anerkennung geprägt und man spürt ihre freundschaftliche Verbundenheit. Beide ergänzen sich perfekt und können so dem Bösen zu Leibe rücken.

Bis zum Showdown dürfen beide , dank des Einfallsreichtums des Autors, einige Höhen und tiefen im Rahmen ihrer Ermittlungsarbeit erleben, stoßen auf ein wahres Wespennest und entwirren die weitverzweigten Familienbande, die im Buch zu finden sind.

Roland Stark nutzt die malerische Kulisse des Rheintals, um den Sehnsuchtsort zu einem grausamen Schauplatz werden zu lassen und verführt den Leser zum einen mit einem absolut genialen Regio-Krimi und zum anderen mit leckeren Köstlichkeiten, deren Rezepte sich im Anhang befinden.

Ein ausführliche Beschreibung der im Buch befindlichen Schauplätze rundet das Ganze ab...ich würde sagen, besser geht es nicht - daher absolute Leseempfehlung !!

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Veröffentlicht am 21.07.2020

Bielefelds Kult-Ermittler übernimmt mysteriösen Fall

Velmerstot
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Mittsommer im Teutoburger Wald - eigentlich ein wunderschöner Anlass, die Sommersonnenwende ausgelassen zu feiern, den nicht enden wollenden Tag zu genießen. Doch ausgerechnet auf dem Velmerstot treibt ...

Mittsommer im Teutoburger Wald - eigentlich ein wunderschöner Anlass, die Sommersonnenwende ausgelassen zu feiern, den nicht enden wollenden Tag zu genießen. Doch ausgerechnet auf dem Velmerstot treibt ein schonungsloser Mörder sein Unwesen, und enthauptet kaltblütig zwei junge Frauen. Hat er sich anschließend selbst das Leben genommen ? Jan Oldinghaus und seine Kollegen stehen vor einem Rätsel, denn immer mehr Ungereimtheiten tauchen auf, führen die Ermittler auf die Spuren einer Sekte. Und der Täter mordet brutal weiter...



"Velmerstot" ist für mich der bisher beste Ostwestfalen-Krimi aus der Feder von Jobst Schlennstedt, denn noch nie hat er mich mit einer solchen Mischung aus Faszination und Grausamkeit, Brutalität und Einfallsreichtum an die Seiten gefesselt, wie im vierten Band dieser Reihe.



Der Autor gibt hier einen sehr fundierten Einblick in die wirre Gedankenwelt seines Täters und legt so eine schonungslose und abgebrühte Brutalität an den Tag, die ich bisher so in noch keinem Regio-Krimi von ihm gelesen habe.

Das wirre Weltbild des Täters lässt eine Scheinwelt vom Leben nach dem Tod für seine Anhänger und Glaubensschwestern in glühenden Farben lebendig werden und man merkt, dass er ganze Arbeit geleistet hat, um die Gedankengänge seiner Sektenmitglieder mit seinen verqueren Thesen zu beeinflussen.

Schlennstedt lässt den Leser mit vielen Metaphern grausame Bilder erleben ("...das Schwert geht wie Butter durch den Hals...", "...die Frauenköpfe lagen wie Puppen da und blickten mit Augen wie aus Glas"), die für ordentlich Gänsehaut und Nervenkitzel sorgen. Spannung vom ersten bis zum letzten Buchstaben inbegriffen.

Die kurzen Einblicke in Jans Privatleben sorgen immer wieder dafür, dass man durchatmen und sich sammeln kann, um dann wieder für den nächsten heftigen Schlag des Täters gewappnet zu sein.

Der Autor verpackt die mystische Atmosphäre um den lippischen Velmerstot und die Externsteinen mit Spannung, brisanten Themen und überragend agierenden Figuren, erzeugt somit eine energiegeladene Szenerie und lässt das Kribbeln den Leser immer wieder spüren, um auf die Spuren des Täters zu gelangen.

Der Showdown ist in meinen Augen die Krönung des Buches, denn hier hat der Schreibende genialen Ideen zu Papier gebracht, die mich atemlos die Seiten umblättern lassen.

Ein Krimi, der besser nicht hätte sein können und daher gibt e gerne volle 5 Sternchen und eine absolute Leseempfehlung !

Chapeau !

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Veröffentlicht am 15.07.2020

Lass die Sonne in dein Herz

Ein Blick in deine Augen
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Lass die Sonne in die Herz
Schick die Sehnsucht himmelwärts
Gib dem Traum ein bisschen Freiheit
Lass die Sonne in dein Herz

Manchmal bist du traurig
Und weißt nicht warum
1000 kleine Kleinigkeiten machen ...

Lass die Sonne in die Herz
Schick die Sehnsucht himmelwärts
Gib dem Traum ein bisschen Freiheit
Lass die Sonne in dein Herz

Manchmal bist du traurig
Und weißt nicht warum
1000 kleine Kleinigkeiten machen dich ganz stumm
Du hast fast vergessen, wie das ist ein Mensch zu sein
Doch: Du bist nicht allein

(Wind)



Maria Popp hat bisher noch nicht wirklich Glück im Leben oder Glück in de Liebe gehabt und so wird ihr Alltag immer grauer. Als ihr Vorgesetzteer in der Bank darauf drängt, dass sie den Arche-Hof am Chiemsee besucht, um über die Kreditwürdigkeit zu entschieden, ahnt Maria nicht, dass dieser Besuch ihr ganzen Leben verändern und die Sonne Einzug halten wird.



Schon alleine dem süßen Alpaka auf dem Cover kann man einfach nicht widerstehen und am liebsten möchte man es sofort knuddeln und herzen. Dazu kommt noch die wirklich wundervolle Geschichte, die den Leser liebevoll umarmt- genauso wie Bobby Sonnenschein im Roman.

Nicole Walter hat nämlich mit Bobby einem ganz besonderen Charakter in ihrem Buch die volle Aufmerksamkeit gewidmet, denn dieser junge Mann macht seinem Nachnamen alle Ehre. Er sieht die Welt mit anderen Augen und lässt dabei seine Mitmenschen an seiner Sicht teilhaben. Die Welt wird dadurch bunter, liebevoller und herzlicher und genau das ist es, was Maria braucht.

Maria entwickelt sich nämlich von der schnöden Bankangestellten mit ganz viel Grau im Herzen und im Alltag zu einer echten Mary Poppins, die ihr Herz und ihre Lebensfreude neu entdeckt und alles daran setzt, dass der Arche-Hof erhalten bleibt.

Ihr zur Seite stehen die liebevollen Bewohner des Hofes, die alle ihr Päckchen zu tragen haben und sich doch zu einer homogenen Gemeinschaft zusammengefügt haben. Die Zeit heilt alle Wunden und genau das ist es, was die Hofbewohner und auch Maria bitter nötig haben, um die Klippen zu umschiffen, die sich ihnen entgegenstellen.

Auch einer abgebrühter Investor treibt sein Unwesen und zieht nicht nur den Zorn der Hofbewohner, sondern auch der Leser auf sich. Kalt und abgebrüht zieht er sein Ding durch, ohne Rücksicht auf Verluste.

Die Autorin lässt ihre warmherzige Geschichte vor der schönen Kulisse des Chiemsees spielen, der mit Wellenglitzern, Sehnsuchtsmomenten und Alpenzauber das Buch zu einem echten Wohlfühlroman werden lässt - eben wie eine liebevolle Umarmung.

Klare Leseempfehlung !

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