Verliere niemals die Hoffnung, denn jeden Tag passieren Wunder
Die LavendelfarmHope Harbor soll das neue Zuhause für den Arzt Logan West und seine Nichte Molly werden. Doch Mollys kleines Kinderherz ist voller Trauer, sind die Verluste zu groß, die sie schon jetzt verarbeiten muss. ...
Hope Harbor soll das neue Zuhause für den Arzt Logan West und seine Nichte Molly werden. Doch Mollys kleines Kinderherz ist voller Trauer, sind die Verluste zu groß, die sie schon jetzt verarbeiten muss. Logan gelingt es nicht, sich Zugang zu seiner Nichte zu verschaffen und das Kinderherz für sich zu gewinnen. Auch Nachbarin Jeanette hat ihre Gründe, warum sie sich so sehr einigelt und sich von ihren Mitmenschen zurückzieht. Der einzig herzliche Kontakt scheint über ihre Lavendelfarm und ihren Teesalon möglich zu sein. Erst als eine syrische Familie in Hope Harbor Unterstützung benötigt, regen sich in Jeanette die Lebensgeister und sie gibt ihrem Herzen einen Stoß. Kann der Ort, der für viele wirkliche in Hafen der Hoffnung ist, alte Wunden heilen ?
Irene Hannon lässt uns wieder für die Dauer des Buches ein Mitbewohner ihres wunderschönen Örtchens Hope Harbor werden und sofort fühlt man sich wieder herzlich willkommen, wird mit offenen Armen empfangen und spürt die Freundlichkeit und Warmherzigkeit der Bewohner des kleinen Städtchens.
Der Ort macht seinem Namen wirkliche alle Ehre, denn nirgendwo sonst spürt man, dass die Hoffnung und die Zuversicht in Gottes Gnaden so sehr verankert ist, wie in diesen schnuckligen Fleckchen Erde.
Logan weiß lange zeit nicht, wie er den Zugang zu seiner Nicht Molly finden kann, da er sie mit Worten nicht erreicht. Dass das kleine Kindeherz mehr braucht, als nur schöne Worte, sieht er zuerst nicht. Mir bricht es fast das Herz, Molly so leiden zu sehen, wenn sie sich nach Geborgenheit und Liebe, aber auch nach den Worten "Ich hab dich lieb" sehnt.
Auch in der syrischen Familie gibt es viel Leid zu verarbeiten. Thomas hadert mit Gott, weil er ihm das Liebste auf der Welt, seine Frau, durch einen feigen Anschlag genommen hat. Durch seine Trauer vergisst er vollkommen, dass ihm das größte Geschenk geblieben ist - seine Tochter Elisa. Auch sie sehnt sich nach Liebe und kämpft gegen Windmühlen an. Doch wird sie es schaffen, das Herz ihres Vaters wieder für sich zu gewinnen ? Mir laufen immer wieder heiße Tränen die Wangen herunter wenn sich sehe, wie verzweifelt dieses kleine Mädchen sich um die Liebe und Anerkennung ihres Vaters bemüht.
Jeanette hat beschlossen, dass sie nie wieder jemanden so nah an sich heran lässt, weil sie selbst mit Trauer und Verlust zu kämpfen hat. Ihre selbst errichteten Mauer sind hoch, weiß sie sich doch vor allem, was sie zum Einstürzen bringen könnten zu schützen.
Als Molly und ihr kleiner Hund Toby in ihr Leben treten, wankt diese Mauer beträchtlich und sie muss sich eingestehen, dass sie sich nach Liebe und Geborgenheit seht.
Irene Hannon verpackt ihre Kleinstadtgeschichten mit viel Gespür für die leisen Zwischentöne. Ihr Fokus liegt auf den Themen Trauer und Hoffnung, Vergebung und Liebe, Freundschaft und Vertrauen und sie lässt immer wieder den christlichen Glauben mit einfließen. Das Gottvertrauen der Bewohner von Hope Harbor führt den Leser durch die Seiten und macht die christlichen Werte erlebbar.
Kleine und größere Hürden gilt es zu umschiffen und mit jeder gewonnenen Erkenntnis wachsen die Figuren, sie reifen und gehen gestärkt aus der Krise.
Irene Hannon lässt mit dem 5. Band der Hope-Harbor-Reihe den Sehnsuchtsort wieder in wunderbar lebhaften und farbenfrohen Bildern erscheinen, schenkt ihren Lesern faszinierende Einblicke in das Leben des Städtchens und berührt mit ihrem einzigartigen Gespür für die leisen Zwischentöne. Diese Buchreihe ist ein echtes Geschenk an ihre Leser - absolute Leseempfehlung !