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Veröffentlicht am 25.01.2017

Seelen

Seelen
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Zum Cover:
Auf dem Cover ist ein Teil eines Gesichtes abgebildet und man kann ein Auge sehen. Das Auge hat um die Pupille einen silbernen Ring, der wunderschön schimmert. (Nur bei der Carlson Version)
Mir ...

Zum Cover:
Auf dem Cover ist ein Teil eines Gesichtes abgebildet und man kann ein Auge sehen. Das Auge hat um die Pupille einen silbernen Ring, der wunderschön schimmert. (Nur bei der Carlson Version)
Mir gefällt das Cover sehr gut, denn es ist auf das Buch bezogen. Ein von einer Seele besetzter Mensch hat nämlich genau diesen silbernen Ring um die Pupille.
Meine Meinung zum Ullstein Cover ist nur, was soll der Mist … ein Schmetterling? Nicht euer Ernst.

Zum Buch:
Am Anfang der Handlung wird man in die Welt eingeführt, die ja nun von Seelen besetzt ist und in der Welt hat sich vieles verändert (z.B. die Heilmittel und, dass man ohne Geld einkaufen gehen kann ...) Man erlebt mit wie Wanda sich in die neue Welt, die Erde, einlebt. Dabei scheint sie Probleme zu haben. Bei den ersten 100-200 Seiten hatte ich meine persönlichen Probleme mit dem Buch, es kam mir sehr zäh vor. Wie gesagt das ist meine persönliche Einstellung, kenne aber auch Personen die keine Probleme hatten.
Aber es lohnt sich weiterzulesen, denn danach wird es wahnsinnig spannend und es fällt eher schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Es hat viele unerwartete Handlungswendungen und überrascht bis zum Schluss. Dieses Buch reißt wirklich mit.

Wanda ist eine wunderbare Protagonistin. Obwohl man eigentlich eher auf Melanies Seite sein sollte, wirkt Wanda so viel liebenswürdiger, dass der Leser sie eher ins Herz schließt als Melanie. Aber die beiden passen wirklich gut zusammen. Die Zwiste zwischen den Charakteren und verschiedenen Beziehungskonstellationen von Wanda und Melanie gegenüber anderen, sind wirklich interessant. Jeder Charakter handelt aus bestimmten Gründen und keiner erschien mir persönlich zu oberflächlich. Besonders gelungen finde ich immer noch Wanda. Außerdem entwickelt sich jeder im Laufe des Buches weiter.

Meyer hat einen sehr schön beschreibenden Schreibstil, der gut zu diesem Buch passt. Aber auch die Dialoge sind schön geschrieben und die Beschreibungen werden einem nicht zu viel. Wanda ist ja auch oft in Gedanken und das gehört einfach zu diesem Buch dazu. Die Geschichte liest sich mit der Zeit immer besser und wird auch flüssiger. Ob es an Meyers Stil oder der Handlung an sich liegt, dass es anfangs nicht so toll wirkt – weswegen schon einige das Buch abgebrochen haben – kann ich nicht sagen.

Ich finde dieses Buch wundervoll. Ich habe es sehr gerne gelesen und hatte im Nachhinein immer dieses Gefühl, es gleich noch einmal zu lesen. Es ist wirklich ein gelungenes Buch. Besonders hat es meine Erwartungen bei Weitem übertroffen, da ich so etwas Kitschiges und Lächerliches wie Bis(s) erwartet habe, aber dieses Buch ist anders, besser.

Fazit:
Seelen ist ein sehr spannendes, mitreißendes Buch, das wirklich lesenswert ist, wenn man sich erst einmal durch die ersten 100-200 Seiten gefunden hat. (Einfach bis zur Wüste durchhalten). Ich kann es nur empfehlen.

Veröffentlicht am 25.01.2017

Earth Girl - Die Prüfung Earth Girl - Die Prüfung

Earth Girl: Die Prüfung
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Kurzbeschreibung:
Jarra ist ein «Earth Girl». Während sich der Rest der Menschheit aufmacht, fremde Galaxien zu entdecken, ist Jarra zu einem Leben auf dem alten Heimatplaneten verdammt: Aufgrund eines ...

Kurzbeschreibung:
Jarra ist ein «Earth Girl». Während sich der Rest der Menschheit aufmacht, fremde Galaxien zu entdecken, ist Jarra zu einem Leben auf dem alten Heimatplaneten verdammt: Aufgrund eines Gendefekts kann sie nicht teleportieren.
Sie gehört zu den Ausgestoßenen, den Wertlosen. Aber Jarra hat einen Traum: Sie will normal sein, will wie alle anderen studieren. Ihre Leidenschaft ist die Frühgeschichte – der faszinierende Zeitraum vor Erfindung der Portaltechnik. Damals lebten die Menschen in riesigen Städten wie New York, die heute nur noch Ruinen sind. Um ihren Traum wahr werden zu lassen, muss Jarra ihre Identität ver¬leugnen. Sie ist bereit, diesen Preis zu zahlen. Doch als ein schreckliches Unglück droht und nur Jarra es aufhalten kann, beginnt sie sich zu fragen, ob es wirklich so erstrebenswert ist, normal zu sein ...

Zum Buch:
Wo fängt man am besten an, bei diesem Fantastischen Buch. Es hat mich so mit gerissen, dass ich es jetzt in 2 Tagen gelesen habe. So was hatte ich schon lange nicht mehr. Für mich war Earth Girl mein erster Sience Fiction – Roman. Sience Fictionhat mich immer abschreckt wegen diese „bösartigen“ Aliens, die hier aber gar nicht auftauchen, weil es sie gar nicht gibt. :D (Auch wenn es sie irgendwo geben muss muhahahaha)
Der Schreibstiel von J. Edwards ist sehr persönlich in meinen Augen. Man hat beim Lesen das Gefühl das Jarra (unsere Hauptfigur) mit uns persönlich spricht. Was ich sehr angenehm beim Lesen empfunden habe.
Allgemein hat mich die ganze Welt die J. Edwards erschaffen hat sehr in ihren Bann gezogen. Sie wird und von Seite zu Seite klarer und man hat nicht das Gefühl zu viele oder zu wenige Infos zubekommen. Das ganze Buch ist auch sehr schön aufgegliedert von den Kapiteln, sie sind nicht allzu lang.

Fazit:
Earth Girl ist eine gelungene und gut durchdachte Geschichte die von der ersten bis zu letzten sich in seinen Bann zieht und ich kann es kaum abwarten bis der zweite Teil rauskommt.

Veröffentlicht am 25.01.2017

Liebe geht durch alle Zeiten: Rubinrot / Saphirblau / Smaragdgrün

Rubinrot - Saphirblau - Smaragdgrün
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Kurzbeschreibung:
Rubinrot:
Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages ...

Kurzbeschreibung:
Rubinrot:
Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!

Saphirblau:
Frisch verliebt in die Vergangenheit, das ist keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn, 16 Jahre alt, frisch gebackene Zeitreisende. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Welt zu retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. (Beides nicht wirklich einfach!) Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Denn sonst wird das nichts mit der Liebe zwischen allen Zeiten!

Smaragdgrün:
Gwendolyn ist am Boden zerstört. War Gideons Liebesgeständnis nur eine Farce, um ihrem großen Gegenspieler, dem düsteren Graf von Saint Germain, in die Hände zu spielen? Fast sieht es für die junge Zeitreisende so aus. Doch dann geschieht etwas Unfassbares, das Gwennys Weltbild einmal mehr auf den Kopf stellt. Für sie und Gideon beginnt eine atemberaubende Flucht in die Vergangenheit. Rauschende Ballnächte und wilde Verfolgungsjagden erwarten die Heldin wider Willen und über allem steht die Frage, ob man ein gebrochenes Herz wirklich heilen kann ...

Zum Buch:
Die Edelstein-Trilogie hat mich einfach nur vom Hocker gerissen, ich hatte schon viele Positive Rezensionen dazu gelesen. Doch irgendwie konnte ich mich nie wirklich dazu durchringen die Bücher auch zukaufen. (Sind ja auch nicht gerade günstig) Aber der kauf war das beste was ich machen konnte, ich habe mich für den Schuber entscheiden, weil er einfach günstiger war. Er ist aber genau so schön wie die drei Einzelnen Bücher. (Die Version mit dem Filmcover, finde ich unnötig und hässlich)

Ich muss zugeben das die Bücher es mir echt angetan haben, … ich konnte die Bücher einfach nicht aus der Hand legen. (Und ein kleiner Tipp, von mir am Rande: Kauft euch alle 3 Bücher mit einmal, denn wenn man eins durch hat braucht man unbedingt das nächste)
Bin sogar irgendwie traurig, das die Reihe schon zu Ende ist. Die Bücher sind unheimlich fantasievoll und vor allem witzig geschrieben. Man kann sich ab und an das laute Lachen kaum verkneifen. (Es war stellen weise im Zug sehr peinlich für mich :D) Die Charaktere sind sehr detailliert und vor allem mit Tiefgang beschrieben und sie wachsen einem sehr schnell ans Herz. Besonders ans Herz gewachsen ist mir der kleine Geist des Wasserspeierdämons Xemerius, der einfach nur furchtbar komisch ist und den man nur lieb haben kann. Man leidet, lacht und fiebert mit den Protagonisten mit und kann so kaum von den Büchern lassen, hat man sich einmal ans Lesen begeben.
Die Ideen/Handlungsstränge sind gut durchdacht und es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf.

Fazit:
Die Edelstein-Trilogie vereint Witz, Charme, die geschichtlichen Einblicke in die Vergangenheit und natürlich - das Gefühl des Verliebt seins.
Ganz klare Kaufempfehlung, hier macht ihr garantiert nichts falsch!!

Veröffentlicht am 25.01.2017

Die Alchimistin

Die Alchimistin
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Kurzbeschreibung:
Die letzten Tage des 19. Jahrhunderts. Im düsteren Schloß ihrer Ahnen, auf einem Felsriff in der Ostsee, wächst Aura Institoris inmitten eines Labyrinths endloser Gänge und Säle heran. ...

Kurzbeschreibung:
Die letzten Tage des 19. Jahrhunderts. Im düsteren Schloß ihrer Ahnen, auf einem Felsriff in der Ostsee, wächst Aura Institoris inmitten eines Labyrinths endloser Gänge und Säle heran. Als ihr Vater, der Alchimist Nestor Nepomuk Institoris, im Auftrag seines ärgsten Widersachers Lysander ermordet wird, gerät Aura unversehens zwischen die Fronten eines Konflikts, dessen Wurzeln weit zurück ins Mittelalter reichen. An der Seite ihres verhaßten Stiefbruders Christopher nimmt das junge Mädchen den Kampf gegen den alten Feind ihres Vaters auf, der in den Katakomben unter der Wiener Hofburg seine Ränke schmiedet.
Ein historischer Roman über die faszinierende Welt der Alchimie und ihre Ursprünge, der von den kargen Mooren des Nordens über das morbide Wien des "Fin de siecle" bis nach Siebenbürgen führt, und die fesselnde Geschichte einer bemerkenswerten jungen Frau, die trotz Intrigen und mysteriöser Familienvermächtnisse dem Geheimnis auf die Spur kommt.

Zum Buch:
Für mich ist „die Alchimistin“ ein Buch was, man gelesen haben muss. Wenn man einmal mit diesem Buch angefangen hat, kann man einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Man hat schon das Gefühl an das Buch angewachsen zu sein. :D Besonders gefällt mir wie Kai Meyer Historisches und Fantastisches verbindet. So bekommt man den Eindruck, dass ein Teil davon wirklich Real sein könnte. Was aber auch durch Kai Meyers, Detail- und Wortreichen Schilderung unterstützt wird, wie es eigentlich immer bei seinen Büchern ist.
Die neue Version, liest sich genauso gut wie die alte, wenn nicht sogar ein Stück besser. Ich freue mich schon sehr auf „Die Unsterbliche“, die ich so bald wie möglich anfangen werde.

Fazit:
Dieses Buch bietet spannende Unterhaltung von Anfang bis Ende. Im für Kai Meyer typischen - atemberaubenden - Schreibstil wird man durch eine fesselnde Handlung geführt! Man ist sofort drin im Geschehen. Es gibt keine langweiligen Passagen oder langatmigen Beschreibungen.

Veröffentlicht am 25.01.2017

Dylan und Gray

Dylan & Gray
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Kurzbeschreibung:
Gray ist ein cooler Typ. Er läuft nur mit seinem iPod rum und interessiert sich nicht sonderlich für das, was um ihn herum passiert. Dylan ist das pure Gegenteil: Sie sprüht vor Energie, ...

Kurzbeschreibung:
Gray ist ein cooler Typ. Er läuft nur mit seinem iPod rum und interessiert sich nicht sonderlich für das, was um ihn herum passiert. Dylan ist das pure Gegenteil: Sie sprüht vor Energie, steckt voller Ideen und will aus jedem Tag etwas Besonderes machen. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein - und doch bemerken sie einander, lernen sich kennen, freunden sich an und verlieben sich schließlich ineinander. Doch irgendwann ist der Sommer zu Ende und den beiden ist klar, dass sich ihre Wege trennen werden. Zeit zu erkennen, wie leicht es ist, sich zu verlieben - und wie viel schwerer es sein kann, sich wiederzufinden, wenn man sich einmal verloren hat.

Zum Buch:
Mein erster Gedanke war, als ich von dem Buch gehört habe, endlich mal kein Trilogie-Auftakt. Lese ja gerne Mehrteiler … aber so langsam wird es nervig, immer auf den nächsten Band zu warten. Dylan & Gray ist ein wunderschönes Buch für zwischendurch um endlich mal Abstand von diesen ganzen Trilogien zu bekommen.
Das Schöne an diesem Buch ist, dass es nicht diese typische Liebesgeschichte ist, denn es geht in meinen Augen mehr um den Verlust. Aber lasst euch davon nicht abschrecken, denn es ist kein Buch wo man nach dem Lesen in Depressionen verfällt oder stundenlang weint. Nein, es ist genau anders rum, man muss sogar richtig lachen, zumindest ging es mir so. Aber gleichzeitig überlegte ich auch, ob ich genauso schlimm bin wie Dylan. Gray dagegen hat es mir nicht wirklich angetan, er ist zwar sympathisch, aber mehr auch nicht.
Es hat einfach Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Ständig war man gespannt darauf, was sich die Verrückte wieder Neues einfallen lässt und vor allem ob und wie es für die Beiden ein Happy End geben kann, da von Anfang an klar ist: Dylan ist nur für einige Wochen in Grays Stadt, um das Haus ihrer Tante zu hüten.
"Dylan & Gray - eine Liebesgeschichte in 26 Kapiteln", deren Kapitel ganz süß alle mit "Erste/s/r.. anfangen (Erste Begegnung, erster Versuch, erste Hürden, erste Entfaltung, erster Kuss, erster Streit etc. etc.).

Fazit:
Wunderschönes, wenn auch zu kurzes, Lesevergnügen.