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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.11.2020

Beeindruckend!

Teatime mit Lilibet
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Dieses Geschichte hat es in sich. Die Gouvernante der heutigen Königin Elisabeth II. erzählt ihre Lebensgeschichte. Und die ist ziemlich faszinierend, auch und vielleicht sogar besonders für ...

Dieses Geschichte hat es in sich. Die Gouvernante der heutigen Königin Elisabeth II. erzählt ihre Lebensgeschichte. Und die ist ziemlich faszinierend, auch und vielleicht sogar besonders für Leser, die sonst mit den royalen Königshäusern nicht so sonderlich viel am Hut haben.
Der Schreibstil schlägt den Leser in seinen Bann. Auch wenn natürlich nicht alles tatsächlich geschichtlich abgesichert ist, so erfährt man doch ziemlich viel Neues und sehr interessantes aus der beschriebenen Zeit. Auch die inneren Zwänge der königlichen Familie und die verzweifelten Versuche der Lehrerin, als Vermittlerin zwischen den Welten aufzutreten, sind sehr interessant, nachvollziehbar und beeindruckend. Zum Ende hin flacht die Geschichte meines Erachtens etwas ab. Die Emotionen, die nun immer und immer wieder betont werden, sind nachvollziehbar, aber auch schon sehr lange absehbar. Nichtsdestotrotz geht es hier ja um ein tatsächlich gelebtes Menschenschicksal. Insgesamt ein interessantes, beeindruckendes und lesenwertes Buch.

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Veröffentlicht am 19.09.2020

Ein schwieriges Thema gut verpackt!

Sam Wu – Hat KEINE Angst vor Geistern
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Ehrlicherweise muss ich zugeben, das mich das Lesen dieses Buches ziemlich angestrengt hat, denn der Stil inklusive der Gestaltung war für mich ziemlich gewöhnungsbedürftig. Aber mein Neffe war ...

Ehrlicherweise muss ich zugeben, das mich das Lesen dieses Buches ziemlich angestrengt hat, denn der Stil inklusive der Gestaltung war für mich ziemlich gewöhnungsbedürftig. Aber mein Neffe war total hingerissen genau davon.
Das hier die Themen Freundschaft, Mobbing, Ängste, Fehlverhalten, Familie, Sozialdynamik und so viel mehr so fantastisch verpackt worden sind, wiegt alles andere auf.
Aus sehr eindrucksvolle Art und Weise - inklusive Pfeilen, Fettdruck und ziemlich verrückten Illustrationen wird die Geschichte des chinesisch-stämmigen Sam Wu erzählt, der gegen seine Ängste und für seine Überzeugungen und Ideen kämpft. Das Buch ist vom ersten Moment packend - egal, auf welche Seite man sich selbst stellt.
Dieses Buch ist ein tolles Geschenk - auch für die sogenannten Nichtleser, denn hier wird jedes Kind zum Leser! Wunderbar!

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Veröffentlicht am 23.08.2020

(Vor)Lesenwert!

Super reich
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Der Leser begleitet den zehnjährigen, schrecklich dünnen und armen, immer hungrigen Rupert ein Stück durch eine fantastische Geschichte. In einer Familie, wo man die eigenen Geschwister nicht ...

Der Leser begleitet den zehnjährigen, schrecklich dünnen und armen, immer hungrigen Rupert ein Stück durch eine fantastische Geschichte. In einer Familie, wo man die eigenen Geschwister nicht kennt, unter dem Bett schläft, keinen Mantel und keine Stiefel besitzt, sich auf die Schule freut, weil es dort warm ist... so lernen wir Rupert kennen. Er hungert sich durch sein Leben und will viel lernen, um später seiner Familie ein besseres Leben ermöglichen zu können. Aufgrund eines Ohnmachtsanfalls landet er ausgerechnet Weihnachten bei einer superreichen Familie... Nachdem er so viele Geschenke erspielt hat, dass er sein Glück kaum fassen kann, verliert er - aufgrund der Spielregeln - alles. Niemand von diesen Superreichen greift zu naheliegenden Hilfsmaßnahmen (Mantel, Stiefel, Essen) - man schickt ihn wieder fort. Bei dem einen und anderen Familienmitglied regt sich dann aber doch so etwas wie ein Gewissen und sie beteiligen Rupert - auch zu ihren eigenen Zwecken - ein Stück weit an ihrem Leben. Und da wird es dann seeehr fantastisch... Der Schluss der Geschichte kam für mich ziemlich plötzlich und überraschend. Welche Lehren der geneigte Leser aus der Geschichte ziehen mag, bleibt wohl jedem selbst überlassen... Alles in allem ein gutes Buch!

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Veröffentlicht am 09.08.2020

Lügen sind Bumerange!

Die Dienstagsfrauen
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Aus einem gemeinsamen Sprachkurs entwickelte sich eine Frauenfreundschaft von sehr unterschiedlichen Frauen. Die hält nun schon seit 15 Jahren, unter anderem auch, weil die gemeinsame Zeit ausgleicht, ...

Aus einem gemeinsamen Sprachkurs entwickelte sich eine Frauenfreundschaft von sehr unterschiedlichen Frauen. Die hält nun schon seit 15 Jahren, unter anderem auch, weil die gemeinsame Zeit ausgleicht, was persönliche Entwicklung längst zerstört hätte. Die 5 Frauen begeben sich auf eine gemeinsame Pilgerreise und jede von ihnen findet auf dem Jakobsweg zurück zu sich selbst. Das geht natürlich nicht schmerzlos und so kommt es zu manch unerwarteten Wendungen in der Geschichte. Die Freundschaft der Frauen wird auf eine sehr harte Probe gestellt.
Schonungslos offen und ehrlich aber sehr liebevoll beleuchtet die Autorin das Phänomen des Pilgerns und verdeutlicht, mit welchen Widrigkeiten der Pilger kämpfen muss, physisch und psychisch.

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Veröffentlicht am 07.08.2020

Untypischer Frauenroman

Alles wegen Werner
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Da erwartet die Leserin aufgrund des Covers und des Klappentextes ein mehr oder weniger seichtes Frauen-Geschichtchen und bekommt.... eine irgendwie klischeebeladene aber doch auch untypische ...

Da erwartet die Leserin aufgrund des Covers und des Klappentextes ein mehr oder weniger seichtes Frauen-Geschichtchen und bekommt.... eine irgendwie klischeebeladene aber doch auch untypische Geschichte über eine Wandlung...
Natürlich werden hier jede Menge Vorurteile bedient - so ganz aus der Luft gegriffen ist diese Story wohl aber nicht - siehe Nachwort -und das merkt man auch. Sicherlich ist hier einiges überzeichnet, völlig unvermittelt gibt es außer einigen Belanglosigkeiten auch ein paar wahre Lebensweisheiten....
Mir hat dieses Buch nach anfänglicher kurzer Irritation ziemlich viel Spaß gemacht. Niemand erwartet hier hohe Literatur und die bekommt man auch nicht, sondern eine Menge Realismus und ein bisschen Hoffnung! Kann man auch mal wieder lesen, vielleicht im Urlaub, mit einem Glas Wein unter einem Olivenbaum....

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