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Veröffentlicht am 18.09.2020

Spannender alter Fall, der noch nicht zuende erzählt war...

Der Schattenmörder
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Zum Buch: Wo ist Charlie Crabtree? Das ist die zentrale Frage dieses Buches… Paul kommt nach 25 Jahren wieder zurück in seine alte Heimatstadt, weil seine Mutter im Sterben liegt. Diese behauptet, Charlie ...

Zum Buch: Wo ist Charlie Crabtree? Das ist die zentrale Frage dieses Buches… Paul kommt nach 25 Jahren wieder zurück in seine alte Heimatstadt, weil seine Mutter im Sterben liegt. Diese behauptet, Charlie sei in ihrem Haus gewesen. Er wird vermisst, seit er vor 25 Jahren einen Mord beging. Paul findet auch Hinweise auf Charlie auf dem Dachboden des Hauses. Aber es passieren noch mehrere seltsame Dinge. Paul kann nicht mehr anders und begibt sich endlich auf Spurensuche nach der Wahrheit…

Meine Meinung: Das Buch beginnt gleich mega-spannend mit einem scheinbaren Ritual-Mord an einem Jugendlichen. Detective Amanda Beck, vielen schon bekannt aus dem Vorgänger-Buch „Der Kinderflüsterer“, sieht Parallelen zu einem anderen, viel älteren Fall und fängt an zu ermitteln. In einem anderen Handlungsstrang wird die Vergangenheit von Paul mit seinen Freunden geschildert. Diese hatten ein merkwürdiges Hobby: das luzide Träumen, wenn man einen Traum also quasi aktiv mitgestalten kann. Irgendwann wird Paul die Sache zu heikel, als er erkennt, dass Charlie als der Anführer der Jungs einen ganz bestimmten Zweck damit verfolgt. Paul konzentriert sich stattdessen auf seine erste große Liebe, Jenny. Leider tritt dann der schlimmste Fall ein und jemand kommt zu Tode. So wie er vor 25 Jahren vor den Ereignissen geflohen ist, so holen sie ihn in der Gegenwart wieder ein!
Der Schreibstil hat mir hier richtig gut gefallen, gerade die beiden Handlungsstränge in der Vergangenheit und Gegenwart fand ich sehr spannend! Ein wenig schade fand ich, dass der Charakter der Amanda Beck ein wenig blass bleibt. Ansonsten sind die Charaktere sehr tiefgründig beschrieben und man kann sich sofort in die Geschichte hineinversetzen!

Zum Ende hin wird es zwar durch noch mehr Personen ein wenig wirr, aber man kann den Knoten auf jeden Fall lösen… Ein gewisser Grusel-Faktor ist auf jeden Fall auch mit dabei! Aber mehr möchte ich hier an dieser Stelle nicht verraten! Lest es selbst, ihr werdet sicherlich nicht enttäuscht!

Mein Fazit: Ich habe dieses Buch total verschlungen! Wenn man einmal in die Ereignisse von damals eintaucht, möchte man gar nicht mehr aufhören zu lesen! Ich vergebe hier gerne vier Sterne und eine Leseempfehlung für diejenigen, die auch gerne mal eine Gänsehaut beim Lesen bekommen!

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Veröffentlicht am 27.08.2020

Wer oder was streift hier durch die Wälder?

Macimanito
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Zum Buch: Der junge Kameramann mit indianischen Wurzeln Jim schließt sich dem Fernsehteam von „Monster Hunters“ an, um seinen Vater zu finden. Dafür schlägt er sich auch mit den Rednecks Matthew und Sherman ...

Zum Buch: Der junge Kameramann mit indianischen Wurzeln Jim schließt sich dem Fernsehteam von „Monster Hunters“ an, um seinen Vater zu finden. Dafür schlägt er sich auch mit den Rednecks Matthew und Sherman Shutter herum, die auf alles ballern, was sich bewegt. Zu Frank, dem Fährtenleser und Amal, der sich in komische Kostüme wirft und sich „jagen lässt“, hat Jim einen ganz guten Draht. Zusammen ziehen sie also so durch die Wälder von Minnesota, als plötzlich grausam zugerichtete Tierkadaver und schließlich auch menschliche Überreste von ihnen gefunden werden. Wer ist für diese Massaker verantwortlich? Als sie auf die beiden Überlebenden einer Campinggruppe stoßen, sieht Jim Handyfotos und hat eine fürchterliche Ahnung…

Meine Meinung: Am Anfang der Story hatte ich etwas Schwierigkeiten, mich mit den Personen des Fernsehteams anzufreunden, aber das hat sich nach einigen Seiten gelegt. Besonders die beiden Shutter-Brüder sind gut dargestellt, man hat sie förmlich vor dem inneren Auge! Sehr „sympathische“ Jungs, die schon durchgedreht wären, wäre nicht Grandpa Shutter auch mit von der Partie!

Mit Auffinden der ersten Kadaver, welche bei weitem nicht die letzten waren, fängt die Spannung dann an. Man ahnt ja, dass es sich hierbei nicht um von Bären gerissene Körper handelt und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Denn das Team wird nach und nach dezimiert…

Der Schreibstil ist sehr flüssig mit einer Portion Humor dabei, so grausam die Story auch ist! Hier fließen auch gut recherchierte indianische Einflüsse mit ein, das hat mir gut gefallen.
Die Szenen sind schon sehr blutig und gewiss nicht für jeden Geschmack… mir hat das Buch sehr gut gefallen!

Mein Fazit: Auf jeden Fall ein lesenswerter Ausflug in die Wälder von Minnesota! Von mir gibt es eine klare Empfehlung für alle, denen leicht zerfetzte Kadaver nicht auf den Magen schlagen…

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Veröffentlicht am 15.08.2020

Wenn die Erinnerungen fehlen...

Lonas Geheimnis
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Zum Buch: Die Anwältin für Strafrecht Lona Loos hat eine schwere Zeit hinter sich. Ihr irischer Ehemann Ciaran ist im letzten Jahr plötzlich an einem Hirntumor erkrankt und gestorben. Für Lona gab es nach ...

Zum Buch: Die Anwältin für Strafrecht Lona Loos hat eine schwere Zeit hinter sich. Ihr irischer Ehemann Ciaran ist im letzten Jahr plötzlich an einem Hirntumor erkrankt und gestorben. Für Lona gab es nach der ersten Trauerphase nur die Option, Irland den Rücken zu kehren und wieder nach Berlin zu ziehen. Es klappt auch alles gut, sie kommt in einer Kanzlei unter und stürzt sich in die Arbeit. Doch plötzlich bekommt sie komische Nachrichten auf ihr Kühlschrank-Display. Und ihre Katze ist plötzlich spurlos verschwunden… Hat es etwas mit einem ehemaligen Mandant zu tun, der ihr sehr zugetan ist? Lona fängt an, an sich zu zweifeln. Und dann passiert etwas ganz Schreckliches…

Meine Meinung: Dieses war der erste Roman, den ich von Ariana Lambert gelesen habe und er hat mir sehr gut gefallen! Die Kapitel sind nicht zu lang und lesen sich flüssig. Lona hat ein Geheimnis, welches der Titel ja schon verrät. Der Leser wird Stück für Stück darauf vorbereitet und ist am Ende doch überrascht, in welchem Ausmaß! Ich habe zwar schon geahnt, in welche Richtung es ungefähr geht, aber es kam dann alles doch noch anders. Leider kann ich vom Inhalt nicht mehr verraten, sonst würde ich spoilern und ich möchte euch ja nicht die Freude am Buch nehmen!

Das Buch kommt mit einer Handvoll Charaktere aus, die aber gut dargestellt sind. Lona erscheint manchmal etwas kaltherzig, aber ich glaube, das ist ihrer Tätigkeit als Anwältin geschuldet. Sie ist wohl mehr der „Vernunft-Mensch“. Es lohnt sich auf jeden Fall, Lona kennenzulernen!

Mein Fazit: Ein in sich abgeschlossener Thriller, der auf jeden Fall spannend geschrieben ist! Empfehle ich gerne weiter!

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Veröffentlicht am 10.08.2020

Starker Thriller über Schuld und Vergeben...

Marta schläft
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Zum Buch: Nadja Kulka ist eine verurteilte Mörderin. Angeblich hat sie als 15-jährige ihre Mutter erschlagen. Nun versucht sie, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Das klappt aber nicht wirklich, sie ...

Zum Buch: Nadja Kulka ist eine verurteilte Mörderin. Angeblich hat sie als 15-jährige ihre Mutter erschlagen. Nun versucht sie, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Das klappt aber nicht wirklich, sie wird von Panikattacken geplagt. Denn die Geschichte damals mit ihrer Mutter lässt sie nicht los. Gerade weil sie einen kleinen Bruder hat, den sie beschützen wollte. Als dann ein Mord geschieht, sieht man in Nadja die perfekte Täterin. Schlimm ist nur, dass es sich bei den eigentlichen Tätern um ihren Chef und seine Ehefrau handelt… Kann Nadja dieses Spiel für sich gewinnen?

Meine Meinung: Romy Hausmann hat ihren ganz eigenen Stil, den ich persönlich toll finde. Für viele mag das Buch etwas verwirrend sein, weil sich hier mehrere Handlungsstränge überschneiden. Und natürlich fragt man sich zwischendurch, wie das alles
zusammenhängt. Aber die Auflösung kommt ja!

Ich fand besonders die Briefe von Nadja an ihren Bruder, die sie nie abgeschickt hat, sehr berührend. In diesen Briefen versucht sie, ihr Handeln zu erklären und scheitert an sich selbst. Hier erkennt man, welche Qualen in ihrem Inneren toben und sie eigentlich gar nicht weiß, wie sie weiterleben soll.

Dass nun ausgerechnet ihr Chef, der Staranwalt Gero van Hoven und seine Frau eine Leiche verschwinden lassen müssen, wird Nadja fast zum Verhängnis… Sie spielt deren Spiel mit, wobei man nie weiß, wer ehrlich spielt. Und gerade das hat für mich die Spannung in diesem Buch ausgemacht! Bis zum Schluss weiß der Leser nicht, was eigentlich genau passiert ist und wie es endet…

Mein Fazit: Zwar fand ich den Debütroman „Liebeskind“ noch etwas besser, aber „Marta schläft“ hat mich auch absolut gefesselt. Das ist Spannung mit sehr großen Emotionen verknüpft und das ist für mich große Erzählkunst! Ich freue mich auf weitere Romane von Romy Hausmann!

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Veröffentlicht am 07.08.2020

Starke Frauen auf Rachefeldzug...

Wings of Silver. Die Rache einer Frau ist schön und brutal (Golden Cage 2)
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Zum Buch: Die erfolgreiche Unternehmerin Faye Adelheim hat alles, was Frau sich erträumt: ein tolles Unternehmen im Kosmetikbereich, enge Vertraute und eine neue Liebe. Ihr Ex-Mann sitzt im Gefängnis und ...

Zum Buch: Die erfolgreiche Unternehmerin Faye Adelheim hat alles, was Frau sich erträumt: ein tolles Unternehmen im Kosmetikbereich, enge Vertraute und eine neue Liebe. Ihr Ex-Mann sitzt im Gefängnis und kann ihr nichts mehr anhaben. Doch plötzlich verkaufen Fayes Aktienteilhaberinnen ihre Anteile an einen Unbekannten, die Firma droht ihr wegzubrechen. Außerdem konnte ihr Ex-Mann Jack aus dem Gefängnis fliehen… Wer hat es da auf Faye abgesehen? Faye muss sich die Kontrolle über ihr Leben wieder zurückholen und dafür ist ihr jedes Mittel recht…

Meine Meinung: „Wings of Silver“ ist die Fortsetzung des Erstlingsromans „Golden Cage“. Eines vorweg: man kann den Teil unabhängig vom ersten Teil lesen, aber ich würde das nicht empfehlen. Erstens ist „Golden Cage“ ein sehr empfehlenswertes Buch und zweitens gehen einem so doch viele Informationen durch die Lappen, die im ersten Band beschrieben werden. So finde ich, kann man Fayes Leidensweg in ihrer Ehe nicht wirklich nachvollziehen und kann ihre Beweggründe für vieles auch nicht gut verstehen. Denn Faye ist eine starke Frau und rächt sich, das kommt dann vielleicht etwas übertrieben vor. Aber wenn man ihren Höllenritt, der sich Ehe nannte, kennt, versteht man das, gerade als Frau, sehr gut!

In diesem Buch wird auch Fayes Kindheit und Jugendzeit beleuchtet, das fand ich sehr aufschlussreich. Aber am Ende wirkt es alles ein wenig zu dick aufgetragen. Insgesamt fand ich diesen Teil etwas schwächer als den ersten. Trotzdem konnte die Autorin mich wieder mitnehmen, auf Fayes Rachefeldzug, für den sie sich noch zusätzliche weibliche Hilfe holt. Zusammen sind die Frauen halt unschlagbar.

Das große Finale kommt zwar, aber gerade der letzte Absatz lässt eigentlich noch Raum für einen dritten Teil. Denn Faye hat einen großen Schatz, den sie behüten muss!

Mein Fazit: Nicht ganz so stark wie der erste Teil, dennoch konnte mich auch dieses Buch überzeugen! Ich meine, wer liest nicht gerne von starken Frauen?

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