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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.08.2020

Lustiges für zwischendurch

Unser Mathelehrer unterrichtet von draußen - damit er dabei rauchen kann!
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Dieses Buch ist für diejenigen Leser*innen, die abschalten und nicht groß nachdenken wollen. Ein locker, leichtes und vor allem lustiges Buch, das einen in die Vergangenheit einlädt und in Erinnerungen ...

Dieses Buch ist für diejenigen Leser*innen, die abschalten und nicht groß nachdenken wollen. Ein locker, leichtes und vor allem lustiges Buch, das einen in die Vergangenheit einlädt und in Erinnerungen über die eigene Schulzeit sinnieren lässt.

Für mich war es besser das Buch nicht im Ganzen zu lesen, sondern in mehreren Teilen, sodass es nicht repititiv wird und man nicht gegen den Witz des Buches "abstumpft". Außerdem kann ich es auch empfehlen etwas darauf vorzulesen, wenn man mit Freunden oder Familie zusammen ist. So kann man gemeinsam über die Geschichten lachen und über eigene Erfahrungen sprechen.

Außerdem haben mir die kleinen Karikaturen gefallen, die sich ab und an zwischen den Seiten versteckt haben.

Veröffentlicht am 16.08.2020

Spannender Twist am Ende

Schwestern im Tod
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"Schwestern im Tod" war der erste Band der Pyrenäen-Thriller mit Kommissar Martin Servaz, den ich aus der Reihe und generell von Bernard Minier gelesen habe. Meiner Meinung nach kann man die Bücher auch ...

"Schwestern im Tod" war der erste Band der Pyrenäen-Thriller mit Kommissar Martin Servaz, den ich aus der Reihe und generell von Bernard Minier gelesen habe. Meiner Meinung nach kann man die Bücher auch getrennt voneinander lesen, denn bis eben wusste ich gar nicht, dass es eine Buchreihe über Servaz gibt. Man hat keine Wissenslücken oder so.

Das erste Kapitel war super spannend, danach brauchte ich einige Zeit um mich in die zweite Zeitebene und die dazugehörigen Geschehnisse hineinzufinden. Als ich in der Geschichte drinnen war, hat sie mir gut gefallen. Der Mittelteil ist etwas langgezogen bzw. nicht sehr spannend, jedoch änderte sich dies zum Ende hin und man erkennt, dass die Längen im Mittelteil für die Aufklärung der Morde wichtig waren. Sie haben beispielsweise die Hintergründe aufgegriffen.

Die Dialoge zwischen den Figuren fand ich super. Sie waren sehr lebhaft. Aber auch die Monologe waren gut dargestellt. Man konnte Servaz' Gedankengänge gut nachvollziehen und verstehen, was in seinem Kopf vorgeht.

Alles in allem ein super Psychothriller, der sehr lesenswert ist!

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Veröffentlicht am 14.08.2020

Schön für zwischendurch

Repeat This Love
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"Repeat this Love" ist eine schöne Geschichte für zwischendurch. Die Idee, dass Clementine ihr Gedächtnis verloren hat, finde ich interessant. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie das wohl sein muss, ...

"Repeat this Love" ist eine schöne Geschichte für zwischendurch. Die Idee, dass Clementine ihr Gedächtnis verloren hat, finde ich interessant. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie das wohl sein muss, wer ihr das angetan hat und warum.

Die Beziehung zu ihrer Schwester fand ich seltsam. Ja, das wird mehr oder weniger aufgeklärt, aber nachdem sie nicht mehr bei ihr wohnt scheint sie wie aus Clementines Leben verschwunden. Das finde ich noch seltsamer.

Dass Clementine und Ed wieder zueinander gefunden haben war schön. :) Jedoch scheint sie vorher eine sehr anstrengende Person gewesen zu sein, wohingegen er in jeder Hinsicht einfach nur perfekt ist. Achja, diese Klischees :D

Zum Ende hin wurde es nochmal richtig spannend und meine Fragen wurden beantwortet!

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Veröffentlicht am 12.08.2020

Interaktives (Vor-)Lesevergnügen

Mein Puste-Licht-Buch: Wenn im Dunkeln Sterne funkeln
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Dieses Buch ist rundum gelungen. Die Idee, dass man die Sterne anpusten muss, damit sie leuchten und die Tierkinder einschlafen können, ist einmalig für ein Buch und sehr nah an der direkten Lebenswelt ...

Dieses Buch ist rundum gelungen. Die Idee, dass man die Sterne anpusten muss, damit sie leuchten und die Tierkinder einschlafen können, ist einmalig für ein Buch und sehr nah an der direkten Lebenswelt der Kinder, denn viele Kinder benötigen ein Nachtlicht. So können auch schon die Kleinsten interaktiv am Vorlesen teilhaben.

Die Illustrationen sind total niedlich und sehr detailreich gestaltet. Man kann also auch außerhalb des Schrifttextes mit dem Kind über die Bilder reden und zum Beispiel Suchspiele anregen.

Einen negativen Punkt hat das Buch meiner Meinung nach doch. Es ist viel schnell zu Ende. Zwei bis drei weitere Seiten hätte ich gut gefunden, sodass der (Vor-) Lesespaß noch länger erhalten bleibt.

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Veröffentlicht am 30.07.2020

Anders als gedacht, aber trotzdem gut

American Spy
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Das Cover finde ich sehr ansprechend. Allein schon die Farbe zieht die Blicke gleich auf sich, aber auch die Schriftart des Titels und die Abbildung der Frau mit der amerikanischen Flagge als Kleid finde ...

Das Cover finde ich sehr ansprechend. Allein schon die Farbe zieht die Blicke gleich auf sich, aber auch die Schriftart des Titels und die Abbildung der Frau mit der amerikanischen Flagge als Kleid finde ich sehr gelungen.

Der Einstieg in die Geschichte war sehr mitreißend und spannend. Die Erzählung wirkte, als würde man einen Film schauen, oder dabei sein, so lebhaft war sie geschrieben. Jedoch würde ich auch behaupten, dass dies der Höhepunkt der Spannung war. Spannender, im Sinne eines Thrillers, wurde das Buch nicht mehr. Trotzdem wurden weiterhin viele interessante und durchaus auch spannende Themen wie z.B. Rassismus, Sexismus oder Politik im Allgemeinen angesprochen. Denn sich als Frau in einer Männerdomäne, also dem FBI, durchzuschlagen ist schon eine Hausnummer, aber als schwarze Frau in den 80er Jahren...das ist quasi undenkbar. Ja, das ist eine fiktive Geschichte, aber wenn man sich mal überlegt, dass sich seit der 80er Jahre nicht wirklich viel verändert hat hinsichtlich der Themen Rassismus und Sexismus, kann man eigentlich nur bitter lachen. Das ist echt traurig. Trotz alles Hindernisse, gibt Marie nicht auf und tut ihr Bestes, sich zu beweisen.

Ich verstehe, dass Maries Vergangenheit ein wichtiger Bestandteil des Buches sind, jedoch waren mir diese etwas zu zahlreich und ausschweifend. Hier hätte ich mir, ganz nach dem Motto, gewünscht: Weniger ist mehr.

Ich würde behaupten, dass ich mir anhand des Titels und Klappentextes etwas anderes vorgestellt hatte, jedoch fand ich auch das, was mir "American Spy" geboten hat durchaus leseswert.

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