„Nur noch ein bisschen Glück“ hat mich im Großen und Ganzen begeistert. Das Buch erzählt von einer Liebes- und Familiengeschichte zweier Figuren, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten.
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„Nur noch ein bisschen Glück“ hat mich im Großen und Ganzen begeistert. Das Buch erzählt von einer Liebes- und Familiengeschichte zweier Figuren, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten.
Die Figuren waren einer der Aspekte, die mir an dem Buch am besten gefallen haben. Alle, Haupt- wie Nebenfiguren, sind authentisch und dadurch auf ihre eigenen Arten und Weisen sympathisch. Zu Beginn habe ich das noch nicht von Stella gedacht, jedoch lernt man sie im Fortlauf der Geschichte besser kennen und erkennt, dass sie nur eine Rolle gespielt hat, um den Erwartungen ihres damaligen Freundes zu entsprechen. Dass Thor diese Makel, die Stella durch ihren vorigen Freund auferlegt bekommen hat, als ihre Stärken und Schönheitsmerkmale sieht, finde ich super. Generell erhält man von Stella sowie Thor den Eindruck, als seien sie äußerlich wie innerlich alles andere als perfekt, was sie aber wiederum so real wirken lässt. Man merkt auch, dass die beiden erwachsene Menschen sind, die auf eine ebenso erwachsene Art und Weise mit ihren Problemen umgehen und diese lösen (außer vielleicht Stellas gewalttätiger Ausrutscher :D)
Ein weiterer Aspekt, der mir viel Lesespaß bereitet hat, ist der humorvolle Umgang zwischen den Figuren. Dies sorgte bei mir immer wieder für Lacher zwischendurch.
Einen Minuspunkt gibt es jedoch. Die intimen Szenen zwischen Stella und Thor häufen sich ab der zweiten Hälfte des Buches so sehr, dass ich sie als „störend“ empfunden habe. Ja, die beiden können die Finger nicht voneinander lassen, das verstehe ich und generell spürt man die Chemie zwischen den beiden extrem, was mir gut gefällt, aber nach dem tausendsten Mal Sex, war es sehr repetitiv.
Trotz allem ist „Nur noch ein bisschen Glück“ ein super lustiger, mitreißender und schöner Liebesroman, der auf jeden Fall Sommerstimmung verbreitet!
“Night of Crowns” hat sehr spannend und geheimnisvoll angefangen. Die Ereignisse auf der Party waren ein guter Einstieg um die Leserinnen auf die weitere Geschichte neugierig zu machen. Danach flachte ...
“Night of Crowns” hat sehr spannend und geheimnisvoll angefangen. Die Ereignisse auf der Party waren ein guter Einstieg um die Leserinnen auf die weitere Geschichte neugierig zu machen. Danach flachte die Spannung meiner Meinung nach etwas ab, denn die Schilderungen von Alice‘ Halluzinationen erstreckten sich über einen zu langen Zeitraum. Generell hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte VOR dem Beginn des Schachspiels mindestens genauso lang erzählt wurde, wie die Geschichte AB Beginn des Schachspiels. Das letzte Drittel des Buches hingegen war wieder sehr spannend und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Die Autorin hat es gut geschafft die Sympathien und Antipathien der Leserinnen zu lenken. Die Verwirrung, wer gut und wer böse ist, konnten die Leser*innen also genauso gut nachvollziehen, wie es bei Alice der Fall war.
Für mich war der Einblick in verschiedene Perspektiven, also das Eintauchen in unterschiedliche Teile der Geschichte einer der spannendsten und interessantesten Aspekte des Thrillers.
Ein weiterer Aspekt, ...
Für mich war der Einblick in verschiedene Perspektiven, also das Eintauchen in unterschiedliche Teile der Geschichte einer der spannendsten und interessantesten Aspekte des Thrillers.
Ein weiterer Aspekt, der mir gut gefallen hat und als Herzstück des Thrillers bezeichnet werden könnte, ist die Ermittlerin Targa Hendricks. Man könnte sie als außergewöhnlichen aber auch ungewöhnlichen Menschen bezeichnen. Sie ist nicht der/die klassische Ermittler/in, wie man ihn/sie sonst so aus Thriller kennt. Sie ist anders, aber gerade das hat sie für mich interessant gemacht. Man bekommt sozusagen andere Einblicke in den Ablauf einer Ermittlung, denn ihre Ansichten und Techniken erscheinen manchen auf den ersten Blick nicht logisch. Und doch ist sie auf ihre Art erfolgreich.
Eigentlich entspricht "Sylt oder solo" so gar nicht meinem "Beuteschema" bei Büchern, aber ich muss sagen, dass ich eines Besseren belehrt wurde.
"Sylt oder solo" ist eine sehr leichte Kost für Zwischendurch, ...
Eigentlich entspricht "Sylt oder solo" so gar nicht meinem "Beuteschema" bei Büchern, aber ich muss sagen, dass ich eines Besseren belehrt wurde.
"Sylt oder solo" ist eine sehr leichte Kost für Zwischendurch, wenn man auf der Suche nach etwas Lustigem ist, denn an vielen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.
Zu den Figuren kann ich im Großen und Ganzen auch nur Positives sagen. Sie sind sehr natürlich und authentisch und nicht gänzlich als perfekte und wunderschöne Menschen dargestellt, wie es in manchen Büchern leider so ist. Sie haben ihre Ecken, Kanten und Fehler, so wie im echten Leben halt. Die einzige Figur die mich etwas genervt hat und die ich sehr unsympathisch fand, ist Jan, einer der Schlüsselfiguren.
Dass ich den ersten Teil der Reihe nicht gelesen habe, hat mich während des Lesens nicht beeinträchtig.
Leser, die auf der Suche nach lustigen Lesestunden mit anschließendem Hapy End sind, wird "Sylt oder solo" sicherlich gefallen.