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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.08.2020

Ein sehr schönes Wohlfühlbuch

Trust me
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Der dritte Teil der Trust-Reihe von Sara Pepe, lang erwartet, ist nun da.

Mit einem Zeitsprung von 5 Jahren geht es weiter. Man erfährt, wie es im Leben von Sam und Melinda weiter gegangen ist. Einiges ...

Der dritte Teil der Trust-Reihe von Sara Pepe, lang erwartet, ist nun da.

Mit einem Zeitsprung von 5 Jahren geht es weiter. Man erfährt, wie es im Leben von Sam und Melinda weiter gegangen ist. Einiges ist inzwischen geschehen. Sie sind erwachsen geworden und haben sich weiterentwickelt, jedoch nichts von ihrer Sympathie verloren.
Jederzeit kann man sich in die Situationen der beiden Protagonisten hineinversetzen und nimmt am Gefühlschaos und den Wendungen in der Handlung teil, fiebert mit ihnen mit.
Wie immer ist der Schreibstil locker und flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Man kann das Buch nicht aus der Hand legen.
In kurzen Geschichten ist die Geschichte sehr gut erzählt, voller Emotionen und Gefühlen.
Das Cover des Buches ist wieder sehr schön und harmonisch und passt zur TRUST- Reihe.
Von mir gibt es eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 21.12.2021

Rebeccas Suche nach der Wahrheit

Die andere Wahrheit
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Ganz plötzlich verschwindet Rebeccas Vater und sie findet ihre Mutter tot auf. Mord oder Selbstmord? Bei der Suche nach der Wahrheit gerät Rebecca in ein gefährliches Netz der Intrigen und Lügen.
Tara ...

Ganz plötzlich verschwindet Rebeccas Vater und sie findet ihre Mutter tot auf. Mord oder Selbstmord? Bei der Suche nach der Wahrheit gerät Rebecca in ein gefährliches Netz der Intrigen und Lügen.
Tara Winter hat einen Thriller geschrieben, der nicht vorausschaubar ist. Er ist spannend und ich wusste nie, was als nächstes erfolgt. Einige Dinge erschienen mir nicht unbedingt logisch und die Zufälle konnte ich teilweise nicht so richtig nachvollziehen. Trotzdem hat mir dieses Buch gefallen und ich gebe sehr gerne eine Leseempfehlung 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Viel Gefühl, aber wenig Prada

Prada – Sie träumte von Mode und fand die Liebe
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Schon nach den ersten Kapiteln war spürbar, dass hier weniger die Geschichte eines bekannten Modehauses im Mittelpunkt steht, sondern vor allem eine sehr romantisch angelegte Liebesgeschichte. Die junge ...

Schon nach den ersten Kapiteln war spürbar, dass hier weniger die Geschichte eines bekannten Modehauses im Mittelpunkt steht, sondern vor allem eine sehr romantisch angelegte Liebesgeschichte. Die junge Sofia verlässt ihr Dorf, arbeitet bei den Brüdern Prada in Mailand und träumt davon, eigene Entwürfe zu schaffen. Gerade dieser Einstieg machte zunächst neugierig, weil die Verbindung aus Mode, Italien und einer Frau mit großen Plänen viel Atmosphäre versprach. Auch das Cover und die Inhaltsangabe weckten Erwartungen an einen Roman, der stärker in die Welt von Prada eintaucht.
Leider konnte die Geschichte dieses Gefühl nur selten halten. Vieles wirkte recht oberflächlich und oft auch unnötig dramatisch. Die Liebesgeschichte zwischen Sofia und Mario nahm schnell sehr viel Raum ein, während die Entwicklung des Geschäfts eher im Hintergrund blieb. Dadurch entstand stellenweise das Gefühl, dass der Name Prada vor allem als Kulisse genutzt wird. Wer hofft, mehr über die Entstehung der Marke oder das damalige Italien zu erfahren, dürfte vermutlich etwas enttäuscht sein.
Auch die Figuren blieben eher blass. Sofia hatte zwar sympathische Momente, wirkte aber oft zu idealisiert. Mario wiederum blieb schwer greifbar und manche Entscheidungen erschienen wenig glaubwürdig. Einige Dialoge klangen zudem überraschend zeitgemäß und dem heutigen Sprachgebrauch angepasst, wodurch die Zeit um 1913 nicht immer lebendig wirkte. Gerade bei einem historischen Liebesroman fällt so etwas schnell auf.
Dabei liest sich das Buch durchaus flüssig und leicht. Die Seiten vergehen schnell und manche Szenen vermitteln ein angenehmes Bild vom alten Mailand, von Stoffen, kleinen Werkstätten und dem Wunsch nach einem besseren Leben. Trotzdem fehlte über weite Strecken die Tiefe. Gefühle wurden häufig sehr ausgeschmückt beschrieben, ohne wirklich zu berühren. Dadurch wirkte vieles etwas überladen und vorhersehbar.
Besonders schade war das nach den positiven Eindrücken anderer Bücher der Autorin. Vor allem die Kaufhaus-Reihe sowie die Alltagswunder-Saga konnten mit Atmosphäre, Figuren und Zeitgefühl deutlich mehr überzeugen. Umso größer war hier die Hoffnung auf einen Roman, der Modegeschichte und persönliche Schicksale glaubwürdig verbindet.
Wichtig ist aber auch, dass es sich um einen fiktiven Liebesroman handelt, der keine wirkliche Geschichte über Prada erzählt und die Realität keineswegs widerspiegelt. Wer eher eine leichte Liebesgeschichte mit etwas Glamour sucht, könnte trotzdem unterhalten werden. Die Erwartungen an einen tieferen Roman über die berühmte Marke sollten allerdings nicht zu hoch sein.
3 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Eine Geschichte über Familie und Verantwortung

Ransom Canyon
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Die Geschichte spielt in einer kleinen Gemeinschaft in Texas. Auf der Ranch geht es um harte Arbeit, Familie und alte Beziehungen. Viele kennen sich schon lange. Entscheidungen aus der Vergangenheit beeinflussen ...

Die Geschichte spielt in einer kleinen Gemeinschaft in Texas. Auf der Ranch geht es um harte Arbeit, Familie und alte Beziehungen. Viele kennen sich schon lange. Entscheidungen aus der Vergangenheit beeinflussen das Leben der Figuren bis heute.
Ein großer Teil der Geschichte dreht sich um die Ranch und die Verantwortung, die damit verbunden ist. Es geht um Verlust, Trauer und darum, wieder einen Platz im Leben zu finden. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam. Nähe entsteht Schritt für Schritt. Zweifel gehören dazu und machen die Beziehung realistisch.
Das Leben in Ransom Canyon ist ruhig, aber nicht ohne Konflikte. Alte Spannungen und unterschiedliche Vorstellungen sorgen für kleine Reibungen. Es passiert nichts Spektakuläres, aber alles fühlt sich wirklich an.
Beim Lesen ist die Stimmung ruhig und nachdenklich. Die Handlung nimmt sich Zeit. Manche Entwicklungen lassen sich früh erahnen. Wichtig ist das Zusammenspiel der Menschen und ihr Alltag.
Ransom Canyon erzählt von Zusammenhalt, Verantwortung und vorsichtigen Neuanfängen. Ein einfaches Buch, das bodenständig ist und beim Lesen angenehm bleibt.
3 Sterne.

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Veröffentlicht am 04.12.2025

Ein Roman mit Stärken und Schwächen

Die Reise der verlorenen Worte
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Die ersten Seiten führen den Leser in Jannes' stille Welt, die von einsamen Wegen und kleinen Momenten der Ruhe geprägt ist. In der Poststation kümmert sie sich um Briefe, die ihren Empfänger nicht erreichen ...

Die ersten Seiten führen den Leser in Jannes' stille Welt, die von einsamen Wegen und kleinen Momenten der Ruhe geprägt ist. In der Poststation kümmert sie sich um Briefe, die ihren Empfänger nicht erreichen können, und versucht, ihnen doch noch einen Weg zu öffnen.
Die Geschichte springt immer wieder zwischen früher und heute. Die Rückblicke zeigen gut, was zwischen Janne und ihrem Großvater passiert ist, und machen verständlich, warum die Beziehung so belastet ist. Manchmal wirken die Beschreibungen jedoch etwas ausführlich, sodass die Spannung an einigen Stellen nachlässt.
Der Brief, der plötzlich in der Poststelle auftaucht, verändert vieles. Er bringt Janne dazu, endlich etwas zu unternehmen. Die Reise, die daraus entsteht, ist wichtig für sie, bleibt aber eher kurz erzählt. Gerade nach diesem Wendepunkt hätte die Geschichte mehr Raum gebraucht, da dieser Teil recht schnell abgeschlossen wirkt.
Trotzdem hat der Roman einen warmen Kern. Manche Szenen, besonders die rund um den Großvater, wirken gefühlvoll, während andere Stellen eher vorhersehbar bleiben. Die Figuren sind gut beschrieben, folgen aber oft vertrauten Mustern.
Am Ende bleibt ein ruhiger Roman, der eine schöne Grundidee hat und wichtige Themen wie Verlust, Versöhnung und den Mut zur Veränderung anspricht, aber insgesamt nicht alle Möglichkeiten ausschöpft. Er passt gut zu einem entspannten Abend, wenn eine leichte und weniger anspruchsvolle Geschichte gesucht wird. 3 Sterne.

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