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Veröffentlicht am 21.08.2020

Mehr Spannung wäre toll gewesen

Wenn das Licht gefriert
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Der Klappentext hat mich neugierig auf die Story gemacht und da auch mein Vater von Demenz betroffen ist, wollte ich natürlich umso mehr erfahren.

Also habe ich mich euphorisch in die Seiten gestürzt ...

Der Klappentext hat mich neugierig auf die Story gemacht und da auch mein Vater von Demenz betroffen ist, wollte ich natürlich umso mehr erfahren.

Also habe ich mich euphorisch in die Seiten gestürzt und war anfangs auch total gefesselt von dem Plot. Leider ist meine Neugier dann wieder etwas abgeebbt, bis mich das Buch zum Schluss wieder packen konnte.

Die Handlung selbst war zwar hin und wieder spannend, wirkte auf mich aber teilweise unrealistisch. Gerade die Dialoge mit Elisabeth und ihrem erkrankten Mann Friedrich waren etwas übertrieben und wiederholten sich sehr oft.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitetet und kamen authentisch rüber. Ich konnte zu allen eine Verbindung herstellen, was mir sehr gut gefiel.

Der Schreibstil war einfach, flüssig und hat die einzelnen Kapitel fließend verbunden.

Im Schlussteil kam wieder Spannung rein, die auch bis zum Ende anhält.

Fazit:
Ein unterhaltsamer Plot, der mit etwas mehr Spannung definitiv ein Highlight hätte sein können.

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Veröffentlicht am 15.08.2020

Spannender Beginn, aber das wars dann auch...

Geburtstagskind (Ewert Grens ermittelt 1)
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Ich habe diesem Buch so entgegengefiebert, da mich der Klappentext und die Leseprobe total überzeugt haben. Auch das dazu passende düstere Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt.

Der Einstieg in ...

Ich habe diesem Buch so entgegengefiebert, da mich der Klappentext und die Leseprobe total überzeugt haben. Auch das dazu passende düstere Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt.

Der Einstieg in den Plot war daher super spannend und hat mich gleich fesseln können. Leider hat meine Euphorie kurz darauf schon nachgelassen und ich habe mich mühsam durch den Plot gekämpft.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und waren auch sehr gut beschrieben. Das war auch mein einziger Lichtblick, dass ich an den Charakteren festhalten konnte, um zu erfahren, wie es mit ihnen weitergeht.

Die Story selbst konnte mich leider nur zu Beginn fesseln und hat sich dann träge gezogen. In 9 Teilen führt uns der Autor durch die Story und wechselt hierbei oft die Perspektive. Das bringt Abwechslung rein und hat mich hin und wieder doch zum Weiterlesen animieren können. Der Schreibstil war zwar flüssig, aber mitunter etwas gewöhnungsbedürftig - wie so oft bei schwedischen Autoren.

Die Auflösung am Ende war für mich eine riesen Überraschung und hat so einiges wieder wett gemacht. Schade nur, dass im Mittelteil jegliche Spannung fehlte und ich mich wirklich zwingen musste, das Buch zu beenden.

Fazit:
Ein langatmiger Krimi, der mich anfangs packen konnte, dann aber leider nachgelassen hat. Sympathische Charaktere animierten mich jedoch zum Weiterlesen, was sich zum Ende hin definitiv gelohnt hat.

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Veröffentlicht am 22.04.2020

Definitiv kein Psychothriller!

Schwestern im Tod
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Dies war mein erstes Buch des Autors uns es hat es leider nicht ganz geschafft mich zu überzeugen.

Nach dem Mord zweier Schwestern ermittelt die Polizei gegen den berühmten Autor Erik Lang. Doch es gibt ...

Dies war mein erstes Buch des Autors uns es hat es leider nicht ganz geschafft mich zu überzeugen.

Nach dem Mord zweier Schwestern ermittelt die Polizei gegen den berühmten Autor Erik Lang. Doch es gibt keine eindeutigen Beweise und durch eine plötzliche Wendung ist Erik frei von Schuld.

Nun, 25 Jahre später, wird Eriks Frau tot in seinem Haus aufgefunden. Getötet von Giftschlangen, die Erik sammelt. Schnell liegt der Verdacht nahe, dass Erik auch hier seine Finger im Spiel hatte und die Ermittlungen beginnen von vorn.

Es ist mir schwer gefallen in das Buch reinzukommen, da mir der Schreibstil überhaupt nicht gefallen hat. Die Kapitel waren mir teilweise zu lang und die Beschreibungen zu ausführlich.

Der Plot selbst hatte Hand und Fuß, hat mich allerdings nicht gefesselt. Mir fehlte einfach die Spannung und auch der Bezug zu den Charakteren.

Fazit:
Ein langatmiger Krimi, der für mich nicht als Psychothriller einzustufen ist. Viel zu viele Abschweifungen und dadurch ein sich in die Länge ziehender Plot.

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Veröffentlicht am 22.02.2019

Spannung ja - überraschender Schluss nein

Alles, was du fürchtest
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Mit „Alles was du fürchtest“ habe ich das zweite Buch von Peter Swanson gelesen und war leider nicht ganz so begeistert wie bei seinem ersten Buch.

Das Buch wird je aus der Sichtweise von Kate Priddy, ...

Mit „Alles was du fürchtest“ habe ich das zweite Buch von Peter Swanson gelesen und war leider nicht ganz so begeistert wie bei seinem ersten Buch.

Das Buch wird je aus der Sichtweise von Kate Priddy, ihrem Cousin Corbin, dessen Jugendfreund Henry und dem Nachbarn Alan erzählt.

Wer genau wie ich von seinem ersten Buch „Die Gerechte“ begeistert war, hat sich auf das Buch gefreut und einen ebenfalls spannenden Thriller erwartet. Das ist Swanson auch hier wieder gut gelungen.

Kate ist einem auf Anhieb sehr sympathisch, wenn auch anfangs etwas durchgeknallt aufgrund ihrer Panikattacken. Der Nachbar Alan, der sehr viel Zeit am Fenster verbringt, kommt auch sehr freundlich rüber, wenn auch ein wenig mysteriös. Über Corbin selbst erfährt man erst etwas später was, ebenso über dessen Freund Henry.

Das Buch ließ sich sehr flüssig lesen und hatte auch immer wieder Spannungshöhepunkte. Mir persönlich hat die von ihm gewohnte Wende kurz vor Schluss einfach gefehlt.

Fazit:
In punkto Spannung ein sehr gelungener Thriller. Leider hat mir zum Ende hin eine unerwartete Wende gefehlt. Wenn man ab der Mitte des Buches schon den Ausgang weiß und dieser dann auch genau so kommt, ist das etwas enttäuschend. Deshalb gebe ich dem Buch 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 25.12.2018

Spannender Thriller mit langweiligem Ende

Er wird dich finden
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Mit "Watching you" habe ich einen spannenden Krimi gelesen.

Das Cover mit der Rose hat mich sehr neugierig gemacht, hat aber letztendlich nichts mit der Geschichte zu tun.

Kaum ist Jaci wieder in ihren ...

Mit "Watching you" habe ich einen spannenden Krimi gelesen.

Das Cover mit der Rose hat mich sehr neugierig gemacht, hat aber letztendlich nichts mit der Geschichte zu tun.

Kaum ist Jaci wieder in ihren Heimatort Heron zurückgekehrt, tauchen durch ein Hochwasser plötzlich aufgeschwemmte Leichen auf. Seit damals hat Jaci auch kein Medaillon mehr erhalten, welches in dem Buch eine große Rolle spielt. Auch diese sind auf einmal wieder da und Jaci kriegt es mit der Angst zu tun.

Die Hauptcharaktere Jaci und der Hilfssheriff Rylan sind mir beide sehr vertraut erschienen. Ich konnte mich stets in ihre Gefühlslagen versetzen. Auch der Detective Neil war mir sehr sympathisch. Die Familie von Jaci hingegen überhaupt nicht.

Der Schreibstil war flüssig, zumal ich gestehen muss, einige Passagen übersprungen zu haben, da sie mir einfach zu langweilig waren.

Auch die Ermittlung des richtigen Mörders war für mich eine komische Wendung, die ich nicht erwartet hätte und die für mich auch keinen Sinn ergab.

Fazit: Spannender Thriller mit einem langweiligen Ende.


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