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Lymon

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.08.2020

Schön und spannend

Nur noch ein bisschen Glück
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„Nur ein bisschen Glück“ ist ein Buch, das gut geeignet ist für den Urlaub, unterhaltsam und lustig. Nicht zu anspruchsvoll. Aber es wirkt auch nicht zu klischeehaft. Interessant ist der ständige Perspektivwechsel ...

„Nur ein bisschen Glück“ ist ein Buch, das gut geeignet ist für den Urlaub, unterhaltsam und lustig. Nicht zu anspruchsvoll. Aber es wirkt auch nicht zu klischeehaft. Interessant ist der ständige Perspektivwechsel zwischen Thor und Stella. So bekommt der Leser das Innerleben der Hauptfiguren gut vermittelt. Dieser wechselnde personale Erzähler sorgt auch für die Komik in der Geschichte. Der Leser ist gespannt, wie es mit den beiden Protagonisten weitergehen wird. Es ist zu vermuten, dass die beiden noch einen längeren Weg mit Missverständnissen, mit Irren und Würden - sprich Gefühlschaos - vor sich haben. Doch wird es ein Happy End geben? Die sympathischen und etwas verschrobenen Protagonisten sind eindeutig Sympathieträger.

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Veröffentlicht am 16.08.2020

Spannung und viel Verwirrung

American Spy
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„American Spy“ heißt dieser Debütroman von Lauren Wilkinson, in dem es um eine alleinerziehende Mutter geht, die einige Jahre zuvor für den amerikanischen Geheimdienst gearbeitet hat und nun plötzlich ...

„American Spy“ heißt dieser Debütroman von Lauren Wilkinson, in dem es um eine alleinerziehende Mutter geht, die einige Jahre zuvor für den amerikanischen Geheimdienst gearbeitet hat und nun plötzlich für sie nicht unerwartet nachts überfallen wird. Das ist für sie das Signal, alle Brücken hinter sich abzubrechen, da sie ihr Leben und das ihrer Söhne nicht aufs Spiel setzen möchte. Sie bringt diese auf Martinique bei ihrer Mutter unter. Ihre eigentliche Geschichte ist in Form von Tagebucheinträgen an ihre Kinder verfasst, damit diese, falls ihr etwas zustoßen sollte, später einmal alles verstehen könnten. In unchronologischer Folge werden dem Leser nach und nach erst familiäre Puzzleteile und dann die politische Arbeit, die die CIA-Agentin mit Burcina Faso
bzw. dessen Präsidenten in Kontakt bringt, präsentiert. Streckenweise etwa anstrengend; da es ein Thriller ist, hätte ich einen anderen Schreibstil erwartet.

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Veröffentlicht am 16.08.2020

Spannend

Wings of Silver. Die Rache einer Frau ist schön und brutal (Golden Cage 2)
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„Wings of Silver. Die Rache einer Frau ist schön und brutal (Golden Cage 2)“ heißt dieser Roman, der es in sich hat. Faye hat es geschafft, sich eine neue Existenz in einem verschlafenen kleinen Ort in ...

„Wings of Silver. Die Rache einer Frau ist schön und brutal (Golden Cage 2)“ heißt dieser Roman, der es in sich hat. Faye hat es geschafft, sich eine neue Existenz in einem verschlafenen kleinen Ort in Italien aufzubauen, zusammen mit ihrer Mutter Ingrid, Tochter Julienne und ihrer mütterlichen Freundin Kerstin. Auch ihre Firma Revenge läuft gut. Sie ahnt noch nicht, dass ihr schlimmster Albtraum wahrgeworden ist. Ihr gewalttätiger Vater und ihr Ehemann Jack sind aus dem Gefängnis geflohen. Ihre vermeintliche Sicherheit in ihrem neuen gemütlichen Domizil in Italien, also weit weg von Schweden, besteht nicht mehr.
Umschlaggestaltung und Titel sind sehr passend zu der auch von erotischer Spannung knisternden Handlung gewählt.

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Veröffentlicht am 16.08.2020

Nachdenkenswert

Der Corona-Effekt – Zwischen Shutdown und Neubeginn: Was wir jetzt über uns lernen können
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„Der Corona-Effekt“ von Christine Eichel ist ein sehr vielseitiges Sachbuch mit sehr unterhaltsamen Seiten, aber auch kritischen Zwischentönen.
Gut gefällt mir an diesem kurzweiligen Buch, dass es sich ...

„Der Corona-Effekt“ von Christine Eichel ist ein sehr vielseitiges Sachbuch mit sehr unterhaltsamen Seiten, aber auch kritischen Zwischentönen.
Gut gefällt mir an diesem kurzweiligen Buch, dass es sich nüchtern und gelassen dem Corona-Thema widmet, ohne dass es sich in Panikmache oder den ewigen Durchhalteparolen ergeht. Jeder kann sich mit seinen Empfindungen und Erfahrungen an vielen Stellen der Lektüre wiederfinden.
Sehr gelungen sind auch die vielen Vergleiche und Bezugnahmen zu gesellschaftspolitischen Vorkommen, literarischen und philosophischen Vorbildern und die Darstellung unterschiedlichster Bewältigungspraktiken in dieser Krisenzeit. Zwar sind sehr viele der angeschnittenen Aspekte nicht neu und Lösungsstrategien nicht verfügbar, was aber auch nicht vom Leser erwartet wird. Das Buch gibt trotzdem sehr viele gut vermittelte gedankliche Inputs.

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Veröffentlicht am 16.08.2020

Bewegend

Ozelot und Friesennerz
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Das Buch wirkt vom Cover und vom Titel her erst einmal sehr lustig, diese Erwartungshaltung wird meiner Meinung nach aber nicht eingelöst. Für Syltianer und Syltreisende mag die Lektüre interessant sein, ...

Das Buch wirkt vom Cover und vom Titel her erst einmal sehr lustig, diese Erwartungshaltung wird meiner Meinung nach aber nicht eingelöst. Für Syltianer und Syltreisende mag die Lektüre interessant sein, für andere vermutlich weniger. Aufschlussreich ist der Roman jedoch im Bezug auf das Leben in der Nachkriegszeit, die Wirtschaftswunderjahre und zum Beispiel die langsame Veränderung der Stellung der Frau in der Öffentlichkeit und im Berufsleben. Interessant ist die Darstellung des Lebens während der Sommermonate, wenn die Insel Sylt fest in der Hand der vielen Touristen war, die die Inselbevölkerung sehr eng Zusammenrutschen ließ. Ein wenig unglaubwürdig erscheint das vorübergehende Abhandenkommen der Tochter.

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