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Veröffentlicht am 25.08.2020

Ein toller Auftakt einer neuen Krimireihe

Schneewittchen und die sieben Särge
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„Schneewittchen und die sieben Särge“ ist der Auftakt einer neuen Buchreihe „Lesen auf eigene Gefahr“ aus der Feder des Autors Jürgen Seibold, der vielen von uns durch seine Allgäu-Krimis bekannt ist. ...

„Schneewittchen und die sieben Särge“ ist der Auftakt einer neuen Buchreihe „Lesen auf eigene Gefahr“ aus der Feder des Autors Jürgen Seibold, der vielen von uns durch seine Allgäu-Krimis bekannt ist.
Nun gibt der Buchhändler Robert Mondrian sein Debüt. Mondrian hat seinen Job beim geheimen Geheimdienst Deutschlands an den Nagel gehängt und sich einen Traum erfüllt. Hier in Remslingen hat er eine Buchhandlung gekauft. Doch von Ruhe kann keine Rede sein. Wird doch ausgerechnet ein Obstlieferant mit einem Apfel vergiftet. Und dann wird auch noch seine Traumfrau, die Feinkosthändlerin Sonja des Mordes beschuldigt. Jetzt ist der Jagdinstinkt des Geheimagenten wieder geweckt und Mondrian beginnt zu ermitteln. Unterstützung bekommt er von seinem schusseligen Gehilfenteam aus dem Buchladen.
Noch jetzt nach Beendigung des Krimis habe ich ein Grinsen im Gesicht, denn diese Lektüre war die perfekte Mischung – spannend, total unterhaltsam und auch die Liebe spielt eine Rolle. Der Schreibstil des Autors ist einfach toll. Ich habe mich in Mondrians Buchhandlung sofort wohlgefühlt und gerne in seinen Liebesromanen geschmökert. Außerdem fühlt man sich in der Leseecke der Buchhandlung einfach pudelwohl. Alfons, sein Gehilfe ist ja auch ein besonderer Zeitgenosse und seine beiden Papageien Watson und Sherlock finde ich klasse. Und dann ist da noch Marie, die das Ermittlerteam komplett macht. Ich habe ein tolles Bild vor meinem inneren Auge. Mit den Dreien wird es ja nie langweilig und es gibt jede Menge Aufregung bis der Fall endlich gelöst ist. Eine spannende Lektüre, ein gelungener Auftakt. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert. Gerne vergebe ich 5 Sterne und freue mich auf das nächste Abenteuer mit Buchhändler Mondrian.

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Veröffentlicht am 24.08.2020

Toller Einblick in die Magie

Die Hexenschule
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Schon die Aufmachung des Buches zieht mich magisch an und dann erst der Titel „Hexenschule“.
Was verbirgt sich dahinter? Die Autorin Birigt Jankovic-Steiner ist eine moderne Hexe. In ihrer Hexenschule ...

Schon die Aufmachung des Buches zieht mich magisch an und dann erst der Titel „Hexenschule“.
Was verbirgt sich dahinter? Die Autorin Birigt Jankovic-Steiner ist eine moderne Hexe. In ihrer Hexenschule lehrt sie uraltes Hexenwissen, das seit Generationen weitergegeben wird. Sie liefert einen umfassenden Einblick in die Grundlagen der weißen Magie, welche durch noch nie veröffentlichte Praktiken und Rituale von ihr persönlich ergänzt werden. Die Autorin kam in der Steiermark bereits in frühester Kindheit mit Hexerei, Naturkünsten und magischen Ritualen in Berührung. Im Jahre 2013 gründete sie in Wien eine eigene Hexenschule und bildet seitdem Frauen zur Magie-Beraterin 2.0 aus.
Und nun zum Buch, hier erfährt du z. B. wie man:
Kaffeesatz deutet, spielend leicht Tarotkarten legt, die Zukunft aus der Hand liest, die mystische Kraft für einen selber nutzt, räuchert und Schutzzauber ausführt und den eigenen Zyklus mit den Jahreskreisfesten verbindet. Alles wirklich sehr spannend und interessant.
Das Vorwort hat mich schon total neugierig gemacht. Hier berichtet die Autorin aus dem Leben einer modernen Hexe. Und dann taucht man in die Hexenwelt ein. Das Buch ist in sieben Kapitel unterteilt, es gibt einige Bilder zu bestaunen, überhaupt ist die ganze Aufmachung sehr ansprechend.
Mich hat das Kapitel „Zauberhafte Natur- und Kräuterlehre“ gefesselt. Es beginnt mit dem Zitat eines unbekannten Autors „Das Glück wächst und blüht am Wegesrand, vorausgesetzt, man ist auf dem richtigen Weg“. Hier lerne ich vieles über Kräuter. Erhalte Rezepte zum Herstellen von Tinkturen.
Lerne die zwölf heimischen Gewächse kennen, die in keiner Hexenküche fehlen dürfen. Dazu gehören z. B. Brennessel, Johanniskraut, Frauenmantel usw. Man erfährt auch, wie diese Kräuter am besten eingesetzt werden. Fand ich wirklich informativ. Auch den Abschnitt „Die Bedeutung der Zahlen“ hat mich neugierig gemacht. Eine hochinteressante Lektüre für die ich gerne 5 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 23.08.2020

Ein toller Wohlfühlroman

Leuchtturmnächte
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In ihrer neuen Buchreihe entführt uns Debbie Macomber in den schönen US-Staat Washington.
Und hier machen wir Halt in dem idyllischen Küstenstädtchen Cedar Cove.
Hier ist die Richterin Olivia zuhause und ...

In ihrer neuen Buchreihe entführt uns Debbie Macomber in den schönen US-Staat Washington.
Und hier machen wir Halt in dem idyllischen Küstenstädtchen Cedar Cove.
Hier ist die Richterin Olivia zuhause und ihr liegt das Wohl der kleinen Gemeinde und ihrer Familien besonders am Herzen. Umso mehr schmerzen sie die Entscheidungen, die sie als Richterin manchmal vor Gericht fällen muss. Eines Tages stehen Ian und Cecilia vor ihr und wollen die Scheidung. Olivia folgt ihrem Bauchgefühl und verweigert den beiden die Trennung. Denn die Liebe, die die beiden verbindet, ist noch zu spüren und Olivia hofft, dass die beiden gemeinsam den Schicksalsschlag ihrer Vergangenheit bewältigen. Und wo könnte dies besser gelingen als in Cedar Cove.
Schon nach dem Lesen der ersten Seiten war ich fasziniert von dieser gefühlvollen und zugleich spannenden Geschichte. In dem kleinen Küstenstädtchen habe ich mich sofort heimisch gefühlt.
Ich lerne wunderbare Menschen kennen, allen voran Olivia, der als Richterin besorgt um ihre Mitbewohner ist. Dann gibt es noch Grace, deren Leben von einem auf den anderen Tag auf den Kopf gestellt wird. Auch Charlotte, Olivias Mutter ist eine bemerkenswerte alte Dame. Und dann ist da noch Jack, der neu in Cedar Cove ist und auch ein Geheimnis aus der Vergangenheit mit sich herum trägt. Doch die Hauptprotagonisten in diesem Buch sind Cecilia und Ian, die ich beide sofort ins Herz geschlossen habe. Die beiden haben Schreckliches erlebt und müssen einen Schicksalsschlag verarbeiten. Man spürt, dass die beiden sich lieben, doch wird es ihnen gelingen, die Dämonen der Vergangenheit zu besiegen. Eine äußerst gefühlvolle Liebesgeschichte mit einem kleinen Schuss Krimielement, die mich zum Teil sehr berührt hat und manchmal für feuchte Augen gesorgt hat.
Ein wunderbares Lesevergnügen, das mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat.
Ich habe in Cedar Cove Traumtage verbracht. Für diese Traumlektüre vergebe ich sehr gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 23.08.2020

Mut zum Neuanfang

One-Way-Ticket nach Lissabon
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„One-Way-Ticket nach Lissabon“, dieser Titel hat mich einfach neugierig auf das Buch gemacht.
Die Autorin Agnes Johanna Flügel, gab für ihren Traum von einem sinnvollen Leben ihren Job als Redakteurin ...

„One-Way-Ticket nach Lissabon“, dieser Titel hat mich einfach neugierig auf das Buch gemacht.
Die Autorin Agnes Johanna Flügel, gab für ihren Traum von einem sinnvollen Leben ihren Job als Redakteurin bei einem Online-Dienst auf und zog aus Hamburg aufs schleswig-holsteinische Land, wo sie seit 2009 ihre „Honigmanufaktur Flügelchen“ betreibt. Seit 2018 lebt sie jedoch hauptsächlich in Lissabon, betreibt „Flügelchen“ gemeinsam mit einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung und begleitet als systemischer Coach Organisationen und Menschen in Veränderungsprozessen.
Und an ihrem ganz persönlichen Veränderungsprozess lässt sie uns in ihrem Buch teilhaben, wie heißt es so schön „Das Jahr, in dem ich noch mal ganz von vorn anfing“. Und ausschlaggebend für die große Veränderung in ihrem Leben war der Tod ihres Vaters, der sie und ihre Geschwister vor eine große Herausforderung stellte, denn nun galt es die Zukunft ihrer an Demenz erkrankten Mutter zu planen und dies war wahrlich kein einfacher Weg. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Kapitel für Kapitel bin ich tiefer in die Geschichte eingetaucht und habe Agnes auf ihrem Weg in ein neues Leben begleitet. In Lissabon habe ich mich auch sofort wohl gefühlt und durch die herrlichen Fotos in dem Buch kann ich mir ein genaues Bild davon machen. Hier kann man wirklich die Seele baumeln lassen und zu sich selbst zurückfinden. Mein Lieblingskapitel „Was mich glücklich macht“. Es sind ja wirklich, die kleinen Dinge des Lebens, die uns glücklich machen, wie z.B. der Duft von Organgenblüten, der Ruf der Schwalben – die Autorin beschreibt dies wirklich wunderbar.
Eine interessante, lehrreiche Lektüre, die zum Nachdenken anregt, die mich jedoch auch toll unterhalten hat. Ich bin und war total begeistert. Gerne vergebe ich 5 Sterne und wünsche der Autorin alles Gute und die Erfüllung all ihrer Träume.

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Veröffentlicht am 21.08.2020

Ein herrlicher Wohlfühlroman

Wie sagt man ich liebe dich
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Die Autorin entführt uns in ihrem neuen Sommerroman in die herrlichen Städte Paris und Lissabon.
Und hier erleben wir vor einer wunderbaren Kulisse zwei ungewöhnliche Frauenschicksale und begeben uns auch ...

Die Autorin entführt uns in ihrem neuen Sommerroman in die herrlichen Städte Paris und Lissabon.
Und hier erleben wir vor einer wunderbaren Kulisse zwei ungewöhnliche Frauenschicksale und begeben uns auch auf eine abenteuerliche Reise in die Vergangenheit.
Doch nun zu unserer Protagonistin Maely, ein ganz besonderer Mensch, denn die junge schöne Frau ist gehörlos. Sie ist eine begnadete Malerin und ihr Traum wird war, als sie in Paris ein Stipendium erhält und Kunst studieren kann. Sie findet bei ihrer Tante Valerie Unterschlupf, als ihre Tante jedoch erkrankt, muss sich Maely um den Lebensunterhalt kümmern. Sie porträtiert auf dem Montmatre Touristen. Doch eines Tages erhält sie ein seltsames Angebot. Ein Fremder bittet sie, nach Lissabon zu kommen, um seinen Großvater zu malen. Maelys Neugierde ist geweckt und so begibt sie sich auf die Reise in die weiße Stadt am Tejo. Und hier stößt sie auf eine Liebesgeschichte, die in den 1960er Jahren in Paris begann…..
Wow! Wieder sensationell – wie auch alle anderen Bücher von Claudia Winter. Schon das traumhafte Cover, bei dessen Anblick man schon den Duft von Zitronen in der Nase hat, hat mich magsich angezogen. Und dann hat mich der Prolog dermaßen gefesselt und neugierig auf die Geschichte gemacht. Sie hat mich sofort in ihren Bann gezogen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich mache in Traumstädten Halt und lerne eine liebenswerte Protagonistin kennen, die gehörlose Maelys. Eine bemerkenswerte junge Frau, die trotz ihrer Behinderung ihren Weg geht und sich von nichts und niemanden davon abbringen lässt. Ich bewundere diese junge Frau und plötzlich merkt man, dass es nicht vieler Worte bedarf, um gewisse Dinge zum Ausdruck zu bringen. Ich bestaune ihre wunderbaren Bilder und sehe sie vor meinem inneren Auge auf dem Montmatre. Mutig tritt sie auch die Reise nach Lissabon an und taucht hier in eine unglaubliche, berührende Liebensgeschichte ein, die in den 60er Jahren spielt.
Auch ich gehe mit Maelys auf Zeitreise und habe Bilder von Fredo und seiner jungen Liebe vor meinem inneren Auge. Einer Liebe, die nicht sein durfte. Paris muss auch zu dieser Zeit schon beeindruckend gewesen sein. Alle mit wirkenden Charaktere dieser herausragenden Lektüre haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ebenso die beeindruckende Villa auf den Hügeln vor Lissabon. In dieser Geschichte liegt so viel Gefühl und Wärme – einfach der perfekte Wohlfühlsommerroman. Für mich ein Lesehighlight, für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.

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