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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.03.2021

Vier Frauen auf dem Weg zur Emanzipation

Die Wunderfrauen
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Schon das Cover fand ich wieder sehr ansprechend. Passend zum Roman um die vier Freundinnen in den 60er Jahren. Lesetechnisch bin ich gleich wieder gut in die Geschichte reingekommen. Durch den Schreibstiel ...

Schon das Cover fand ich wieder sehr ansprechend. Passend zum Roman um die vier Freundinnen in den 60er Jahren. Lesetechnisch bin ich gleich wieder gut in die Geschichte reingekommen. Durch den Schreibstiel ist sie gut und flüssig zu lesen. Abwechselnd und mit passender Überschrift wird über die vier Frauen erzählt. Diesmal geht es um die 60er Jahre. Viele aktuelle Geschehnisse wurden hier mit den Erlebnissen der Frauen verknüpft. Luise mit Hans und Tochter entwickelt immer neue Ideen für ihren Laden. Helga kommt mit ihrem farbigen Sohn als Ärztin in die Seeklinik zurück und bringt frischen Schwund in diese. Marie lebt mit Martin und mittlerweile vier Kindern auf dem Hof. Ihr Leben besteht überwiegend aus Arbeit und sie sieht die drei Freundinnen selten. Annabell hat für mich die größte Entwicklung erfahren. Nach der Geburt einer behinderten Tochter bietet sie ihrem Mann auch mal die Stirn und geht eigene Wege. Sie hilft sogar Luise in ihrem Laden. Die Männer spielen in diesem Buch eher eine untergeordnete Rolle, obwohl die Liebe und das Vergnügen nicht zu kurz kommen. Das Buch hat mir gut gefallen und ich werde mir sicher auch Band 3 nicht entgehen lassen.

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Veröffentlicht am 28.12.2020

Leider nichts Neues

Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder (Die Kinderärztin 1)
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Das Cover des Romans fand ich sehr gelungen, passt es doch super zum Buch und Inhalt. Die Geschichte ließ sich schnell und flüssig lesen. Sie spielt im Jahre 1911 und ist der damals neueröffneten Kinderklink ...

Das Cover des Romans fand ich sehr gelungen, passt es doch super zum Buch und Inhalt. Die Geschichte ließ sich schnell und flüssig lesen. Sie spielt im Jahre 1911 und ist der damals neueröffneten Kinderklink Weißensee gewidmet.
Nach dem Tod der Mutter wachsen die Schwestern Marlene und Emma im Waisenhaus auf. Als junge Frauen dürfen sie eine Ausbildung in Weißensee als Krankenschwester beginnen. Waren die Beiden früher unzertrennlich, hier leben sie sich auseinander. Jede wird auf ihre Art erwachsen.
Obwohl mir das Buch im Großen und Ganzen gefallen hat, konnte es mich nicht richtig fesseln. Hatte ich doch das Gefühl alles schon einmal gelesen zu haben. Es tauchte absolut nichts Neues auf.
Standesunterschiede um die Jahrhundertwende. Armen Mädchen wird eine Ausbildung ermöglicht. Strenge Oberin mit Haaren auf den Zähnen. Zickige Mitschwester die ihr das Leben schwer macht. Liebe zu einem Arzt, die nicht sein darf, schwanger mit einem unehelichem Kind.
Genau die gleichen Probleme wie im Buch Charite, Hafenschwester oder Hebammen Saga von Winterberg.
Schade, hatte mir mehr davon versprochen.

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Veröffentlicht am 23.08.2020

Der Würfel entscheidet

Die Rückkehr des Würfelmörders (Ein Fabian-Risk-Krimi 5)
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Diesen 2. Band um den Würfelmörder habe ich gleich nach Band 1 gelesen. Der Einstieg gelang mir viel besser und es herrschte nicht ganz so viel Verwirrung.
Das Cover passt wieder super zum Titel, aber ...

Diesen 2. Band um den Würfelmörder habe ich gleich nach Band 1 gelesen. Der Einstieg gelang mir viel besser und es herrschte nicht ganz so viel Verwirrung.
Das Cover passt wieder super zum Titel, aber der passt für mich gar nicht zum Buch. Warum Rückkehr, der Würfelmörder war doch nie weg? Die Würfel bestimmen, wo, wieviel, wann und auf welche Art die Menschen sterben.
Trotz Spannung konnte ich vieles an der Handlung nicht nach vollziehen. Vieles passiert hier rein zufällig. Das große Meer und hier findet der Täter sein Schlauchboot wieder? Die Kommissarin zieht in eine neue Wohnung und der Täter wohnt zufällig nebenan? Bei der Ermittlung macht jeder sein eigenes Ding. Lilja untersucht ganz allein die Wohnung eines Massenmörders und Fabian versucht neben dem aktuellen Fall noch einen Kollegen als Mörder zu überführen. Und dann macht er sich auch noch allein auf den Weg nach Kopenhagen ins Tivoli um einen Massenmörder festzunehmen. Diese Seiten wurden sehr ausführlich beschrieben, währen die Überführung von Molander und das Auffinden von Gertrud mir zu kurz rüberkamen. In beiden Bänden konnte ich nicht herausfinden, warum der dänische Polizeipräsident Sleizner so wütend auf Dunja H. ist und sie unbedingt finden will. Und dann schießt er auch noch einen Kollegen ins Bein, wie krank ist dass denn? Auch das Schicksal von Fabians Sohn wurde noch nicht aufgeklärt, da müssen wir wohl auf den nächsten Band warten. Aber ich denke, den werde ich mir dann nicht mehr antun. Die Fragen mit denen ich jetzt zurückbleibe, habe ich bis dahin sicher vergessen.
Um sich zurecht zu finden, empfehle ich unbedingt den ersten Band des Würfelmörders zu lesen, am Besten alle Vorgängerbücher um Fabian Risk.

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Veröffentlicht am 16.08.2020

Fortsetzung folgt, oder?

Der Würfelmörder (Ein Fabian-Risk-Krimi 4)
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Der Autor des Buches ist ein schwedischer Schriftsteller. Das Taschenbuch mit 495 Seiten erschien schon einmal unter dem Titel "10 Stunden tot". Ich finde dieser neue Titel passt wesentlich besser zum ...

Der Autor des Buches ist ein schwedischer Schriftsteller. Das Taschenbuch mit 495 Seiten erschien schon einmal unter dem Titel "10 Stunden tot". Ich finde dieser neue Titel passt wesentlich besser zum Thriller. Auch das Cover passt prima zur Geschichte.
Obwohl sehr spannend geschrieben hatte ich doch ziemliche Probleme mit dem Lesen. Schnell wechselnde Fälle und Personen störten doch sehr den Lesefluss. Es dauerte bis ich in die Geschichte eintauchen konnte. Kommissar Fabian Risk tauchte bis zur Mitte des Buches nur am Rande auf. Er war durch familiäre Probleme vom Dienst beurlaubt. Wer nicht die Vorgänger Bücher kennt, dürfte Problem haben sich in die Geschichte hineinzufinden.
Ein toter Junge in der Waschmaschine, ein Anschlag auf ein Flüchtlingswohnheim, eine grausame Hinrichtung in einem Einkaufscentrum, Frauen die heimlich beobachtet werden, ein Pädophiler der sein Unwesen treibt, Morde ohne Motiv, was steckt dahinter. Dazwischen Risk, der einem Kollegen Morde nachweisen möchte und nebenbei darüber ermittelt.
Das Buch hat einwandfrei zu viele Handlungsstränge und Erzählperspektiven. Weniger wäre auf jeden Fall mehr gewesen. Und dann der Schluss, ich kam mir vor wie bei einem Roman in der Tageszeitung, Fortsetzung folgt. Es wurde doch nun kein Fall aufgeklärt. Gut dass ich damals das Buch nicht gelesen habe. Jetzt kann ich den 2. Band wenigstens gleich hinterher lesen. Ich hoffe nur, das dieser die Fälle dann auch aufklärt und ich nicht mit einer Menge Fragen zurückbleibe.

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Veröffentlicht am 11.06.2020

Je oller, je doller

Ein Mordsgeschenk für Agathe
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Den Titel und das Cover fand ich sehr ansprechend. Aber darf ein Strandkorb in den Dünen stehen? Die Grundidee des Buches gefiel mir gut.

Oma Agathe bekommt zu ihrem 90. Geburtstag ein verlängertes Wochenende ...

Den Titel und das Cover fand ich sehr ansprechend. Aber darf ein Strandkorb in den Dünen stehen? Die Grundidee des Buches gefiel mir gut.

Oma Agathe bekommt zu ihrem 90. Geburtstag ein verlängertes Wochenende mit der Familie auf einer kleinen Ostseeinsel geschenkt. Und damit noch nicht genug wird gleich ein passender Kriminal Fall dazu geliefert. Aber dann entwickelt sich die Sache leider nicht so, wie die Familie Christiansen es sich vorgestellt hat. Oma lässt sich nicht für blöd verkaufen.

Das Buch hat mich bei sonnigem Wetter im Liegestuhl gut unterhalten. Es kam die richtige Urlaubsstimmung auf. Sehr viel Wirrwarr und Durcheinander, manchmal sehr überspitzt. Da wäre weniger mehr gewesen. Sehr gut fand ich Omas schlaue Sprüche und ihre ganze Art brachte mich oft zum Schmunzeln.

Alles in allem eine leichte Sommerlektüre.

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