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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2017

Eine Geschichte für einen Hollywoodstreifen gemacht?

Better Life
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Diese Geschichte hat einen wahnsinnig gut gesetzten Spannungsbogen. Man fiebert die ganze Zeit mit und fragt sich, ob Zoe ihr Ziel erreichen kann. Kaum ist mal einen Moment 'Ruhe' passiert auch schon wieder ...

Diese Geschichte hat einen wahnsinnig gut gesetzten Spannungsbogen. Man fiebert die ganze Zeit mit und fragt sich, ob Zoe ihr Ziel erreichen kann. Kaum ist mal einen Moment 'Ruhe' passiert auch schon wieder etwas völlig überraschendes. An Spannung hätte man auch nicht mehr bieten können und ich hatte eigentlich die ganze Zeit den Gedanken, dass man aus dieser Geschichte wunderbar einen Film zaubern könnte.
Die Charaktere waren ebenfalls gut durchdacht.
Auf der einen Seite habe wir die starke, selbstbewusste Zoe, die alles erdenkliche in Frage stellt und nicht einfach alles so leicht hinnimmt.
Im starken Gegensatz dazu lernen wir zunächst Marvin kennen, der sich und sein Leben bereits aufgegeben hat und seine einzige Möglichkeit im Better Life Programm sieht.
Auch wird nicht allzu viel Augenmerk auf die Ganze Technik und Neurobiologie gelegt, sodass man als Leser nicht in Versuchung gerät lange Weile zu bekommen.
Man merkt also, dass ich an der Geschichte an sich nichts auszusetzen habe. Warum also 4 Sterne?
Nun, es bahnt sich ja schon so eine kleine Liebesgeschichte an (hier wird die Rezension spoilerfrei weitererzählt ;) ) und ich hätte mir davon vielleicht noch ein klein wenig mehr gewünscht.
Außerdem war der Cliffhanger schon ein wenig fies, auch wenn man weiß, dass noch ein zweiter Teil hinzukommt.
Im großen und ganzen ist dies eine sehr gelungene Geschichte, deren Charaktere nicht das übliche Teeniealter haben und dennoch mehr Spannung und Herzklopfen erzeugen konnten, als es bei vielen anderen Büchern der Fall war, die ich bisher gelesen habe.
Vielen Dank, für diese Hollywoodreife Geschichte!

Veröffentlicht am 03.02.2017

Toller Debütstart

Elfenwächter (Band 1)
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Ich mag immer noch keine Elfen, aber dieses Buch hat mir gezeigt, dass es auch andere untypische Elfengeschichten gibt, die sehr wohl gut sein können. Es war fesselnd und gut durchzulesen. Die Charaktere ...

Ich mag immer noch keine Elfen, aber dieses Buch hat mir gezeigt, dass es auch andere untypische Elfengeschichten gibt, die sehr wohl gut sein können. Es war fesselnd und gut durchzulesen. Die Charaktere Tris, sowie Avathandal waren gut durchdacht und weisen besondere Persönlichkeitsmerkmale auf, die ich sehr mochte. Außerdem hat Tris eine wunderbare Entwicklung durchgemacht. Troy hat mich am Anfang am meisten begeistert, aber ebenso schnell überrascht.
Die ganze Geschichte strahlt eine ganz besondere Ruhe aus beim Lesen. Es gibt keine nennenswerten Kämpfe und doch spürt man die Spannungen und indirekten Kämpfe der verfeindeten Parteien.
Ein paar kleine Mängel habe ich in der Liebesgeschichte gefunden und würde mir da vielleicht für den kommenden Teil noch ein wenig mehr wünschen. Diese arge Zurückhaltung war niedlich, aber definitiv nicht notwendig. Ich bin sehr gespannt auf den kommenden Band

Veröffentlicht am 03.02.2017

Düster, fesselnd und ein Hauch von Romantik

Haus der tausend Spiegel
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Annik ist die 4. Tochter eines Hexers. Sie ist neugierig, mutig, schlagfertig und dennoch liebenswürdig. Auf dem Anwesen lernt sie zunächst den kleinen Elias kennen, der zu ihrem neuen Job gehört. Elias ...

Annik ist die 4. Tochter eines Hexers. Sie ist neugierig, mutig, schlagfertig und dennoch liebenswürdig. Auf dem Anwesen lernt sie zunächst den kleinen Elias kennen, der zu ihrem neuen Job gehört. Elias ist sehr ängstlich und zurückhaltend und spricht auch nicht. Sein Vater, der Hausherr Gabriel , wird von Annik als kalt, abweisend, sarkastisch und verschlossen beschrieben. Seine engstirnige, grobe und strenge Art macht es einem schwer ihn zu mögen. Als straken Kontrast dazu lernt man Daniel kennen, der dem Hausherren in vielem ähnlich ist, sich jedoch immer versteckt verhält. Annik beschreibt ihn als sanft, gefühlsbetont, empfindsam und schnell verletzt. Er war mir von Anfang an der sympatischste Charakter im Buch. Als letztes lernen wird noch den Jungen Rafael kennen, der zwar Annik gegenüber sehr aufgeschlossen ist, dennoch sehr zurückgezogen lebt und für sein Alter nicht ausreichend entwickelt scheint. Alle Charaktere sind wahnsinnig gut durchdacht und scheinen von Anfang an eine Gemeinsamkeit zu haben. So rätselt man gleich mit, was es mit dem verschinden von Leuten auf dem Anwesen auf sich hat, warum die 4 (Gabriel, Daniel, Elias & Rafael) sich so seltsam verhalten und was sie miteinander verbindet. Die Story fand ich wirklich gut, auch wenn ich mich mit einigen Ausdrücken, die definitiv nicht aus dem deutschen Sprachgebrauch kommen, ein wenig schwer getan habe. Juffrouw und Mijnheer habe ich für mich persönlich dann mit 'junge Frau' und 'mein Herr' übersetzt, was dem Ganzen wahrscheinlich am ehesten entspricht.
Die Geschichte ist definitiv ein wenig düsterer und sehr verwoben, dennoch gibt es liebevoll umschriebene Momente, in denen man mit Annik ein wenig Herzklopfen empfinden kann. Die Beschreibung der Szenerie und die Feinheiten in der Erzählweise finde ich super.
Das einzige, was mich stört, ist dass es zum Ende hin ein wenig sehr verwirrend wurde für mich. Die Zusammenhänge waren zwar klar, wurden aber so schnell durch wechselnde Szenen beschrieben, dass ich mühe hatte, dem zu folgen. Das eigentliche Ende hat mir allerdings ein Lächeln auf die Lippen gezaubert, weil ich ebenso wie Annik nicht mehr damit gerechnet hätte.
Diese Geschichte kann ich nur jedem Fantasyfan, der spannende und auch mal düstere Storys liest nur wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 03.02.2017

Witziger und düsterer Reihenauftakt

Exordium
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Das Cover:

Das Cover ist ein richtiges Highlight und wirkt sehr magisch und düster. Beim ersten Sehen hat es mich im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos gemacht. Ich musste es erstmal eine Weile anstarren. ...

Das Cover:

Das Cover ist ein richtiges Highlight und wirkt sehr magisch und düster. Beim ersten Sehen hat es mich im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos gemacht. Ich musste es erstmal eine Weile anstarren. Der Klappentext ist minimalistisch gehalten und verrät nicht zuviel, aber im Grunde schon alles, worum es im Buch geht.

Zum Buch:
Avery ist ein normales, junges Mädchen, dass kurz vor ihrem 18. Geburtstag steht. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Adam hat sie schon vieles im Leben überstanden. Nicht zuletzt, weil viele Leute seinem Charm erliegen. Bis sie eines Tages eine seltsame Stimme hört und kurz darauf auch eine düstere Gestalt auftaucht, die ihr Leben völlig auf den Kopf stellen wird. Sie wird in ein Spiel um ihr Leben hineingezogen und muss von nun an gegen die 7 Todsünden antreten.

Avery lerne ich als aufgewecktes Mädchen kennen, welches viele charakterstarke Züge aufweist, was ich sehr an ihr schätze. Adam war mir vom ersten Moment an ein wenig suspekt und daher ist er nicht unbedingt einer meiner Lieblinge im Buch. Dennoch sind beide sehr witzig und haben eine gewisse Ausstrahlung, die sie schon ein wenig sympatisch macht.
Mein Liebster Charakter ist eindeutig Nox. Er ist das krasse Gegenteil von Adam und wirkt sehr düster und gefährlich. Trotzdem hat er so einige Eigenschaften an sich, die mich zum schmelzen bringen. Sei es seine Selbstverliebtheit, oder sein eigenwilliger Humor – dieser Badboy macht definitiv Lust auf mehr.

Mit der Story selbst hatte ich leider am Anfang arge Probleme. Der Einstieg war recht unspektakulär und hat sich schon eine Weile gezogen, bis es mal so richtig los ging. Und als es dann los ging, da war ich dann Feuer und Flamme. Mir erklärte sich endlich, warum ich Adam so suspekt fand. Der besondere Charm der Charaktere, den ich erwähnt habe, sticht hier nochmal besonders heraus. Hat man am Anfang noch gerätselt, worum es eigentlich geht, möchte man ab dann nur noch weiterlesen. Die Idee der 7 Todsünden finde ich genial und ich bin mehr als gespannt, wie es weiterhin umgesetzt wird.

Der Schreibstil ist wieder typisch für Lana. Man wird förmlich in die Welt gezogen und kann – dank flüssigen und jugendlich-frischen Stil- sämtliche Situationen und Schauplätze so erleben, als wäre man selbst in der Geschichte verwoben.

Und dann wurde man so fies mitten in der Geschichte unterbrochen. Jetzt sehne ich mich dringend nach dem nächsten Band, damit ich endlich miterleben kann, wie Avery ihren Kampf bestreitet.

Veröffentlicht am 16.07.2025

Schwierig

Wings and Claws
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Nachdem ich dieses Buch immer mal wieder auf der LBM gesehen habe und ja sowieso großer Fan von guten Drachengeschichten bin, habe ich es mir zugelegt und war dementsprechend auch neugierig was mich erwartet.
Aber ...

Nachdem ich dieses Buch immer mal wieder auf der LBM gesehen habe und ja sowieso großer Fan von guten Drachengeschichten bin, habe ich es mir zugelegt und war dementsprechend auch neugierig was mich erwartet.
Aber gleich zu Beginn kam schon der erste Dämpfer, denn der Einstieg war alles andere als spannend. Das legt sich zwar im Laufe der Geschichte, aber ich finde, dass gerade hier der Einstieg das Wichtigste ist für eine gute Geschichte und die fand ich tatsächlich nicht gelungen.
Man bekommt auch kaum Hintergrundinformationen zu den einzelnen Figuren, was ich sehr schade fand. So wusste ich weder, wie alt in etwa Kayden und Jadina sind, warum sie sich so überreizt und teilweise idiotisch verhalten noch irgendwelche anderen Anhaltspunkte, die die beiden für mich greifbarer machen könnten. So kam es dann auch, dass ich tatsächlich bis zum Schluss emotional so gar nicht abgeholt wurde. Die Anziehung zwischen den beiden fühlte ich null.
Von der Welt selbst bekommt man auch wenig mit und verweilt eher in den Gedanken von Jadina. Meiner Meinung nach wurde hier in der Erzählung auf zu viel Drumherum verzichtet und dadurch auch leider sehr viel Potential verschenkt. Die Idee gefällt mir sehr, wenn sie auch nicht unbedingt neu ist, aber man ist doch eher in Wortgefechten gefangen als in der erschaffenen Welt voller Drachen, Krieg und vor allem den Prüfungen, denen Jadina sich stellen muss. Darum werde ich diese Reihe eher nicht weiterverfolgen.

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