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Veröffentlicht am 03.09.2020

Eine Corona Rückschau

Der Corona-Effekt – Zwischen Shutdown und Neubeginn: Was wir jetzt über uns lernen können
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Das Inhaltsverzeichnis vermittelte sofort, dass die Corona Krise sehr differenziert von allen Seiten betrachtet wird.
Schon das erste Kapitel las ich mit großem Intresse.Gerade da ich selbst den Lockdown ...

Das Inhaltsverzeichnis vermittelte sofort, dass die Corona Krise sehr differenziert von allen Seiten betrachtet wird.
Schon das erste Kapitel las ich mit großem Intresse.Gerade da ich selbst den Lockdown verhältnissmäßig gut überstanden habe, bis auf ein wenig Tristesse( fehlender Chor) und mir die Decke gelegentlich auf den Kopf fiel, bekam ich hier etwas den Eindruck davon, wie andere den Lockdown erlebten. Wir sitzen alle im selben Boot,aber dann doch irgendwie anders.Jedoch viel neues bekam ich nicht, da ich scheinbar schon in dieser Zeit ausgiebig reflektiert hatte.
Der angesprochen Aspekt, die der Chance zu sich selbst zu finden und zu Ruhe zu kommen in der Krise , ist für mich persönlich deswegen nicht so relevant. Bei den Gedanken zum übermäßigem Konsum fühlte ich mich auch nicht angesprochen, ich fliege auch überhaupt nicht . Nun ja, es ist vielleicht für manche nicht schlecht darüber nachzudenken.
Beim Beurteilen der Coronamaßnahmen und deren Folgen, versucht die Autorin die Meinungen von allen Beteiligten zu betrachten,Kritik die anklingt ist immer belegt. Auch das Präventstionsparadox wird angesprochen, was anschließend im Betrachten des Themas Verschwörungstheorien kumuliert ( zum Glück ablehnend) . Zum Schluß wagt sie einen kleinen Ausblick für die Zeit nach Corona
Loben möchte ich die Autorin und Journalistinfür die gute Recherche der wirklich vielfältigen Aspekte, nicht alles neu,aber durchweg differenziert betrachtet . Und das alles mit Vernunft und Verstand.
Alles in Allem eine gelungene Rückschau der Corona Krise mit optimistischen Ausblick auf die Zeit danach.

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Veröffentlicht am 03.09.2020

Anspruchsvoll und Komplex

Die Topeka Schule
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Die Komplexität des Romans reizte mich sofort, nachdem ich den Klappentext und die Leseprobe bei Vorabblesen las. Dies wird auch durch die vielen Perspektivwechsel verstärkt. Eigentlich wäre es kein Problem ...

Die Komplexität des Romans reizte mich sofort, nachdem ich den Klappentext und die Leseprobe bei Vorabblesen las. Dies wird auch durch die vielen Perspektivwechsel verstärkt. Eigentlich wäre es kein Problem ihnen zu Folgen, wenn dem Autor (Übersetzer?),auf Seite 19 unten ,nicht den Fehler unterlaufen wäre die falsche Person ( Darren) in die Szene zu bringen, obwohl es Adams Kapitel war. Dies war zunächst sehr irritierend. Manchmal waren die Gedanken und Mitteilungen von einzelnen Personen sehr ausschweifend und behinderte, auf der einen Seite, so den Fluß der Geschichte. Es war auch nicht leicht zu folgen, vor allem dann nicht, wenn man das Buch weg lag und erst an nächsten Tag wieder weiterlas. Dadurch ,dass die "Stimme " eines engen Familien Freundes ( Klaus,der Psychoanalytiker ist), bei allen auftauchte,schienen die Perspektiven manchmal auch zu verschwimmen ( beabsichtigt?). Auf der anderen Seite gelang es Ben Lerner dadurch die komplexen psychischen Befindlichkeiten seiner Protagonisten darzustellen und es war wahrscheinlich auch seine Möglichkeit alle seine gesellschaftskritischen Themen unterzubringen. Ein großes Thema war die verlorene, privilegierte amerikanische Jugend und die Krise des Weißen Mannes/ Wut des Weißen Mannes, die sich oft in Sexismus entlud, aber auch im Umgang mit schwächeren Jugendlichen ,was zu einem tragischen Vorfall führte. Obwohl Ben Lerner selbst Debattiermeister war, scheute er sich nicht auch die Kultur des Debattier Wettbewerbs zu kritisieren. Beim politischen Debattier Wettbewerb wird etwas verwendet, dass sich schnellsten nennt und dadurch zum bedeutungslosen ,aber manipulierendem Geplapper mutiert. Hierdurch hatte ich auch einen Hauch davon mitbekommen/ verstanden wie amerikanische Politik funktioniert.
Über allem liegt aber die Bedeutung der Sprache als soziales Medium und "Stimmen" ,einmal in physischer Sicht und wie sie aus perspektivischer Sicht in der Modernen Erzähltheorie verwendet werden.
Der Roman hat mich eher interessiert als berührt. Großartige Literatur kann auch Distanz schaffen und verhindern dass Emotionen vermittelt werden.

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Veröffentlicht am 13.06.2026

Alarm auf Marsstation Pax

Red Star Rebels
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Ich habe schon einige Romane von Amie Kaufman gelesen , auch von ihr zusammen mit Jay Kristoff. Die Aurora Reihe gefiel mir extrem gut. Science Fiction ist eh immer was Besonderes für mich.
Der Marsaufenthalt ...

Ich habe schon einige Romane von Amie Kaufman gelesen , auch von ihr zusammen mit Jay Kristoff. Die Aurora Reihe gefiel mir extrem gut. Science Fiction ist eh immer was Besonderes für mich.
Der Marsaufenthalt ist für die Elite der Erde bestimmt und Hunter kommt aus einer besonders berühmten Familie der Erstbesiedler und Investoren , frisch von der Erde. Ein schöner Kontrast ,zum reichen Hunters trifft die Überlebenskünstlerin Cleo in einer Notsituation , ein vermeintliches Leck und verpasste Evakuierung, auf ihn . Schnell stellt sich heraus das eine ganz andere Bedrohung als das Leck herrscht.
Am Anfang fühlte ich mich wohl und war schon von Beginn an sehr neugierig darauf wie das Leben auf einer Marsstation aussieht. Ich saß quasi mit im Shuttle mit Blick auf Mars.
Es hätte so interessant aufgrund der unterschiedlichen Herkünfte und den damit verbundenen Vorurteilen untereinander und ob und wie sie sie überwinden, werden können. Eigentlich sind sie das perfekte Team, Cleo ist toll, hat geniale Macgyver Tricks drauf und Hunter ist ein Computerpezialist. Es hätte auch durchaus ein spannender Roman mit Tempo sein können. Auch das Komplott gegen den Konzern fand ich sehr interessant. Ja, wenn nicht ständig gegendert worden wäre. Das hat mich immer wieder aus dem Lesefluß gebracht, konnte mich nicht konzentrieren und hat mir den Spaß am Roman verdorben. Was wäre denn schlimm an "unseren neuen Freunden" , stattdessen steht da in wörtlichen Rede "unsere neuen Freund innen " Wer spricht so.
Hätte ich lieber mal das englische Original gelesen, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass im Orginal "our new friend
esses", oder "hitchhiker*resses" stand.
Zumal es nicht offiziell erforderlich ist , wäre es schön wenn der Verlag seine Übersetzerinnen und Übersetzer anhalten würde nicht zu gendern. Gerade in der Literatur ist es sehr störend.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Senior Sunrise

The summer we kissed
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Eigentlich habe ich eine gute coming of age erwartet , jedoch handelt es sich hier um einen Liebesroman der sich an ein Lesepublikum richtet welches noch mittendrin in dieser Phase befindet. Der ...





Eigentlich habe ich eine gute coming of age erwartet , jedoch handelt es sich hier um einen Liebesroman der sich an ein Lesepublikum richtet welches noch mittendrin in dieser Phase befindet. Der Titelzusatz " Jedes Ende ist ein Neuanfang , jeder Kuß ist ein Versprechen" hätte mir dies eigentlich veraten können. Jedoch von der vom Verlag versprochenen sommerlichen Leichtigkeit keine Spur. Ich habe mich bemüht mich auf diese Art einzustellen ,aber es sind ein paar zu viele Dramen und Missverständnisse, man braucht nicht mit dem Holzhammer draufzuhauen um zu begreifen ,dass Alles durch fehlendes Vertrauen , zu wenig Kommunikation und geringes selbstgefühl hervorgerufen wird . Und gerade dadurch ,das zu viel an Dramen einen Großteil des Buches ausmachen ( Eindruck von Fanservice) geht das sensible Thema Panikattacken unter.
Gut fand ich die Idee , dass Natalia sich als Künstlerin ihre Gefühle mit Farben ausdrücken lässt .
In den ruhigeren Teilen , die leider zu selten waren lässt sie ihre Hauptprotagonisten miteinander verständnisvoll umgehen. Aber wie gesagt diese Szenen waren viel zu selten und mich hat das Buch persönlich gestresst. Da hat es das oberflächliche Happy End auch nicht mehr für mich retten können.

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Veröffentlicht am 10.09.2024

Verwirrend

Die Passagierin
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"......wie einen Film , in den ich mitten in der Handlung eingestiegen bin und dessen Sprache ich nicht verstehe " So kam ich mir mit diesem Roman vor, Ich habe relativ lange gebraucht bis ich Halbwegs ...

"......wie einen Film , in den ich mitten in der Handlung eingestiegen bin und dessen Sprache ich nicht verstehe " So kam ich mir mit diesem Roman vor, Ich habe relativ lange gebraucht bis ich Halbwegs verstanden mit was sich die Handlung beschäftigt bis ich in der Geschichte drin war . Was eigentlich sehr schade ist , den ich fühlte mich wohl in der Welt der Kolchis. Auch die besonderen, sonderbaren Kinder fand ich toll. Ich mochte auch die Sprache und den Erzähstil . Den Roman hätte ich sehr gerne gemocht , da ich Dystopien liebe .Wenn, ja wenn ich wirklich das Buch verstanden hätte. Ich verstand von vielem der Geschehnisse und Gesprächen aber nur Bahnhof

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