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Veröffentlicht am 04.02.2017

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Die Stunde der Zeitreisenden
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Willkommen im Land des Wahnsinns. S. 17

Kurz in eigenen Worten:
Emerson ist 17 Jahre alt und hat sich mit ihrem Schicksal als Geisteskranke arrangiert, denn sie hat Wahnvorstellungen, kann Geister sehe. ...

Willkommen im Land des Wahnsinns. S. 17

Kurz in eigenen Worten:
Emerson ist 17 Jahre alt und hat sich mit ihrem Schicksal als Geisteskranke arrangiert, denn sie hat Wahnvorstellungen, kann Geister sehe. Doch plötzlich taucht Michael in ihrem Leben. Er sieht nicht nur unbeschreiblich gut aus, er erzählt ihr auch die Wahrheit. Em hat eine Gabe, sie kann durch die Zeit reisen. Sie schöpft neuen Mut durch diese Offenbarung und den braucht sie auch, denn die Organisation „Hourglass“, die sich für Menschen wie sie einsetzt seht in Gefahr.....

Cover: Gefällt mir gut. Die Farben harmonieren schön miteinander. Das Kleid geht an der Vorderseite nahtlos im Hintergrund unter, als würde das Mädchen verschwinden. Die freigelassenen Schmetterlinge sehen auch toll aus und wenn man das Buch gelesen hat, kann man seine eigene Meinung in die Symbolik dieser interpretieren.

Aufbau & Schreibstil & Autor: Es gibt 56 Kapitel, diese sind alle kurz gehalten, sodass sich das Buch dadurch angenehm lesen lässt. Die Kapitel Zahl wird begleitet von einem Schwarm Schmetterlinge, ein schönes Detail. Es wird aus der Sicht von Emerson erzählt, so kann sich der Leser ein gutes Bild von ihr machen und erlebt ihre Gefühle und Gedanken mit. Der Schreibstil von Myra McEntire ist locker und leicht zu lesen. Man merkt dem Buch nicht an, dass es ihr erster Roman ist. Sie kam zum Schreiben, weil sie in Nashville, der Country- Metropole von Amerika aufgewachsen ist, mit Country Musik aber so gar nichts anfangen konnte, so widmete sie sich lieber dem schreiben.

Charaktere:
Emerson ist eine Sympathische Protagonistin. Sie hatte es nicht leicht im Leben. Ich möchte ihre Humorvolle Art, sarkastisch und ironisch. Auf der einen Seite ist sie sehr verschlossen, doch wenn sie jemanden mag, kann sie sich kaum zurück halten und die Worte Sprudel nur so aus ihr heraus. Ich mochte diese Mischung aus impulsiv und zurückhalten. Und auch ihre Tollpatschigkeit.

Deine Größe lässt dich zart und zerbrechlich wirken wie Spinnweben. Aber die kluge Fliege weiß, dass etwas Zartes auch sehr stark sein kann. S. 85

Meinung:
Zeitreise Romane sind ja immer so eine Sache, finde ich. Es ist nicht leicht das Zeitreisen so zu erklären, dass es der Leser versteh, trotzdem aber nicht gelangweilt wird durch zu detaillierte Ausführungen. McEntire ist diese Mischung hier gut gelungen. Ich fand die Erklärung für das Zeitreisen genau richtig, nicht zu viele Wissenschaftliche Informationen, aber genug, dass es für mich Realistisch klang.

Die Romanze zwischen Emerson und Michael nimmt viel Platz im Buch ein, mir war es manchmal etwas zu viel. Besonders wie immer beschrieben wurde, wie Em reagiert, wenn die beiden sich nahe kommen. Nicht dass es Kitschig war, mir wurde es nur an manchen Stellen zu viel. Gerade am Anfang hat mir etwas mehr als nur dieses Anbandeln zwischen den beiden gefehlt. Dafür wurde es im Verlauf immer spannender und auch die Handlung kam mehr in Schwund, das Zeitreisen und die Mission standen mehr im Mittelpunkt. Und gegen Ende wurde es dann ziemlich Spannend und es gab auch noch ein paar Überraschungen.

Noch Erwähnenswert:
Dies ist eine Trilogie.
Hourglass 1 Die Stunde der Zeitreisenden
Hourglass 2 Die Versuchung der Zeit
Hourglass 3 Das Ende der Zeit


Ein schöner Zeitreiseroman, für meinen Geschmack mit etwas zu viel Romantik, dafür mit toller Protagonistin.

Veröffentlicht am 04.02.2017

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Revival
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Das ist nicht tot, was ewig liegt, Bis dass die Zeit den Tod besiegt. H.P Lovecraft

Kurz in eigenen Worten:
Es ist 1962 der kleine Jamie spielt in der Sonne, bis sich ein Schatten auf ihn legt. Er weiß ...

Das ist nicht tot, was ewig liegt, Bis dass die Zeit den Tod besiegt. H.P Lovecraft

Kurz in eigenen Worten:
Es ist 1962 der kleine Jamie spielt in der Sonne, bis sich ein Schatten auf ihn legt. Er weiß es noch nicht, aber dieser Schatten wird ihn sein Leben lang begleiten und nie gänzlich verschwinden. Es ist Reverand Charles Jacobs, der neue Pfarrer der Gemeinde. Er hat einen Leidenschaft für elektrischen Spielereien, die mit den Jahren immer mehr Raum in seinem Leben einnimmt. Nach einem schrecklichen Unglück trenne sich die Wege der beiden. Jamie wächst heran und geht seinen Weg, wenn auch nicht auf die Bestmögliche weise. Alls sie sich wieder treffen, ist der eine ein Drogenfrack und der andere ein Jahrmarkts Gaukler. Der eine fängt sich, der andere driftet immer mehr in seinem Wahn ab, bis es zu einem Finalen Experiment kommt..

Cover:
Fand ich auf den ersten Blick nicht so schön. Doch nun, wo ich den Roman gelesen habe, finde ich es recht passend. Die Religion versinnbildlicht durch das Kreuz, sowie die Blitze / Elektrizität sind eine feste Konstante in der Geschichte. Und auch die Mauer, welche man im Hintergrund sieht, ergibt einen Sinn. Es passt gut, aber wirklich schön finde ich es nicht.

Aufbau:
Jamie erzählt ihr seine Geschichte, er beginnt sie als er 6 Jahre alt war und führt sie fort, bis zum Jahre 61 Jahre alt ist.
Stephen King hat sich bei der Gliederung wieder eines bekannten Stilmittel seinerseits bedient. Zum Beispiel hat er es auch in seinem Roman Langoliers verwendet. Das Buch ist in große Überkapitel eingeteilt, diese tragen dann die jeweiligen Überschriften der kleineren Kapitel. So finde man dann zum Beispiel 3 Überschriften auf einer Seite. Dies verleitet natürlich zum spekulieren aber auch zum weiter lesen. Ungewöhnlich hier ist, dass man als Leser nicht genau weiß, wann das zur Überschrift passende Kapitel beginnt. Weil diese Unterkapitel nur durch einen Absatz und einen großen Abfangbuchstaben getrennt sind, und es viel mehr davon gibt als Überbegriffe. Ich finde es sehr ungewöhnlich und deswegen auch erwähnenswert.

Schreibstil:
Wie von King gewohnt, legt er auch wieder hier viel Wert auf die Darstellung seiner Protagonisten und auf deren Herausarbeitung. So wirken besonders Jamie und der Reverand sehr lebendig. Es wird aus der Sicht von Jamie erzählt, sodass der Leser einen guten Einblick in seine Gefühls- und Gedankenwelt bekommt. Die vielen Details, die er Beschreibt runden das Bild ab und vermitteln ein Gefühl, als wäre man dabei.

Charaktere:
Jamie steht hier ganz klar im Mittelpunkt. Ich war ihm gegenüber eher neutral, man erfährt zwar viel von ihm, aber so richtig sympathisch war er mir nicht. Er ist ein Musiker, King gibt seinen Protagonisten gerne kreative Berufe, meistens sind es Schriftsteller. Auch hat Jamie ein Drogenproblem, das Thema Sucht kommt in vielen King Büchern vor, was wohl daran liegt, dass der Meister des Horror selbst mal Probleme in der Richtung hatte.

Meinung:
Der Roman zeichnet nicht, wie für viele King typisch durch die Horrorelemente aus, sondern durch seine ruhige Art. Ganz langsam wird eine Spannung erzeugt, die gegen Ende entladen wird. Im Vordergrund steht die meiste Zeit Jamie und sein Schicksal, oder sollte ich lieber Schicksalsschläge sagen. Wie oben erwähnt erzählt Jamie in diesem Buch seine Geschichte, da diese durch seine Lebensjahre sehr lange ist, liegt der Schwerpunkt nur auf einigen Lebensabschnitten, viel wird überflogen. Für mich wurde hier zu lange beim Thema Musik verweilt, die namentliche Erwähnung unzähliger Bands war mir hier zu viel.

Auch hat es recht lange gedauert, bis die Geschichte so richtig in Gang kommt. Wirkliche Schocker gibt es nur vereinzelt, dafür aber dann gegen Ende gewallt. Ich habe die ersten 200 Seiten mit Spannung gelesen, doch dann kam ich an den Punkt, an dem ich mich fragte, passiert noch etwas?

Ich hatte zwar schon nach dem ersten schweren Schicksalsschlag, eine Vorahnung oder eher Befürchtung, wohin die Geschichte gehen könnte. Mit welcher ich auch Richtig lag. Doch hatte ich zwischendurch das Gefühl, nie an diesen Ausgangspunkt zu kommen. Es gab durchaus Momente in denen ich mich gegruselt habe, diese waren aber rar.

Das Ende fand ich ziemlich nun ja, King typisch, er schreibt großartige Romane, aber das Ende, ist meist so eine Sache bei ihm. Es war ok, nur fand ich es irgendwie nicht so passen. Super fand ich aber Namenswahl gegen Ende und die damit verbundene Anspielung an einen Horrorklassiker.

Fazit: Nicht unbedingt viele Horrorelemente, aber trotzdem Spannend und lesenswert. Ein ruhiger King, der gegen Ende voll aufdreht.

Veröffentlicht am 04.02.2017

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Extinction
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Manchmal ist die Natur wahllos ungerecht und grausam. S. 114

Kurz in eigenen Worten:
Die Menschheit ist in Gefahr. Dem Präsidenten werden Unterlagen vorgelegt, laut denen ein gefährliches Virus in einem ...

Manchmal ist die Natur wahllos ungerecht und grausam. S. 114

Kurz in eigenen Worten:
Die Menschheit ist in Gefahr. Dem Präsidenten werden Unterlagen vorgelegt, laut denen ein gefährliches Virus in einem Pygmäenstamm im Kongo. Ein Sondereinsatzkommando muss her, der Amerikaner Jonathan Yeager ist einer von ihnen, das Geld kann er gut gebrauchen, doch zögert er, denn sein Sohn ist krank, er leidet an einer Unheilbaren Krankheit, die ihn bald töten wird. Kento´s Vater ist plötzlich gestorben und nun soll der junge Japanische Wissenschaftler seine geheime Forschung vorführen und ein Heilmittel für eine Unheilbare Krankheit finden. Wer sich nun fragt, wie dies alles zusammen passt, lest das Buch, dann erfahrt ihr es


Cover:
Thriller stehen in der Cover Gestaltung oft den anderen Genres nach, finde ich. Durch dieses goldene Gelb wird man zwar auf das Buch aufmerksam, und das X prägt sich auch ein. Aber mit dem Cover nach vorne würde ich es nicht in das Bücherregal stellen.


Meine Meinung:
Kazuaki Takano hat hier einige Handlungsstränge untergebracht. Es gibt Zwei große Handlungsverläufe, die da wären.

~Kento, der jungen japanischen Wissenschaftler bei seiner suche nach einem Heilmittel und den damit verbundenen Schwierigkeiten, weil ihm jede Menge Steine in den Weg gelegt werden.Es ist ein sympathischer Kerl. Aber trotzdem mochte ich seine Kapitel am wenigsten, es gab zwar den ein oder anderen Spannenden Moment, aber die meiste Zeit fand ich sein Wissenschaftliches geredet und die Analysen recht anstrengend, zäh und langweilig. Ich konnte damit einfach nicht viel anfangen, da ich mich in dem Bereich auch gar nicht auskenne und mit vielen Begriffen / Verfahren nichts anfangen konnte.

~Yeage, der amerikanische Ex Soldat, der einen unheilbar kranken Sohn hat, welcher nur noch einen Monat zu leben hat. Dies war mein Lieblingsstrang. Nicht nur weil es hier jede Menge Action gab, sonder auch weil mir Yeager am sympathischsten war. Er ist ein guter Mensch, auch wenn er ein paar Dinge tun muss, die nicht unter den Begriff Gut fallen. Er ist intelligent, denkt analytisch und strategisch, seinen Vorgehen zu folgen fand ich sehr interessant. Die Gruppe an Söldner, die ihn auf der Mission begleitet, war bunt gemischt an Charakteren und hat mir gut gefallen. Sehr interessant fand ich das zusammen treffen der Soldaten mit dem Pygmäenstamm

~Der Präsident und sein Mitarbeiter, gelegentlich wird dem Leser gezeigt, was im Washington passiert. Die Ausflüge haben mir auch gefallen, auch wenn sie ziemlich erschreckend waren. Erwähnenswert finde ich, dass dieser Präsident, der einen unnötigen Krieg angefangen hat und ohne schlechtes Gewissen unschuldige Folter lässt ( nur ein paar seine Vergehen) Gregory Burns heißt.

~Es gibt auch noch ein paar andere Personen die kurzzeitig vom Leser begleitet werden, diese werde ich nun nicht alle aufzählen. Aber durch sie bekommt man einen guten Einblick, auch aus anderen Sichtweisen und somit wird das Buch lebendiger. Die vielen Stränge waren zwar am Anfang leicht verwirrend, aber im Verlauf des Buches, haben sie zur Spannung beigetragen.


Fakten, diese gibt es hier so einige.Wie schon erwähnt, fand ich die im Naturwissenschaftlichen Bereich nicht sehr interessant. Dafür habe ich aber etwas im Geografischen und Anthropologischen Bereich gelernt. Ich finde es gut, wenn ein Buch auch noch nebenbei bildet.


Fazit: Für Wissenschafts Fans die gerne Thriller lesen.
Ein Thriller, der nicht nur Spannung verbreitet, sondern auch informiert und belehrt.

Veröffentlicht am 04.02.2017

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Gehämmert
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Kurz in eigenen Worten:
Atticus O'Sullivan ist der letzte Druide auf der Welt und er hält seine Versprechen. Seinem Vampir Anwalt Leif hat er versprochen ihm den Weg zu Thor zu zeigen, damit dieser ihn ...

Kurz in eigenen Worten:
Atticus O'Sullivan ist der letzte Druide auf der Welt und er hält seine Versprechen. Seinem Vampir Anwalt Leif hat er versprochen ihm den Weg zu Thor zu zeigen, damit dieser ihn umbringen kann. Es schließen sich auch noch ein Werwolf, ein Gott, ein Alchemist und Zaubere an, alle wollen Thor sterben sehen. Die zusammen Stellung lässt schon erahnen hier geht es witzig und Actionreich zur Sache...


Cover:
Nach dem ersten Band wurden die Cover um gestaltet. Mir persönlich hat der gezeichnete Atticus besser gefallen. Aber ich finde das Cover hat auch so etwas, mir gefallen die Runen und dass man das Tattoo so gut sieht auch das Schwer schaut gut aus, genauso wie die Kette um seinem Hals. Die Farben an sich harmonieren schön und die Gestaltung passt zum Vorgänger.

Charaktere:
Atticus steht ganz klar im Vordergrund, er ist die Hauptperson. Sympathisch ist er mir ja schon, der letzte Druide, aber seine Überheblichkeit nervt schon manchmal. Wie kann ein so intelligenter Mann, nur so oft Misst bauen. Gut fand ich, dass der Leser in diesem Band mehr über seine Vergangenheit erfahren hat, das hat ihn mir sympathischer und greifbarer gemacht. Oberon, sein irischer Wolfshund ist mein Liebling, er und Atticus können sich über ihre Gedanken verständigen. Oberon lockert den Roman deutlich auf, schade, dass er in diesem Teil nicht so oft vorkam, seine humoristischen Kommentare sind einfach klasse. Leif und Gunnar, Vampir und Werwolf Anwalt mochte ich auch gerne, beide sind sehr alt und haben so etwas edles, erhabenes an sich. Mein Highlight Charakter neben Oberon war Perun, ein Donnergott, der gerne Wodka trinkt und mehr Haare hat als ein Bär, seine Szenen waren oft sehr witzig. Thor ist hier der Hasscharakter schlechthin, der Leser erfährt viele seiner Missetaten und man entwickelt eine Abneigung gegen ihn. Ach und Jesus und einem riesigen Eichhörnchen begegnet der Leser auch noch.


Schreibstil:
Kevin Hearne schreibt leicht verständlich und sehr Actionreich. Es gibt jede menge Kampfszenen und Verfolgungsjagden. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Leider bleibt dabei etwas der Tiefgang auf der Strecke. Auch eine Lovestory sucht man hier vergebens, dafür wird man aber noch etwas dazu lernen, wenn es um die Götter geht.

Meinung:
Ich habe mich sehr gefreut, endlich Gehämmert in den Händen zu halten. Ein neues Abenteuer von Atticus. Wie schon bei den beiden Vorgängern habe ich mich wieder gut unterhalten gefühlt. Langweilig wurde es beim lesen nie. Man verweilt auch nie lange auf einer Stelle, sondern das Tempo ist gut angezogen. Für mich ging es manchmal etwas zu schnell.

Ich finde die alten Mythen über die Götter besonders über die nordischen sehr interessant, weswegen das Buch bei mir auch noch mal einen Pluspunkt bekommen hat. Leider fehlt wieder das Glossar am Ende, um dem Leser noch mal etwas auf die Sprünge zu helfen, wäre gerade bei den Irischen Göttern hilfreich gewesen, da die kaum jemand kennt. Ich hatte da nicht so große Probleme, da mir die Götter noch gut im Gedächtnis waren und ich auch schon das ein oder andere Sachbuch durch blättert habe. Wer sich aber noch nie mit den verschiedenen Göttern auseinander gesetzt hat, könnte hier Probleme bekommen.

Gegen Ende sind dann ein paar Dinge passiert, die ich nicht so gut fand. Nun bin ich sehr gespannt, welche Konsequenzen sich daraus ergeben und wie es weiter gehen wird. Ich hoffe der nächste Band wird schnell Übersetzt, den im englischen kann man die Reihe schon bis zu Band 7 weiter lesen.

Fazit:Sehr spannend und Unterhaltsam.
Viel Action und Humor.
Empfehlung gerade an die Männlichen Fantasy Leser.
Im Vergleich zu Band 2, hat mir dieser besser gefallen, da es doch etwas mehr Tiefgang gab.

Veröffentlicht am 04.02.2017

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Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1)
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Ich habe nicht viel erwartet von dem Buch. Das Cover fand ich erst eher abschreckend und deswegen hab ich die Reihe eher gemieden. Doch dann habe ich gelesen, dass es sich um eine Dysopie handelt, die ...

Ich habe nicht viel erwartet von dem Buch. Das Cover fand ich erst eher abschreckend und deswegen hab ich die Reihe eher gemieden. Doch dann habe ich gelesen, dass es sich um eine Dysopie handelt, die ich ja sehr gerne lese und nicht, wie ich dachte um einen Thriller.

Am Anfang wird man etwas in diese in der Zukunft angesiedelte Welt geworfen. Doch die Basic Fragen werden bald geklärt. Man weiß zwar nicht alles ganz genau, aber mir haben die Informationen gereicht. Das Szenarium ist natürlich erschreckend, Deutschland liegt unter einer Schneeschicht begrabenen, sicheres Überleben gibt es nur noch in Kuppeln. Die Prims, die draußen leben sind Wilde und Barbaren, so heißt es zumindest. Egal was sie sind, sie müssen auf jeden Fall hart um ihr überleben kämpfen.

Ria ist die Hauptperson und wird vom Leser begleitet. Sie ist eine Meisterin darin Menschen zu lesen, dafür wurde sie ausgebildet. Deswegen ist sie auch sehr analytisch und reflektiert, und ich mochte ihre Art. Außerdem scheint sie kein Gefühlsduseliger Mensch zu sein. Sie hat zwar einen Freund, der auch dieses Abenteuer mit ihr erlebt, doch gibt es keinerlei Kitsch. Manchen fehlt hier vielleicht die Romantik, ich fand es aber super so. Endlich mal wieder eine Dystopie, bei der die Handlung und nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund steht.

Das Buch hat eine gute Dynamik. Es gibt zwar kurze Verschnaufpausen, doch hatte ich nicht das Gefühl von Langeweile. Die Spannung wird gut gehalten und es gibt ein paar Überraschungen. Der Schreibstil ist gut zu lesen, einfache und aussagekräftige Sätze, keine langen Beschreibungen. Das Ende an sich ist auch gut, oft neigen Trilogien dazu kein richtiges Ende zu haben, hier fand ich es aber schön abschließend.


Fazit: Ein wirklich gelungener Erster Teil, ich werde die Reihe bald weiter lesen.Ich kann mich über nichts beschweren, nur hat mich die Geschichte noch nicht richtig gepackt, Emotional fehlt mir noch etwas, deswegen nur 4,5 Weingummis