Ganz anderer Schreibstil als beim ersten Buch
The Wonderful WildVon Gesa Neitzel habe ich schon das Buch „Frühstück mit Elefanten“ gelesen, wo sie ihre Erlebnisse als Rangerin in Afrika mit mir teilte. So freute ich mich sehr auf ihr zweites Buch von ihr und hoffte, ...
Von Gesa Neitzel habe ich schon das Buch „Frühstück mit Elefanten“ gelesen, wo sie ihre Erlebnisse als Rangerin in Afrika mit mir teilte. So freute ich mich sehr auf ihr zweites Buch von ihr und hoffte, neue Abenteuer mit ihr erleben zu können.
Doch leider erwies sich der Schreibstil diesmal von der anderen Art. Kein Erlebnisbericht, eher esoterisch, spirituell, yoga-mäßig angehaucht? Klar gibt es die einen oder anderen Erlebnisse mit den wilden Tieren und man erfährt zum Beispiel auch warum Elefanten trotz ihrer beeindruckenden Körpergröße sich fast lautlos durch den Busch bewegen. Aber aufgrund des Schreibstils kann ich mich nur schwer darauf einlassen.
Denn man soll sich z. B. vorstellen, dass man der Kapitän eines Schiffes ist, dessen Fahrt reibungslos verläuft bzw. auch nicht richtig läuft. Gut, so kann ich mir die Signale meines Körpers zwar auch etwas vorstellen, allerdings bin ich nicht der Typ für so eine Art von Meditation. Und es fällt mir auch schwer, bewusst das positive in einer Situation zu sehen wenn ich mir vorstellen soll, dass ich morgens aufwache, schlechte Nachrichten in der Zeitung lese, aus der Dusche nur kaltes Wasser kommt weil die Bauarbeiter schon losgelegt haben und man dann noch die Milch ausspuckt, weil sie schlecht schmeckt weil sie schon abgelaufen ist.
Wer sich auf dieses Buch einlassen kann, der wird das mit anderen Augen sehen. Ich konnte es nicht und habe es nach einiger Zeit abgebrochen.