Salut les amis!
Menu d'amour
Bonjour, bonjour !
Diese Geschichte von Nicolas Barreau ist kurz, wirklich sehr sehr kurz. Auf den ersten Blick sieht das Buch schonmal dünn aus, aber wenn man mal hineinsieht, sieht man, dass die ...
Bonjour, bonjour !
Diese Geschichte von Nicolas Barreau ist kurz, wirklich sehr sehr kurz. Auf den ersten Blick sieht das Buch schonmal dünn aus, aber wenn man mal hineinsieht, sieht man, dass die zweite Hälfte nur Rezepte sind.
Aber nun zur Geschichte an sich - Henri Bredin mag Literatur, Kochen und Valérie Castel. Valérie ist ein Mädchen, das im Lesesaal neben ihm sitzt und ihn "nur" für einen guten Freund hält. Er hingegen ist hoffnungslos in sie verliebt. Als er bei einem Bummel an der Seine ein Buch mit einem Rezept für einen Liebestrank entdeckt, beschließt er, sie zum Essen einzuladen und ihr diesen Trank ins Essen zu mischen. Der Abend läuft anders als geplant, aber das lest ihr besser selbst.
Menu d'armour ist kein Buch zum Verlieben, weil man sich höchstens zwei Stunden damit aufhält. Die Charaktere sind zwar so eindrucksvoll wie immer beschrieben und der Erzählstil ist auch genauso locker und leicht wie in den anderen Büchern von Nicolas Barreau, aber es fehlt einfach die Identifizierung mit Henri, weil man ihn nicht so detailliert kennen lernt. Seine Denkweise und seine Emotionen werden zwar lang und breit erklärt, aber dadurch, dass die eigentliche Geschichte nur 81 Seiten hat, fühle zumindest ich keine Verbundenheit mit dem Protagonisten.
Au revoir!