Ihr wichtigster Job: den Prinzen zu beschützen.
Die größte Gefahr: die Anziehung zwischen ihnen.
Silver ist Absolventin der Bodyguard-Academy in Miami. Sie ist knallhart und Jahrgangsbeste, und doch sind die Jobs rar. Bis Silver das Angebot erhält, undercover als Begleitschutz für Prinz Prescot zu arbeiten – niemand anderes als der Thronerbe von Nova Scotia. Von verwöhnten Royals hält Silver gar nichts, doch Prescot entpuppt sich als äußerst charmant. Und schon bald merkt sie, dass sie nicht nur Prescot vor Paparazzi schützen muss, sondern insbesondere ihr eigenes Herz vor dem Prinzen.
Zuerst muss ich sagen, dass ich sehr hohe Erwartungen an das Buch hatte, weil ich von Kiss Me Once absolut begeistert war. Allerdings kam ich in Kiss Me Twice an beide Protagonisten nicht so wirklich heran. ...
Zuerst muss ich sagen, dass ich sehr hohe Erwartungen an das Buch hatte, weil ich von Kiss Me Once absolut begeistert war. Allerdings kam ich in Kiss Me Twice an beide Protagonisten nicht so wirklich heran. Weder Silvers noch Prescotts Gefühle und Handlungen konnte ich gut nachvollziehen. Auch die ganze Story mit Prescotts Vergangenheit hat mich eher verwirrt.
Die Handlung war zwar spannend gestaltet und der Spannungsbogen wurde bis zum Ende hin durchgezogen, aber trotzdem war ich an manchen Stellen auch wegen den Familienverhältnissen verwirrt.
Trotz allem ist Stella Tacks Schreibstil wie immer gut und ich mag es eigentlich, wie individuell ihre Charaktere sind, aber diesmal waren sie leider nicht meins.
Trotzdem freue ich mich natürlich für alle, denen das Buch gefallen hat und möchte auf keinen Fall jemandem davon abraten, es zu lesen.
Kiss me twice konnte mich leider insgesamt nicht abholen. Während mir der Anfang des Buches noch unheimlich gut gefallen hat, wurde es danach leider sehr schnell nur noch schwächer.
Überzeugen konnten ...
Kiss me twice konnte mich leider insgesamt nicht abholen. Während mir der Anfang des Buches noch unheimlich gut gefallen hat, wurde es danach leider sehr schnell nur noch schwächer.
Überzeugen konnten mich die beiden Protagonisten Prescot und Silver. Mir hat es sehr gut gefallen, wie stark und tough Silver ist, vor allem im Vergleich zur Protagonistin aus dem ersten Band. Und auch der Anfang ihrer Lovestory konnte mich abholen, insbesondere die Szene auf dem Flughafen und ihr erster Kuss.
Außerdem sehr gut gefallen hat mir, was für eine große Rolle Ivy und Ryan am Anfang gespielt haben, es war toll von außen noch mehr über sie zu erfahren.
Allerdings konnte der Rest des Buches den ersten positiven Eindruck nicht aufrecht erhalten. Leider hat mich die Geschichte rund um den Prinzen nicht überzeugen können, weder Eve, noch Oscar, noch das ganze Thema rund um Presse und Skandale, noch die Auflösung am Ende. Ich habe leider das meiste als überzogen und unrealistisch empfunden.
Und auch die weitere Entwicklung der Beziehung von Prescot und Silver konnte ich nicht wirklich nachfühlen. Ich habe einfach den Kontakt zur Geschichte und den Charakteren verloren und nicht wiedergefunden, was ich selbst sehr schade fand.
Fazit: Leider ein Buch, das sein Potenzial nicht ausgeschöpft hat.
Ich fand das Buch ganz okay. Am Anfang hat es mir richtig gut gefallen, die Geschichte, die Protagonisten, das Thema, die Umsetzung und der Schreibstil. Am Ende hin wurde es allerdings ziemlich chaotisch, ...
Ich fand das Buch ganz okay. Am Anfang hat es mir richtig gut gefallen, die Geschichte, die Protagonisten, das Thema, die Umsetzung und der Schreibstil. Am Ende hin wurde es allerdings ziemlich chaotisch, unübersichtlich, unrealistisch und auch verwirrend. Daher drei Sterne. Kiss me once (der erste Teil) hat mir um einiges besser gefallen.
Silver ist eine der wenigen ausgebildeten weiblichen Bodyguards ihrer Academy und obwohl sie einem Mann in nichts nachsteht, bekommt sie einfach keine Klienten, vor allem keine, die sie langfristig behalten. ...
Silver ist eine der wenigen ausgebildeten weiblichen Bodyguards ihrer Academy und obwohl sie einem Mann in nichts nachsteht, bekommt sie einfach keine Klienten, vor allem keine, die sie langfristig behalten. Als sie erneut gekündigt wird, ist Silvers Enttäuschung größer denn je. Wie soll sie denn ihre Schulden zurückzahlen, wenn sie ständig grundlos gekündigt wird? Beziehungsweise, weil sie wegen ihres Geschlechts gekündigt wird. Als ihr bester Freund Ryan sie zu sich und seiner Freundin Ivy nach Kanada einlädt, beschließt Silver die Chance wahrzunehmen. Was hat sie schon Besseres zu tun ohne richtigen Job?
Doch kaum das sie am Flughafen ankommt, stolpert sie förmlich über Prinz Prescot, den möglichen Thronfolger Nova Scotias. Als dieser dringend ihre Hilfe braucht, ist Silver direkt zur Stelle und bringt ihn unbemerkt zu seiner Limousine. Woraufhin Prescot sie nicht mehr aus dem Kopf bekommt und beschließt, dass sie sein neuer Bodyguard sein soll. Doch ein Problem gibt es dabei, Prescot vermutet, dass sein Onkel eine Intrige spinnt, weshalb er Silver Inkognito als seine Freundin in den Palast schleust. Ganz zu Silvers Leidwesen, denn so hat sie sich ihren Urlaub ganz sicher nicht vorgestellt …
Charaktere:
Eigentlich finde ich die Idee hinter Silver wirklich gut: ein taffer, starker, weiblicher Bodyguard. Allgemein eigenständige, starke Protagonistinnen finde ich wahnsinnig gut und sollten mehr in Bücher vertreten sein, aber irgendwie empfand ich Silver doch als ein bisschen inkonsistent geschrieben. Sobald es irgendwie um Prescot ging wurde sie sehr … ich will nicht weich sagen, weil das natürlich nichts Negatives ist, aber irgendwie hat sie sich sehr girly-verknallt verhalten, was gar nicht wertend gemeint ist und was sie natürlich, trotz ihres Jobs und ihres sonstigen Charakters sein kann. Aber irgendwie hat es sich für mich einfach nicht so richtig stimmig angefühlt. Ich kann es nicht richtig beschreiben, wenn ich ehrlich bin.
Prescot war mir dann wiederum so einen ticken zu gegenteilig zu ihr. Und auch hier soll das jetzt gar nicht wertend gemeint sein, es ist gut, wenn es auch mal Protagonisten gibt die ein bisschen sanfter etc. dargestellt werden und wo die Frau eher ‚den Ton angibt‘. Aber auch hier war es für mich irgendwie ein bisschen unstimmig, keine Ahnung wieso. Was ich an ihm allerdings richtig gerne mochte, ist das er sich im Vergleich zu seinem jüngeren Ich aktiv verbessern wollte und es auch getan hat. Genauso gut hat mir außerdem gefallen, dass ihm seine Familie so wichtig ist, obwohl er eigentlich nicht die allerbeste Beziehung zu einigen von ihnen hat.
Schreibstil/Spannungsbogen:
Normalerweise mag ich den Schreibstil von Stella Tack sehr, sehr gerne. Warum auch immer konnte mich „Kiss me Twice“ nicht richtig überzeugen. Wie bereits erwähnt konnten mich die Charaktere schon nicht richtig abholen und beim Schreibstil war es ähnlich. Auch was die Spannung angeht, war ich nur bedingt gepackt. Die letzten 50 Seiten wurden sehr spannend, aber die restlichen 400 haben mich einfach nicht so richtig in den Bann gezogen. Was mir auch ein bisschen zu viel war, waren die Anspielungen auf „Kiss me Once“ und „Beat it Up“, eigentlich finde ich auch sowas in gemäßigten Rahmen gut, aber es war mir ein bisschen zu überzogen in diesem Fall. Alleine wie oft das Wort „Gatorade“ gefallen ist…
Fazit:
Während „Kiss me Once“ zu einem meiner Highlights 2019 gehörte, konnte mich „Kiss me Twice“ leider nicht so richtig abholen. Es war zwar schön die Geschichte weiterzuverfolgen und auch Ryan und Ivy ‚wiederzusehen‘, aber die eigentliche Handlung hat mich leider größtenteils nicht gepackt. Es wurde einiges angeteasert, aber so richtig hoch herging es dann erst auf den letzten 50 Seiten, was mir persönlich deutlich zu spät war. Also ja, es war jetzt kein schlechtes Buch, aber mich persönlich hat es einfach nicht so richtig abgeholt, was ich wirklich schade finde, da ich Band 1 ja wirklich toll fand und den Schreibstil der Autorin normalerweise auch sehr gerne mag.