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Bisco

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.09.2020

Warum muss Rome böse sein wenn Julia nicht mit der Welt klar kommt

Bad Romeo - Ich werde immer bei dir sein
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Im zweiten Teil erfahren wir wie es weiter geht nach dem der erste mit einem Cliffhanger geendet hat. Gerade die Frage was nun passiert ist das die beiden sich getrennt haben und Cassie sich so sehr verändert ...

Im zweiten Teil erfahren wir wie es weiter geht nach dem der erste mit einem Cliffhanger geendet hat. Gerade die Frage was nun passiert ist das die beiden sich getrennt haben und Cassie sich so sehr verändert hat macht schon neugierig. Selten lese ich den zweiten Teil so schnell nach dem ersten, aber hier musste es einfach sein.

So erleben wir nun die Geschichte aus der Sicht von Ethan. Beim ihm sind die Tagebücher sehr aufschlussreich, um ihn und seine Gefühle zu verstehen. Das was er nicht ausspricht, das schreibt er und wir erleben einen Menschen, der sehr mit sich zu kämpfen hat und mit seinen Dämonen. Die Eifersucht, welche er empfindet und schon oft für Ärger gesorgt hat. Aber auch die unendlich große Liebe die er für Cassie empfindet.

Zugleich sehen wir in der Vergangenheit wie die Zeit an der Schauspielschule weiterging. Hier kann ich ihn schon verstehen, denn Nacktszenen sind schon heftig und vor allem wenn es die eigene Freundin betrifft.

Wir erleben das Hin und Her aus Zusammensein und getrennt, Nähe zulassen und Distanz, einer Affäre, von der niemand wissen soll, weil er der Böse ist der Cassie so kaputt gemacht hat. Hier war ich echt genervt. Sie wurde von ihm nie misshandelt und schlecht behandelt, aber genau so reagiert sie auf alles von ihm und so behandelt die Umwelt ihn. Ich fand es schon derbste übertrieben. Dann die heimliche Affäre, weil sie niemanden davon erzählen wollte. Darauf hätte ich an seiner Stelle keine Lust gehabt.

Leider hat mich Cassie in diesem Band extrem genervt und ich war klar für Ethan. Er geht zur Therapie, er holt sich Hilfe und will an sich arbeiten. Aber sie ist das kleine arme Mädchen was aber meint für Sex reif genug zu sein aber eben nicht so wirkt.

Für mich ein sehr viel schwächerer zweiter Teil, da Cassie die Geschichte zu sehr runterzieht und mir Ethan dauerhaft als zu sehr der Böse dargestellt wurde, obwohl gerade er an sich und an der Beziehung zu Cassie arbeitet.

Veröffentlicht am 22.09.2020

Ein Buch wie jedes andere aus dem Bereich YA, Romance,

Celestial City - Akademie der Engel
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„Celestial City - Akademie der Engel“ gehört zu den Büchern, welche doch eher für die junge Generation geschrieben ist. Und für diese, ist das Buch alles andere als schlecht. Für Leser um die 14 bis Anfang ...

„Celestial City - Akademie der Engel“ gehört zu den Büchern, welche doch eher für die junge Generation geschrieben ist. Und für diese, ist das Buch alles andere als schlecht. Für Leser um die 14 bis Anfang 20, würde ich daher vorweg vier Sterne geben. Für alle anderen die älter sind und schon mit beiden Beinen und einem vernünftigen Erfahrungsschatz im Leben stehen, eher drei.

Aber warum so unterschiedlich? Das erkläre ich euch natürlich gerne.

Erstmal kurz zusammengefasst worum es geht:

Gut gegen Böse. Fertig.

Nein, natürlich nicht. Wäre ja zu einfach.

Also von vorne.

Da hätten wir Brielle, kurz Bri, die das Pech hat, dass sie in einer Welt aufwächst wo es zwei Arten von Leben gibt. Die auf der guten Seite der Stadt wo die Engel sind und die böse Seite der Dämonen. Bri hat das Pech, dass nach dem Krieg zwischen Engeln und Dämonen ihre Mutter ein Dämonenmal abbekommen hat und Bri über einen Vertrag ebenfalls an die böse Seite gebunden hat. Alles weitere erklärt sich dazu im Buch.

Am Tag der Zeremonie, wo Bri nun 18 ist und im Buch immer wieder darauf besteht schon reif und erwachsen zu sein, wird klar das in ihr nicht nur Dämonenblut, sondern auch das der Engel fließt. Somit ist ihr Schicksal auf die Dämonenschule und für immer versklavt zu werden, fürs erste gerettet. Ihre beste Freundin Shea soll aber dieses Schicksal treffen.

Bri wird also an die Schule der Engel, auf der hellen Seite der Stadt gebracht und bekommt dort sofort den VIP-Status. Denn sie ist was Besonderes, auch wenn sie das selbst nicht so sieht. Die klassische, hübsche, unscheinbare, die am Ende die Welt rettet.

Dort trifft sie auf den hübschen aber natürlich arroganten und böse wirkenden Lincoln. Er steht den Erzengeln am nächsten und Kaffeeplausch mit Michael und den drei anderen ist für ihn ganz normal. Bri wird nun auf die Engel gemarkert und stellt schnell fest, dass die Dämonen ihr Eigentum nicht so schnell gehen lassen wollen.

Für Bri soll nun eine stressige Zeit an der Akademie beginnen, mit viel lernen, neuen Freunden, mehr Unterricht als die anderen, Mobbing, und natürlich viel Stress mit den Hormonen. Wo andere Mädchen mit ihrem Körper hadern, hat sie mit ihren schwarzen Flügeln ihr Leid zu tragen.

So nun kommen wir zu den beiden unterschiedlichen Bewertungen.

Für die junge Generation ganz toll und für die welche aus der Teeniezeit raus sind etwas schwer zu verdaulichen Dingen.

1. Das typische unscheinbare Mädchen, trifft Bad Boy, der keiner ist, beide werden ein Paar. Kein Spoiler, nicht anders zu erwarten. Ganz schlimm ist, dass sie sich die ganze Zeit über förmlich an ihn ranwerfen will und sie nicht verstehen kann, wie er nicht will. Immerhin ist sie volljährig, zwar noch mega unerfahren, aber sie ist doch durch und durch Frau, wie kann Mann da nicht wollen. Als Frau finde ich das Verhalten einfach nur wahnsinnig billig und für ein Jugendbuch absolut überflüssig. Müssen wir unseren Kids zeigen, dass Sex das Ultimum ist?

2. Der Typ ist natürlich wieder mal ultra sexy, mega unfreundlich, total unerreichbar. Dann nimmt er natürlich die Hauptdarstellerin. Zum träumen schön und romantisch.

3. Es wir der Protagonistin so einfach gemacht. Alles was sie anfängt gelingt ihr auch. Ist ein bisschen wie: Glaub an dich, du wirst alles schaffen. Die Realität sieht halt nicht immer so aus.

4. Die Story ist vorhersehbar. Bei einem echt guten Start, wird es immer schwächer und vor allem auch langweiliger. Es ist ersichtlich wo es hinführen wird und genau das kam dann auch.

Alles in allem ist die Grundidee super, aber die Umsetzung leider in vielen Dingen nicht gelungen. Die jüngeren Leser und auch die älteren Fans von Büchern mit Romantik und Fantasy, mit viel Spielraum ob die Geschichte überhaupt Sinn macht, wird hier dran ihre Freude haben. Beide Noten sind daher zusammen genommen eine 3,5. Ander als andere bewerte ich daher in den Portalen nicht nach oben, sondern nach unten. Eine solide drei also. Kann man lesen, verpasst aber auch nichts, wenn man es nicht getan hat.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.09.2020

Mehr Drama als Liebesgeschichte

Never Doubt
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In „Never doubt“ treffen zwei junge Menschen mit unterschiedlichen Schicksalen und Familienverhältnissen aufeinander.

Die 17-Jährige Willow kommt aus einer gut betuchten Familie. Der Vater Teil eines ...

In „Never doubt“ treffen zwei junge Menschen mit unterschiedlichen Schicksalen und Familienverhältnissen aufeinander.

Die 17-Jährige Willow kommt aus einer gut betuchten Familie. Der Vater Teil eines Millionen schweren Unternehmens und dort in den oberen Etagen am arbeiten. Die Mutter als Hausfrau unzufrieden trinkt ihren Frust weg und ist für Willow keine Ansprechpartnerin.

Willow war mal ein begeistertes Mädchen mit Freundinnen und guten Noten. Bis zu dem Tag wo sie eine Geburtstagsparty hatte und alle anderen ausgelogen waren. Von diesem Tag hat sie ein schwarzes Loch in sich und schwarze X´e auf ihrer Haut. X für Xavier, der sie an diesem Tag vergewaltigt hat. Eine Wahrheit, welche nur sie und er von weiß. Für ihre Familie ist sie einfach nur eine Blamage und lässt sich hängen.

Nur sie kann mit niemanden drüber reden. Denn es handelt sich um den Sohn von dem Vorgesetzten ihres Vaters. Und dieser ist darauf bedacht die Karriere voran zu treiben. So ist es für Willow ganz gut aus New York weg zu kommen und in dem kleinen beschaulichen Städtchen Harmony zu landen.

Dort lernt sie schnell den örtlichen Tratsch kennen. Hierzu gehört der Stadtversager und Alkoholiker Nummer eins Mr. Pearce, der mit seinem Sohn Isaac in einem Trailer wohnt. Die Mutter des jungen ist gestorben wie er 11 Jahre alt war, nun ist er 19. Durch den Schock damals, hat er ein Jahr lange die Schule nicht besucht und hängt nun in der Abschlussklasse.

Ihm wird so viel Negatives wie seinen dauerhaft besoffenen Vater nachgesagt. Nur das Talent zum Schauspiel wird ihm positiv zugedacht. Denn er tritt auf der örtlichen Bühne auf und hält mit seinen Auftritten das heruntergekommene Theater am Leben.

So soll es Willow und Isaac genau da treffen. An der Stelle die ihm Grund zum leben gibt und ihr helfen wird aus ihrem Zustand heraus zu helfen. Er hat das Ziel der Stadt und seinem Vater zu entfliehen und sie will die Vorgänge vergessen.

Die Geschichte ist an sich mehr ein Drama als eine Liebesgeschichte. Klar verlieben die beiden sich, es läuft nicht alles rund, die Familien stehen dem ganzen wie in Hamlets Aufführung dazwischen.

Aber da ist mehr. Die Vergewaltigung von Willow ist bei ihr jeden Tag präsent und als Leserin habe ich echt mit ihr gelitten. So realistisch kamen ihre Ängste und ihre Erinnerungen an diese Nacht rüber. Die Schweißausbrüche, die Panikattacken und den Wunsch alles zu vergessen. Aber auch seine Not mit dem aggressiven und cholerischen Vater, den Misshandlungen die auf Gewalt basieren. Diese beiden Themen sind so stark präsent, dass es für mich weniger um die Liebe geht, sondern das zu sich selbst finden und einen Ausweg für sich zu finden.

Die Geschichte ist alles andere als schlecht, aber niemand darf hier eine klassische Liebesgeschichte erwarten. Die Themen gehen weiter, tiefer und sind sehr emotional. Ich würde Menschen mit diesen Erfahrungen, seis von Willow oder Isaac eher abraten, da diese sehr viel aufwühlen können. Ansonsten ist die Geschichte nicht schlecht, aber für mich etwas zu belastend gewesen.

Veröffentlicht am 28.08.2020

Super nervige Liv contra sympathischer Mack

The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission
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Im zweiten Teil vom „The Secret Book Club“ stellen wir recht früh fest, dass der Club nicht mehr so geheim ist und es bereits ein neues Mitglied gibt. Vorweg möchte ich an dieser Stelle sagen, dass dieser ...

Im zweiten Teil vom „The Secret Book Club“ stellen wir recht früh fest, dass der Club nicht mehr so geheim ist und es bereits ein neues Mitglied gibt. Vorweg möchte ich an dieser Stelle sagen, dass dieser zweite Teil sogar eigenständig und ohne Vorkenntnis des ersten gelesen werden könnte.

Aus dem ersten Buch kennen wir als Nebenfiguren bereits Liv und Braden fucking Mack, meistens nur Mack, genannt. Liv, als Schwester von Thea, die im ersten Buch mit Ehemann Gavin an ihrer Ehe arbeitete. Er suchte damals Hilfe über den Club und mit einem Buch welches er las. Aus diesem kennen wir bereits Liv, die als sehr zickige, eigenwillige, Männerhassende Frau alles kastrierte was sich nur wagte sie anzusehen. Der Grund dafür wurde im ersten Buch ebenfalls erwähnt und liegt in der negativ prägenden Geschichte um ihren Vater. In diesem Buch hat sie erneut die Möglichkeit zu zeigen, wie anstrengend sie sein kann.

Mack ist der Besitzer mehrerer Clubs und dafür bekannt, dass seine Liebschaften alle nicht lange halten. Dabei beschwört er, dass er was Längerfristiges sucht. Immerhin ist er der einzige Mann des Clubs ohne Frau.

Schnell lernen wir von beiden eine andere Seite kennen.

Klar ist Liv gegenüber Männern und vor allem gegenüber dem armen Mack extrem aggressiv und abweisend, was soweit geht das man sie am liebsten Ohrfeigen will. Die Begründung der Enttäuschungen aus der Kindheit lass ich da nicht gelten. Immerhin hat ihr Vater ihr direkt kein Leid zugefügt. Aber sie hat auch eine andere Seite. Wir erfahren das sie seit einem Jahr als Konditorin in einem Nobelrestaurant arbeitet. Der Chef dort ist ein Arschloch wie es im Buche steht. Es kommt zu einem kleinen Desaster, wo Mack mit eingebunden ist. Kurze Zeit später muss Liv erfahren, dass ihr Chef Royce die weibliche Belegschaft sexuell bis zum unfreiwilligen Sex hin nötigt.

Dies führt dazu das in Liv der Beschützer-Instinkt geweckt wird und diese einer Kollegin helfen will und Royce stürzen will. Dies ist auch die Hauptgeschichte.

Mack hat dadurch die Möglichkeit zu zeigen, dass er nicht der berühmtberüchtigte Playboy ist und muss später mit Liv sein größtes Geheimnis teilen, was selbst seine Freunde nicht wissen.

Absolutes Plus für mich war es, dass Mack einfach mega cool und sympathisch rüberkam. Von Liv kann ich das leider nicht behaupten. Ich finde es gut wie sie für die anderen Frauen einsteht und Freundschaft ihr wichtig ist, aber das Männerhassende Miststück was sie gibt, mit dem Frust aus ihrer Kindheit zu begründen nervt und sie wirkt wie ne untervögelte 12-Jährige auf nem schlechten Trip. Eine Konstellation die man meint es nicht geben zu können, aber sie verkörpert diese.

Sehr gut finde ich ebenfalls, dass der ganze Männer-Buch-Club ganz klar sagt, das sexuelle Übergriffe ein absolutes NO-GO sind. Eine Massage die man stärker in den Medien einbringen müsste.

Aber nun kommt mein großes ABER. Es fehlt mir die Grundsubstanz, welche schon im ersten zu kurz kam. Viel zu kurz. Der Buchclub. Wo im ersten Teil noch Abschnitte aus dem Buch, welches Gavin gelesen hat, vorkamen, wurde hier nur erwähnt was Mack liest, die Bücher und der Club sonst aber schwer an zweiter Stelle standen. So waren seine Kumpels mehr Detektiv und Polizei bzw. die Biertrinkende Männerrunde. Die Idee des Clubs ist daher mehr Schein als Sein und tritt im Vergleich zum ersten Buch leider noch mehr in den Hintergrund.

Alles in allem war mir die Geschichte zu lang, zu sehr auf dem Thema des Problems mit den Übergriffen am laufen und zu wenig bei dem was sich zwischen den beiden entwickelte. Vor allem auch wegen dem ständigen blocken von Liv. Ich kann leider mit ihr genauso wenig was anfangen wie mit Thea. Beide Frauen sind mir als Charaktere so oberflächlich, zu zickig und zu rechthaberisch dargestellt.

Trotzdem werde ich den dritten Teil lesen. Aber anders als der erste Teil der seine 5 Sterne, hatte kann ich diesem viel schlechteren Buch nur 3 geben.

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Veröffentlicht am 22.08.2020

Das Cover ist noch das Highlight des Buches

Die 12 Häuser der Magie
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Mit diesem Buch habe ich eine erwachsene, tolle Fantasystory erwartet. Erwachsen ja, toll nein.

Aber warum?

Fangen wir mit einer schnellen Zusammenfassung an:

Eine Akademie der Magier, wo zu ihrem 21 ...

Mit diesem Buch habe ich eine erwachsene, tolle Fantasystory erwartet. Erwachsen ja, toll nein.

Aber warum?

Fangen wir mit einer schnellen Zusammenfassung an:

Eine Akademie der Magier, wo zu ihrem 21 Lebensjahr das Lernen vorbei ist und alle einem Haus einer Magiesorte zugeteilt werden. Ähnlich wie mit dem Hut bei Harry Potter. Hier sind es aber die Magiesteine-Anima- welche dies entscheiden.

Bei Nicholas Ashton haben wir einen Charakter, der natürlich hofft ins beste Haus hineinzukommen. Aber es verwundert ihn und alle, dass er dann ins Haus der Schicksalswächter hineinkommt. Eins der Häuser welches niemand mehr auf dem Schirm hat, weil seit Jahren niemand mehr reingeholt wurde.

Was ihm erstmal langweilig vorkommt, findet er dann doch echt super. Naja, abgesehen von das er keinen Kontakt zu seinen Freunden Matt und Jane haben kann, da sein neues zu Hause magisch abgesichert und streng geheim ist.

Schon recht bald wird er in den ersten Außeneinsatz nach Berlin gesendet, welches komplett schief gehen soll und zudem noch Tote beherbergt. Als Aufsichtsperson durch den Rat bekommt er den Begleiter Nox. Ein kleiner, Gargoyle ähnlicher Begleiter, welcher dem hohen Rat mitteilt wie Nic sich schlägt.

Für ihn und seine Freunde soll schneller der Ernst des Lebens beginnen als gedacht. Vom Training, über Einsätze bis hin zu der Tatsache das das Böse näher ist als gedacht.

Alles in allem hätte dies eine spannende Mischung sein können, bleibt aber über das ganze Buch hinweg auf der Strecke.

Die Geschichte zieht sich einfach zu sehr in die Länger und man schweift schon fast förmlich ab. Es fehlt an der Zeit wo Nic trainiert um besser zu werden und schon ist er fertig trainiert. Dann aber ewig lange Passagen wo man nur etwas beobachtet. Gespräche die einschläfernd wirken. Verdacht eins folgt auf zwei und am Ende ist jeder mal verdächtig gewesen.

Die Erklärung wie die Spiegel nun richtig funktionieren fehlte mir und viele Passagen wo ein Geschehen war, gingen mit zu wenig Erklärung an mir vorbei. Dabei fällt mir sowas sonst nicht zu schwer.

Nic als Hauptcharakter gehört für mich in die Schiene, mehr als unsympathisch. Faul, dumm, besserwisserisch, schnippig und unverschämt. Er glaubt alles zu wissen und zu können und vermasselt alles. Ist seinen Vorgesetzten Kollegen gegenüber in Gedanken sehr unverschämt und auch hier und da spricht er aus was man doch nur denken sollte. Er ist immer müde und hat eigentlich auf nichts Lust. Wenn es um die Waffen geht, möchte er direkt die stärksten, weiß aber nicht einmal wie man damit umgeht. Für mich ein Typ Mensch, den ich einfach nicht leiden mag. Für mich ist das kein 21-Jähriger, sondern ein pubertierender 16-Jähriger. Und dazu noch ein schlimmer.

Seine Freunde Jane und Matt, wie auch andere Charaktere, die man wesentlich mehr mag, bleiben auf ganzer Strecke immens blass und kommen zu wenig zum Einsatz.

Sehr gut fand ich an dieser Stelle, dass Matt und Gabriel schwul sind. Leider für Bücher in unserer heutigen Zeit immer noch eine Seltenheit und kommt zu oft einem Einhorn gleich.

Ein großes Minus hat bei mir eine Szene bekommen, wo ich denke es war mehr als unpassend. Man spricht über das Malheur in Berlin und wie man den Menschen vorgaukelt es wäre ne Gasexplosion gewesen. Hier wird der Vergleich zu Köln gezogen wo der Einsturz des Stadtarchives war und der Wächter sagt: Das ist auf unserem Mist gewachsen, wir haben gesagt es wäre die U-Bahn Bebauung schuld gewesen. Was für ein absolutes No-Go. Ich bin Kölnerin und habe es damals somit bekommen. Es ist ein Mensch dabei gestorben und bis heute wird niemand dafür gerichtlich verantwortlich gemacht. Dies gehört null in ein Buch um dann dies als Vorlage zu nehmen und es so umzudichten.

Alles in allem kann ich dem Buch daher nicht mehr als drei Sterne geben. Für mich