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Veröffentlicht am 19.10.2020

gelungene Fortsetzung

Im Land der Nuria
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Im Land der Nuria – Die Saga von Eldrid 3 von Annina Safran

entführte mich bereits zum dritten Mal nach Eldrid. Eine Welt und insbesondere deren Wesen ich immer mehr kennenlernte.
Wie bereits in den beiden ...

Im Land der Nuria – Die Saga von Eldrid 3 von Annina Safran

entführte mich bereits zum dritten Mal nach Eldrid. Eine Welt und insbesondere deren Wesen ich immer mehr kennenlernte.
Wie bereits in den beiden vorherigen Bänden wird die Geschichte aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet, sodass ich als Leser den unterschiedlichsten Handlungssträngen folgen konnte. Ich erfuhr wie das Leben in der realen Welt weiterging, mit welchen Fragen und Situationen sich die Spiegelfamilien auseinandersetzten, ich verfolgte welche Schritte Zamir unternahm, die es den einzelnen Spiegelwächtern erging und natürlich begleitete ich Ludmilla und ihre Freunde auf der Suche nach einer Lösung um Godal und Zamir zu stoppen und Eldrid zu retten.
Nach einer kurzen Zusammenfassung „Was bisher“ geschah, schließt die Geschichte nahtlos an den vorherigen Band an. Als angenehm empfand ich, dass es, durch die Zusammenfassung am Beginn, während der Geschichte keine Rückblicke/Erklärungen zu Zusammenhängen gab. (Wie dies bei einigen Reihen üblich ist).
Der Weltenaufbau Eldrids konnte mich wieder von sich überzeugen. Auf Ludmillas Reise begegnete ich neuen fantastischen Wesen – mit faszinierenden Eigenschaften und lernte neue faszinierende Landstriche (z.B. das flammende Land) kennen. Konnte einen Blick auf den Prozess der Erschaffung neuer Wesen werfen, ihre Tücken kennenlernen.
Sowohl Ludmilla und ihre Freunde, als auch die Spiegelwächter und die Spiegelfamilien in der Menschenwelt standen vor immer neuen Herausforderungen. Die Geschichte entwickelte sich spannend und geheimnisvoll weiter. Und es formten sich immer wieder neue mögliche Handlungsverläufe in meinem Kopf – entwickelten sich einige die Figuren doch in andere Richtungen weiter, als es noch in den ersten beiden Bänden den Anschein erweckte.

Fazit:
Eine weiterhin spannende, fantasiereiche Geschichte mit einem facettenreichen Weltenaufbau der mich immer wieder begeisterte.

Von mir eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.09.2020

zuckersüße Geschichte, voller wichtiger Botschaften - Lesehighight

Zickiger Zuckerguss
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„Zickiger Zuckerguss“ von Jasmin Zipperling

wurde von uns heiß ersehnt. Nachdem wir im letzten Jahr Hopsi und Michi und die Weihnachtswerkstatt kennenlernen durften – waren wir gespannt wie ein Flitzebogen ...

„Zickiger Zuckerguss“ von Jasmin Zipperling

wurde von uns heiß ersehnt. Nachdem wir im letzten Jahr Hopsi und Michi und die Weihnachtswerkstatt kennenlernen durften – waren wir gespannt wie ein Flitzebogen – wie die Geschichte weitergeht. Ob sich Michis und Hopsis Träume erfüllen?

Der Einstieg in die Geschichte fiel uns wieder sehr leicht.
Bereits das Cover aber auch jede einzelne Zeichnung - bereichern durch ihre Ausdrucksstärke die Geschichte. Unterstreichen sie die Aussagen des Buches.
Die Grundstimmung der jeweiligen Situation, aber auch die Gefühle des jeweiligen Charakters wurden wunderbar eingefangen und zum Ausdruck gebracht – und unterstreichen so die durch die Geschichte geweckten Emotionen.
Die Geschichte selbst ist wieder voller zauberhafter Ideen … Wildwasserbahn, Katapulte … wer würde vermuten - sich in einer Weihnachtswerkstatt zu befindet? Was es wohl mit den kleinen Eisflocken auf sich hat?
„Himmeldonnerglöckchen“ und viele andere originelle „Flüche“ begleiten den Leser auch diesmal – bei denen sich der ein oder andere Erwachsene fragt, ob er solche „Flüche“ tatsächlich verbieten sollte .
Für Kinder und Erwachsene das reinste Vergnügen. Den Wunsch erweckend – selbst ein Weihnachtswichtel zu sein.
Die einzelnen Charaktere wurden wieder liebevoll und fein gezeichnet. Und insbesondere ihre Entwicklung. Als Leser konnte ich jeden einzelnen Entwicklungsschritt verfolgen. Die Wandlung – nachvollziehbar, erlebbar – und spürbar.

Besonders hervorzugeben, die unbewusste Wertevermittlung, die vollkommen ohne den erhobenen Zeigefinger, auf Augenhöhe mit den Kindern.
So wird z.B. die Unterschiedlichkeit der Engel und Wichtel allein durch Illustrationen vermittelt. Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt, sich seinen Ängsten zu stellen, Neugierig zu sein auf das „Unbekannte“, es kennenlernen – und erst dann ein Urteil bilden, Ein Retter in der Not zu sein – aber die eigene Sicherheit geht immer vor“ … werden durch entsprechendes Handeln vermittelt.

Fazit:
Eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte, die Groß und Klein begeistern dürfte. Den Zauber, die Magie der Weihnachtszeit einfängt – dem Leser näherbringt. Auf unbewusster Ebene viele Werte vermittelt.
PS: Unbedingt Weihnachtsplätzchen bereithalten ….

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Veröffentlicht am 15.09.2020

Lesehighlight - Pageturner - virtual Reality - oder nicht?

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Ein brandaktueller Jugendthriller, der authentisch und hochinteressant darstellt – welche Möglichkeiten sich durch die „Online-Präsenz“ eines jeden von uns ergeben. Die „totale und vollständige“ Überwachung ...

Ein brandaktueller Jugendthriller, der authentisch und hochinteressant darstellt – welche Möglichkeiten sich durch die „Online-Präsenz“ eines jeden von uns ergeben. Die „totale und vollständige“ Überwachung unseres Lebens –allein durch die Online-Daten, die von uns bewusst und weit häufiger unbewusst tagtäglich gesammelt werden können.
Hierbei wird die Geschichte in mehreren, voneinander unabhängigen Handlungssträngen erzählt. (u.a. Finn und seine Freunde, den Machern und Auftraggebern von MindHack u.a.).
Ein sichtbarer Wechsel zwischen den verschiedensten „Kommunikationsmedien“ lockert die Geschichte auf, verdeutlicht die Thematik und Brisanz (Erzählstrang, „Chatverläufen, Hacker und email-Nachrichten“, Virtuell Reality App/Spiel) spiegelt die Lebenswelten der Jugendlichen Leser wider – sodass sich diese stark an sich selbst erinnert werden. Und bescherten mir ein besonderes Lesevergnügen.
Die Geschichte selbst beginnt mit scheinbar unzusammenhängenden Handlungssträngen, in denen ich als Leser einen ersten Einblick in die Lebenswelten der Protagonisten erhielt und diese kennenlernte. Gleichzeitig kryptische Chatverläufe lesen konnte – die mir zu Beginn nicht viel sagten, deren Absender unbekannt waren. Die ich den einzelnen Protagonisten nicht zuordnen konnte.
Ergaben sie doch nach und nach ein immer umfassenderes Bild und fügten sich immer mehr zusammen. Erzeugten eine von Beginn an spürbare Spannung, die sich immer weiter steigerte – den Leser mitfiebern ließ. Eine rein fiktive Geschichte, die den Leser atemlos zurücklässt. Wird ihm doch immer bewusster – die Möglichkeit „MindHack“ tatsächlich umzusetzten – liegt durchaus im Bereich des tatsächlich Möglichen.
Lässt den Leser nachdenklich werden – und sein eigenes Verhalten im Netz, mit dem Handy, den Umgang mit seinen persönlichen Daten – zu hinterfragen.
Fazit:
Ein brandaktueller Jugendthriller voller Nervenkitzel und unvorhergesehener Wendungen. Eine fiktive Geschichte – deren tatsächliche Umsetzung durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Zum Nachdenken anregend – über die Spuren, die wir tagtäglich bewusst und vielfach auch vollkommen unbewusst im Netz hinterlassen.

Leseempfehlung. Lesehighlight.

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Veröffentlicht am 05.09.2020

tiefsinnig, vielschichtig - etwas Besonderes

Das Salzwasserjahr
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Meine Meinung:

Eine Geschichte – schwer zu beschreiben.
Es handelt sich um keine typische Geschichte, wie ich sie erwartet hätte.
Ich empfand es eher als eine Aneinanderreihung, einer Beschreibung einzelner ...

Meine Meinung:

Eine Geschichte – schwer zu beschreiben.
Es handelt sich um keine typische Geschichte, wie ich sie erwartet hätte.
Ich empfand es eher als eine Aneinanderreihung, einer Beschreibung einzelner Begebenheiten von Jannik (Nik) – die er während seines Austauschjahres in Australien erlebte. Ein eintauchen in Niks Erlebnisse, seine Gedanken und Gefühle, tiefsinnige nachdenklich machende Gespräche und der Gedankenaustausch mit sich selbst, den neuen Bekannten und insbesondere mit Sienna und Beautiful. Vergleichbar einem Tagebuch – wird auch hier die Geschichte aus Janniks Sichtweise erzählt.
Das Ankommen in einer Familie – die so gar nichts mit der typischen Austauschfamilie gemein hat, die ich mir vorstelle, wenn ich an Gastfamilien denke. Die unterschiedlichsten Gefühle, die das Jahr in ihm hervorruft. Die Begegnungen mit neuen Menschen – die ihn alle auf die ein oder andere Weise berühren – und verändern. Seine Entwicklung wurde sehr detailliert und vielschichtig herausgearbeitet. Ebenso wie jeder einzelne Charakter.
Das Setting – Australien und seine Einwohner– wunderbar getroffen. Ich fühle mich an die Erzählungen meines Mannes erinnert, der selbst ein Jahr in Australien verbrachte.

„Eine berührende und tiefsinnige Geschichte die Gefühlswelt eines 16Jährigen, über die Freundschaft, die erste Verliebtheit, das Erwachsen werden. Eine inspirierende Geschichte – die sich insbesondere durch ihren ganz eigenen Sprach- und Erzählstil von andern Büchern abhebt.



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Veröffentlicht am 22.08.2020

gelungene spannende Fortsetzung

Divine Damnation 2: Der Fluch der Zerstörung
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Der 2. Band konnte mich von Beginn an fesseln. Er knüpft nahtlos an den ersten Band an.
Die Entwicklung der Charaktere wurde gut herausgearbeitet. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen waren durchweg ...

Der 2. Band konnte mich von Beginn an fesseln. Er knüpft nahtlos an den ersten Band an.
Die Entwicklung der Charaktere wurde gut herausgearbeitet. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen waren durchweg gut nachvollziehbar.
Die Handlung selbst konnte mich immer mehr in ihren Bann ziehen, und bescherte mir immer wieder fieberhafte Momente – wollte ich doch immer wissen wie es weitergeht. Und verfolgte gespannt wie und ob die Protagonisten die Herausforderungen meisterten.
Wie bereits im ersten Band kämpfen Tivra und Avan an mehreren Fronten. So versuchen sie die Vernichtung ihres Landes durch die Göttin zu verhindern und gleichzeitig müssen sie dafür kämpfen das die Pashu sowie die Bewohner von Itampira miteinander leben können.
Gar nicht so einfach, wenn einem immer wieder von den unterschiedlichsten Seiten Steine in den Weg gelegt werden. Und es vollkommen unersichtlich ist – ob es sich um Feind oder Freund handelt.
Zudem kommt mit Ryan, Tivras Exfreund, ein spannender geheimnisvoller Charakter hinzu. Wie steht er zu Tivra – und wird er auf Tivras Seite kämpfen?
Fazit:
Eine spannende, fantastische Fortsetzung, die mich als Leser in Atem hielt.

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