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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.02.2021

Überraschendes Ende

Grenzfall - Der Tod in ihren Augen
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Überraschendes Ende
Der Krimi hat mir gut gefallen. Schon das Cover machte mich neugierig. Dies ist der erste Band einer neuen Reihe. Die Geschichte spielt in der Grenzregion Deutschland- Österreich in ...

Überraschendes Ende
Der Krimi hat mir gut gefallen. Schon das Cover machte mich neugierig. Dies ist der erste Band einer neuen Reihe. Die Geschichte spielt in der Grenzregion Deutschland- Österreich in Karwendel. Dank einer Karte kann man gut verfolgen, wo sich was abspielt.

Noch nicht einmal einen Tag in der neuen Dienststelle und schon muss Alexa Jahn eine Mordermittlung leiten. In einer Felswand wird eine zerstückelte Frauenleiche gefunden. Im Achensee tauchen weitere Leichenteile auf. Der kauzige österreichische Ermittler Bernhard Krammer kommt seiner Kollegin zur Hilfe. Trotz einiger Anfangsschwierigkeiten gelingt es ihnen, den Fall zu lösen.

Ich wurde mit dem Buch sehr gut unterhalten, ich kann es nur empfehlen und freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 10.11.2020

Hat mich sehr berührt

Marigolds Töchter
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Nach der Leseprobe habe ich nicht geglaubt, dass es sich um einen so wundervollen, zu Herzen gehenden Roman handelt. Was das Cover auf sich hat weiß man erst, wenn man das Buch gelesen hat.
Marigold (66) ...

Nach der Leseprobe habe ich nicht geglaubt, dass es sich um einen so wundervollen, zu Herzen gehenden Roman handelt. Was das Cover auf sich hat weiß man erst, wenn man das Buch gelesen hat.
Marigold (66) lebt mit ihrem Mann Dennis, ein Tischler, ihrer jüngsten Tochter Suze (25),einer Influencer und ihrer alten Mutter Nan in einem kleinen Cottage in einem kleinen Dorf in England. Rührend umsorgt sie ihre Familie und kümmert sich gleichzeitig um ihren Tante Emma Laden und die Poststelle. Für jeden hat sie ein offenes Ohr und ist zur Stelle, wo Hilfe gebraucht wird. Dann kommt auch noch ihre Tochter Daisy nach sechs Jahren im Ausland zurück. Auf einmal merkt Marigold, dass irgend etwas mit ihr nicht in Ordnung ist. Sie verspürt eine Leere im Kopf und vergisst viele Dinge.
Die Familie schließt man sofort ins Herz, auch die einzelnen Dorfbewohner mit ihren Schrullen und Macken. Alle müssen lernen ohne Marigolds helfende Hand auszukommen.
Die Geschichte ging nicht nur zu Herzen, man konnte auch oft schmunzeln.
Nicht umsonst heißt es: Wer auf dem Dorf wohnt, braucht keine Zeitung. Der Roman und besonders die Botschaft "Lebe jetzt" trafen voll mein Herz.

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Veröffentlicht am 02.10.2020

Zwei Außenseiter retten das Kornblumenfeld

Klara Katastrofee und das große Feen-Schlamassel (Klara Katastrofee 1)
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Das Cover und der Buchrückentext machten mich neugierig auf das Buch. So schaffte ich es gleich für die Bücherei an. Die Geschichte hast mich nicht enttäuscht, es geht um Mut, Freundschaft und Naturrettung. ...

Das Cover und der Buchrückentext machten mich neugierig auf das Buch. So schaffte ich es gleich für die Bücherei an. Die Geschichte hast mich nicht enttäuscht, es geht um Mut, Freundschaft und Naturrettung. Das Ganze wird mit wirklich hübschen, kindgerechten Bildern aufgelockert. Sicher nicht nur ein Buch für Mädchen.
Klara die kleine Fee würde sich gerne um Pflanzen und Tiere im Kornblumen-feld kümmern. Aber da ihr beim Zaubern meistens etwas schief geht, entscheiden die anderen Feen sich dagegen. Klara Katastroffee wird von den Anderen verspottet. Wieder geht ein Zauberspruch schief und sie nimmt Menschengestalt an. Im Wald lernt sie den Außenseiter Oskar kennen. Er wird von seinen Schulkameraden wegen seiner schlechten Augen verspottet. Klara lernt die Menschenwelt kennen. Gemeinsam mit Oskar retten sie das Kornblumenfeld vor der Bebauung.
Ich kann das Buch nur empfehlen. Es eignet sich zum Vorlesen oder für geübte Leser ab der 3 Klasse. Leseanfänger werden sicher den Mut verlieren bei 120 Seiten und dem kleingedruckten Text. Ich hoffe das Buch wird ein Ausleihrenner.

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Veröffentlicht am 31.08.2020

Der Händler des Todes

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
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Nicht umsonst gehört Chris Carter zu meinen Lieblingsautoren. Auch dieser mittlerweile 11. Band um die beiden Profiler vom LAPD Robert Hunter und Carlos Garcia schockiert wieder mit grausamen Morden und ...

Nicht umsonst gehört Chris Carter zu meinen Lieblingsautoren. Auch dieser mittlerweile 11. Band um die beiden Profiler vom LAPD Robert Hunter und Carlos Garcia schockiert wieder mit grausamen Morden und spannenden Seiten. Fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger und man fiebert der Fortsetzung entgegen. In diesem Band muss überwiegend Robert sein Können beweisen.
Die Taschendiebin Angela hat eine Aktentasche geklaut, mit dubiosem Inhalt. Das Notizbuch eines Serienmörders. Sechszehn grauenvolle Morde und Folterungen detailgetreu beschrieben. Die Auswertung hat kaum begonnen, da fordert der Killer sein Buch zurück. Bei der Durchsetzung seines Befehls zeigt er keine Skrupel.
Gut und flüssig zu lesen mit den schon bekannten Protagonisten. Hier muss sich Hunter in den Kopf des Psychopathen hineindenken. Ich kann das Buch nur jedem Thriller Fan empfehlen, er darf allerdings nicht empfindlich sein, was Gewaltszenen angeht.

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Veröffentlicht am 07.06.2020

der Rattenfänger

Die Henkerstochter und der Fluch der Pest (Die Henkerstochter-Saga 8)
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Fast könnte man meinen, der Autor hätte beim Schreiben schon von der ausbrechenden Corona-Pandemie geahnt. Die Parallelen zu dieser Geschichte sind schon schockierend. Nur spielt diese im 17. Jahrhundert ...

Fast könnte man meinen, der Autor hätte beim Schreiben schon von der ausbrechenden Corona-Pandemie geahnt. Die Parallelen zu dieser Geschichte sind schon schockierend. Nur spielt diese im 17. Jahrhundert und es geht um die Pest. Dies ist der mittlerweile 8. Band über die Henkerstochter Magdalene und ihrem Vater, den Schongauer Scharfrichter Jakob Kuisl.
Magdalene reist mit ihrer Familie von München nach Schongau. Hier soll der jüngste Sohn, der ein rechter Halunke ist, bei ihrem Vater und Bruder eine Lehre als Henker beginnen. Eine Feier wird jäh gestört, als der Henker aus Kaufbeuren, ein guter Freund von Jakob auftaucht. Bevor er sterbend zusammenbricht, flüstert er Kuisl noch rätselhafte Worte ins Ohr. Nun ist die Neugier des Henkers geweckt. Zusammen mit Tochter und Schwiegersohn, die ihren Ältesten Peter suchen wollen, macht er sich auf den Weg nach Kaufbeuren. Hier geschehen seltsame Dinge. Hohe Herren aus dem Rat sterben an der Pest. Auch Peter ist erkrankt und kann einen Brief des Kronprinzen nicht überbringen. Familie Kuisl möchte die Geheimnise unbedingt aufdecken, und der Leser ist hautnah dabei.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der ziemlich dicke Wälzer (über 700 Seiten), war nie langweilig. Die Recherche ist dem Autoren sehr gut gelungen. Teilweise bin ich völlig abgetaucht in die damalige Zeit. Da blieb auch ein Naserümpfen oder ein Schütteln über die damalige Hygiene nicht aus. Es gab viele verschiedene Spuren, aber das Ende war dann doch nicht vorhersehbar. Nichts war so, wie es schien, tolle historische Unterhaltung, kann ich gerne weiterempfehlen.
Bin neugierig, was Herr Pötzsch sich für den nächsten Band ausgedacht hat.

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