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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2021

Krimispannung mit aktuellem Thema gepaart

Jakobs Weg
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Ich durfte vorab das Buch unentgeltlich rezensieren. Für die Bereitstellung danke ich dem Autor Jörg H. Trauboth. Dies hatte keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.
Dieser Krimi war für mich eine ...

Ich durfte vorab das Buch unentgeltlich rezensieren. Für die Bereitstellung danke ich dem Autor Jörg H. Trauboth. Dies hatte keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.
Dieser Krimi war für mich eine neue Erfahrung: Krimispannung mit aktuellen Themen gepaart. Es geht hierbei um sexuellen Missbrauch an Kindern. Man erfährt zum Einen Hintergrundinfos, warum das von der Polizei so schwierig nachzuverfolgen ist ( Darknet, Datenschutz etc.). Zum anderen handelt es von einer Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg, zu der frühere Täter eingeladen wurden. Von wem und warum, erfährt man auch in dem Buch.
Ich bin selbst Betroffene und tue mich mit dieser Rezension etwas schwer. Würde ich so gerne vieles hier erzählen und als Beispiele aufführen, so würde ich Euch die Spannung allerdings auch nehmen.
Ich fand es unglaublich spannend, wie der Autor fachliches und auch Fantasie zusammen brachte. Man braucht sich nicht vor eventuellen Szenen fürchten, da diese immer `oberflächlich/grob` geschildert/ angedeutet sind und somit dem Leser die freie Fantasie lassen, wie sehr man sich das vorstellen möchte. Man erlebt einen Teil des Jakobsweges, erfährt einiges über die Landschaft, Menschen und auch Stationen.
Der Autor hat eine Leichtigkeit in das Buch gebracht, welches unglaublich und auch sehr wichtig zum genaueren Hinsehen anregen kann. Sehr hilfreich sind auch am Buchende aufgeführte Stellen, an denen man weitere Informationen und auch helfende Kontaktstellen aufgezeigt sind. Mit dem Einblick weiß ich, dass sich der Autor sehr lange und auch sehr intensiv mit diesem `Schauweg-Thema` beschäftigt hat.
Traut Euch an dieses Buch!

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Veröffentlicht am 09.10.2020

echt schlimme Handlungen.....

Rache, auf ewig (Ein Grall-und-Wyler-Thriller 3)
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Das war mein erstes Buch von Lars Schütz und sicher nicht das Letzte
Ich bin sehr begeistert. Sowohl vom Schreibstil, wie auch von den Schilderungen der einzelnen Taten. Sehr bildlich und doch nicht zu ...

Das war mein erstes Buch von Lars Schütz und sicher nicht das Letzte
Ich bin sehr begeistert. Sowohl vom Schreibstil, wie auch von den Schilderungen der einzelnen Taten. Sehr bildlich und doch nicht zu detailliert. Man durfte aber dennoch `schlucken`. Die Handlung ist sehr vernetzt, was einen zum Nachdenken anregt. Dennoch wäre ich nicht auf den Täter gekommen! Hatte man vorher doch einige Hinweise auf mögliche Täter, was einen sehr verleitete. Auch hier wundere ich mich, wie ein Autor auf solche Szenarien kommt. Welche Fantasie, oder doch nicht?.
Das Buch ist flüssig zu lesen. Durch die Spannung und Wechsel der Handlungsorte, bleibt man am Ball und fiebert auf die nächste Lesemöglichkeit hin.
Wir besorgen uns nun auch die ersten beiden Bücher des Herrn Schütz. Wobei man dieses sehr gut ohne die ersten beiden lesen und verstehen kann.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Gerne wieder

Mit kalter Hand
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Es handelt sich hier um einen weiteren Teil der Rechtsmedizinerin Dr. Sabine Yao. Ich hatte bereits die vorherigen Bücher gelesen und kann nun nicht einschätzen, ob dieses Wissen für das Verständnis dieses ...

Es handelt sich hier um einen weiteren Teil der Rechtsmedizinerin Dr. Sabine Yao. Ich hatte bereits die vorherigen Bücher gelesen und kann nun nicht einschätzen, ob dieses Wissen für das Verständnis dieses Buch nötig war. Denke allerdings nicht. Also mein Mann ist großer Tsokos-Fan. Hat auch dieses Buch, aufgrund der früheren sehr bildhaft und detaillierten Beschreibungen der rechtsmedizinischen Untersuchungen nicht gelesen. Das war ihm dort doch etwas zuviel. In diesem Teil finde ich es dezenter, reduzierter. Mehr außerhalb der Räume handelnd. Allerdings komme ich aus der Pflege und dem Rettungsdienst….Wobei man hat hier eine sehr gute Vorstellung bekommt, obwohl einem ja immerhin der Geruch erspart bleibt.
Ich fand die Mischung zwischen Privatleben der Dr. Yao und deren Berufsleben in diesem Buch sehr gelungen. Obwohl das Private, im Vergleich zu vorherigen Büchern, . hier lediglich gestreift wurde.
Die Handlung ist sehr schockierend und vermutlich doch deutlich realer als das wir Leser denken. Hartes und schwieriges Thema. Mir gefiel das Buch gut, allerdings eben nicht für jeden geeignet. Eventuell wären auch hier Triggerwarnungen angebracht?

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Nicht ganz alle Sterne

Himmelerdenblau
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Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich gerne Bücher lese, die mit aktuellen Themen gespickt sind. Zum einen bin ich in der Pflege tätig, zum Anderen ist meine Mutter Ü80 und mein Onkel schwer ...

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich gerne Bücher lese, die mit aktuellen Themen gespickt sind. Zum einen bin ich in der Pflege tätig, zum Anderen ist meine Mutter Ü80 und mein Onkel schwer dement. So sprach mich dieses Thema zusätzlich an. Wie man solche brisantes Thema in einen Thriller realistisch einarbeiten könnte.
Die ganze Handlung ist sehr komplex und vielschichtig. Sehr gut gefallen hat mir die Schilderung des Theo. Äußerst nachvollziehbar, sein Erleben. Ungeniert die Sprachstörungen und Wortverwechslungen im ganzen Buch. Ebenso konnte man die Situationen und das Erleben der Mitmenschen und Angehörigen spüren.
Die Handlung fand ich an der Hälfte etwas zähflüssig und wusste zeitweise nicht, auf was man so hinsteuert. Das Ende war so natürlich nicht absehbar. Der lange Sprung zum Epilog verwirrte mich dann. Als Theo plötzlich weg war….
Volle Sterne ist es daher nicht ganz für mich. Aber sehr nahe dran.

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Gut Gelungen

Signalrot
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Wir haben bisher alle Bücher des Autors gelesen, daher auch dieses.
Ich weiß nicht so recht, wie ich es beschreiben soll. Die Protagonisten waren mir sehr sympathisch. Sehr speziell, eigen, wie im echten ...

Wir haben bisher alle Bücher des Autors gelesen, daher auch dieses.
Ich weiß nicht so recht, wie ich es beschreiben soll. Die Protagonisten waren mir sehr sympathisch. Sehr speziell, eigen, wie im echten Leben. Das Konstrukt mit den Dezernaten fand ich etwas merkwürdig. Welche Aufgaben das neue nun tatsächlich hat, warum das denn nötig ist und wie es sich letztendlich dann entwickelt. Dass verschiedene Abteilungen konkurrieren ist zwar unnötig, wohl aber den Menschen geschuldet wie in vielen Firmen im realen Leben. Mir fehlt vielleicht das Basiswissen der deutschen Polizeistrukturen.
Die Geschichte an sich ist sehr vielfältig, brutal, äußerst detailliert, wie immer bei diesem Autor. Es ist flüssig zu lesen und man wird wieder mal auf eine falsche Spur gebracht. Das Ende war keineswegs vorausschaubar.
Gerne würden wir einen weiteren Teil von Tara lesen.

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