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Veröffentlicht am 14.11.2020

Eine schöne Geschichte über den Neuanfang von Kindern nach dem Umzug

Ellas verrückt-verrutschtes Leben
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Ella zieht mit ihrer Familie durchs halbe Land auf einen Bauernhof. Als Großstadtkind hat sie Heimweh und möchte um jeden Preis zurück – nicht nur der alten Heimat wegen, sondern wegen Toni – ihre heimliche ...

Ella zieht mit ihrer Familie durchs halbe Land auf einen Bauernhof. Als Großstadtkind hat sie Heimweh und möchte um jeden Preis zurück – nicht nur der alten Heimat wegen, sondern wegen Toni – ihre heimliche Liebe. Doch es gibt kein zurück. Oder doch? Eines Tages wird Ella und ihre beste Freundin Dodo, die gleichzeitig auch ihre Stiefschwester ist, von Gänsen zu einer Rutsche getrieben. Als die beiden rutschen, sind sie vor einmal 30 Minuten in die Vergangenheit gereist. Doch die Zeitreise hat ihren Preis. So verändert sich bei jedem Rutschen etwas – Menschen ändern sich, Tiere verschwinden oder ändern sich. Doch wie genau funktioniert die zeitreisende Rutsche? Ella und Dodo lüften das Geheimnis und begeben sich auf eine Reise durch die Zeit.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Man sieht Ella in einer Sanduhr. Auch die Federn, die eine große Rolle spielen, sind im Cover eingefangen. Ich mag Cover, die einen Bezug zur Geschichte haben und auch das Thema der Geschichte zeigen. Der Schreibstil ist einfach und kindgerecht. Das Buch lässt sich flüssig lesen und hält eine gute Portion Humor bereit. Die Schrift ist gerade auch für Erstleser schön groß. Auch die Zeichnungen zum Kapitelanfang sind ein wahrer Eyecatcher.

Ella und Dodo sind nicht nur die besten Freundinnen, sondern auch Stiefgeschwister, die durch dick und dünn gehen. Die Beiden mag ich sehr gerne. Vor allem auch, weil Ella und Dodo sehr unterschiedlich sind und die Beiden auch immer wieder diskutieren, weil sie unterschiedlicher Meinung sind. So wird es nie langweilig.

Ich liebe Geschichten rund um das Thema Zeitreise. Wenn ich selbst in der Zeit reisen könnte…ach wäre das schön. Aber leider habe ich keine Superkräfte. Die Geschichte mit der Rutsche und den Feder finde ich ziemlich clever und gelungen. Die Geschichte im Allgemeinen ist sehr unterhaltsam und hat mich oft zum Schmunzeln gebracht.

Ich habe einen Kritikpunkt an der Geschichte. Mir hat eine kurze Erklärung gefehlt wie die Rutsche mit den Federn tatsächlich funktioniert und wie die unerwünschten Nebenwirkungen weggerutscht werden konnten. Das ging mir dann doch etwas zu schnell. Die beiden Mädchen hatten so viele Fragen zur Rutsche und die meisten Fragen sind schlichtweg unbeantwortet geblieben. Mich hätte auch interessiert, was der Vorbesitzer und seine Schwester damit zu tun hatten.

Ich finde die Message des Buches richtig toll. Jedes Ende kann auch ein Anfang sein. Ella gibt dem Ganzen doch eine Chance und erkennt, dass es gar nicht so schlecht auf dem Land ist.

Eine schöne Geschichte über den Neuanfang von Kindern nach dem Umzug.

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Veröffentlicht am 02.11.2020

Alternative Welten und Helden, die ihre Geschichte nach ihrem Happy End erzählen

Die Erwählten - Tödliche Bestimmung
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10 Jahre sind vergangen seit die Erwählten den Dunklen besiegt haben. Jeder der 5 Erwählten geht mit der Situation anders um und immer mit dabei die Öffentlichkeit, die jeden Schritt begleitet. Zum Jahrestag ...

10 Jahre sind vergangen seit die Erwählten den Dunklen besiegt haben. Jeder der 5 Erwählten geht mit der Situation anders um und immer mit dabei die Öffentlichkeit, die jeden Schritt begleitet. Zum Jahrestag kommen Sloane, Ester, Ines, Albie und Matt wieder zusammen. Doch das Glück ist nicht von Dauer, denn einer von ihnen stirbt kurze Zeit danach. Doch dann passiert das Unmögliche. Einige der Erwählten werden in ein Paralleluniversum gezogen und müssen sich dort dem neuen alten Feind stellen.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es werden die beiden Paralleluniversen direkt sichtbar und geben einen guten Vorgeschmack auf die Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Das Buch lässt sich zügig lesen. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Sloane, einer der Erwählten, erzählt. Ich finde es etwas schade, dass es so einseitig betrachtet wird, denn die anderen Erwählten hätten sicherlich ebenfalls einen guten Einblick auf das Geschehen geben können. Zusätzlich gibt es immer wieder Zeitungsberichte oder Aktenberichte, die etwas mehr Einblicke zum Geschehen geben.

Sloane war mir zu Beginn sehr unsympathisch. Sie ist eine sture Person, die ihr Päckchen mit sich alleine mitschleppt. Sie nimmt selten Hilfe von Anderen an oder öffnet sich ihnen. Erst im Laufe der Geschichte wird klar, warum sie so ist. Im Laufe der Zeit habe ich sie dann auch in mein Herz geschlossen. Gerade dadurch, dass sie so grundsätzlich misstrauisch ist, bringt sie einige Handlungen erst ins Rollen. Sie nimmt die Dinge nicht hin, sondern hinterfragt sie. Auch wenn das ihre Mitmenschen oft nervt.

Ich finde das Besondere an den Charakteren oder an der Geschichte ist, dass sie im Grunde nach dem Happy End anfängt. Es geht um Menschen bzw. Erwählte, die gebrochen und traumatisiert sind, denn das was sie durchmachen musste, ist schier unvorstellbar. Und dennoch halten sie an dem Guten im Leben auf ihre Weise fest.

Das Buch beginnt relativ langsam und es wird auch viel erklärt, da es 10 Jahre nach den Ereignissen spielt. Erst ab ca. der Hälfte kommt es in Fahrt und konnte mich dann auch nicht mehr loslassen. Daher ist es gerade zu Beginn dann doch etwas langatmig.

Mir hat das Thema der Paralleluniversen sehr gut gefallen. Die Idee der Abspaltung an einem bestimmten Zeitpunkt finde ich sehr interessant, denn so entsteht eine alternative Wirklichkeit, die zeigt, wie sich die Welt hätte entwickeln können. Auch die Reise zwischen den Universen finde ich ziemlich cool gelöst, denn es zeigt, dass die Welten irgendwie miteinander verknüpft sind. Ich finde es auch toll, dass die Geschichte hauptsächlich in Chicago und dem alternativen Chicago spielt. Die Karte im Buch hilft einem auch bei der Orientierung.

Besonders gut haben mir die einzelnen Wendungen gefallen. Dadurch das Sloane so labil ist, sind auch einige Wendungen sehr unvorhersehbar. Das machte die gesamte Geschichte ziemlich unvorhersehbar. Vor allem auch, weil man nie wusste wie die Anderen auf sie reagieren werden. Es sind relativ launische Beziehungen, die vorherrschen.

Die Magie im Buch finde ich Klasse, denn auch die ist in dem Paralleluniversum leicht unterschiedlich. So wird im Paralleluniversum die Magie mittels Pfeif- und Summtönen ausgeübt. Dazu brauchen die Menschen einen Verstärker, damit sie die Magie gezielt ausführen können. Jedoch müssen die Menschen auch eine gewisse Begabung dafür mitbringen.

Das Buch hat mir gut gefallen. Die Geschichte hat ein riesiges Potential, was leider nicht voll ausgeschöpft wird, aber es soll noch ein zweiter Teil erscheinen. Von daher hoffe ich, dass die offenen Fragen noch geklärt werden.

Ein tolles Buch über alternative Welten und Möglichkeiten mit Helden, die ihre Geschichte nach ihrem Happy End erst noch erzählen müssen.

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Veröffentlicht am 02.11.2020

Schöner Fantasy-Roman mit einem tollen Setting und einer tollen Thematik

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love (Nordische-Mythologie-Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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Blair verliert ihre Mutter bei einem tragischen Unfall, von dem sie überzeugt ist, dass es kein Unfall war. Doch leider will ihr keiner glauben. Dennoch lässt sie der Gedanke nicht los, sodass sie sich ...

Blair verliert ihre Mutter bei einem tragischen Unfall, von dem sie überzeugt ist, dass es kein Unfall war. Doch leider will ihr keiner glauben. Dennoch lässt sie der Gedanke nicht los, sodass sie sich selbst auf die Suche nach Antworten macht. Dabei macht sie eine unglaubliche Entdeckung, die ihr Leben völlig auf den Kopf stellt. Als wenn das noch nicht reichen würde, überrascht sie auch ihr bester Freund Ryan, der ihr Leben in vielerlei Hinsicht kreuzt.

Das Cover finde ich persönlich leider nicht so schön, da es mir schlichtweg zu viel Gold ist. Ich finde auch die Qualität nicht sonderlich gut. Nachdem ich das Buch gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass sich das Gold gelöst hat. Der Schreibstil ist angenehm und leicht. Bianca schreibt sehr bildlich und schön.

Blair lebt ihr Leben etwas abseits der Zivilisation und hat aus dem Grund auch ein eher eigenbrötlerisches Dasein. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die ihren Weg auch zur Not alleine gehen würde. Stets an ihrer Seite ist ihr bester Freund Ryan, der aber für sich selbst einige Geheimnisse hütet und daher auch sehr mysteriös wirkt. Leider finde ich die Charaktere nicht so charakterstark. Mir hat auch irgendwie der Schlagabtausch zwischen den Beiden gefehlt, die sich am Anfang angedeutet hatten. Das finde ich etwas schade. Ich hatte mir mehr Szenen mit Blair und Ryan gewünscht. Ich hoffe sehr, dass diese noch im zweiten Band kommen werden. Ich hätte vor allem auch noch gerne mehr über Ryan erfahren. Der blieb aus meiner Sicht leider auf der Strecke in der Geschichte.

Mit gefällt die Thematik bezüglich der Valkyren, der Gottheiten und auch von Valhalla sehr gut. Ich habe bis jetzt noch nichts über diese Wesen gelesen und finde es sehr interessant. Ich mag auch die Idee mit der Verknüpfung zu unserer Welten. Besonders schön finde ich die Idee, dass die Valkyren gefallene Helden einsammeln und nach Valhalla begleiten. Das ganze Thema ist so sehr mit Mystik angehaucht, dass es mich voll in seinen Bann gezogen hat. Zusätzlich habe ich wieder einige Gottheiten kennengelernt, die ich so nicht auf dem Schirm hatte.

Das Ende ist mal wieder so typisch: Ein Cliffhanger. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich hasse sowas :D Ich will einfach nur wissen wie es weitergeht. Und dann muss man warten.

Abschließend kann ich nur sagen: Ein schöner Fantasy-Roman mit einem tollen Setting und einer tollen Thematik.

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Veröffentlicht am 02.11.2020

Siegreicher Wettkampf

Samurai8 4
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Hachimaru kann das Battle Royal für sich entscheiden. Doch als Sieger ist er noch nicht am Ziel, denn der finale Endgegner ist der Veranstalter selber, der nichts Gutes im Schilde führt. Dieser möchte ...

Hachimaru kann das Battle Royal für sich entscheiden. Doch als Sieger ist er noch nicht am Ziel, denn der finale Endgegner ist der Veranstalter selber, der nichts Gutes im Schilde führt. Dieser möchte nämlich den Planeten vernichten und sich die Schlüssel aneignen. Der Wettkampf gegen die Zeit beginnt.

Die Geschichte rund um Kotsuga finde ich sehr emotional. Er tut einem richtig leid. Vor allem hat er die volle Ladung Gehirnwäsche abbekommen. Zum Glück kann sich jeder Mensch ändern und kann auch selbst entscheiden, was richtig und was falsch ist.

Ich liebe den Zeichenstil von Akira und hoffe, dass dieser irgendwann seine eigene Serie bzw. Reihe schreibt bzw. zeichnet.

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Veröffentlicht am 12.10.2020

magisch, emotional und lustig

Ember Drachentochter
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Ember wurde von Lionel St. George als Feuerdrachen-Baby gefunden und in ein menschliches Baby verwandelt. Er möchte sie beschützen, denn Drachen werden gejagt. Auch wenn der Zauber funktioniert hat, so ...

Ember wurde von Lionel St. George als Feuerdrachen-Baby gefunden und in ein menschliches Baby verwandelt. Er möchte sie beschützen, denn Drachen werden gejagt. Auch wenn der Zauber funktioniert hat, so hat er auch einige Schwachstellen, wodurch Ember gerne zu ihrer Tante nach Antarktika reisen möchte. Dort angekommen beginnt ihr aufregendes Abenteuer. Sie lernt neue Freunde kennen und nimmt an einer spektakulären Jagd teil, die ihr Leben für immer verändert.



Das Cover ist super schön und zeigt sehr schön die Verbundenheit zu den Drachen. Der Schreibstil ist leicht und angenehm. Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist auch einfach geschrieben. Zu Beginn der Kapitel gibt es immer kleine Informationen zu den Feuerdrachen – zusätzlich zu einer kleinen Drachen-Illustration.



Bei Ember merkt man direkt, dass sie kein normales Kind ist. Sie kann im Grunde machen, was sie will. Darüber hinaus hat sie so gut wie keinen sozialen Kontakt. Dies merkt man auch, als sie in Antarktika auf andere Kinder trifft. Prinz Gideon ist wahrlich hin- und hergerissen. Auf der einen Seite möchte er seinem Vater alle Ehre machen. Auf der anderen Seite möchte er einfach nur Kind sein und sich geliebt fühlen.



Die Drachen sind in diesem Buch sehr schön dargestellt. Es gibt verschiedene Arten, die ihre ganz eigene Kolonie leiten und sich den Gegebenheiten angepasst haben. Sie sind nicht bösartig, sondern wollen lediglich in Ruhe gelassen wird. Das Geheimnis rund um die Drachen ist wirklich toll und habe ich so in der Art auch noch nicht gelesen. Die Idee der Herzschuppe hat mir besonders gut gefallen.



Die Handlung selbst ist am Anfang etwas leise und ruhig und nimmt dann ab der Jagd richtig an Fahrt auf. Ab dort fängt das Abenteuer an und glänzt mit Spannung. Allein die Begegnung mit den Drachen ist einfach fantastisch. Vor allem hat mir auch die Entwicklung von Ember und Gideon gefallen. Denn Beide sind gefühlt während der Jagd über sich hinausgewachsen und vor allem reifer geworden.



Das Buch war magisch, emotional und hat einfach nur Spaß gemacht zu lesen.

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