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Veröffentlicht am 25.10.2020

Wo kann man am ehesten Mädchen kennenlernen?

Allein unter Mädchen
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Theo möchte gerne mehr mit Mädchen zu tun haben. Da hat er eine Idee. Er macht Ferien auf einem Ponyhof. Dort so allein unter Mädchen ist er ihnen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Ob das wirklich eine ...

Theo möchte gerne mehr mit Mädchen zu tun haben. Da hat er eine Idee. Er macht Ferien auf einem Ponyhof. Dort so allein unter Mädchen ist er ihnen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Ob das wirklich eine gute Idee war?

Das Cover zeigt ihn mit Reitzeug, das Putzzeug und die Helme der Mädchen haltend. Eer sieht ein bisschen wie ein Reitknecht für höhere Töchter aus. Im Hintergrund sieht man die Mädels die ihren Spaß haben.
Man erkennt auf jeden Fall sofort wo Theo allein unter Mädchen ist, auch wenn mich das Cover nun nicht so sehr angesprochen hat.

Theo ist ein besonderer Junge. Er will näheren Kontakt zu Mädchen, aber zwischendurch wünscht er sich doch lieber ins Fußballcamp gefahren zu sein.
Die Mädchen entsprechen wohl nicht ganz seinen Erwartungen. Sie sind in der Gruppe sicherlich einfach zu stark für ihn. Sie nehmen ihn nicht für voll und lassen ihn ihre Dienste mitmachen.
Zu allem Überdruss muss er auch noch eine Mutprobe bestehen.
Hier war mir nicht so ganz klar, warum er diese Mutprobe machen musste, denn das wurde nirgendwo erwähnt. Die Art der Mutprobe war auch sehr gefährlich und ging dann auch schief.
Aber nicht wie erwartet wurde Hilfe geholt,sondern nach ewiger Zeit hatten die Mädels ein Einsehen und halfen Theo wieder aus seinem Schlamassel.
Das war nicht nett und an Theos Stelle wäre ich sicherlich wütend gewesen.
Ab der Mutprobe erschien mir die Geschichte nicht wirklich realistisch. So würde in der Situation keiner reagieren, denke ich. Und das die Mädels danach so nett zu ihm sind, konnte ich auch nicht so ganz nachvollziehen.

Eine Geschichte die für mich nicht wirklich prickelnd war und die ich sicherlich auch nicht zum Erzählen weiter verwenden werde.
Die Zeichungen sind schön gemacht, wobei auf den Zeichnungen Naíma auch immer etwas abseits steht. Sie war auch im Vorfeld die einzige der Mädels die ihm etwas gezeigt hat und ihn nicht nur seinem Schicksal überließ. Im Text kommt ihre Rolle die sie für mich auf den Bildern spielte jedoch nicht wirklich raus.

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Veröffentlicht am 16.10.2020

Der Lauscher an der Wand

Lea und die Schwimmwette
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Lea möchte gerne in die angesagteste Bande ihrer Schule aufgenommen werden. Hierzu soll sie nach den Sommerferien eine Mutprobe bestehen. Da sie noch ein Freundebuch hat, will sie es zurück bringen. Dabei ...

Lea möchte gerne in die angesagteste Bande ihrer Schule aufgenommen werden. Hierzu soll sie nach den Sommerferien eine Mutprobe bestehen. Da sie noch ein Freundebuch hat, will sie es zurück bringen. Dabei belauscht sie einen Teil eines Gesprächs der Bandenmitglieder. Sie meint nun zu wissen das es sich bei der Mutprobe um eine Schwimmwette handelt. Wie gemein. Sie kann doch noch gar nicht schwimmen. Da kann ihr dann aber ihr Bruder behilflich sein. Er nimmt ihr die Angst vor dem Wasser und in einem weiteren Schwimmkurs lernt sie dann auch endlich schwimmen.
Aber hätte sie es wirklich für die Mutprobe lernen müssen?

Das Buch der Bücherbärserie ist für Erstleser gedacht. In der 1. Klasse werden es aber sicherlich nur kleine Überflieger lesen können, denn es enthält meines Erachtens für die 1. Klasse viel zu viel Text und auch lange Sätze. Die Bilder sind kindgemäß schön gemalt. Sie unterstützen den Text und helfen ihn zu verstehen.

Zum Inhalt der Geschichte bleibt zu sagen, dass Lea sicherlich besser fertig gelauscht hätte, oder eben gar nicht. Aber da sie Bruchstücke des Gesprächs mitbekam, wollte sie nun doch protestieren das es solch blöde Mutproben gab. Wie gut das ihr großer Bruder eine Idee hat wie er ihr helfen kann.

Mutproben sind immer schön blöd. Hier sollte man mutig sein und auch sagen das man etwas nicht macht nur weil es andere so wollen.
Das Lea schwimmen lernt ist sicherlich wichtig, aber auch hier kritisiere ich das suggeriert wird, das man mit dem Seepferdchen auch schon alleine in einen Teich hinaus schwimmen kann. Eigentlich kann man aber mit dem Seepferdchen noch nicht wirklich in freien Gewässern schwimmen.

Außerdem finde ich es auch wichtiger den Kindern zu vermitteln das manmutig gegen diese Mutproben angeht. Denn etwas nicht zu machen finde ich oft mutiger als ängstlich etwas zu machen was vielleicht gefährlich sein kann.

Alles in allem eine Geschichte über das Schwimmen lernen, aber mir hätte es persönlich in einem anderen Rahmen besser gefallen.

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Veröffentlicht am 30.07.2020

Was ist Glück?

Aufgetaut
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Urga die Steinzeitfrau wird von einem Eissturm überrascht, als sie gerade ein Mini Mammutbaby gefunden hat. Selbst ihre Trauer darüber ist für die Nachwelt erhalten in Form von eingefrorenen Tränen im ...

Urga die Steinzeitfrau wird von einem Eissturm überrascht, als sie gerade ein Mini Mammutbaby gefunden hat. Selbst ihre Trauer darüber ist für die Nachwelt erhalten in Form von eingefrorenen Tränen im Eisblock.
Mehrere Zehnjahrtausende später kollidiert dieser kleine Eisblock fast mit dem Kreuzfahrtschiff auf dem Felix mit seiner 11 jährigen Tochter Maya fährt. Die beiden haben nach der Scheidung ein eher schwieriges Verhältnis und Felix versucht sich mit StartUps zu verwirklichen.
Dank Urga macht er sich auf die Suche nach dem Glück und will dann mit einer GlücksApp ein Sieger werden.
Ob ihm das wohl gelingen wird?

Felix ist ein eher unglücklich groß gewordener Mensch der selbst auf der Suche nach dem Glück ist.
Mit einem unmöglichen Vater, der ihn als Jungen mehrfach traumatisiert hat hat er es nicht leicht.
Der Kapitän des Kreuzfahrtschiffes ist auch mit von der Party. Er ist Norweger und hatte bisher wenig Glück bei den Frauen.
Maya, Felix Tochter kommt als kleiner Klugscheißer rüber der den Erwachsenen hin und wieder mal klare Ansagen machen muss. Das gefällt mir ganz gut, ist aber dennoch recht überzogen.
Amanda die Ex-Freundin von Felix aus Internatstagen kann ich nicht so genau einschätzen. Sie hat eher eine Randrolle und taucht nur selten auf.
Die Geschichte an sich ist sehr an den Haaren herbei gezogen. Vielleicht sollte sie als Leitfaden für den Weg des Glücks dienen, aber das ist ihr bei mir nicht so recht gelungen. Ich fand die Dialoge zwar hin und wieder zum Schmunzeln, aber zwischendurch habe ich doch eher quergelesen um zum Ende zu kommen.
Da hatte ich mir nach Mieses Karma, das ich vor Jahren mal von David Safier gelesen hatte, deutlich mehr versprochen.
Es hat mich kurzweilig unterhalten, aber das ich mich hätte wegschmeißen können vor lachen, oder das ich in einem halben Jahr noch genau sagen könnte wie es mir gefallen hat kann ich mir nicht vorstellen.
Ein Buch das man mal gelesen hat, das einem aber keine tiefgreifenden Erkenntnisse brachte und auch nicht zum brüllen war.

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Veröffentlicht am 25.07.2020

Das erste Erntedankfest in der neuen Welt

Im Land der ersten Siedler (Das magische Baumhaus 25)
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Für Anne und Philipp geht es dieses Mal mit Morgans Hilfe mit dem Baumhaus in die neue Welt. Mitten unter die ersten Siedler in Amerika. Hier treffen sie auf bekannte Menschen aus ihrem Geschichtsunterricht ...

Für Anne und Philipp geht es dieses Mal mit Morgans Hilfe mit dem Baumhaus in die neue Welt. Mitten unter die ersten Siedler in Amerika. Hier treffen sie auf bekannte Menschen aus ihrem Geschichtsunterricht und können somit hautnah erleben wie es den Siedlern damals ging.

Anne und Philipp sind schon oft mit ihrem Baumhaus gereist. Es kommt immer Wind auf und dann befinden sie sich plötzlich in einer anderen Zeit an einem anderen Ort.
Manchmal müssen sie dort Rätsel lösen, oder einfach erfahren was die Menschen dort in ihrer Zeit so machten.

In diesem Fall geht ihre Zeitreise nach Amerika. Dort treffen sie auf die ersten Siedler, die nach einer entbehrungsreichen Zeit und viel Leid endlich wieder einen Grund zum Feiern sehen.
Anne und Philipp helfen mit bei den Festvorbereitungen. Leider hantiert hier Philipp sehr ungeschickt und lässt das Essen verbrennen. Aber zum Glück kommt alles anders als gedacht.
Anne und Philipp kennen die Personen auf die sie treffen aus ihrem Geschichtsunterricht. Mir waren sie völlig unbekannt, aber das liegt sicherlich daran, das Mary Pope Osborne ihre Serie ja nicht in erster Linie für den deutschen Markt geschrieben hat.
Ich fand die Geschichte selbst nun auch nicht so ausnehmend spannend. Da gab es andere die mir deutlich besser gefielen.

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Veröffentlicht am 11.07.2020

Sonderbare Rabensprache

Das verzauberte Spukschloss
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Anne und Philipp müssen mal wieder Merlin, mit Hilfe des Baumhauses, helfen.
Dieses Mal haben sie auch wieder Unterstützung von Teddy, den sie schon vorher mal durch Morgan kennengelernt hatten.
Sie werden ...

Anne und Philipp müssen mal wieder Merlin, mit Hilfe des Baumhauses, helfen.
Dieses Mal haben sie auch wieder Unterstützung von Teddy, den sie schon vorher mal durch Morgan kennengelernt hatten.
Sie werden ins Mittelalter reisen und dort einen Spuk beenden, indem sie dem Rabenkönig einen Schicksalsdiamanten abjagen.

Ich bin mit Anne und Philipp schon öfter in der Zeit gereist und fand es immer toll etwas über die Zeiten zu lernen.
Diese Reise ist so ganz anders als das bisher von mir gehörte und eher märchenhaft magisch.
Sie reisen zum Schloss einer Herzogsfamilie in dem es spuken soll. Mit Hilfe von Zaubersprüchen, die sich reimen müssen können sie sich Dank Teddy verwandeln. Sie verwandeln sich in Raben und sprechen dann auch plötzlich Rabensprache, was mir sonderbar vorkam und ich dann doch eher nicht so mochte.
Auch wie sie die Spukgeschichte lösten war mir wirklich zu sehr an den Haaren herbei gezogen. Ein eher sonderbares Abenteuer der zwei Zeitreisenden das mir nicht so gut gefiel wie das was ich sonst von der Serie gewohnt war.

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