Eine Familiengeschichte, die begeistert.
Palais Heiligendamm - Ein neuer AnfangInhalt übernommen:
Heiligendamm, 1912: Die Berliner Hotelierfamilie Kuhlmann hat große Pläne, man will dem berühmten Grand Hotel Konkurrenz machen. Doch die High Society steigt lieber weiter bei dem etablierten ...
Inhalt übernommen:
Heiligendamm, 1912: Die Berliner Hotelierfamilie Kuhlmann hat große Pläne, man will dem berühmten Grand Hotel Konkurrenz machen. Doch die High Society steigt lieber weiter bei dem etablierten Rivalen ab. In dieser schweren Zeit zeigt ausgerechnet die junge Tochter Elisabeth kaufmännisches Geschick, während sich der sensible Sohn Paul für Musik begeistert. Vater Kuhlmann sieht sich gezwungen, den Emporkömmling Julius Falkenhayn um Hilfe zu bitten. Und der hegt recht unkonventionelle Ansichten ...
Meine Meinung:
Mit dem Auftakt zu ihrer Familiensaga rund um die Hoteliersfamilie Kuhlmann, hat die Autorin mich von Anfang an gefangen genommen.
Der sehr bildhafte teils schnörkellose,teils emotionale Schreibstil, gefiel mir sehr gut.
Das Buch erstreckt sich über einen Zeitraum von sechs Jahren,welcher vollgepackt mit Ereignissen ist.
Die Geschichte wird aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt, was ihr einen besonderen Reiz verleiht und wodurch der Spannungsbogen gehalten bleibt.
Die einzelnen Personen waren so gut skizziert, dass ich von Anfang an klare Bilder hatte und mein Kopfkino auf Hochtouren lief. Der Zeitgeist von damals wurde gut eingefangen. Während es am Anfang überwiegend um familiäre Gegebenheiten und den Aufbau des Hotels geht, gewinnt im zweiten Teil der Krieg immer mehr die Überhand.
Mit dem ständigen Wechsel zwischen den Ereignissen in der Heimat und den Kämpfen an der Front, war man beim Lesen erneut den Protagonisten sehr nahe.
Da die Geschichte mit vielen offenen Fragen endet, bin ich voller Vorfreude auf den nächsten Band.